Hier einmal ein Kiefrnyamadori-rohling aus dem Jahr 2005. Ich habe gestern all seine alten Nadeln entfernt und denke ihn nun langsam zu gestalten ... Heute ist ein Zugdraht angeschraubt und die vermutliche Pflanzposition festgelegt worden. Es soll einmal ein größerer Bunjingi werden. Genügend grün und Astpartien besitzt er, Etagen lassen sich gut zusammenstellen, der Stamm wird dem Betrachter zugeneigt sein ... nur bin ich immer noch nicht sicher, welche Äste ich stehen lassen soll, welche Laubpartien erhalten bleiben sollen um auch gepflegte Negativräume zu erschließen und um den "ultimativen Ausdruck" :D aus dem Baum heraus zu holen ... Gibts hier wieder irgendeinen Virtualkünstler der 'ne prima Idee hat ? Ich wäre über Denk -und Gestaltungshilfen sehr dankbar
saludos
avicenna
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Na wenn keine Kommentare oder virtuals kommen ... hab ichs eben allein gemacht ... geht auch, ist ja auch schwer aus so einem Busch ein virtual zu konstruieren und dann noch solche pic's ... :D .
Ich hab ihn jetzt umgesetzt, ihm einen neuen Pflanzwinkel verpasst, seinen oberen Stammverlauf deutlicher gebogen bzw. mit Spannzugsystemen gezogen und zunächst einmal alle Äste die ich nicht zur Gestaltung bvrauchte zu Jins gemacht. Abschneiden kann man sie immer noch ... mal sehen wies wirkt wenn neue Nadeln erscheinen ... gezupft ist er nun auch und bekommt jetzt noch bis in den Herbst hinein volle Dröhnung an organischem Dünger. Dann solls doch klappen .
Was meint ihr ? ist das Teil zu unruhig ? hat es zu wenige Negativräume ? ...
saludos
avicenna
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so sah er vorher aus ...
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so mit dem neuen Pflanzwinkel
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er neigt sich jetzt dem Betrachter zu und verläuft nach oben in einer langgezogenen Spirale
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erst einmal sind alle Äste noch am Baum .. wenn nicht grün dann eben als Jin ... abschneiden kann mans immer noch ;-)
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mal ne andere Ansicht ... mehr von oben ...
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iss zwar nicht ein Riesenbrummer ... aber prächtig iss er schon ... und alte Borke hat er auch ... sieht zwar aus wie Schwarzkieferborke ist aber normal für Pinus sylvestris aus dem Moor ...
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Also mir gefällt sie schon sehr gut, ich bin immer wieder beeindruckt, was für Bäume Du Dir in kürzester Zeit zulegen kannst, und vorallem wie Du sie dann gestaltest.(obwohl ich weiß, wie viel zeit Du mit der vorbereitung zum ausgraben verbringst) Also ein Fan hast Du :D :D
Weiter so und ich drück Dir die Daumen, das sie alles gut übersteht.
Und das mit den Fotos klappt auch bestimmt irgendwann
Gruß Christian
Quäle nie ein Tier aus Scherz, den es fühlt wie Du den Schmerz!
Wer aufhört dazu zu lernen, hat aufgehört gut zu sein.
das ist doch ein super kandidat für einen klassischen literaten. insofern würden dem baum 3-4 äste m. e. völlig ausreichen. auf jins würde ich völlig verzichten.
Hallo Lutz,
ich bin nun extra nocheinmal um den Baum geschlichen und hab mir deine Bemerkungen durch den Kopf gehen lassen ... klassischer Literat ... 3 bis 4 Äste reichen .... Jins weg .... hm, ... ich bin nach Betrachtung seiner dreidimenionalen Wirkung mit deutlicher "Nachvornneigung" und seiner Drehung bis in die Spitze noch nicht so weit, dass ich diesen drastischen Schritt gehen möchte. Ich hab jetzt erst einmal alle alten Nadeln entfernt und hoffe, dass er nun im nächsten Jahr mit kleineren Kerzen beginnt, die ich dann auch einkürzen möchte. Ich hoffe daurch, eine kleinere Nadelausprägung zu bekommen die dann hoffentlich auch alle deutlich nach oben gerichtet sein werden. Wenn nicht muss ich nachhelfen Möglicherweise ... oder ich hoffe , sagen wir es einmal so , ... wird er auch Zurückknospen. Dann kann das Gesamtbild schon wieder ganz anders aussehen. Hätte ich nun im Vorfeld bereits reduziert auf 3-4 Äste ist der Zug abgefahren ... dran geht nicht mehr und das Grün ist zur Zeit noch recht weit entfernt.
Also bezeichne ich diesen Literaten zur Zeit noch als " nicht klassisch" sondern eher als " wild und noch im Werden" und dann passts schon
Vielen Dank dennoch für deine Bemerkungen zu ihm.
saludos
avicenna
Hallo,
warum hast Du den Bam den gestaltet wenn Du noch nicht so weit bist???
Du solltest Erst mal ein bisschen das wirre Astgewirr auslichte...
Und dann die Äste richtig stellen.
Dann sieht sie schon ansehnliche aus.
was mich so ein bisschen an Deine Gestaltung stört sind die langen Äste (keine Bewegung)
und zu viele.
LG Reiner
Jetzt in eine Metallyamadorischale gesetzt die ich aus Korsika mitgebracht habe. Sie hing in einem Baum der in der Überschwemmungszone eines Hochgebirgsbaches stand ... was das mal war weiß ich nicht ... ist aber aus ca. 5 mm festem Metall, also kein Blechdeckel.
Schweren Herzens hab ich nun endlich Grün fallen lassen, Nadeln gestutzt und mich von Ästen getrennt. Wenn er im nächsten Jahr gut startet werd ich vielleicht noch den untersten Ast einkürzen der sich über den Stammanteil nach hinten bewegt. Möglicherweise dann auch noch an der linken Seite einen Ast verschwinden lassen.
Ich hab als letztes ein paintual versucht ...
saludos
avicenna
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So sah er eingepflanzt in der neuen Metallwanne aus
Das war das Zwischenstadium ...irgendwie war es selbst für mich zu viel Grün ...
auch dieser Pflanzwinkel hat mich nicht soo überzeugt ...
Er ist riesig lang ... aber das Grün war too much ...
dann also die unteren Äste zu Jins ...dennoch irgendwie zu viel , oder ?
auch diese Kiefer hat schönes Potenzial. Ehe ich sagen könnte, ob noch mehr Äste entfernt werden sollten, würde ich vorschlagen, dass die vorhandenen Äste erst einmal durchgeformt werden sollten. Zurzeit hängt alles einfach nur nach unten.
Es ist zwar richtig, dass die Äste ab dem Ansatz nach unten gehen, aber die Verzweigung und die Laubpolster sollten doch dann wieder annähernd in die waagerechte gehen und die Nadelbüschel aufwärts gerichtet sein. Ich habe das mal ganz allgemein und vereinfacht aufgezeichnet.
Dann sähe Dein Baum schon viel geordneter aus.
Liebe Grüße,
Heike
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Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Heikes Bemerkungen kann ich nur unterschreiben,
Ganz kleine Bemerkung meinerseits: Gefühlt kippt der Baum etwas nach links, vielleicht sollte das Grün von dem dünnen untersten Ast etwas nach rechts
hinter den Stamm gebracht werden.
jetzt siehts schon besser aus, aber vielleicht wie schon Heike schreibt, die Äste versuchen in die
Waagerechte zu bringen.
Dann ist der Baum geordneter und man kann dann bessern entscheiden, welcher Ast noch entfernt
werden kann, damit die Literatenform nicht kopflastig wird.
Vielleicht in der Art? Zurzeit ist nach meinem Geschmack noch zuviel Grünmasse. Weiterhinfällt mir nach längerem Betrachten des Virtuals auf, dass mich der große Bogen in der oberen Hälfte des Stammes etwas stört.