Haas-Birke in Krebs-Schale

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akamazu
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von akamazu »

Oha!
Danke Herbert für diese wichtige Info!
Werd ich mir merken.

Gruß Ralf
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Norbert_S
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von Norbert_S »

Hallo Herbert

Das von dir geschilderte Problem ist bekannt.
So sieht eine andere meiner Birken aus:
Birke.jpg
Es ist bei der Gestaltung von Birken schon wichtig, dass möglichst schön um den Stamm verteilt die Äste entspringen. Dann bildet sich ausreichend neues Holz, dass gegen diese Fäulnis abgeschottet ist.
Bei größeren Schnittstellen wird sich das nicht vermeiden lassen. Viele der Haas-Birken sind innen hohl.

Wer solches vermeiden will sollte schlankere Bäume ausgraben und dann im Beet mästen oder gleich mit Jungpflanzen starten.
Das geht bei Birken ja alles sehr schnell.
Norbert

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Norbert_S
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von Norbert_S »

Hallo zusammen

Im Frühling musste ich die Birke etwas zurücknehmen um mit der neuen Verzeigung in diesem Jahr nicht zu dicht zu werden.
Nicht nur, dass die Birke sonst zu wuchtig werden würde, das Überleben der Triebe wäre wegen Lichtmangels auch nicht mehr gewährleistet.

So ist die Birke ins Jahr 2013 gestartet:
Clipboard01.jpg
Clipboard02.jpg
Gestern und Vorgestern habe ich dann den Blatt und selektiven Rückschnitt des diesjährigen Austriebs durchgeführt und anschließend wieder gedrahtet. Eine Birke im Sommer ohne Draht wird es nicht geben. Schon nach zwei Tagen richten sich die Triebspitzen wieder auf.

So präsentiert sich die Birke heute:
001.JPG
002.JPG
003.JPG
004.JPG
Beim betrachten der aktuellen Bilder fällt oben rechts eine Lücke auf. Im Detailbild ist die Ursache klar zu erkennen.
Ein kraftvoller Trieb des letzten Jahres mit mehrfachen Seitentrieben an kurzen Internodien eröffnet die Möglichkeit im nächsten Jahr die komplette Spitze neu aufzubauen und so dem Baum etwas Höhe zu nehmen bei noch schlankeren Ausbau der oberen Kronenteils.
Diesen Trieb werde ich erst einmal nicht drahten und je nach Entwicklung die Entscheidung des Neuaufbaus im Herbst fällen.
Wenn alles vernünftig läuft, zeige ich euch die Birke auf der Herbstausstellung in Enger.
007.JPG
Norbert

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Heike_vG
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von Heike_vG »

Das ist eine klasse Entwicklung, Norbert! *daumen_new*
Ich muss an meine Birke auch mal wieder ran... *undwech*

LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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bonsaimacher
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von bonsaimacher »

Hallo Norbert,

Schöne Entwicklung, es geht in die richtige Richtung.
Und in deinen Händen, wird es sicher zu einem Schmuckstück.
Aber irgendwie, kann ich mich mit der aktuellen Vorderseite nicht anfreunden.
Der Stamm, wirkt nach der 1. Krümmung, sehr gerade und weist kaum Verjüngung auf.
Dann, fällt im mom., der abrupte Übergang, zur Spitze ins Auge.
Mit der Zeit, wird sich das bestimmt verwachsen und das Problem fällt nicht mehr so ins Auge, aber du hattest ja geschrieben, das du sie in Enger aussltellen willst, dieses Jahr.
Gut, jetzt habe ich die (in meinen Augen) "problemzonen", der aktuellen Vorderseite angesprochen, aber wie würde ich diese Probleme lösen?

Das 2. Bild, das du eingestellt hast, das etwas versetzt fotogafiert wurde von dir (das hast du. Glaube ich mal nicht ohne Grund gemacht) finde ich, löst die Probleme der aktuellen Vorderseite.
Es sind immernoch sanfte Bewegungen im Stamm und die Verjüngung ist deutlich besser.
Siehst du das auch so Norbert, oder liege ich da für dich ganz falsch?

Gruß Daniel
Wer nicht wagt der nicht gewinnt.
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klauso
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von klauso »

Hallo Norbert,

klasse Entwicklung *daumen_new*

willst Du wirklich so weit runter zurück? Für meinen Geschmack verliert die Birke dadurch sehr an Ihrer Eleganz und grazilen Erscheinung. Etwas weiter oben bitte :roll:
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Norbert_S
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von Norbert_S »

Danke für eure Kommentare.
Besonders für die mit kritischen Anmerkungen meinen ausdrücklichen Dank, weil ich so die Möglichkeit habe eure Sicht auf den Baum wahrzunehmen.

Dadurch kann ich dazu Stellung nehmen und durch die „erzwungene“ Auseinandersetzung meine eigenen Entscheidungen noch einmal überprüfen und durch euch belasten.

Ich sehe an dem Baum viel mehr Schwachstellen als ihr, aber ich kann meine Nase ja auch direkt hineinstecken.

Klaus, deine Bitte würde ich gerne umsetzen, aber da ist nichts Geeignetes im weiteren Stammverlauf. Alle im Spitzenbereich abgehenden Äste starten mit superlangen Internodien. Deshalb würde ich am liebsten die gesamte Spitze ersetzen und langsam neu aufbauen.
Die Detailaufnahme verdeutlicht, wie weit die Äste vom Stamm entfernt erst verzweigen und zeigt gleichzeitig den evtl. neuen Spitzenast mit jetzt schon vier neuen Trieben.
Clipboard03.jpg

Wenn ich mich zur Nutzung dieses Astes entschließe, dann fallen auch die beiden tiefer ansetzenden Äste auf dem Detailbild. Dann ist der Baum eben erst einmal nicht mehr vorzeigbar, hat dafür aber eine bessere Zukunft.

Daniel, der Baum hat jetzt aktuell eine Höhe von 90 cm, in dem von dir zu Recht angesprochenen Abschnitt sind nur zwei Äste vorhanden. Verjüngung wird nicht durch Höhenwachstum erzielt sondern durch das Wachstum der vom Stamm abgehenden Äste. Insofern kann dieser Baum keine oder nur sehr geringe Verjüngung aufweisen. Der erste Ast ist noch relativ kräftig, seine Wirkung auf den Stamm ist noch gut zu sehen. Der zweite hat wesentlich weniger Masse. Seine bescheidene Wirkung auf die Stammdicke kannst du auf dem von dir favorisierten zweiten Bild gut sehen, von der aktuellen Ansichtsseite ist die Wirkung kaum wahrnehmbar. Darüber hinaus ist bei der von dir gewählten Ansicht die große Schnittstelle genau zu sehen. Ich habe den Abschnitt noch einmal vergrößert, in natura ist das noch wesentlich auffälliger.
Clipboard04.jpg
Diese Schnittstelle oder besser ihre unzureichende Überwallung ist ein weiterer Grund für mich ernsthaft einen Neuaufbau der Spitze zu überlegen.
Aktuell muss ich zur Erhaltung eines filigranen Spitzenausbaus den Zuwachs in diesem Bereich stark begrenzen. Das verhindert eine gute Schnittverheilung oder zumindest angemessene Überwallung.
Der Neuaufbau wäre da schon hilfreicher. Vor allem sollte der Übergang vom alten Stamm zum neuen Spitzenbereich durch Einlagerung von Betulin optisch entschärft werden. Auch das geschieht schneller durch Massewachstum. Das aufreißen der Borke wird noch ewig dauern.

Soweit zu meinen Überlegungen, abgeschnittenn ist ja noch nichts.
Norbert

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Frank Abbing
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von Frank Abbing »

Die Birke sieht schon recht gut aus, wenn ich im Forum auch schon welche gesehen hab, die mich persönlich noch mehr ansprachen. Was aber kaum zu toppen ist Norbert, sind deine vielen ausführlichen Überlegungen, Ausführungen und Tipps, die deine Beiträge so begleiten. Das hat mich schon manches Mal inspiriert und auf Ideen gebracht. Mal schnell Danke gesagt dafür! :)
Liebe Grüße
Frank *up*
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klauso
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von klauso »

Moin norbert,
deine gedankenspiele sind nachvollziehbar. Nur folgendes dazu: du gestaltest deine birke in einer hängenden form. Brauchst du da so unbedingt die innere verzweigung? Ich kann das nicht so richtig in worten erklären und übers we nur mit handy im netz. Die innere verzweigung stellt doch bei der hängenden form immer wiederbeschattungsprobleme mit absterben von ästen dar.

Mein vorschlag: kappe den spitzenast bis zur ersten gabelu.g nach links bzw. nach hinten. Lass dort einen kleinen stummel stehen. Erfahrungsgemäß wird die birke irgendwo dort neu austreiben. Mit diesem neuaustrieb gestaltest du den linken kronenbereich neu. Norbert, das sind nur gedanken aus der ferne. Egal wie du vorgehst, ich bin mir sicher das wird ein schönes ergebnis und zeit spielt ja bei bonsai seine eigene rolle. Deine geduld ist bekannt und bewundernswert *daumen_new*
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klauso
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von klauso »

Gelöscht
Zuletzt geändert von klauso am 22.06.2013, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Norbert_S
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von Norbert_S »

Frank, ich weiß das schon zu unterscheiden und hier gibt es zum Glück nicht nur die Möglichkeit "geliked" zu werden. Damit komme ich bestens zurecht.

Klaus, natürlich benötige ich nur die äußeren Augen für die Gestaltung. Aber da wo einmal ein Blatt war bleibt auf immer ein Auge, dass ich bei später notwendigen Rückschnitten verwenden kann.
Aber danke für deinen Tipp, ich verliere ja nichts es so zu probieren. Wenn's klappt ist gut, wenn nicht geht es halt eine Etage tiefer.
Nächstes Frühjahr bin ich schlauer.
Norbert

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Frank Abbing
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von Frank Abbing »

Danke für den Tipp, Klaus. Ich versuche, ihn zu beherzigen.
Liebe Grüße
Frank *up*
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Hans Peter
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von Hans Peter »

Hallo Norbert,

den Vorschlag von Klaus kann ich sehr gut nachvollziehen, denn ich habe ähnliches Material wie du.

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Gruß

Hans Peter
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Norbert_S
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von Norbert_S »

So ganz hoffnungslos schaut die Entwicklung nicht aus.
Tagesaktuell ein paar Bilder auf die Schnelle geschossen, gräßliches Herbstwetter
Dateianhänge
2013-09-15 (2).jpg
2013-09-15 (3).jpg
2013-09-15.jpg
Norbert

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Marc Berenbrinker
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Re: Haas-Birke in Krebs-Schale

Beitrag von Marc Berenbrinker »

hoffnungslos kannst du das wirklich nicht nennen, Norbert.

Die Birke hat sich sehr schön weiterentwickelt *daumen_new*
http://www.mb-bonsaischalen.de
.....viele Grüße,
Marc
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