Chinesische Knickfuß Ulme

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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Geschmacksverirrung oder brauchbares Material :wink:

Totale Geschmacksverirrung
52
47%
Leichte Geschmacksverirrung
26
24%
Brauchbares Material
32
29%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 110

chris-git@rre

Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von chris-git@rre »

Ich habe mal ein bisschen gezeichnet:
1
1
2
2
So richtig zufrieden bin ich noch nicht!
Was mein Ihr?
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Reiner K
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Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von Reiner K »

sunandfly hat geschrieben:
Bitte nicht,- ist doch interessant und eine Herausforderung!

LG Michael
Wird dadurch aber nicht besser
LG Reiner
Das Ziel ist das Ziel
AK Yamadorifreunde Schenefeld und
Meine kleine Webseite Neue Homepage!
Hans W.
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Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von Hans W. »

Hallo Chris ,

versuch die Gesundung schön in Schwung zu bringen ,
ist dies ,,gut gelungen " dann würde ich ihn
an der angezeigten Stelle kappen ( in 1-2 Jahren ) und einen
Neuaufbau starten !

Glaub mir , alles ist möglich aber er muß gesund sein !!

Ich habe meine Gedanken weitergestrickt und
eine mögliche Richtung aufgezeichnet .

Machs gut !

Ach ja , es ist gutes Material .

Hans W.
Dateianhänge
... hier sollte der Kappschnitt erfolgen und weiter unten dann der Neuaufbau beginnen .
... hier sollte der Kappschnitt erfolgen und weiter unten dann der Neuaufbau beginnen .
dies wäre locker machbar
dies wäre locker machbar
2.JPG (34.96 KiB) 1512 mal betrachtet
,,die Schönheit "eines Baumes einzufangen ,
fordert das Auge und die Geduld ,
alles liegt in der Wiege dieser Zeit ,
,,dem Weg das Ganze , der Einheit die Zeit"
Kanna
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Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von Kanna »

Wenn das so wird wie auf dem Virtual...uiiuiiui...das sieht stark aus.

Grüße
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Gary
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Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von Gary »

Hallo Chris,

der Hans W. hat natürlich ganz ordentlich hingelangt mit seinem Virtual - aber absolut machbar.

Jedoch die m.E. wichtigste Erkenntnis die alle daraus ziehen können ist einfach, dass es nach einem solchen Wurzelansatz nicht einfach "gerade" weitergehen kann und auch nicht - Sorry, Chris - eine wie auch immer geartete "Besenform" drauf gesetzt werden sollte.

Ich halte den Baum für geeignet und spannend gleichermaßen.
Viel Erfolg bei Deinen weiteren Schritten.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
chris-git@rre

Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von chris-git@rre »

Hallo Hans,
vielen Dank für Deine sehr schöne Zeichnung! *daumen_new*
Auf diese Idee wäre ich von alleine nicht gekommen!

Ich bin mir halt nicht sicher wie genau er unter der Erde aussieht!
Und ob Dein Vorschlag möglich ist!
Danke!

Hallo Gary,
Gary hat geschrieben: Jedoch die m.E. wichtigste Erkenntnis die alle daraus ziehen können ist einfach, dass es nach einem solchen Wurzelansatz nicht einfach "gerade" weitergehen kann und auch nicht - Sorry, Chris - eine wie auch immer geartete "Besenform" drauf gesetzt werden sollte.
Ja da hast Du recht!
Ich war mit meinem Entwurf auch nicht wirklich zufrieden!
chris-git@rre

Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von chris-git@rre »

Es hat mich jetzt nicht mehr los gelassen ob der Entwurf von Hans W. machbar ist!
Ich habe mal vorsichtig die obere Erdschicht mit einem Pinsel entfernt:
P1110924.jpg
P1110926.jpg
P1110927.jpg
P1110928.jpg
Hans was denkst Du :?:
Vielleicht kann man es nicht ganz so umsetzen wie bei Deinem Entwurf, aber vielleicht ähnlich :!: :?:
Was meinst Ihr :?:
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bonsaiheiner
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Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo Chris,

wenn Du die Beschäftigung mit dieser Ulme fortsetzen willst, interessant ist sie ja, wenn auch äusserst ungewöhnlich, dann würde ich mit dem jetzt vorhandenen Wurzelteller weiterarbeiten. Das bedeutet, nachforschen, ob unter dem Bogen der wieder Substratkontakt bekommt, bereits eine Bewurzelung stattgefunden hat. Wenn ja, dann muss man die wohl entfernen. Dann würde ich die Stelle, an der der nach der bizarren Biegung sich wieder aufrichtende Stamm Kontakt mit dem ersten Knick hat, versuchen, diese zu trennen (zum Beispiel durch Einschieben von dünnen Korkplättchen und dann muss ganz bald eine völlig andere Krone her als wie sie sich bisher andeutet. Eine Besenform verlangt nach einem völlig geraden Stamm, allenfalls leichte Biegungen sind hinnehmbar, wie ja auch auf dem vorgestellten Dreispitz der kürzlich auf der NT erworben wurde, zu sehen ist, für Puristen dieser Gestaltungsform allerdings nicht!
Wenn man sich bei einem Besen einer Ulmenart von diesem Erfordernis bewusst extrem trennen will, dann wird später jedes noch so spärlich ausgebildete ästhetische Empfinden sich vehement gegen den Anblick eines solchen Konstruktes wehren.

Gleichlautende Gedanken hat Gary ja schon gepostet und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Das Virtual der Krone von Hans W. kommt mE dem Idealbild eines Baumes, der die Hypothek (oder je nachdem, auch günstige Vorraussetzung) der unteren Stammform behält, schon sehr nahe.

Es könnte wieder einmal darauf hinauslaufen, dass man die so oft gehörte Empfehlung: "Mach den Fehler eines Baumes zum Fokuspunkt, stelle ihn heraus, betone ihn, dann wird das Ergebnis ein überraschend positives sein", auch hier eine Möglichkeit darstellt, auch wenn der Baum dann nicht mehr wie ein natürlich gewachsener Laubbaum aussieht.

Beste Grüsse,
Heiner
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chris-git@rre

Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von chris-git@rre »

Hallo Heiner,
danke für Deine ausführliche Antwort!

An dem Bogen hat schon eine Bewurzelung statt gefunden!
Das mit der Krone ist für mich schon klar!
Die Idee mit dem Besen ist schon verworfen!

Ich denke der Vorschlag von Hans W. ist nicht ganz umzusetzen, wenn man den freigelegten Stammverlauf betrachtet!
Oder sehe ich das falsch :?:

Aber was hältst Du/ Ihr davon wenn ich ihn in der Position lasse!
Und das Virtual der Krone von Hans W. versuch in der jetzigen Position umzusetzen! :?:
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bonsaiheiner
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Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo,

mit "Kappschnitt" ist wohl die drastische Einkürzung gemeint und die wird auch wohl nötig sein. Als erstes hoffnungsvolles Moment sehe ich Strukturen im Stamm, just oberhalb der Stelle an der er das Niveau der Biegungen wieder verlässt, die auf schlafende Augen hindeuten, sodass hier auf Neuaustrieb nach Kappung gehofft werden darf.
Achtung!
Diese winzigen sich bildenden Knöspchen sind bei allen Ulmen extrem instabil, vor allem unmittelbar vor der Öffnung! Einmal zuviel herumgefummelt, bedeutet nicht selten Verlust auf Nimmerwiedersehen. Da heisst es, jede einzelne in der gewünschten Richtung sich entwickelnde Knospe vor jeglicher mechanischen Störung zu schützen.

Beste Grüsse,
Heiner
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chris-git@rre

Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von chris-git@rre »

Hallo Heiner,
danke für die Information!
Ich werde es beherzigen!

Mich würde Deine Meinung hierüber noch Interessieren :?: :?: :?: :
chris-gitarre hat geschrieben: Ich denke der Vorschlag von Hans W. ist nicht ganz umzusetzen, wenn man den freigelegten Stammverlauf betrachtet!
Oder sehe ich das falsch :?:

Aber was hältst Du/ Ihr davon wenn ich ihn in der Position lasse!
Und das Virtual der Krone von Hans W. versuch in der jetzigen Position umzusetzen! :?:
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Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von Heike_vG »

Das Virtual (das in meinen Augen die einzige Möglichkeit darstellt, aus diesem Baum etwas Stimmiges zu machen, Kompliment an Hans!) ist m.E. doch leicht umzusetzen!
Erstmal natürlich den Baum richtig gesund pflegen und die Vitalität tüchtig fördern.
Wenn da an der Biegung ein paar Wurzeln sind, die man nicht gebrauchen kann, weg damit! Bestimmt wird es kein Problem sein, den Baum in der gewünschten Position einzutopfen.
Nach dem Rückschnitt natürlich Heiners Vorsichtsmaßnahmen beachten.

LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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chris-git@rre

Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von chris-git@rre »

Hallo Heike,
Heike_vG hat geschrieben:Das Virtual (das in meinen Augen die einzige Möglichkeit darstellt, aus diesem Baum etwas Stimmiges zu machen, Kompliment an Hans!) ist m.E. doch leicht umzusetzen!
Ok, ich hatte halt bedenken weil der Stammverlauf nicht ganz so ist wie auf dem Entwurf von Hans!
Page_1.jpg
Ganz ausgeräumt sind meine Bedenken noch nicht!
Danke und
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Heike_vG
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Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von Heike_vG »

Was soll denn dieser minimale Unterschied nun bewirken? *kopfkratz*
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Waya
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Re: Chinesische Knickfuß Ulme

Beitrag von Waya »

Hans hat den Baum ja auch nicht genau vor sich. ;)

Liegt der gerade Stamm direkt auf dem geknickten Stamm auf? Sonst würde ich da was dazwischen packen und langsam den geraden Teil etwas abspreizen.
Gruß, Claudia
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