Hallo zusammen,
auch vom L…er gibt es Neuigkeiten.
Vor 3 Wochen habe ich zusammen mit Valentin, ….ich war eigentlich nur fürs fotografieren, Bier und Kaffee holen und den Wundverschluss zuständig… den Dreispitz ausgeputzt. Valentin hat viele „Fehler“ konsequent herausgeschnitten. Nun ist es in der Entwicklung nochmal etwas zurückgegangen, um jetzt mit Vollgas in die glorreiche Zukunft zu gehen. Im November ist eine gute Zeit um Ahorne zurück zu schneiden. Sie bluten nicht. Eine geschützte Überwinterung ist dann anzuraten, damit keine Ästchen zurück trocknen.
Eine große Baustelle könnte noch der 1. Rückseitenast werden. Dieser wird im Moment noch über/mit den/dem ersten rechten Ast gebildet. Es gibt 3 Möglichkeiten: 1. Es bleibt wie es ist. 2. Es wird ein Ast (aus einem Zugast) ablaktiert. 3. Es wird ein kompletter Ast (aus dem rückwertigen Teil des ersten Astes) zuerst mit einer Jungpflanze bewurzelt (die Jungpflanze wird ablaktiert und soll nach dem Trennen den Ast versorgen) und dann komplett auf die passende Stelle bohrgepfropft. Darüber gab es schon einmal einen Artikel in der BA. Nachteil bei 3. Ist ein recht hohes Risiko. Ich muss mir das noch einmal gründlich durch den Kopf gehen lassen.

Ein „richtiger“ erster Rückseitenast wäre eine enorme Qualitätssteigerung diese Dreispitzahorns.
Bei den letzten 3 Bildern haben wir leicht mit der Ansichtsseite gespielt. Beim nächsten Umtopfen soll der Baum leicht im Uhrzeigersinn gedreht werden, um einen unschönen Knuppel links am Stamm zu entschärfen

Schöner Nebeneffekt ist, dass der Schwung rechts am Stamm vom Nebari kraftvoller und dynamischer wirkt.
Für dieses Jahr soll es das gewesen sein. Der Dicke darf jetzt in seinem Winterquartier sich von einem schönen Bonsaijahr erholen.