Neulich in der Baumschule...

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Dominik Hapunkt
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Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Dominik Hapunkt »

Hallo ihr Lieben,

neulich in der Baumschule stand ich lange vor einem Fächerahorn und überlegte, ob ich die veranschlagten 50€ für ihn berappen sollte. Bisher hab ich es nicht getan und wollte erst Rücksprache mit euch halten...
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Gefallen an dem Baum hat mir der Wurzelansatz. Aber wie würde ich zurückschneiden? Würde sich das überhaupt lohnen, denn es würden ja riesige Schnittwunden bleiben? Ich weiß dass es dem Wundverschluss dient, einen Trieb über der Wunde frei wachsen zu lassen, aber würden solche großen Wunden je unaufällig nicht mehr sofort ins Auge springen?

Was meint ihr dazu?
Viele Grüße
Dominik
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kressevadder
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von kressevadder »

Hallo Dominik,

meiner Meinung nach ist der nicht so gut für Bonsai geeignet.

Der Baum ist wohl gepfrofpt und die Unterlage wächst schneller als der aufgepflanzte Baum. Das wird sich wohl verstärken und die Oberflächenbeschaffenheit (besseres Wort finde ich gerade nicht) wird auch unterschiedlich sein.

Aber hören wir mal, was die Anderen sagen...

Gruß
Manfred
Ich fordere einen BioGreenHealthGenderPoliticalCorrectness freien Tag pro Woche - Erholung muß sein!

Mein Bonsaitagebuch
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Anja M.
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Anja M. »

Ich denke auch, die Veredlungsstelle wird der Knackpunkt sein.

Moost man ab, um die Veredelung zu kaschieren, dann wäre vielleicht ein anderer Baum von der Verzweigung her besser geeignet, weil der jetzige Wurzelansatz nicht zählt.

Lebt man mit dem Streifen, dann sind da gleich 2 oder 3 Narben, die ein normaler grüner überwallt bekommt, aber ob das auch diese Art macht?

50 Euro für einen gesunden kräftigen Ahorn wie diesen ist nicht viel. Mit dem läßt sich viel experimentieren, sofern man nicht einen möglichst geraden Weg zur Noelanders damit einschlagen will. Geh mit neuem Blick noch mal durch die Reihen.
73 Anja
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Delamitri
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Delamitri »

Falls ich in Berlin wohnen würde, käme von mir die Anfrage an Dich, wo dieser Baum denn steht ... und dann wäre er weg (so ich denn eine ehrliche Antwort bekäme). Reicht das?
Bis bald!

K.

"Was machen Sie da?" wurde Herr K. gefragt. Herr K. antwortete: "Ich gestalte Bonsai."
holgermueller
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von holgermueller »

also die 2 gleichdicken Hauptäste würden mich ebenso stören, also ich würde ihn nicht kaufen. Gruß
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Heike_vG
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Heike_vG »

Da müsste man mit etwas Geduld und weitersuchen besser geeignetes Material finden. *schulter zuck*
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Dominik Hapunkt
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Dominik Hapunkt »

Hey ihr,

danke für euer Feedback! Jetzt wo ich um die Pfropfung weiß, erkenn ich auch die Pfropfstelle. Da muss ich meinen Blick wohl noch schulen. Na mal sehn, ob ich bei meinem nächsten Baumschulbesuch noch was entdecke oder ob ich den Baum zu Übungszwecken mitnehme...
Viele Grüße
Dominik
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Heike_vG
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Heike_vG »

"Zu Übungszwecken", da kriege ich ehrlich gesagt immer eine Gänsehaut, wenn ich das lesen muss. :-x
Wenn ein Baum kein ausreichendes Bonsaipotenzial hat, kann er woanders immer noch ein wunderschöner Gartenbaum werden.
Ihn dann zum Versuchskaninchen zu machen hat er nicht verdient. Meiner Meinung nach sollte man Bäume nicht als Verbrauchsmaterial benutzen, sondern ihnen einen gewissen Respekt entgegenbringen.

LG, Heike
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Dominik Hapunkt
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Dominik Hapunkt »

Hey Heike,

wenn ich zu Übungszwecken schreibe, schließt diese Aussage doch nicht aus, dass ich dem Baum mit Respekt begegne! Oder doch? Erfahrungen zu sammeln und mich hoffentlich über viele Jahre in der Pflege und dem Aufbau zu üben bringt doch eine Verbundenheit zu dem Kleinen mit sich?
Nach anderthalb Jahren der beständigen Auseinandersetzung mit dem Thema Bonsai, bin ich trotzdem noch weit davon entfernt mich nicht mehr als Anfänger zu bezeichnen, daher sind alle meine Bäume in diesem Sinne Übungsbäume! Und doch begegne ich ihnen mit viel Liebe!
Und bevor ein neuer Baum aus der Baumschule den Weg in mein Zuhause findet, fotografier ich ihn erstmal und hinterfrage meine Absicht hier im Forum.


Aber ich find gut, dass du dich für die Bäume einsetzt und ihnen eine Stimme gibst.
Zuletzt geändert von Dominik Hapunkt am 20.05.2013, 22:43, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
Dominik
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Buddhist2012
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Buddhist2012 »

Heike_vG hat geschrieben:"Zu Übungszwecken", da kriege ich ehrlich gesagt immer eine Gänsehaut, wenn ich das lesen muss. :-x
Wenn ein Baum kein ausreichendes Bonsaipotenzial hat, kann er woanders immer noch ein wunderschöner Gartenbaum werden.
Ihn dann zum Versuchskaninchen zu machen hat er nicht verdient. Meiner Meinung nach sollte man Bäume nicht als Verbrauchsmaterial benutzen, sondern ihnen einen gewissen Respekt entgegenbringen.

LG, Heike

*huldigen* Wahre Worte
Liebe Grüße,

Arthur
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Heike_vG
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Heike_vG »

Dominik Hapunkt hat geschrieben:Hey Heike,

wenn ich zu Übungszwecken schreibe, schließt diese Aussage doch nicht aus, dass ich dem Baum mit Respekt begegne! Oder doch? Erfahrungen zu sammeln und mich hoffentlich über viele Jahre in der Pflege und dem Aufbau zu üben bringt doch eine Verbundenheit zu dem Kleinen mit sich?
Nach anderthalb Jahren der beständigen Auseinandersetzung mit dem Thema Bonsai, bin ich trotzdem noch weit davon entfernt mich nicht mehr als Anfänger zu bezeichnen, daher sind alle meine Bäume in diesem Sinne Übungsbäume! Und doch begegne ich ihnen mit viel Liebe!
Und bevor ein neuer Baum aus der Baumschule den Weg in mein Zuhause findet, fotografier ich ihn erstmal und hinterfrage meine Absicht hier im Forum.

Aber ich find gut, dass du dich für die Bäume einsetzt und ihnen eine Stimme gibst.
Hallo Dominik,

es freut mich, das zu hören. So klingt das in Ordnung.

Leider sieht man hier im Forum oft, dass Leute sich irgendwelche Bäume aus dem Gartencenter holen und ohne Sinn und Verstand, ohne sich großartig zu informieren und zu faul zum lesen, wüst mit Schere, Draht und Schale drüber herfallen. Wenn man ihnen dann schreibt, dass es so nicht geht und der Baum kaum eine Überlebenschance hat, wird immer geantwortet: ist ja nur ein Übungsbaum und hat auch nur 5,-€ gekostet, nach dem Motto: ist ja egal, wenn er eingeht.
Wenn man AK oder Workshop vorschlägt, haben sie keine Zeit dafür oder keine Lust, 50 km zu fahren.
Das ist es, was ich absolut nicht leiden kann und was in meinen Augen nicht das geringste mit Bonsai zu tun hat.
Vielleicht kommt es daher, dass die meisten mit der gängigen Praxis aufgewachsen sind, dass Mutter alle paar Wochen ihre Topfpflanzen in den Müll wirft und neue kauft, dass eine Verbrauchs- und Wegwerfmentalität bei Pflanzen so bedauerlich verbreitet ist.

Liebe Grüße,

Heike
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ap0phis
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von ap0phis »

Heike_vG hat geschrieben:
Dominik Hapunkt hat geschrieben:Hey Heike,

wenn ich zu Übungszwecken schreibe, schließt diese Aussage doch nicht aus, dass ich dem Baum mit Respekt begegne! Oder doch? Erfahrungen zu sammeln und mich hoffentlich über viele Jahre in der Pflege und dem Aufbau zu üben bringt doch eine Verbundenheit zu dem Kleinen mit sich?
Nach anderthalb Jahren der beständigen Auseinandersetzung mit dem Thema Bonsai, bin ich trotzdem noch weit davon entfernt mich nicht mehr als Anfänger zu bezeichnen, daher sind alle meine Bäume in diesem Sinne Übungsbäume! Und doch begegne ich ihnen mit viel Liebe!
Und bevor ein neuer Baum aus der Baumschule den Weg in mein Zuhause findet, fotografier ich ihn erstmal und hinterfrage meine Absicht hier im Forum.

Aber ich find gut, dass du dich für die Bäume einsetzt und ihnen eine Stimme gibst.
Hallo Dominik,

es freut mich, das zu hören. So klingt das in Ordnung.

Leider sieht man hier im Forum oft, dass Leute sich irgendwelche Bäume aus dem Gartencenter holen und ohne Sinn und Verstand, ohne sich großartig zu informieren und zu faul zum lesen, wüst mit Schere, Draht und Schale drüber herfallen. Wenn man ihnen dann schreibt, dass es so nicht geht und der Baum kaum eine Überlebenschance hat, wird immer geantwortet: ist ja nur ein Übungsbaum und hat auch nur 5,-€ gekostet, nach dem Motto: ist ja egal, wenn er eingeht.
Wenn man AK oder Workshop vorschlägt, haben sie keine Zeit dafür oder keine Lust, 50 km zu fahren.
Das ist es, was ich absolut nicht leiden kann und was in meinen Augen nicht das geringste mit Bonsai zu tun hat.
Vielleicht kommt es daher, dass die meisten mit der gängigen Praxis aufgewachsen sind, dass Mutter alle paar Wochen ihre Topfpflanzen in den Müll wirft und neue kauft, dass eine Verbrauchs- und Wegwerfmentalität bei Pflanzen so bedauerlich verbreitet ist.

Liebe Grüße,

Heike
Hallo zusammen,

so wie oben, sehe ich das Konzept des Übungsbaumes auch. Wohl abzugrenzen vom Solitär für 1000 € +, bei dem man sich nicht traut, einen Tropfen Wasser zuviel / zuwenig zu geben, weil man weiß, welches Barvermögen dadrin steckt. Ich habe auch "Übungsbäume", die nicht soviel Geld gekostet haben, die aber trotzdem Pflege kriegen und nicht malträtiert werden. Und nein, meine Mutter schmeißt keine Zimmerpflanzen weg und wir auch nicht - im Gegenteil, wir pflegen manche Sachen schon jahrelang, obwohl es eigentlich als Saisonartikel gedacht ist (Weihnachtsstern, Siningia speciosa, Hippeastrum etc.). Alles typische Wegwerfpflanzen. Also: Übungsbaum <> Wegwerfmentalität. Eher noch großer Respekt vor kleinen und großen Bonsaikunstwerken, daß man sich sowas erst holt, wenn man Pflege / Gestaltung etc. wirklich beherrscht.

VG, Elmar.
Man benötigt entweder viel Geld oder viel Geduld.
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Dominik Hapunkt
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Dominik Hapunkt »

Hi Heike,
Heike_vG hat geschrieben: Leider sieht man hier im Forum oft, dass Leute sich irgendwelche Bäume aus dem Gartencenter holen und ohne Sinn und Verstand, ohne sich großartig zu informieren und zu faul zum lesen, wüst mit Schere, Draht und Schale drüber herfallen. Wenn man ihnen dann schreibt, dass es so nicht geht und der Baum kaum eine Überlebenschance hat, wird immer geantwortet: ist ja nur ein Übungsbaum und hat auch nur 5,-€ gekostet, nach dem Motto: ist ja egal, wenn er eingeht.
Wenn man AK oder Workshop vorschlägt, haben sie keine Zeit dafür oder keine Lust, 50 km zu fahren.
Das ist es, was ich absolut nicht leiden kann und was in meinen Augen nicht das geringste mit Bonsai zu tun hat.
Vielleicht kommt es daher, dass die meisten mit der gängigen Praxis aufgewachsen sind, dass Mutter alle paar Wochen ihre Topfpflanzen in den Müll wirft und neue kauft, dass eine Verbrauchs- und Wegwerfmentalität bei Pflanzen so bedauerlich verbreitet ist.
da stimm ich dir absolut zu! Und vielleicht hat sich
Dominik Hapunkt hat geschrieben: Na mal sehn, ob ich bei meinem nächsten Baumschulbesuch noch was entdecke oder ob ich den Baum zu Übungszwecken mitnehme...
auch etwas respektlos angehört :oops: Vielleicht hät ich schreiben sollen: ...oder ob ich den Baum zum Sammeln von Erfahrungen mitnehme...
Um so mehr möchte ich nochmal versichern, dass ich meinen Bäumen mit Respekt begegne! Seit anderthalb Jahren lese ich Unmengen an Fachliteratur und natürlich hier im Forum, besuche kommenden Samstag meinen vierten Workshop, kümmer mich liebevoll um meine Bäume und sammle Erfahrungen. Doch auch all die gelesene Theorie ersetzt natürlich die praktische Erfahrung nicht, sodass ich mich von Pflege- und Gestaltungsfehlern nicht frei sprechen möchte. Daher bin ich auch dankbar für die Hilfestellungen von all euch Profis, die ihr eure Erfahrungen mit uns teilt!

Und an dieser Stelle möchte ich auch dir Elmar zustimmen!
ap0phis hat geschrieben: Hallo zusammen,

so wie oben, sehe ich das Konzept des Übungsbaumes auch. Wohl abzugrenzen vom Solitär für 1000 € +, bei dem man sich nicht traut, einen Tropfen Wasser zuviel / zuwenig zu geben, weil man weiß, welches Barvermögen dadrin steckt. Ich habe auch "Übungsbäume", die nicht soviel Geld gekostet haben, die aber trotzdem Pflege kriegen und nicht malträtiert werden. Und nein, meine Mutter schmeißt keine Zimmerpflanzen weg und wir auch nicht - im Gegenteil, wir pflegen manche Sachen schon jahrelang, obwohl es eigentlich als Saisonartikel gedacht ist (Weihnachtsstern, Siningia speciosa, Hippeastrum etc.). Alles typische Wegwerfpflanzen. Also: Übungsbaum <> Wegwerfmentalität. Eher noch großer Respekt vor kleinen und großen Bonsaikunstwerken, daß man sich sowas erst holt, wenn man Pflege / Gestaltung etc. wirklich beherrscht.

VG, Elmar.
Zuerst einmal will ich mit den erforderlichen, jahreszeitlichen Arbeiten der entsprechenden Baumspezies wirklich vertraut sein, bevor ich einem reifen Baum überhaupt gerecht werden kann.

Das musste jetzt noch raus...

Ich wünsch euch allen einen schönen Abend!
Viele Grüße
Dominik
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Heike_vG
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Heike_vG »

Wunderbar, Ihr beiden, so eine Einstellung wünscht man sich. *kuschel*

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Queerkopf
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Re: Neulich in der Baumschule...

Beitrag von Queerkopf »

hallo
Ich arbeite als 400 Eurokraft in der Gartenabteilung und denke die Pflanzen sind Verbrauchsartikel. Wenn die Kunden alles gut pflegen würden wäre kein großer Absatz möglich. Wir leben von den Leuten die ihr Zeug verbrauchen. Ich habe mehr ein Auge für Zeug das entsorgt wird, aber bin nicht bereit einen obulus für sowas zu zahlen. Ich bin mir noch nicht sicher was ich an bonsais zur Zeit machen will. Ich baue mir sowas wie ein terrarium mit zu groß geratenen Bonsais. Also ich suche genau das was ihr als sehr schlechte gemachte bonsais bezeichnet. Eine Mutterpflanze die geköpft wurde und vielleicht mehrfach gepropft wurde ist für mich interessanter als ein bonsai der 50 Jahre sehr gut bearbeitet wurde. Klar wäre ein richtig schöner echter Bonsai schon was, aber ehrlich, ich würde ihn wahrscheinlich gegen ein paar der "billigen art" eintauschen.

Also das ist mein vollig misratener "Bonsai" der noch ein paar Brüder in der Größe brauchen würde.110cm wuchshöhe ohne Topf.
Bild
Der ist erst seit gestern bei mir und bei der konkurenz gar nicht gepflegt. Der Topf hat nix mit bonsais zu tun und ist für größe der pflanze unpassend. Kann gut sein das ich die spitze nochmal abmoose, weil das gerade stück nicht ganz zum unteren Teil passt.

Allerdings ich hoffe auf massiven Luftwurzelwuchs und so wird viel der sichtbaren Macken auf Dauer verschwinden. Ich strebe eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit durch ultraschallvernebelung und automatische Beregnung an, die beleuchtung langt hoffentlich mit ca 20 000 Lumen aus.

Ich finde den ahorn durchaus interessant.
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