normalerweise hätte ich noch damit gewartet, dieses längerfristige Projekt zu zeigen. Aber da jemand anders eine Sternmagnolie gezeigt hat und diese zum Vergleich gezeigt werden sollte, kommen hier jetzt schon ein paar Bilder. Ich hoffe, da in Zukunft dann noch schönere Bilder zeigen zu können, wenn das kleine Murkelchen sich entwickelt.
Im November 2012 habe ich dieses Bäumchen reduziert in der Gartenabteilung eines Baumarkts für wenig Geld mitgenommen, weil es ein ausbaufähiges Nebari und ein paar Ästchen im unteren Bereich hatte.
Zu Haus musste das Bäumchen gleich einen tüchtigen Schnitt über sich ergehen lassen, da es zum einen platzsparend zur Überwinterung ins Gewächshaus passen sollte und ich zum anderen eine Shohin-Gestaltung damit in Angriff nehmen wollte.
Im März 2013 habe ich die Sternmagnolie in eine Trainingsschale und mein bevorzugtes Substrat gepflanzt. Über den Sommer 2013 stand das Bäumchen halbschattig und wuchs wie verrückt, machte lange Triebe und riesige Blätter. Das war ihm gegönnt, erst einmal geht es ja um die sogenannte Materialentwicklung.
Leider habe ich keine Fotos aus dem Sommer.
Inzwischen wurde die Sternmagnolie wieder zurückgeschnitten und nur die Ästchen belassen, die brauchbar sind.
Hier die Fotos von heute: Nächstes Frühjahr werde ich das Bäumchen wieder umtopfen, um am Nebari zu arbeiten. Auch am Astaufbau wird sich hoffentlich einiges tun.
Ansonsten bin ich mal gespannt, wie sich dann eines Tages die Blattgröße entwickeln wird und wie die Blüten an so einem kleinen Shohin aussehen werden. Probieren geht über studieren.
Liebe Grüße,
Heike
