Wurzelballen einer Larix kämpferi
- Dirk K. aus L.
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Wurzelballen einer Larix kämpferi
Hallo zusammen!
Ich Folgenden seht ihr das Nebari meiner Lärche. Wie man sehen kann (rote Markierungen), sind die Wurzeln deutlich zu lang.
Wie kann man das ändern? Ist Abmoosen die einzige Möglichkeit? Hat das schon jemand bei Lärchen ausprobiert?
Was wäre, wenn man die Wurzeln einfach einkürzen würden und den Baum für 2 Jahre etwas tiefer ins Feld setzte? Würden die beschnittenen Wurzeln dann auch ohne Abmoosen neue Feinwurzeln bilden? Oder ist die Gefahr groß, dass die drastisch eingekürzten Wurzel absterben und mit ihnen der gesamte Baum?
Ich nehme an, dass oberhalb der Schnittstelle grundsätzlich noch Feinwurzeln vorhanden bleiben müssen, damit die Wurzel sich erholen kann. Richtig?
Grüße, Dirk
Ich Folgenden seht ihr das Nebari meiner Lärche. Wie man sehen kann (rote Markierungen), sind die Wurzeln deutlich zu lang.
Wie kann man das ändern? Ist Abmoosen die einzige Möglichkeit? Hat das schon jemand bei Lärchen ausprobiert?
Was wäre, wenn man die Wurzeln einfach einkürzen würden und den Baum für 2 Jahre etwas tiefer ins Feld setzte? Würden die beschnittenen Wurzeln dann auch ohne Abmoosen neue Feinwurzeln bilden? Oder ist die Gefahr groß, dass die drastisch eingekürzten Wurzel absterben und mit ihnen der gesamte Baum?
Ich nehme an, dass oberhalb der Schnittstelle grundsätzlich noch Feinwurzeln vorhanden bleiben müssen, damit die Wurzel sich erholen kann. Richtig?
Grüße, Dirk
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
Re: Wurzelballen einer Larix kämpferi
Grüß dich
Also zu dem Thema "Lärchen abmoosen" wurde schon ab und an mal diskutiert. Manche sagen das klappt überhaupt gar nicht und andere wiederum sagen das es klappen kann wenn man genügend Zeit investiert und immer mal wieder die Abmoosstelle begutachtet.
Ich habe die Tage ein paar Lärchen umgetopft, auch eine die seit 3 Jahren in einem großen Topf stand. Als ich sie dort einpflanzte, habe ich an einer Stelle an der gar keine Wurzeln waren einen großen Teil Holz und Kambium entfernt und eine Schlinge darum gelegt. Ein Jahr später habe ich die Schlinge entfernt ohne die Pflanze aus dem Topf zu nehmen - da ich nicht wollte das mir die Schlinge komplett einwächst. Ich konnte also nicht sehen was da passiert ist oder eben nicht.
Jetzt beim umtopfen habe ich mir die Stelle angeschaut. Was ist passiert? Gar nichts. Die Fläche, und die war nicht klein wurde komplett von der Pflanze verschlossen. Von einer Wurzel keine Spur.
Was aber klappt ist, wenn an den dicken Wurzeln Feinwurzeln abgehen, dann kannst Du die dicke Wurzel bis dahin einkürzen. Die Feinen wachsen dann weiter.
Aber wenn an einer dicken Wurzel nichts ist, dann kommt da glaube ich auch nie etwas hin. Ist jetzt aber nur meine Bonsaifrischling-Meinung
Grüße
Also zu dem Thema "Lärchen abmoosen" wurde schon ab und an mal diskutiert. Manche sagen das klappt überhaupt gar nicht und andere wiederum sagen das es klappen kann wenn man genügend Zeit investiert und immer mal wieder die Abmoosstelle begutachtet.
Ich habe die Tage ein paar Lärchen umgetopft, auch eine die seit 3 Jahren in einem großen Topf stand. Als ich sie dort einpflanzte, habe ich an einer Stelle an der gar keine Wurzeln waren einen großen Teil Holz und Kambium entfernt und eine Schlinge darum gelegt. Ein Jahr später habe ich die Schlinge entfernt ohne die Pflanze aus dem Topf zu nehmen - da ich nicht wollte das mir die Schlinge komplett einwächst. Ich konnte also nicht sehen was da passiert ist oder eben nicht.
Jetzt beim umtopfen habe ich mir die Stelle angeschaut. Was ist passiert? Gar nichts. Die Fläche, und die war nicht klein wurde komplett von der Pflanze verschlossen. Von einer Wurzel keine Spur.
Was aber klappt ist, wenn an den dicken Wurzeln Feinwurzeln abgehen, dann kannst Du die dicke Wurzel bis dahin einkürzen. Die Feinen wachsen dann weiter.
Aber wenn an einer dicken Wurzel nichts ist, dann kommt da glaube ich auch nie etwas hin. Ist jetzt aber nur meine Bonsaifrischling-Meinung
Grüße
-
figarolaufen
- Beiträge: 44
- Registriert: 31.10.2011, 20:29
Re: Wurzelballen einer Larix kämpferi
Hallo das Problem hatte ich auch bei meinen Lärchen speziell den Hochgebirgslärchen also bei mir hat sich der Einschnitt einer Kerbe auf der gewünschten Stelle bewährt durch den Einschnitt wird die Pflanze gestresst und bildet neue Wurzeln mit Abmosen kam ich nicht weiter
Gruß Christian
Gruß Christian
- Dirk K. aus L.
- Beiträge: 1150
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Re: Wurzelballen einer Larix kämpferi
Hallo, Christian!
Hast du von solch einer Kerbe ein Foto?
Gruß, Dirk
Das klingt vielversprechend.figarolaufen hat geschrieben:Hallo das Problem hatte ich auch bei meinen Lärchen speziell den Hochgebirgslärchen also bei mir hat sich der Einschnitt einer Kerbe auf der gewünschten Stelle bewährt durch den Einschnitt wird die Pflanze gestresst und bildet neue Wurzeln mit Abmosen kam ich nicht weiter
Hast du von solch einer Kerbe ein Foto?
Gruß, Dirk
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
Re: Wurzelballen einer Larix kämpferi
Hallo Dirk
Zu genau diesem Thema hat Herbert Aigner aus Österreich sehr aufschlussreiches geschrieben.
mfg
Bodo.P.
Zu genau diesem Thema hat Herbert Aigner aus Österreich sehr aufschlussreiches geschrieben.
mfg
Bodo.P.
Re: Wurzelballen einer Larix kämpferi
Hi
Grüße
Wo genau gibt´s das zu finden?Zu genau diesem Thema hat Herbert Aigner aus Österreich sehr aufschlussreiches geschrieben.
Grüße
- kressevadder
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Re: Wurzelballen einer Larix kämpferi
Ich fordere einen BioGreenHealthGenderPoliticalCorrectness freien Tag pro Woche - Erholung muß sein!
Mein Bonsaitagebuch
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Re: Wurzelballen einer Larix kämpferi
Ahh okay. Den Thread kenne ich. Aber spricht er hier ja von Laubbäumen - wenn ich mich nicht irre. Ob man das auch auf Lärchen umsetzen kann?
Grüße
Grüße
- Dirk K. aus L.
- Beiträge: 1150
- Registriert: 31.05.2009, 09:11
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Re: Wurzelballen einer Larix kämpferi
Genau das frage ich mich auch!Kanna hat geschrieben:Ahh okay. Den Thread kenne ich. Aber spricht er hier ja von Laubbäumen - wenn ich mich nicht irre. Ob man das auch auf Lärchen umsetzen kann?
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
Re: Wurzelballen einer Larix kämpferi
Da er in seinem Thread des öfteren von Experimenten spricht würde ich Dir, Dirk, vl. das gleiche empfehlen.
Bevor Du also irgend eine dickere Wurzel einfach so kappst, versuch doch auf der einen Seite mal eine Ablaktion und auf der anderen den Tipp mit der Kerbe.
Wäre ja cool, wenn Du dann in dieser Richtung deine Erfahrungen weiter geben kannst.
Viele Grüße
Bevor Du also irgend eine dickere Wurzel einfach so kappst, versuch doch auf der einen Seite mal eine Ablaktion und auf der anderen den Tipp mit der Kerbe.
Wäre ja cool, wenn Du dann in dieser Richtung deine Erfahrungen weiter geben kannst.
Viele Grüße
