Acer palmatum "Butterfly"

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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SandraP
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von SandraP »

Diese Verzweigung...diese winzigen Blättlein... *lieb*
Übrigens glaube ich auch, dass sich das noch schön verwächst. Man kennt ja andere Ergebnisse von dir. Freue mich auf viele weitere Bilder *daumen_new*
Bin mit meinen Bäumchen auf Instagram unterwegs :)
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Joseph Conrad
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von Joseph Conrad »

Also mir gefällt das nebari. Das kann mal einen richtig schönen Wurzelteller ergeben, wo die Wurzeln so schön miteinander verschmelzen. Die Ablaktation war nötig und hat das nebari komplettiert.
Die " Akazien"- Form der Krone finde ich auch sehr reizvoll. *daumen_new*



Mfg Joseph
Jeder Grashalm hat seinen Fleck Erde, aus dem er sein Leben und seine Kraft zieht; ...
chris-git@rre

Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von chris-git@rre »

Hallo Heike,
Dein Butterfly gefällt mir sehr gut!!! :)
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Heike_vG
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von Heike_vG »

Danke für die netten Kommentare! 8)

Frabbing hat geschrieben:Ich denke nicht, dass ich so eine Aussage je gemacht hätte.
Entschuldige, Frank, kam für mich öfter zwischen den Zeilen so rüber. Nicht böse sein, bitte.
Frabbing hat geschrieben:Auch ein bonsaierfahrener Profi wie du sollte doch kleine Kritiken ertragen können, ohne gleich persönlich zu werden. Nix für ungut. ;)
Ich bin Kritik immer aufgeschlossen, wenn sie konstruktiv ist. Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne an. Was mich manchmal nervt ist, wenn etwas schlecht gefunden wird, weil die Entwicklung in den nächsten Jahren nicht berücksichtigt wird. Vieles braucht einfach seine Zeit und es gibt kaum sofortige Effekte und Erfolge.

Die Entwicklung des Baumes werde ich weiterhin dokumentieren.

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Frank Abbing
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von Frank Abbing »

Kein Problem. Ist für mich aktuell halt die Schwachstelle des Baums. Dass die Sache in 10 Jahren anders aussieht, ist ja klar. Kommentare werden allgemein aber fast immer nur das aktuelle Zeitfenster abdecken. ;)
Liebe Grüße
Frank *up*
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bonsaiheiner
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von bonsaiheiner »

Nein, nein, Frank,
Frabbing hat geschrieben: ... Kommentare werden allgemein aber fast immer nur das aktuelle Zeitfenster abdecken. ;)
so ist es nicht!

Die meisten Kommentatoren sind schon in der Lage, auch ein paar Jahre weiterzudenken.

An dem Baum gibt´s nix zu meckern. Hast Du den ganzen thread gelesen? Wohl nicht, sonst hätte sich auch die Frage
nach der Art der Neubewurzelung erübrigt.
Diese Dokumentationen sind das Salz in der BFF - Suppe und wenn sie mit diesen Ergebnissen gewürzt werden, dann macht es mindestens doppelt Spass, sie sich genüsslich reinzuziehen.

Beste Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
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Frank Abbing
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von Frank Abbing »

Bestreite ich nicht, Heiner. Aber es muss ja erlaubt sein, ein Detail im aktuellen Aussehen mal nicht so gut zu finden. :)

Ja, ich hab alles gelesen, aber manchmal liegen zwischen lesen und schreiben einige Stunden und andere Threads.
Liebe Grüße
Frank *up*
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von Heike_vG »

Frabbing hat geschrieben:Kein Problem. Ist für mich aktuell halt die Schwachstelle des Baums.
Du hast das nur auf dem Foto gesehen. In natura wirkt es eigentlich unauffälliger. Die Wundknete ist auch nur noch drauf, weil ich die Kallusränder nochmal angeschnitten habe, sowohl am Stamm als auch unten an der Wurzel. Eventuell werden beide Stellen Ende der Saison zu sein.
Es wird schon in weit weniger als 10 Jahren besser aussehen und macht mir keine Sorgen.

Für mich hat der Baum noch andere Schwachstellen. Die unteren äußeren Äste sollen sich noch kräftiger entwickeln und verzweigen und ich muss immer gegen das Verkahlen im Inneren an arbeiten. Da die Verzweigung schon recht fein und dicht ist, muss ich immer wieder das Laub auslichten und trotzdem stirbt der eine oder andere Trieb in der Krone ab. Weil das Laub und die Triebe so fein sind und die Panaschüre so stark, habe ich bei dieser Sorte aber noch nie einen totalen Blattschnitt gewagt.
Frabbing hat geschrieben:Kommentare werden allgemein aber fast immer nur das aktuelle Zeitfenster abdecken. ;)
Da unterschätzt Du die erfahreneren Bonsaianer aber gewaltig. Und die meisten Anfänger, denen noch die Vorstellung fehlt, fragen meist eher danach, wie sich das wohl entwickeln wird.

Liebe Grüße,

Heike
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Frank Abbing
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von Frank Abbing »

Ich finde die Logik dahinter schon etwas seltsam: Ich poste die Gestaltwerdung meines Baums, aber bitte keine negativen Dinge darüber erwähnen, weil er in Zukunft ja eh irgendwann perfekt sein wird... 8)
Na von mir aus.

Noch eine Frage: Welcher klassischen Form wird der Baum zugeordnet? Ich tue mich etwas schwer damit ihn einzuordnen, weil beide Hauptstämme in etwa gleich ausgewogen sind.
Liebe Grüße
Frank *up*
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Heike_vG
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von Heike_vG »

Frabbing hat geschrieben:Ich finde die Logik dahinter schon etwas seltsam: Ich poste die Gestaltwerdung meines Baums, aber bitte keine negativen Dinge darüber erwähnen, weil er in Zukunft ja eh irgendwann perfekt sein wird... 8)
Langsam reicht es mir, Frank! Das ist Quatsch und sinnlos provokant! Kannst Du jetzt mal aufhören??? *kotz*
Ob Du es noch kapierst oder nicht: konstruktive Kritik immer gerne, Geschmackssache ist mir auch recht, aber unqualifiziertes Herumgenörgel von einem, der es selbst noch nicht besser vorweisen konnte, geht mir auf den Keks.
Frabbing hat geschrieben:Noch eine Frage: Welcher klassischen Form wird der Baum zugeordnet? Ich tue mich etwas schwer damit ihn einzuordnen, weil beide Hauptstämme in etwa gleich ausgewogen sind.
Ordne ihn hin wo Du willst! :roll: Eine "klassische Form" ist das in meinen Augen nicht unbedingt, für mich ist es etwas zwischen Besenform und Schirmform. Und er hat nur einen Stamm.

H.
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Georg
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von Georg »

Weil das Laub und die Triebe so fein sind und die Panaschüre so stark, habe ich bei dieser Sorte aber noch nie einen totalen Blattschnitt gewagt.
Hallo Heike,
was meinst Du mit Panaschüre ? Das Gelbwerden als virale Krankheit wie beim Weinbau? Eigentlich nur daher kenne ich den Begriff. *schulter zuck*

Ansonsten zeigt auch dieser Baum, daß Schirm- und/oder Besenform eine der schwierigsten und arbeitsintensivsten Gestaltungsformen ist und fast mütterliche bzw. väterliche Pflegekonstanz verlangen; auch unabhängig von der Pflanzenart.

Noch eine Frage: wann wäre für Dich der letzte Zeitpunkt, um einen Kallus nachzuschneiden und zu weiterem Wachstum anzuregen bzw. kann man das eventuell 2 mal im Jahr machen, Pflanzenwuchskraft abhängig?

Vorab schon mal Danke!

Deine von Dir benannte Schwachstelle, nämlich die noch nicht so dick wie gewünschten unteren Äste, ist bei einem basalorientierten Baum garnicht so einfach zu bewerkstelligen ohne die darüber liegenden Bereiche tendenziell zu schwächen.
Das kommt hier generell ja noch dazu, weswegen ich eine so kontinuierliche Arbeit sehr zu schätzen weiß. so ähnlich wie bei Heiners Zelkowe(n).
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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Frank Abbing
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von Frank Abbing »

Danke, einverstanden.
Liebe Grüße
Frank *up*
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bonsaimacher
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von bonsaimacher »

@Frank,

Ich versuche dir mal die Logik, da hinter zu erklären.
Angenommen, man vergleicht jetzt, die von die eingestellten Pottis und Heikes Ahorn.
Das 1., was man daraus schonmal schließen könnte, ist das Heikes Ahorn eine klare Richtung hat. Das heißt, man sieht wohin die Reise geht.
Wenn man sich dann, deine Pottis anguckt, weis man noch lange nicht wohin die Reise gehen soll.
Deswegen, sehen die erfahrenen Bonsaianer (ich zähle mich selber nicht dazu, da ich noch am Anfang stehe) das was der Baum in einigen Jahren mal wird bzw. Werden kann.
Das könnte man, bei deinen Pottis so noch lange nicht beurteilen, da die noch gaaanz am Anfang stehen.
Also kann man noch gar nicht sagen, die werden in 10 Jahren eh Top, bitte nichts böses schreiben, da man da noch keine klare Richtung erkennen kann.
Guck dir den Baum mal ganz genau auf der 1. Seite an und dann schau ihn dir mal jetzt an.
Guck mal, was Heike aus diesem unscheinbarem Material raus geholt hat und wie sich der Baum von Jahr zu Jahr bessert.
Wenn man dann, so eine Kleinigkeit so bemängeln hat, die sich mit der Zeit sowieso gibt, dann muss man damit rechnen solche Kommentare zu kassieren, sorry.

Gruß Daniel
Wer nicht wagt der nicht gewinnt.
Joseph Conrad
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von Joseph Conrad »

Mit "panaschüre" ist wohl panaschiert gemeint. Da das panaschierte Laub nur teilweise Photosynthese fähige Oberfläche hat ist es nicht so leistungsstark wie rein grüne Blätter. Auch ich würde , zumal es ein Japaner ist der eh in seiner Heimat bessere Bedingungen gewohnt ist, von einem immer schwächenden Blattschnitt absehen.
Was nützt es einem wenn man Luft und Licht ins Innere der Krone bringt, durch die Schwächung aber der neue Austrieb zu schwach ist und eingeht ?
Die Besitzerin des Baumes weiß also offensichtlich genau was sie tut *daumen_new*



LG Joseph
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Heike_vG
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Re: Acer palmatum "Butterfly"

Beitrag von Heike_vG »

Georg hat geschrieben:was meinst Du mit Panaschüre ? Das Gelbwerden als virale Krankheit wie beim Weinbau? Eigentlich nur daher kenne ich den Begriff. *schulter zuck*
Vielleicht habe ich den Begriff nicht richtig verwendet. :oops: Ich meinte tatsächlich, dass bei dieser panaschierten Sorte die weißen Blattanteile sehr groß sind, also wenig chlorophyllhaltige Blattfläche vorhanden ist.
Meine Überlegungen waren in der Tat genau die, die Joseph Conrad formuliert hat, vielen Dank, Joseph. :wink:
Georg hat geschrieben:Ansonsten zeigt auch dieser Baum, daß Schirm- und/oder Besenform eine der schwierigsten und arbeitsintensivsten Gestaltungsformen ist und fast mütterliche bzw. väterliche Pflegekonstanz verlangen; auch unabhängig von der Pflanzenart.
Das mag sein. Und das hängt hier nicht nur mit der Form zusammen, denn die kleinwüchsigen Fächerahornsorten mit den kurzen Internodien stellen mich da alle vor gewisse Aufgaben. Die richtige Balance aus Laub auslichten, um die inneren Verzweigungen nicht zu verlieren, aber andererseits genügend Wachstum zuzulassen, um die Bäume kräftig zu erhalten, ist eine Herausforderung. Ich versuche da, das richtige Maß, den richtigen Zeitpunkt etc. zu finden, Wetter, Regenmengen, Düngung u.s.w. alles mit ins Kalkül zu ziehen und doch ist man vor Überraschungen nicht immer gefeit.
Georg hat geschrieben:Noch eine Frage: wann wäre für Dich der letzte Zeitpunkt, um einen Kallus nachzuschneiden und zu weiterem Wachstum anzuregen bzw. kann man das eventuell 2 mal im Jahr machen, Pflanzenwuchskraft abhängig?
Jetzt ist auf jeden Fall noch eine sehr gute Zeit dafür! Um den längsten Tag des Jahres herum sind die Bäume sehr aktiv und auch die Stammverdickung ist jetzt stark. Nach Ende Juli würde ich es wohl nicht mehr machen.
Bei stark wachsenden Bäumen wäre es denkbar, zweimal jährlich nachzuschneiden, im April und im Juni oder Juli. Andererseits, wenn der Kallus eh gut wächst, ist da gar kein Bedarf. Ich mache das eigentlich nur, wenn ich mit dem Kalluswachstum nicht ganz zufrieden bin. Bei der anderen ablaktierten Stelle an diesem Baum ist die Schnittstelle oben schon längst ganz zu, obwohl beide gleichzeitig gekappt wurden.

Georg hat geschrieben:Deine von Dir benannte Schwachstelle, nämlich die noch nicht so dick wie gewünschten unteren Äste, ist bei einem basalorientierten Baum garnicht so einfach zu bewerkstelligen ohne die darüber liegenden Bereiche tendenziell zu schwächen.
Das kommt hier generell ja noch dazu, weswegen ich eine so kontinuierliche Arbeit sehr zu schätzen weiß. so ähnlich wie bei Heiners Zelkowe(n).
Das stimmt, es ist eine schwierige Aufgabe und immer ein Balanceakt. Als ich mir diesen Baum damals gekauft habe, wusste ich gar nicht, was auf mich zukommen würde. Aber ich habe viel daran gelernt und letztlich ist doch mehr dabei herausgekommen, als man hätte erwarten dürfen. Ich habe immer noch und immer wieder Spaß daran, mit diesem Baum zu arbeiten.
Und es freut mich, wenn einige Leute hier das interessiert mitverfolgen. 8)

Liebe Grüße,

Heike
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