Mutation an Hainbuche

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Frank Abbing
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von Frank Abbing »

Kein Problem, und so ganz unrecht hast du nicht. ;)
Bin allerdings schon lange im öffentlichen Dienst tätig.
Liebe Grüße
Frank *up*
A. Leuze
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von A. Leuze »

...spontane Veränderungen gibt es bei vielen Gartensorten von Gehölzen. Man denke nur an viele Fichtensorten, die wieder in die normale Form fallen oder an viele japanische Ahorne, wo immer die "normalen" Triebe wieder entfernt werden müssen. Das ist nicht weiter unüblilch.
Ich hänge mich aber jetzt mal weit aus dem Fenster und frage mal nach, ob die Veränderung eventuell durch Milben oder so verursacht sein könnte?!?

LG
A. Leuze
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Frank Abbing
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von Frank Abbing »

Ich hatte auch schon Viren vermutet. Wenn ich das nächste Mal dort bin, sehe ich mal sehr genau nach. Danke dir schonmal!
Liebe Grüße
Frank *up*
Hirschin
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von Hirschin »

Frabbing hat geschrieben:So eichenartige Blätter gibts ja bei vielen Gattungen, ungewöhnlich finde ich nur, dass die Mutation zweigweise auftritt oder wieder verschwindet. Echt komisch. :)
Hallo an die Experten hier, :-D

meinem Mann und mir fällt schon seit geraumer Zeit eine Pflanze im heimischen Garten auf, und wir wissen nicht ob dies eine Hainbuche ist oder nicht. Wir denken schon, aber absolut sich sind wir uns auch wiederum nicht. Jemand eine Idee von euch?

Bild

Sonnige Grüße!
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Frank Abbing
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von Frank Abbing »

Hallo,

das sind Blütenstände einer Hainbuche.
Liebe Grüße
Frank *up*
max Wolf
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von max Wolf »

Hallo,
solche Mutationen treten bei vielen Pflanzen auf.

Dies ist meist zurückzuführen auf irgendeinen Schaden im Genpool oder eine anderweitige anpassung.
Beim Auslesen der Sorten sucht man dann für den Zierbereich besondere Pflanzen heraus.

Diese Veränderungen im Genpool der Pflanzen sind allerdings oft nicht komplett in der Pflanze und können teilweise, wenn es zum Beispiel nur erweiterungen im Gencode sind auch hin und wieder ausfallen.

Meist sind die "normalen" Teile einer Pflanze bevorzugt im Wachstum und man sollte diese schnellstmöglich entfernen.

Gut zu sehen ist dies bei manchen Acer negundo 'Variegatum' im Westpark in München. Hier sind bei fast allen Bäumen die Panaschierten Blattformen ausgefallen und die Bäume wirken komplett grün. Lediglich, wenn man genau hinsieht findet man einzelne weißpanaschierten Blätter. Es kommt hier allerdings auch hin und wieder vor, dass man einen Ast hat an dem reinweise Blätte hängen.

Und genauso funktioniert es eben auch bei den unterschiedlichen Blattformen.

Gruß Max
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Frank Abbing
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von Frank Abbing »

Hallo.

Danke für die plausible Erklärung, Max!
Beim Auslesen der Sorten sucht man dann für den Zierbereich besondere Pflanzen heraus.
Wer genau macht das?
Liebe Grüße
Frank *up*
max Wolf
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von max Wolf »

Das kann jeder machen, der eine solche besondere Pflanze sieht.
Beim geziehlten züchten werden dazu dann noch geziehlt zwei Pflanzen gekreutzt die gewollte Merkmale zeigen. Wenn sich hier dann die Gene zu den gewünschten Merkmalen kombinieren kommt man der Zielpflanze noch näher.
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Frank Abbing
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von Frank Abbing »

Ok, so meinst du das. :)
Na so weit werde ich nicht gehen, da es für die eichenartigen Blätter ja eh schon eine Sorte gibt. Trotzdem werd' ich im September mal Stecklinge machen oder abmoosen. Diese Variation sieht ja schon sehr urig aus. Danke dir!
Liebe Grüße
Frank *up*
max Wolf
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von max Wolf »

Im September noch Stecklinnge schneiden? Ich denke die bilden dann höchstens noch Wurzeln, wenn du die in einem Gewächshaus pflegen kannst. Ich würde die eher im März schneiden. Es sei denn du meinst du willst Edelreiser schneiden und diese im Winter dann auf normale Hainbuchen Koppulieren. Dann schneidest du nachdem der Baum den Saft aus den Ästen gezogen hat.
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Frank Abbing
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von Frank Abbing »

Ja, die kommen ins Gewächshaus. Meine Frau arbeitet in einem Zierpflanzenbetrieb, da können sie im Winter in Ruhe weiterwurzeln.
Ich bin heute aber nochmal kurz bei dem Baum vorbeigekommen, der Nachbarbaum ist auch betroffen. Kommt mir komisch vor, darum werde ich wohl bis zum Frühjahr warten und sehen, was für Blätter er dann neu treibt.
Liebe Grüße
Frank *up*
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Olaf_Gd
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von Olaf_Gd »

Hallo,
wenn man die Eichenblättrige Hainbuche im Handel kauft, ist sie eigentlich immer veredelt.
Das könnte ein Hinweis darauf sein, das die Vermehrung über Stecklinge od. Stechhözer schwierig ist. Jedenfalls aufwändiger als Veredelung.

Das heißt natürlich nicht, das gar nicht geht.
Viel Erfolg
Gruß Olaf
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Frank Abbing
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von Frank Abbing »

Danke Olaf, probieren geht halt über studieren. Im schlimmsten Fall ist halt ausser Spesen nix gewesen. :)
Liebe Grüße
Frank *up*
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Wil
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von Wil »

Hallo Frank,

hast du das mit den Stecklingen mal versucht ? Interessiert mich mal.

LG Wil
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Bertrand Russel
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Frank Abbing
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Re: Mutation an Hainbuche

Beitrag von Frank Abbing »

Hallo Wil,

nein, bislang nicht. Hab das leider verschwitzt...
Bei einer schlitzblättrigen Erle hat es aber zweimal nicht funktioniert.
Liebe Grüße
Frank *up*
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