hi, ich habe auf vielen Bildern schon Bonsai gesehen, die tote Äste oder sogar einen halbtoten Stamm hatten.
wie bekommt man so was hin ohne den Baum zu töten?
Bsp:
SCHÖNER Tod
SCHÖNER Tod
- Dateianhänge
-
- bonsaihalbtot.jpg (5.62 KiB) 2449 mal betrachtet
Wer nicht über die Zukunft nachdenkt, hat auch keine.
Oh je, wie war das noch?
Also, die Forsythie ist meine. Das war vor über 20 Jahren ein Teil eines Busches. Der untere Teil des Stammes hatte schon eine Verletzung. Dann habe ich den Stamm auf 30 cm gekürzt und die vorhandene Wunde nach und nach über die gesamte Vorderansicht verlängert.
Totholz hält nicht an Bäumen mit so weichem Holz wie bei der Forsythie. Der ganze tote Bereich ist nun zersetzt und ich plane neues mit dem Bäumchen. siehe hier:
http://www.bonsai-fachforum.de/ftopic2202.html
Reiner
Also, die Forsythie ist meine. Das war vor über 20 Jahren ein Teil eines Busches. Der untere Teil des Stammes hatte schon eine Verletzung. Dann habe ich den Stamm auf 30 cm gekürzt und die vorhandene Wunde nach und nach über die gesamte Vorderansicht verlängert.
Totholz hält nicht an Bäumen mit so weichem Holz wie bei der Forsythie. Der ganze tote Bereich ist nun zersetzt und ich plane neues mit dem Bäumchen. siehe hier:
http://www.bonsai-fachforum.de/ftopic2202.html
Reiner
das funktioniert größten teils bei nadel gehölzen weil diese nicht so schnell faulen und länger halten wenn sie konserviert werden ich glaube prunus mume hält auch lange ôÔ das mit dem anbrennen und danach mit einer drahtbürste nachbearbeiten dient dem totholz sozusagen als faserung das es schöner ist.
- Andreas Ludwig
- Mentor
- Beiträge: 6756
- Registriert: 29.03.2005, 16:50
- Wohnort: Schweiz
Hi Samurai
Ob Holz zerfällt. hängt von konservierenden Inhaltsstoffen und teils von der Wuchsform ab. Inhaltsstoffe können Harze oder auch Säuren sein. Bei der Wuchsform ist es so, dass offene Fasern (Anschnitte) und Weichholz (Sommerholz) schnell abgehen.
Sehr widerstandsfähig sind einige Nadelhölzer, vorab Wacholder. Bei Tannenholz verfault Schnittholz schnell, während Äste jahrelang am Baum verbleiben können. Bei Laubhölzern sind es eigentlich nur Eiche und Esche, die lange währendes Totholz bilden. Bei der Eiche liegt das am Gerbsäuregehalt (darum dunkelt Eiche so langsam nach), bei der Esche liegt es (meine ich jedenfalls) an der Faserstruktur.
Bei anderen Bäumen wie Ahorn und Linde kann der lebende Teil genügen, um den Baum statisch zu halten. Hohle alte Bäume gibts genug draussen, die das veranschaulichen. Das ist dann aber nicht Totholz im strengen Sinn. Andere Dinge wie morsche Weiden und ähnliches sind oft nur schöne Momente, kommst du ein paar jahre später wieder, ist das Ding weg.
Ob Holz zerfällt. hängt von konservierenden Inhaltsstoffen und teils von der Wuchsform ab. Inhaltsstoffe können Harze oder auch Säuren sein. Bei der Wuchsform ist es so, dass offene Fasern (Anschnitte) und Weichholz (Sommerholz) schnell abgehen.
Sehr widerstandsfähig sind einige Nadelhölzer, vorab Wacholder. Bei Tannenholz verfault Schnittholz schnell, während Äste jahrelang am Baum verbleiben können. Bei Laubhölzern sind es eigentlich nur Eiche und Esche, die lange währendes Totholz bilden. Bei der Eiche liegt das am Gerbsäuregehalt (darum dunkelt Eiche so langsam nach), bei der Esche liegt es (meine ich jedenfalls) an der Faserstruktur.
Bei anderen Bäumen wie Ahorn und Linde kann der lebende Teil genügen, um den Baum statisch zu halten. Hohle alte Bäume gibts genug draussen, die das veranschaulichen. Das ist dann aber nicht Totholz im strengen Sinn. Andere Dinge wie morsche Weiden und ähnliches sind oft nur schöne Momente, kommst du ein paar jahre später wieder, ist das Ding weg.
