Man erkennt im Bereich über dem ersten Ast eine Lücke also Negativraum der dort nicht erwünscht ist. Diesen kann man dort nicht durch andere Äste auffüllen.
In anderen Bereichen sind die Zweige im Äusseren Bereich zu stark geworden und müssen zurückgeschnitten werden da ansonsten die weiter innenliegenden Zweige geschwächt werden und absterben.
Einen alten Baum wie diesen kannst Du auch nicht drahten wie einen Wacholder und dir alles zurechtbiegen wie du es gerade brauchst. Deshalb ist von Zeit zu Zeit das pfropfen von Ästen die einzige Möglichkeit um den Baum zu verbessern.
Schau dir einfach gutentwickelte Laubbäume an. Udo Fischers Burgerianum von der Noelanders 2009 z.B. Ein sehr schönes Beispiel was Feinverzweigung und Aufbau der Äste angeht.
Klar, dass der Palmatum nicht in er Lage ist wie ein Buergianum zu wachsen aber die Idee ist die selbe.
Fotos zur passenden Zeit. Ich binn kein Freund von "theoretischem Gestallten". Davon giebt es schon zu viele Anhänger
Gruss
André
