Sorgenkind

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
TeKiller
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Re: Sorgenkind

Beitrag von TeKiller »

danke dir. ich dachte aber, dass im eisendünger wesentlich weniger drin wäre als im eisenpulver, dass walter benutzt hat.
PeWe
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Re: Sorgenkind

Beitrag von PeWe »

Hallo zusammen,

hier mal ein kleines Update. Ich habe mir vor ca. 3 Wochen Eisenpulver besorgt und ca. 1.5 Eßlöffel davon in die Schale getreut. Anfänglich hatte ich den Eindruck, dass alles wieder etwas grüner wird. Allerdings hat die Kiefer inzwischen fast alle Nadeln des letzten Jahres abgeworfen, wobei der Neuaustrieb jedoch grün ist. Ich tippe inzwischen stark auf Kiefernschütte und bin besorgt, dass sich die anderen Kiefern ebenfalls anstecken. Vielleicht kann jemand meinen Verdacht bestätigen und mir Infos darüber geben, wie ich weiter verfahren muss, um die Kiefer zu retten, bzw. zu vermeiden, dass die Kiefernschütte - falls es das ist - übergreift.

LG
Pit
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Ferry
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Re: Sorgenkind

Beitrag von Ferry »

Hallo Pit,

kein schönes Bild, aber die Kiefernschütte bildet auf den Nadeln deutlich sichtbare ca 1 mm schwarze, länglich ovale Sporenlager. Ich erkenne bei Dir keine Kiefernschütte. Die Sporenlager fehlen komplett auf Deinen Bildern. Ich habe viele Kiefern, sylvestris, nigra und mugo, aber keine Mädchenkiefer. Die hatte ich mal, ... und kein Glück damit. Mit flüchtigem Blick kann man die Sporenlager eventuell als schwarze Blattlauseier oder Schildläuse fehldeuten. Letztere kann man aber abkratzen. Die Schildläuse habe ich anfangs oft an Yamadoris, die verschwinden, sobald die Bäume stärker werden.

Die Nadeln auf Deinen Bildern sehen etwas "abgefressen" aus, kann das sein? Soetwas könnte von fressenden Kiefernblattwespenraupen, Foreulen-Raupen oder ähnlichem kommen. Dann müsste Dir letztes Jahr oder dieses Jahr gut getarnte Raupen oder Kotkrümel der Raupen aufgefallen sein. Ich hatte eine kleine mugo, die zum Aufbau im Beet stand durch die Raupen verloren.

Eine schwache Kiefer umzutopfen ist sehr riskant, und Kiefern reagieren sehr langsam auf Fehler. Ich benutze immer das alte Mykorrhiza wieder. Hatte Deine keins? Manchmal verwende ich etwas Impf-Mykorrhiza und Trichoderma, weiß aber nicht ob es hilft. Positiv ist, daß Du Neuaustrieb hast! Jetzt kann viel Licht und Wärme helfen. Die Erde schütze ich bei schwachen Pflanzen durch eine Art Regenschutz, gieße kontrolliert und übersprühe 2 x täglich. Ich dünge dann auch nur über "Blattdüngung".

Hast Du schon unter http://www.arbofux.de in der Datenbank nach Symptomen an Kiefern geschaut?

Viele Grüße,
F.
LG,
F.
PeWe
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Re: Sorgenkind

Beitrag von PeWe »

Hallo Ferry,
danke für den Link, den kannte ich noch nicht. Allerdings bin ich dort auch nicht viel schlauer geworden, weil die Symtome am ehesten noch auf die Kiefernschütte zutreffen. Dort heißt es auch, dass sich der Fruchtkörper erst ab Juni/August bildet - wäre also noch Zeit. Angefangen hatte es mit gelben Spitzen, die Nadeln wurden dann vollständig gelb, anschließend braun und fielen ab. Ungeziefer kann ich mit ziemlicher Sicherheit ausschließen. Beim Umtopfen habe ich das neue Substrat zusätzlich geimpft, weil nicht wirklich viel Mykorrhiza vorhanden war. Nach der Eisenpulver Düngung stand der Baum schattig - Sonne gab es die letzten Wochen ja nicht wirklich. Die neuen grünen Triebe machen mir ja wieder Hoffnung, eventuell hängt das alles doch mit dem Umtopfen zusammen, aber ich denke natürlich auch an meine anderen Kiefern....

LG
Pit
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xistsixt
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Re: Sorgenkind

Beitrag von xistsixt »

Hallo Pit

ich habe jetz nicht alle Beiträge gelesen und vielleicht wiederhole ich mich

Mein Kumpel hat reinen Bims der sehr feinkörnig ist, Durchschnitsskörnung vielleicht 2mm, aber Staublos. Meine Nadeligen wurzeln in dem Zeug wie wild und schon von mir abgeschriebene haben darin überlebt. Das Bims hält die Feuchtigkeit gut aber es wird nicht wirklich nass, ich dünge mit Weinbergdünger, rein organisch ins substrat und bei Problemfällen eine Blattdüngung mit Wuxal und Wuxal Bio gemischt.

Vielleicht würde das etwas helfen? Ich frag mal meinen Kumpel nach welche Bezugsquelle er für das Bims hat
"Character is like a tree and reputation like a shadow.
The shadow is what we think of it; the tree is the real thing."

- Abraham Lincoln
Hannelore
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Re: Sorgenkind

Beitrag von Hannelore »

Hallo zusammen,
bin neu hier und wusste gar nicht, dass es in Lippstadt überhaupt einen Bonsaiverein gibt. Bitte lasst mir dafür doch mehr Infos zukommen.
Ich habe 57 Bonsai, einige richtig schöne, aber auch noch ganz junge.
Eine große Schwarzkiefer ist auch dabei, die hätte ich durch die Kiefernschütte fast verloren. Geholfen hat da nur das Mittel Dithane. Dann war wieder Ruhe,nun ist sie aber wieder zurück gekehrt, also wieder Dithane, und wieder hat's geholfen. - Die Nadeln verfärben sich erst gelb, dann braun, und dann fallen sie ab, das konnte ich durch dieses Mittel stoppen. Leider geht sie dann geschwächt in die Winterruhe, aber ich denke, sie schafft's.
Meine Bonsai grabe ich im Spätherbst vor den ersten Frösten tief im boden mit Schale ein und lege noch abgefallene Blätter darum. Bis jetzt ging das seit ca 20 Jahren bis auf wenige kleine gut. Im Frühjahr grabe ich sie dann wieder aus und richte sie wieder her.
Doch dieses Jahr habe ich ein kleines Urweltmammutwäldchen in einer sehr teuren Schale mit Schlangenbart darauf. Ich habe vor, es in der Garage warm eingepackt zu überwintern, habe aber da meine Bedenken. Es ist ca. 5-6 Jahre alt. Soll ich es doch mit eingraben, was ist dann aber mit dem Schlangenbart? Geht der unter der Erde nicht kaputt?

Viele Fragen, ich weiß, wäre aber doch für den ein oder anderen Tipp dankbar. - Aber Dithane ist wirklich super.

LG, Hannelore
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