Zur Ethik bei Yamadori

Ausstellungen, Workshops, Arbeitskreise, Events u. -Organisationen, Reisen, Besuchen in Bonsai-Gärten und Töpferstuben.
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Thierry
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Thierry »

Danke Herbert.
Ich bin in keinem Vorstand mehr, werde aber auch von Saulieu profitieren um das Thema weiter zu bringen.

Ich bin überzeugt, dass man einen vernünftigen Mittelweg finden kann zw. dem Naturschutz und den ehrlichen Profisammlern und Bonsaihändlern (die es ja zum Glück auch gibt!).
Ohne das man in die eine o. andere Extreme gehen muss (extreme Ökologie <-> extreme Wilderei).
Die Lager sind aber so verkrampft (alte "Kriege", Bonsaipolitik, usw.), dass viele die daran verwickelt sind (oder verwickelt waren), es vllt. gar nicht schaffen würden, wieder vernünftig miteinander zu reden...

Dieser "Mittelweg" kämer allen zu Gute.
Angefangen vom Kunde/Käufer (der keine Möglichkeit hat selber Yamadoris zu holen, und nicht weiss woher er gute und ehrliche Yamadoris bekommen kann), zum Bonsaihändler (der für seine regelmässigen Schüler in den Workshops, regelmässig qualitativ gute Bäume braucht, aus legalen Quellen, nicht von Wilderer), und bis zum ehrlichen Profisammler (der damit sein Geld auf ehrlicher Weise verdienen könnte).
Auch die Amateure in den Klubs u. Arbeitskreisen hätten etwas davon.
Und nicht zuletzt wäre das auch ein wichtiger Ansatz gegen die regelmässigen Vorfälle die alle Jahre wieder ein negatives Licht auf die Bonsaiwelt werfen....
Viele Grüße,
Thierry

"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
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Robert S.
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Robert S. »

Herbert A hat geschrieben:Servus an alle

aufgrund dieses Threads werde ich der Austrian Bonsai Association den Vorschlag machen dieses Thema bei der nächsten Vorstandsitzung zu besprechen. Die nationalen Verbände könnten das zusätzlich bei der nächsten EBA-Convention thematisieren.
Über die nationalen Bonsaiverbände könnte das Thema "Moral und Ethik unseres Hobbys" dann aufgegriffen werden und in den einzelnen Arbeitskreisen oder Bonsaiclubs zur Besprechung angeregt werden. Dort könnte auch ein Verhaltenskodex empfohlen werden.

lg
Herbert Aigner
Ein sehr guter Vorschlag Herbert *daumen_new*

Servus,
Robert
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bonsaimike
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von bonsaimike »

Thierry hat geschrieben:Danke Herbert.
Ich bin in keinem Vorstand mehr, werde aber auch von Saulieu profitieren um das Thema weiter zu bringen.

Ich bin überzeugt, dass man einen vernünftigen Mittelweg finden kann zw. dem Naturschutz und den ehrlichen Profisammlern und Bonsaihändlern (die es ja zum Glück auch gibt!).
Ohne das man in die eine o. andere Extreme gehen muss (extreme Ökologie <-> extreme Wilderei).
Die Lager sind aber so verkrampft (alte "Kriege", Bonsaipolitik, usw.), dass viele die daran verwickelt sind (oder verwickelt waren), es vllt. gar nicht schaffen würden, wieder vernünftig miteinander zu reden...

Dieser "Mittelweg" kämer allen zu Gute.
Angefangen vom Kunde/Käufer (der keine Möglichkeit hat selber Yamadoris zu holen, und nicht weiss woher er gute und ehrliche Yamadoris bekommen kann), zum Bonsaihändler (der für seine regelmässigen Schüler in den Workshops, regelmässig qualitativ gute Bäume braucht, aus legalen Quellen, nicht von Wilderer), und bis zum ehrlichen Profisammler (der damit sein Geld auf ehrlicher Weise verdienen könnte).
Auch die Amateure in den Klubs u. Arbeitskreisen hätten etwas davon.
Und nicht zuletzt wäre das auch ein wichtiger Ansatz gegen die regelmässigen Vorfälle die alle Jahre wieder ein negatives Licht auf die Bonsaiwelt werfen....

Sehr gut!
Ich habe meinen Beitrag in der Vergangenheit bereits geleistet. Die Bergwacht in Tirol hat nicht nur ein Auge auf die Schwammerlsucher, Edelstein-Gängster (das ist ja auch nicht zu unterschätzen, wie es da abgeht!), ... und auch Yamadori-Jäger!
Soweit ich weiß ist die Forstbehörde in Südtirol auch in den letzten Jahren dafür sensibilisiert worden!

MFG Mike
emma zojer
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von emma zojer »

Hallo Herbert!
Aufgrund deines Beitrages zu diesem Thema ein eventueller Vorschlag : wäre es nicht sinnvoll,bereits j e t z t die EBA zu ersuchen,an a l l e n a t i o n a l e n Verbände einen Vorschlag zu machen,sich des Themas "Yamadori" ehebaldigst anzunehmen ?
Wir alle wissen,die Zeit drängt massiv,denn der Beginn der Grabungszeit steht unmittelbar bevor !
Es hat wenig Sinn,ein solch brennendes Thema zu einem Zeitpunkt abzuhandeln,der ausserhalb besagter Grabungszeit liegt.
Wir wissen um deine Kompetenz Bescheid und würden dich b i t t e n , dies zu initiieren.

LG e.h.
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zopf
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von zopf »

Hallo
Für entsprechende Euros bekommt man fast überall eine Genehmigung,
dann, mit offizieller Genehmigung, könnte ich ja ein ehrlicher Profisammler werden.
Ne, ne diese Richtung geht daneben,
ist eher so ein Schwenk in die Richtung den "ehrlichen Profisammlern" das Geschäft zu erleichtern,
indem die inoffiziellen den Buhmann haben und Konkurrenten rausgedrängt werden.
Wenn ich mir die Bilder
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =5&t=34667
anschaue, sehe ich wohl nur Yamadoris.
Wenn man das Thema angehen möchte, dann doch bitte an der richtigen Stelle.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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Thierry
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Thierry »

zopf hat geschrieben:Für entsprechende Euros bekommt man fast überall eine Genehmigung
Dieter, das ist doch nicht dein Ernst, oder ?
Du meinst (im Ernst), dass fast alle Privatlandbesitzer, Behörden, Förster, usw., käuflich sind ???

Ich weiss nicht, warum du diesen Eindruck hast, aber das entspricht nicht der Realität (zum Glück!).
Ausnahmen gibt's natürlich schon...
zopf hat geschrieben:Ne, ne diese Richtung geht daneben
Na dann mache Vorschläge, in welche Richtungen.
zopf hat geschrieben:Wenn ich mir die Bilder
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =5&t=34667
anschaue, sehe ich wohl nur Yamadoris.
Nicht überall wo "Yamadori" drauf steht, ist Yamadori drin... ;-)
Heisst :
Einige versuchen mit diesem Wort nur die Kunden zu ködern, aber sie machen Jungpflanzen, Import, Kusamonos, Schalen, usw.
Nur um ein Beispiel zu nehmen :
Frederic Chenal (Organisator) hat extra für Saulieu viele Pflanzen in Japan bestellt.
Lass dich also nicht vom äusseren Schein täuschen, weil da fast überall Yamadori draufsteht... ;-)
zopf hat geschrieben:Wenn man das Thema angehen möchte, dann doch bitte an der richtigen Stelle.
Und welche wäre das ?
Viele Grüße,
Thierry

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Frank80
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Frank80 »

Hallo zusammen!

Dass dieses Thema sehr heikel ist, kann man dem Diskussionsverlauf entnehmen. Aber bei allen Forderungen nach einem Verhaltenskodex (der von gewissen Leuten dann eben schlichtweg so ignoriert wird, wie die bestehende Pflicht, eine Genehmigung zum Ausgraben zu haben...) ist für mich eine Sache viel entscheidender: Einfach mal Roß und Reiter nennen! Kein "Ich kenn da jemanden, der hat mal wen gesehen" oder "es gibt ja welche, die dafür bekannt sind, dass..." - Arsch in der Hose und den Namen raus. Nur dann können sich die Betroffenen erklären, bei solchen Angelegenheiten ist sonst doch immer Raum für Spekulationen. Nur wenn die "Raubzügler" bekannt sind, kann ich als "Normalo" entscheiden, ob ich dort Material kaufe oder eben von einem Händler, der sorgsamer mit der Natur umgeht. Zur Not kann man auch anonyme Anzeigen aufgeben, auch denen muss von behördlicher Seite nachgegangen werden! Aber solange alle nur um den heißen Brei herum reden, ändert sich nichts.

MfG
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Anja M.
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Anja M. »

Frank80 hat geschrieben:....ist für mich eine Sache viel entscheidender: Einfach mal Roß und Reiter nennen! Kein "Ich kenn da jemanden, der hat mal wen gesehen" oder "es gibt ja welche, die dafür bekannt sind, dass..." - Arsch in der Hose und den Namen raus. ...
Damit steht derjenige, der Roß und Reiter benennt mit einem Bein im Knast, solange nicht wirklich nachgewiesen werden kann, daß diese Angabe stimmt. Schnell ist vielleicht auch jemand denunziert, dem nur eins ausgewischt werden soll.
73 Anja
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Frank80
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Frank80 »

Anja M. hat geschrieben:
Frank80 hat geschrieben:....ist für mich eine Sache viel entscheidender: Einfach mal Roß und Reiter nennen! Kein "Ich kenn da jemanden, der hat mal wen gesehen" oder "es gibt ja welche, die dafür bekannt sind, dass..." - Arsch in der Hose und den Namen raus. ...
Damit steht derjenige, der Roß und Reiter benennt mit einem Bein im Knast, solange nicht wirklich nachgewiesen werden kann, daß diese Angabe stimmt. Schnell ist vielleicht auch jemand denunziert, dem nur eins ausgewischt werden soll.
Ja, vollkommen richtig. Aber solange eben nichts Handfestes vorliegt, sollte man sich mit Aussagen wie "Ich habe da einen berühmten Gestalter beim Yamadori-Klau gesehen" auch zurückhalten. Wenn es Beweise für unrechtmäßiges Verhalten gibt, dann raus damit. Ansonsten braucht man auch keine "Moral und Ethik-Debatte" anzetteln, weil sich diejenigen, die es betreffen würde, auch in Zukunft nicht drum scheren werden.
Ich weiß, dass der Spruch "Man liebt den Verrat und nicht den Verräter" weiterhin seine Gültigkeit hat...
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Herbert A
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Herbert A »

Hi Frank

prinzipiell bin ich gegen die Radikalisierung eines Themas. Das Thema sollte man bedachter angehen.

@ Emma zojer

Emma, ungern lasse ich mich aufgrund einen anonymen Zurufs in einem Forum vor einen Karren spannen. Schreibe mir bitte ein PN. Wenn du auch Bonsaianerin bist, hindert Dich auch niemand daran an den Präsidenten der ABA eine Email zu schreiben. Je mehr Meldungen die nationalen Organisationen erhalten, um so eher wird etwas geschehen.

Ausserdem überschätzt du meine Kompetenz. Ich bin lediglich Mitglied des Bonsai Club Salzburg und habe auch keine offizielle Funktion im Club oder bei der ABA.

Dieses Thema muss einen Meinungsbildungsprozess durchlaufen und die Mitglieder eines Clubs müssen dazu sensibilisiert werden. Verordnen kann man so etwas nicht.

lg
Herbert Aigner
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.

Info: www.bonsaisalzburg.net
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schmieda
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von schmieda »

Frank80 hat geschrieben:Ja, vollkommen richtig. Aber solange eben nichts Handfestes vorliegt, sollte man sich mit Aussagen wie "Ich habe da einen berühmten Gestalter beim Yamadori-Klau gesehen" auch zurückhalten. Wenn es Beweise für unrechtmäßiges Verhalten gibt, dann raus damit. Ansonsten braucht man auch keine "Moral und Ethik-Debatte" anzetteln, weil sich diejenigen, die es betreffen würde, auch in Zukunft nicht drum scheren werden. ...
Hi Frank

Bisher hat hier ja noch keiner geschrieben "Ich habe da einen berühmten Gestalter beim Yamadori-Klau gesehen". Es war bisher nur Buschfunk. Daher kann man leider nichts handfestes verlangen.
Gruß
Frank :)

++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Robert S. »

Ich kann hiervon nur mit Nachdruck abraten.
Ein Internet-/Forumspranger ist kein adäquates Mittel, sondern birgt nur die Gefahr, dass Falschbezichtigungen in Umlauf gebracht werden. Den Betroffenen kann dadurch ein, nicht unerheblicher, Schaden enstehen.
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MathiasRR
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von MathiasRR »

Robert S. hat geschrieben:Ich kann hiervon nur mit Nachdruck abraten.
Ein Internet-/Forumspranger ist kein adäquates Mittel, sondern birgt nur die Gefahr, dass Falschbezichtigungen in Umlauf gebracht werden. Den Betroffenen kann dadurch ein, nicht unerheblicher, Schaden enstehen.

...und dem Betreiber der Forums ebenso, und das wollen wir doch sicherlich alle nicht, gelle?

Viele Grüße
Mathias
Viele Grüße
Mathias :wink:
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Robert S.
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Robert S. »

Richtig Mathias *daumen_new*
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von beckygv »

Passend zum Thema der unterste Link:

Admin: Link entfernt
Viele Grüße
Günter

AK KARLSRUHE
Treffen jeden 1. Samstag im Monat um 14 Uhr bei BECK-BONSAI
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