Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Für ungeklärte(!) Fragen zum Bonsai-Einstieg und den Anfangsjahren. SUCHEN, LESEN, DENKEN und nur POSTEN,
wenn Du selbst KEINE ANTWORT GEFUNDEN hast
Antworten
Blobse
Beiträge: 19
Registriert: 06.12.2006, 17:48

Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von Blobse »

Hallo zusammen,

hab hier eine 3,5 Jahre alte Zitrone aus dem Kern gezogen.
Sieht hier jemand Potential? Ich seh die aktuelle Stammlänge schon etwas problematisch.
Wie am besten schneiden, falls was machbar ist?
zitrone.jpg
Schonmal danke
Sebastian
Benutzeravatar
raga
Moderator
Beiträge: 2109
Registriert: 28.04.2011, 16:13

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von raga »

Hallo Sebastian,

die Stammlänge finde ich ganz in Ordnung nur der Durchmesser ist noch etwas gering ;)

Lass das Bäumchen noch ein Paar Jährchen wachsen.

Gruß Ralf
Mors est quies viatoris
Fines est omnis laboris
Blobse
Beiträge: 19
Registriert: 06.12.2006, 17:48

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von Blobse »

Danke für die antwort, soll ich dann nur die triebspitzen schneiden oder mehr ab?
Benutzeravatar
raga
Moderator
Beiträge: 2109
Registriert: 28.04.2011, 16:13

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von raga »

Blobse hat geschrieben:soll ich dann nur die triebspitzen schneiden oder mehr ab?
*kopfkratz*
raga hat geschrieben:Lass das Bäumchen noch ein Paar Jährchen wachsen.
Ich weiß das ist schwierig aber scheide jetzt noch garnichts. Sorge für optimale Wachstumsbedingungen (Viel Licht, ausreichend Wasser und Dünger). Die Pflege scheinst du ja zu beherrschen.
Sollte er im Herbst nicht mehr ins Winterquartier passen kannst du ihn ja entsprechend stutzen ;) .

Gruß Ralf
Mors est quies viatoris
Fines est omnis laboris
Blobse
Beiträge: 19
Registriert: 06.12.2006, 17:48

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von Blobse »

ok, mit nicht schneiden hab ich kein problem, dacht nur, das er mir dann unten rum dicker wird.
Eva Warthemann
Beiträge: 3578
Registriert: 11.01.2004, 18:10
Wohnort: Kleinstadt in Sachsen/Anhalt

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von Eva Warthemann »

:lol:
ok, mit nicht schneiden hab ich kein problem, dacht nur, das er mir dann unten rum dicker wird.
Das soll er doch, so dünn wird das nichts mit'nem Bonsai!
Ich hab eine Zitrone, schon an die 17 jahre alt, die ist unten 5cm dick allerdings kein Bonsai.
Ich finde Zitronen bilden zu große Blätter aus, deshalb sind sie auch nicht so gut für Bonsai geeignet. Blätter können bis zu 12 cm lang werden.
Meine wird weiterhin eine Kübelpflanze bleiben.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Mitglied im BCD
Sanne
Freundeskreis
Beiträge: 7928
Registriert: 01.02.2009, 19:09
Wohnort: Norddeutschland

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von Sanne »

Hallo Sebastian,

hier gab es schon mal einen guten Thread zur Zitrone: siehe"Entwicklung eines Zitronenbaumes" in der Suchfunktion. Ich kann leider keinen Link einstellen.

Schöne Grüße, Sanne
Was wären wir ohne den Trost der Bäume…
(Zitat von Gisela V.)
Blobse
Beiträge: 19
Registriert: 06.12.2006, 17:48

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von Blobse »

Eva Warthemann hat geschrieben::lol:
ok, mit nicht schneiden hab ich kein problem, dacht nur, das er mir dann unten rum dicker wird.
Das soll er doch, so dünn wird das nichts mit'nem Bonsai!
Liebe Grüße Eva Warthemann
Ja is mir klar, deswegen wollte ich ihn ja schneiden, damit er nicht mehr so stark in die Höhe schießt, möchte ja dann keinen 1m hohen Baum einkürzen. Soll ich ihn nun einstutzen, wenn ja wieviel? Bin verwirrt :lol:
Eva Warthemann
Beiträge: 3578
Registriert: 11.01.2004, 18:10
Wohnort: Kleinstadt in Sachsen/Anhalt

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von Eva Warthemann »

Wenn man sich einen Bonsai vom Sämling an sich aufbauen möchte, dann sollte zunächst die Stammdicke aufgebaut werden, das heißt, den Baum ungestört wachsen lassen.
(Viele Bonsaifreunde kaufen sich in Baumschulen 3m hohe Baumschulware um sich daraus einen Bonsai zu gestalten. Diese werden dann bis auf 1/3 unterhalb der gewünschten Baumhöhe gekappt.)
Bei Deinem sieht man aber schon erste Äste, die Du immer gut im Auge haben solltest. Fangen sie an zu schwächeln, dann sollte der Stamm erstmals gekappt werden. Er nimmt alle Nährstoffe für sich in Anspruch und lässt die unteren Äste verkümmern. Du solltest dann einen Seitenast nach oben drahten, der die Stammfunktion übernehmen wird. Diesen lässt man wieder so lange wachsen, bis Du die gewünschte Stammdicke erreicht hast und so weiter.
Es kann gleiches, wie oben beschrieben, wieder passieren und Du solltest dann wieder den Stamm kürzen. So erreicht man auch die gewünschte Stammverjüngung.
Das ist die "Wachsenlassen-Schneiden-Methode" um einen Bonsai aufzubauen. An den Ästen verwendet man gleiche Methode um die Äste sich gleichmäßig verjüngen zu lassen.
Also mein Rat, lass Deinen Baum noch wachsen ohne zu kappen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Mitglied im BCD
Benutzeravatar
kressevadder
Beiträge: 1580
Registriert: 05.07.2009, 14:02
Wohnort: Mannheim
Kontaktdaten:

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von kressevadder »

Meine wird weiterhin eine Kübelpflanze bleiben.
Ja, bei mir auch. Aber Pötte die höher als breit sind gehen irgendwie garnicht mehr :lol:
Zitrone.jpg
Ich fordere einen BioGreenHealthGenderPoliticalCorrectness freien Tag pro Woche - Erholung muß sein!

Mein Bonsaitagebuch
Blobse
Beiträge: 19
Registriert: 06.12.2006, 17:48

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von Blobse »

Hi,

nach vielen Jahren möchte ich mich wieder zurück melden mit dem Baum. Leider hab ich die Krone vollkommen versaut. Aber der Stamm hat n bissle umfang :D
Der hat 2 Umzüge, 1 Winter außen und auch Austrocknung überlebt, ja schande über mich :)
IMG_20240121_112758.jpg
IMG_20240121_112758.jpg (156.76 KiB) 1346 mal betrachtet
IMG_20240121_112832.jpg
IMG_20240121_112832.jpg (158.9 KiB) 1346 mal betrachtet
IMG_20240121_112919.jpg
IMG_20240121_112919.jpg (158.15 KiB) 1346 mal betrachtet
IMG_20240121_112933.jpg
IMG_20240121_112933.jpg (172.71 KiB) 1346 mal betrachtet

Jemand ne Idee wie ich ihn "wieder" hübsch bekomme? :D Wäre über jeden Tipp dankbar.
Immergrün
Freundeskreis
Beiträge: 489
Registriert: 17.01.2024, 04:49
Wohnort: Wien

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von Immergrün »

Hallo, leider nein.

Aber einige Tipps.

In meiner mehrjährigen "Bonsaipause" habe ich begonnen, sehr viele Zitruspflanzen verschiedener Sorten zu kultivieren. In meinem Garten herrscht im Sommer ein perfektes Mikroklima - sehr warm und luftfeucht. Viele auch gemeinhin als langsam wachsend oder zickg geltende Zitruspflanzen gedeihen bei mir hervorragend.

Generell wachsen Zitruspflanzen im Freien sehr viel besser als in der Wohnung!

Für eine Bonsaikultur sind m.E. vor allem vier Sorten geeignet:

1. Die "Chinotto" (Citrus aurantium myrtifolia) ist bereits "an sich" ein sehr kleiner und bei vielen nur langsam wachsender Strauch (bei mir wächst er jedoch sehr zügig). Der passt prima sogar als Shohin. Größer ist natürlich immer besser. Durch die sehr kleinen Blätter ist er auf den ersten Blick gar nicht so als typische Zitruspflanze erkennbar. Wenn die Pflanze trägt, schmecken die Früchte perfekt in der Marmelade und verleihen auchd dem Quittenmus einen perfekten Geschmack.

2. Eine Gestaltung in einer etwas größeren Größe ermöglicht die Weidenblättrige Orange (C. salicifolia). Das weidenblättrige Laub lässt die Pflanze nicht so sehr wie einen Indoor-Ficus wirken. Bei gutem Ausgangsmaterial kann man Bonsai mit ca. 50-70cm Gesamthöhe sicher sehr gut gestalten.

3. Auch wenn die beiden vorgenannten bei Temperaturen über 0° ohne Probleme draußen stehen können und es im Sommer immer auch sollten (und als Orangen sogar etwas mehr Kälte ertragen als klassische Zitronen), so ist die dritte Orange bei unseren Temperaturen gleichsam frosthart: Sie ist keine "echte" Zitruspflanze, sondern evolutiv wohl einer Vorgängerart zuzuordnen: Poncirus trifolata hat - wie der Name schon sagt - sehr schönes Laub (das sie im Unterschied zu allen anderen Zitrusarten im Winter auch abwirft), das etwas an einen Weißdorn erinnert, also keinesfall an einen Ficus wie sonst bei Zitronen. Da sie auch gerne etwas trockener steht, ist sie auch klimaplastisch genug für unsere Sommer in Brandenburg, in denen es ewig nicht regnet und man sie beim Gießen auch mal vergisst. Diese Wildorange ist aber nicht für das Haus geeignet.

4. Im Baumarkt ums Eck werden stets massenhaft die C. madurensis "Calamondin" angeboten. Mit ihren kleinen Clementinenfrüchten wirken sie sehr dekorativ. Zudem haben sie auch sehr kleines Laub. Sie sehen aus wie kleine, kugelige Obstbäume und sind neben den knubbeligen kleinen Ficus die klassischen Baumarkt-Bonsais. Bei richtiger Pflege wachsen sie im Garten sehr dankbar, allerdings alternieren sie oft im Fruchtbehang, wenn sie aus dem Baumarkt kommen. Im zweiten Jahr kommt es nur selten zur Blüte, weil die kleinen Zitronen für den Verkauf überreich mit (essbaren, aber meist sauren) Früchten behängt verkauft werden. Bleiben die dann monatelang hängen, zehren sie zu sehr an der Kraft der Pflanzen. Den Behang sollte man um 90% reduzieren und sich dann im nächsten Jahr mit zwei, drei Früchten zufrieden geben (wenn es denn überhaupt zu einer Blüte kommt). Erst ab dem dritten Jahr sollte man einen ruhigeren Rhythmus beim Ertrag wählen. Vielleicht verzichtet man zugunsten der Schnittführung auch ganz auf Früchte, denn wichtiger ist, die langweilige Kugelform durch Neuaustriebe mehr in Richtung Bonsai zu öffnen.

Eine normale Zitrone (handelt es bei deiner vielleicht um eine "Lunario"?) würde ich immer wie einen Ficus-Bonsai behandeln und ziehen. Und da auch auf Jahre hinaus mit dem Schneiden warten. Leider gibt es nur sehr selten Material, das für die Bonsaikultur geeignet ist. Es ist beinahe immer so, dass es in Richtung "Baumarktbonsai" mit zentralem Stamm und dann spindeligen Ästen geht.

Das liegt vor allem daran, dass die viele "normale" Ztronen auf stiftförmigen Unterlagen (oft, etwa bei C. medica, auf Poncirus; aber auch andere sind verbreitet (Volkameriana etc.)) veredelt sind. Diese Unterlagen gibt es in seltenen Fällen auch bei Fachhändlern als Einzelpflanze. Da kann man dann auch mit Glück schöne Stammformen finden, da sie per Zufall eben dem Schicksal der Weiterverarbeitung als Unterlage entgangen sind.

Am einfachsten lassen sich die Poncirus-Orangen (s. 3.) als Bonsai ziehen, da die Pflanzen meist als Unterlage angebaut werden, bevor sie dann als künftige Heckenpflanze zweckentfremdet werden. Sie wächst gerne mal sehr bizarr, hat eine schöne Rinde, aber leider auch spitze Stacheln.

Normale Zitruspflanzen (Zitronen, Orangen, Grapefruit, Clementinen) kultivere ich aus der Platznot heraus (eine richtige Ztrone ist eben ein richtiger Baum in Apfelbaumgröße) als Formschnitt im Kübel. Das geht in Richtung "hübsche Orangeriepflanze", aber ist selbst bei beeindruckender Größe leider nie ein Baum mit der Anmutung eines Yamadori oder Bonsai.

Poncirus und Chinotto wären aber auf jeden Fall Pflanzen, mit denen man es als Bonsai ernsthaft versuchen kann!
LIebe Grüße, Stefan
Benutzeravatar
Georg
Beiträge: 5358
Registriert: 11.01.2004, 14:40
Wohnort: Kurpfalz-Gott erhalt´s

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von Georg »

Eine Frage habe ich an Dich:
wie bekommst Du das hin in Brandenburg: "In meinem Garten herrscht im Sommer ein perfektes Mikroklima - sehr warm und luftfeucht."
Da würde ich gerne was lernen (ernst gemeint)!
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Immergrün
Freundeskreis
Beiträge: 489
Registriert: 17.01.2024, 04:49
Wohnort: Wien

Re: Zitrone: lässt sich daraus was machen?

Beitrag von Immergrün »

Hallo Rüdiger,

danke für die Nachfrage! Der Teil des Gartens, den ich meine, hat nur so ca.50qm. Er ist von dicken und auch ca. 3m hohen Hecken umgeben, an einer Seite steht zudem meine Laube aus Lehmbauweise, die völlig leersteht, da sie nur als Winterquartier genutzt wird. Alles das sorgt dafür, dass die Belüftung dieses Gartenteils sehr schwach ausfällt, wenn man den Bereich einer Höhe vom Boden bis ca. 2,5m betrachtet. Oberhalb dieser Höhe "windet" es schon besser.
Selbst in "normalen", d.h. bei uns immer trockenen Jahren führt ein maßvolles Gießen von Pflanzen und Beetkästen in Kombination mit einem lehm/tonreichen-Boden zu einer hohen Luftfeuchte. Rosen etwa verpilzen extrem leicht und schnell (Ausnahme sind sehr hohe Hochstämme (135cm bis Veredlung), die dazu noch in einem Kübel stehen), einfach weil der bodennahen Bereich nicht schnell genug trocken wird. Daher habe ich nur noch ganz wenige Rosen, die aufgrund starker Wildrosengene irgendwie alles überstehen. Alle empfindlicheren Rosen oder auch Wein, der nicht stark pilzresistent ist, gehen dort einfach ein.
Kommt es zu gelegentlichem oder häufigem Regen, gedeihen meine Zitruspflanzen extrem gut. Irgendeine Zitruspflanze blüht ohnehin immer, im Prinzip 12 Monate im Jahr (die stärkste Frostzeit ausgenommen, da stehen sie in der Laube). Es sollte dabei aber nicht heißer sein als 25°. Die hohe Luftfeuchte behagt ihnen, aber ab 25° ist ihr Wachstum deutlich gedrosselt.
Im höchsten Hochsommer (und im gesamten Jahr in einem anderen Gartenteil) schlägt dann die Stunde der Yuccas und Palmen. Die fühlen sich bei Temperaturen über 25° sehr wohl (die Yuccas mögen allerdings den gelegentlichen Regen und die hohe Luftfeuchte nicht ganz so sehr, leider).
Ich habe ein unterschiedlichen Bodenniveau, eine solide Laube mit einem Vordach für Regenschatten und alle wertvolleren Pflanzen in Kübeln oder Schalen. Je nach Beobachtung der aktuellen Situation setze ich einige Pflanen im Jahresverlauf auch um.

Erwartet (und erhofft) hatte ich in Brandenburg viel aridere Pflanzsituationen! Ich hatte mich auch in meiner Pflanzenauswahl darauf eingestellt. Lavendel übersteht offenbar alles (zum Glück), aber Zistrosen gehen aufgrund der Feuchte ein. Rosen sind eh nichts für meinen Garten. Zitrus, Palmen und Yucca mögen ihn. Übrigens auch Teepflanzen! Hohe Luftfeuchte und milde Winter schätzen sie. Ich vergesse immer, sie zu erwähnen, weil sie keinerlei Arbeit oder Probleme machen.
Ich gieße nicht gern! Mein Wunsch waren trockenheitsresistente Pflanzen und eine Art Präriegarten auf eher sandigem Grund. Das kenne ich seit Kindertagen aus Brandenburg und liebe es. Aber der Boden ist überraschend und unerwartet wasserspeichernd. In den Kübeln kann man ihn auflockern, in Bonsaischalen sind ohnehin moderne Substrate anzuraten. Der schwere Boden ist Resultat eines in der Nähe gebauten Kanals, bei dem das tiefer liegende Erdreich auf den ursprünglichen Sandboden aufgeschüttet wurde. Wir haben viele Niveauunterschiede im Garten und dank über 100 Jahren gärtnerischer Bewirtschaftung ist er auch sehr humos.

Ich habe also KEINEN typischen Brandenburger Boden und zudem einen windgeschützen Bereich bis auf ca.2,5m Höhe. Damit ist die hohe Luftfeuchte zu erklären. Vielen Dank für die Möglichkeit zur Stellungsnahme! Ich muss mir das auch immer wieder in Erinnerung rufen, weil man bei Bonsai oft eher auf Helligkeit und Frostsicherheit achtet, aber luftfeuchte Wärme als Faktor manchmal vergisst. Ich hätte einen tollen Azaleengarten in den schattigeren Bereichen, denke ich. Eiben wachsen dort auch sehr gut. Mal sehen, was da noch kommt. Allgemein schätze ich "heimische" Arten sehr (und zähle dazu mittlerweile auch die C. orientalis), die auch mal einen Tag trockener stehen können. Schalen sind immer ein extremer Lebensraum und ich kann einfach nicht jeden Tag gießen.
LIebe Grüße, Stefan
Antworten