Pinus mugo uncinata
Pinus mugo uncinata
Diese Kiefer konnte ich dieses Frühjahr bergen. Der Wuchs ist sehr speziell und bildet eine spannende Form. Auch das Spiel von Totholz und Lebensader geben dem Baum einen besonderen Tatsch. Der Pflanzwinkel wird eher ein Problem sein, da beide "Schenkel" bewurzelt sind und sehr waagrecht in gegenläufige Richtung wachsen. Auch sind sie zu dick um zu Biegen.
Doch vorerst gilt es Geduld zu bewahren und dem Baum die nötige Ruhe gönnen. Dabei kann man sich ja voll und ganz der Ideenfindung widmen.
Doch vorerst gilt es Geduld zu bewahren und dem Baum die nötige Ruhe gönnen. Dabei kann man sich ja voll und ganz der Ideenfindung widmen.
- heinz leitner
- Beiträge: 1029
- Registriert: 05.04.2006, 19:21
- Wohnort: Wien
Re: Pinus mugo uncinata
Stefan
Ich drück dir alle Daumen ,das sie anwächst.
Echt geiles Teil ,hat alles was man braucht...
Gruss Heinz
Ich drück dir alle Daumen ,das sie anwächst.
Echt geiles Teil ,hat alles was man braucht...
Gruss Heinz
Re: Pinus mugo uncinata
...Samstag beginne ich mit dieser Kiefer

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holgermueller
- Beiträge: 945
- Registriert: 04.12.2012, 23:30
Re: Pinus mugo uncinata
Da bin ich aber gespannt. Lass uns dran teilhaben. Gruss Holger
Re: Pinus mugo uncinata
...ganz shlechtes foto...
ein gutes Foto muss leider noch warten...
die Nadeln sind noch etwas lang, daher sieht es momentan aus wie eine kompakte Krone...
ist es aber nicht...
ein gutes Foto muss leider noch warten...
die Nadeln sind noch etwas lang, daher sieht es momentan aus wie eine kompakte Krone...
ist es aber nicht...
Re: Pinus mugo uncinata
Hallo Stefan,
da bin ich jetzt etwas überrascht, wie Du den Baum gestaltet hast. Ich hatte mir vorgestellt, dass der lange Ast nach rechts über den Entenbürzel herabgeführt würde und das Grün nicht nur mittig obendrüber angeordnet sein würde.
Ich bin gespannt, wie es mit dieser Kiefer weitergehen wird.
Liebe Grüße,
Heike
da bin ich jetzt etwas überrascht, wie Du den Baum gestaltet hast. Ich hatte mir vorgestellt, dass der lange Ast nach rechts über den Entenbürzel herabgeführt würde und das Grün nicht nur mittig obendrüber angeordnet sein würde.
Ich bin gespannt, wie es mit dieser Kiefer weitergehen wird.
Liebe Grüße,
Heike
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Eva Warthemann
- Beiträge: 3578
- Registriert: 11.01.2004, 18:10
- Wohnort: Kleinstadt in Sachsen/Anhalt
Re: Pinus mugo uncinata
Hallo Stefan!
Du hast da ein sehr interessantes Teil gefunden.
Ich bin auch erstaunt, das Du diese Art der Gestaltung gewählt hast.
Vieleicht wäre noch was ganz anderes herausgekommen, wenn Du mal die Virtualisten hier im Forum aufgerufen hättest, ihre Ideen zum Baum hier zu zeigen.
So ist es natürlich Deine ganz eigene Gestaltung.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Du hast da ein sehr interessantes Teil gefunden.
Ich bin auch erstaunt, das Du diese Art der Gestaltung gewählt hast.
Vieleicht wäre noch was ganz anderes herausgekommen, wenn Du mal die Virtualisten hier im Forum aufgerufen hättest, ihre Ideen zum Baum hier zu zeigen.
So ist es natürlich Deine ganz eigene Gestaltung.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Mitglied im BCD
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Re: Pinus mugo uncinata
Hallo Eva
Was meinst du mit "dieser Art von Gestaltung" ?
..wär das "grün" so stark rechts, hätte der Baum ein optisches Übergewicht.. den Entenpo plus Grün..
Daher wurde die Spitze über dem linken Nebariansatz gwählt.. leider auf diesem Foto nicht sooooo deutlich
Was meinst du mit "dieser Art von Gestaltung" ?
..wär das "grün" so stark rechts, hätte der Baum ein optisches Übergewicht.. den Entenpo plus Grün..
Daher wurde die Spitze über dem linken Nebariansatz gwählt.. leider auf diesem Foto nicht sooooo deutlich
Re: Pinus mugo uncinata
Hat das Umtopfen überstanden....
-
MerschelMarco
- Beiträge: 1621
- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Re: Pinus mugo uncinata
Hallo Stefan,
hoffentlich stört es nicht dass ich ungefragt meine Meinung einbringe, der Baum interessiert mich halt. Der Baum ja einige Stärken wie auch Problemzonen. Zu den Stärken gehört sicher die schön geschwungene Saftbahn und die Qualität des Totholzes. Problemzonen sind der Plötzliche Übergang des Massiven Stammteiles rechts zu dem eher filigranen weiteren Stammverlauf und dem ausgedünntem Stammansatz. Weitere Problemzone ist der lange waagrechte Stammverlauf, der durch die ebenfalls waagrecht darüber geschichtete Krone noch verstärkt wird und aus meiner Sicht die Problemzonen des Baumes eher betont als die Stärken hervorhebt. Die Krone braucht dringend eine Verbindung zu dem massiven Stammteil. Konkret mal ein schlechtes Virtual, das mir da so als eine Möglichkeit unter vielen vorschwebt.
Grüße,
Marco
hoffentlich stört es nicht dass ich ungefragt meine Meinung einbringe, der Baum interessiert mich halt. Der Baum ja einige Stärken wie auch Problemzonen. Zu den Stärken gehört sicher die schön geschwungene Saftbahn und die Qualität des Totholzes. Problemzonen sind der Plötzliche Übergang des Massiven Stammteiles rechts zu dem eher filigranen weiteren Stammverlauf und dem ausgedünntem Stammansatz. Weitere Problemzone ist der lange waagrechte Stammverlauf, der durch die ebenfalls waagrecht darüber geschichtete Krone noch verstärkt wird und aus meiner Sicht die Problemzonen des Baumes eher betont als die Stärken hervorhebt. Die Krone braucht dringend eine Verbindung zu dem massiven Stammteil. Konkret mal ein schlechtes Virtual, das mir da so als eine Möglichkeit unter vielen vorschwebt.
Grüße,
Marco
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- motorrad-frank
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Re: Pinus mugo uncinata
Hallo Stefan,
hast du ein kippen des Baumes schon mal in Betracht gezogen, hier mal eine Möglichkeit von mir - viele Grüsse, Frank.
hast du ein kippen des Baumes schon mal in Betracht gezogen, hier mal eine Möglichkeit von mir - viele Grüsse, Frank.
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Re: Pinus mugo uncinata
Hallo zusammen
Die Idee den langen Stamm zu "durchbrechen" finde ich gut. Jedoch eher mit einem kleine Ästchen.
Die Krone soll noch näher an den Stamm, doch ist diese Mugo sehr sehr brüchig und daher war dies das Limit.
Das Aufstellen hatte ich auch im Kopf. Doch die Wurzeln lassen dies momentan nicht zu. Auch finde ich die Bewegung mit dem waagerechten Stamm sehr interessant.
Die Idee den langen Stamm zu "durchbrechen" finde ich gut. Jedoch eher mit einem kleine Ästchen.
Die Krone soll noch näher an den Stamm, doch ist diese Mugo sehr sehr brüchig und daher war dies das Limit.
Das Aufstellen hatte ich auch im Kopf. Doch die Wurzeln lassen dies momentan nicht zu. Auch finde ich die Bewegung mit dem waagerechten Stamm sehr interessant.
Re: Pinus mugo uncinata
Für mich ist das ein Baum, der chinesisch frei gestaltet werden sollte.
Die etwas stelzigen Füsse, der schwere Mittelteil, der schlanke Hals auf dem das Fabeltier sein Geweih trägt, alles ist in Bewegung und die Dynamik ist geradezu spürbar.
Und das alles soll gezähmt werden durch Grün, das denn wie ein Sattel aufliegt und die schöne Skulptur an die Kandarre nimmt.
Für mich keine attraktive Vorstellung.
Die etwas stelzigen Füsse, der schwere Mittelteil, der schlanke Hals auf dem das Fabeltier sein Geweih trägt, alles ist in Bewegung und die Dynamik ist geradezu spürbar.
Und das alles soll gezähmt werden durch Grün, das denn wie ein Sattel aufliegt und die schöne Skulptur an die Kandarre nimmt.
Für mich keine attraktive Vorstellung.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Sullivan, 1924
Re: Pinus mugo uncinata
Hallo zusammen,
ich finde auch dass die Krone ein Gegengewicht zur Verdickung bilden sollte, das wurde auch schon gut umgesetzt. Allerdings ist es zuwenig. Der Stammverlauf dieses Baumes erzählt von einem extremen Kampf gegen Wetter und Schnee, nur so könnten solche Bewegungen zustande. Das heißt, die Krone darf nicht einfach nur ein aufgesetztes Hütchen sein, sondern sollte diesen Kampf wiederspiegeln. Sprich relativ flach und ausladend. Auch könnten man sich Gedanken über ein paar kleine Totholzästchen machen, die "in" der Krone stecken. Ein Baum der sich so gegen die Naturgewalten stemmen muss hat keine Krone wie die Kiefer im Wald um die Ecke.
Das waagrechte Stück des Stammes würde ich ebenfalls durchbrechen, ob mit einem dicken oder dünnen Ast, hauptsache das Auge kann diesem Stück nicht in einer Tur folgen. Mit diesem Ast könnte man die drückenden Schneelasten visualisieren.
Alles in allem, ein spannender Baum. Ich bin gespannt wie er sich weiterentwickelt
Grüße
Flo
ich finde auch dass die Krone ein Gegengewicht zur Verdickung bilden sollte, das wurde auch schon gut umgesetzt. Allerdings ist es zuwenig. Der Stammverlauf dieses Baumes erzählt von einem extremen Kampf gegen Wetter und Schnee, nur so könnten solche Bewegungen zustande. Das heißt, die Krone darf nicht einfach nur ein aufgesetztes Hütchen sein, sondern sollte diesen Kampf wiederspiegeln. Sprich relativ flach und ausladend. Auch könnten man sich Gedanken über ein paar kleine Totholzästchen machen, die "in" der Krone stecken. Ein Baum der sich so gegen die Naturgewalten stemmen muss hat keine Krone wie die Kiefer im Wald um die Ecke.
Das waagrechte Stück des Stammes würde ich ebenfalls durchbrechen, ob mit einem dicken oder dünnen Ast, hauptsache das Auge kann diesem Stück nicht in einer Tur folgen. Mit diesem Ast könnte man die drückenden Schneelasten visualisieren.
Alles in allem, ein spannender Baum. Ich bin gespannt wie er sich weiterentwickelt
Grüße
Flo
Die Veränderung ist das Wesen der Welt.
