Hallo,
nach ausgiebigem Benutzen der Suchfunktion schreibe ich jetzt doch einen neuen Beitrag.
Ich habe ein Problem mit meinen beiden Ulmen-Stecklingen, die ich letztes Jahr angezogen habe. Die sind letztes Jahr auch wunderbar ausgetrieben, und ich hatte mich schon auf dieses Jahr gefreut. Pustekuchen!
Mein Problem ist, dass die Ulmen zwar wunderbar austreiben, aber die Triebe werden dann immer wieder braun und schrumpelig und "krümelig" - sie zerfallen quasi zu Staub. Ich habe beide Stecklinge in unterschiedlichen Töpfen mit unterschiedlichen Substraten. Das eine ist eine Kokohum/Seramis-Mischung und das andere eine Bonsai Pre-Mischung vom Forensponsor. Beide Töpfe sind gut durchlässig, und ich habe die Ulmen auch nie austrocknen lassen. Im Winter hatten sie auf der Fensterbank eines ungeheizten Raumes gestanden und auch immer wieder mal ausgetrieben.
Jetzt im Frühjahr habe ich den verschrumpelten Austrieb dem schlechten Frühjahrswetter zugeschrieben, aber irgendwie sind auch danach immer wieder ca. 70-80% der Triebe "zu Staub zerfallen". Als ob die Triebe verrosten.
Die Blätter vom letzten Jahr sind alle in Ordnung. Nur die neuen Triebe sind betroffen. Mir sind auch schon 2-3 Zweige komplett abgestorben.
Ich habe jetzt leider kein Bild, aber ich denke, dass die Beschreibung schon recht eindeutig ist. Hoffentlich kann mir jemand eine Antwort geben.
LG Matthias
Ulmus Parvifolia: Triebe zerfallen zu Staub / vertrocknen
Ulmus Parvifolia: Triebe zerfallen zu Staub / vertrocknen
Gruß, Matthias
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"Du bist ein Leben lang verantwortlich für das, was du dir vertraut gemacht hast", sagte der Fuchs
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Re: Ulmus Parvifolia: Triebe zerfallen zu Staub / vertrockne
und nein: Es sind keine Spinnmilben 
Gruß, Matthias
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Re: Ulmus Parvifolia: Triebe zerfallen zu Staub / vertrockne
*push*
weiß keiner eine Antwort?
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Gruß, Matthias
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Re: Ulmus Parvifolia: Triebe zerfallen zu Staub / vertrockne
Hallo Matthias,
ich denke das den Fachleuten im Forum Bilder am meisten bringen, um ein Urteil abzugeben. Ich hatte ein gleichwertiges Problem bei einer Azalee. Da war es aber eindeutig ein Überwässern meinerseits. Die Wurzeln sind förmlich weggefault. Die Pflanze nach und nach vertrocknet. Daher mein Tipp auch das mal nachzusehen und ggf. Fotos davon einzustellen.
ich denke das den Fachleuten im Forum Bilder am meisten bringen, um ein Urteil abzugeben. Ich hatte ein gleichwertiges Problem bei einer Azalee. Da war es aber eindeutig ein Überwässern meinerseits. Die Wurzeln sind förmlich weggefault. Die Pflanze nach und nach vertrocknet. Daher mein Tipp auch das mal nachzusehen und ggf. Fotos davon einzustellen.
Re: Ulmus Parvifolia: Triebe zerfallen zu Staub / vertrockne
Ja, hätte ich auch gerne eingestellt - nur habe ich die betroffenen Triebe alle sorgfältig entfernt, da ich den Verdacht habe, dass es sich um eine Pilzerkrankung handelt. Aktuelle Fotos bringen also nix.
Was die Wurzel betrifft: Das vermutete ich zuerst auch, weil im Frühjahr alle Pflanzen auf meinem Balkon halt lange nass + kalt waren. Im Allgemeinen sollte das aber nicht wirklich dramatisch gewesen sein, da das Substrat gut durchlässig ist. Ich bin derzeit noch am experimentieren mit Standort + Feuchtigkeitsgrad + sehr dezenter Düngung, ob es mit daran liegt. Aber wie gesagt: Das ist auch passiert, als es jetzt im Hochsommer sehr warm und trocken war.
Das Schadensbild war immer an neuen Trieben, nicht am Bestand. Nur Äste, die ich weit zurückgeschnitten hatte - wo also keine alten Blätter mehr dran waren - sind ebenfalls vertrocknet.
Ich vermute, dass die Pflanze aus irgendwelchen Gründen Probleme hatte, neue Wurzeln zu bilden. Aber genau werde ich das wohl erst wieder im Frühjahr sehen, wenn ich umtopfe.
Danke erstmal für die Rückmeldung. Vielleicht weiß ja noch jemand auch ohne Foto eine Möglichkeit. Das Schadensbild ist ja eigentlich sehr eindeutig beschrieben.
Was die Wurzel betrifft: Das vermutete ich zuerst auch, weil im Frühjahr alle Pflanzen auf meinem Balkon halt lange nass + kalt waren. Im Allgemeinen sollte das aber nicht wirklich dramatisch gewesen sein, da das Substrat gut durchlässig ist. Ich bin derzeit noch am experimentieren mit Standort + Feuchtigkeitsgrad + sehr dezenter Düngung, ob es mit daran liegt. Aber wie gesagt: Das ist auch passiert, als es jetzt im Hochsommer sehr warm und trocken war.
Das Schadensbild war immer an neuen Trieben, nicht am Bestand. Nur Äste, die ich weit zurückgeschnitten hatte - wo also keine alten Blätter mehr dran waren - sind ebenfalls vertrocknet.
Ich vermute, dass die Pflanze aus irgendwelchen Gründen Probleme hatte, neue Wurzeln zu bilden. Aber genau werde ich das wohl erst wieder im Frühjahr sehen, wenn ich umtopfe.
Danke erstmal für die Rückmeldung. Vielleicht weiß ja noch jemand auch ohne Foto eine Möglichkeit. Das Schadensbild ist ja eigentlich sehr eindeutig beschrieben.
Gruß, Matthias
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"Du bist ein Leben lang verantwortlich für das, was du dir vertraut gemacht hast", sagte der Fuchs
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Re: Ulmus Parvifolia: Triebe zerfallen zu Staub / vertrockne
Hallo Matthias,
so wird es leider nichts. Ohne Fotos kann nur ein Hellseher helfen. Fotografiere am besten den Baum / die Bäume einmal so wie sie sind, denn oft kann uns auch einfach anhand des Substrats, der Schale, des Standorts, der Blattfarbe und Laubdichte etc. einiges auffallen.
Wenn wieder kranke Triebe auftreten, dann fotografiere sie bitte zuerst, ehe Du sie entfernst.
So eindeutig beschrieben wie Du denkst ist das Schadbild nicht. Es gibt da doch noch erhebliche Unterschiede in Farben, Beschaffenheiten etc.
Vor dauerhafter Nässe sollten die Bäume natürlich geschützt werden. Dies könnte auf jeden Fall eine Ursache für das Absterben von Trieben sein. Aber auch vorübergehende Trockenheit ist möglich.
Pilzkrankheiten zeigen sich zunächst meist mehr mit Blattflecken, jedenfalls wüsste ich bei chinesischen Ulmen nicht, dass ähnliche Welkepilze wie bei Fächerahornen z.B. verbreitet wären.
LG, Heike
so wird es leider nichts. Ohne Fotos kann nur ein Hellseher helfen. Fotografiere am besten den Baum / die Bäume einmal so wie sie sind, denn oft kann uns auch einfach anhand des Substrats, der Schale, des Standorts, der Blattfarbe und Laubdichte etc. einiges auffallen.
Wenn wieder kranke Triebe auftreten, dann fotografiere sie bitte zuerst, ehe Du sie entfernst.
So eindeutig beschrieben wie Du denkst ist das Schadbild nicht. Es gibt da doch noch erhebliche Unterschiede in Farben, Beschaffenheiten etc.
Vor dauerhafter Nässe sollten die Bäume natürlich geschützt werden. Dies könnte auf jeden Fall eine Ursache für das Absterben von Trieben sein. Aber auch vorübergehende Trockenheit ist möglich.
Pilzkrankheiten zeigen sich zunächst meist mehr mit Blattflecken, jedenfalls wüsste ich bei chinesischen Ulmen nicht, dass ähnliche Welkepilze wie bei Fächerahornen z.B. verbreitet wären.
LG, Heike
