Langzeit-Experiment Ficus Benjamina Dreifachstamm
Langzeit-Experiment Ficus Benjamina Dreifachstamm
Hallo Zusammen,
erstmal möchte ich mich kurz vorstellen, da ich ein Neuling im Forum bin.Ich heiße Jens, bin 29 Jahre alt und wohne in Berlin.
2010 hatte ich das Vergnügen, einen mehrwöchigen Aufenthalt in Shanghai und Suzhou zu genießen. In der Freizeit besuchte ich viele chinesische Gärten und Tempelanlagen, welche mit unzähligen Bonsai beschmückt waren. Eine Augenweide für jeden Liebhaber. Seitdem lässt mich der Baum in der Schale irgendwie nicht mehr los. Bisher habe ich einige Einsteiger-Bücher und viele Forumsbeitrage verschluckt und das eine oder andere praktische Experiment gestartet.
Nun zu meinem Langzeitexperiment.
Aus China zurückgekehrt habe ich mir meine Zimmerpflanzen angesehen. Leider blieb mir zum experimentieren nur ein zusammengebunener 3-stämmiger Ficus aus dem Baumarkt, der auf der Fensterbank verweilte. Nach jahrelangem durchwachsen habe ich mich dann vor kurzem dazu entschlossen, einen Blattschnitt durchzuführen, um den Stamm- und Astverlauf besser beurteilen zu können. Keine Angst, der Baum ist kerngesund und wirds überleben.
Fazit: 1. Der Ficus sieht im blattlosen Zustand deutlich besser aus. 2. Er stellt aber nicht gerade das beste Ausgangsmaterial dar, um einen vernünftigen Baum gestalten zu können (wenn überhaupt, dann erst in vielen Jahren). Er weist viele unansehnliche Details auf. Der Stamm ist noch viel zu dünn, die Aststellung/ -verteilung gefällt mir nicht, vom Nebari mal ganz zu schweigen. Nichts desto trotz, da es auch mein erstes Experiment war, möchte ich ihn weiter bearbeiten. Was meint ihr? Ich bin um jeden Rat, jede (konstruktive) Meinung dankbar.
Beste Grüße,
Jens
erstmal möchte ich mich kurz vorstellen, da ich ein Neuling im Forum bin.Ich heiße Jens, bin 29 Jahre alt und wohne in Berlin.
2010 hatte ich das Vergnügen, einen mehrwöchigen Aufenthalt in Shanghai und Suzhou zu genießen. In der Freizeit besuchte ich viele chinesische Gärten und Tempelanlagen, welche mit unzähligen Bonsai beschmückt waren. Eine Augenweide für jeden Liebhaber. Seitdem lässt mich der Baum in der Schale irgendwie nicht mehr los. Bisher habe ich einige Einsteiger-Bücher und viele Forumsbeitrage verschluckt und das eine oder andere praktische Experiment gestartet.
Nun zu meinem Langzeitexperiment.
Aus China zurückgekehrt habe ich mir meine Zimmerpflanzen angesehen. Leider blieb mir zum experimentieren nur ein zusammengebunener 3-stämmiger Ficus aus dem Baumarkt, der auf der Fensterbank verweilte. Nach jahrelangem durchwachsen habe ich mich dann vor kurzem dazu entschlossen, einen Blattschnitt durchzuführen, um den Stamm- und Astverlauf besser beurteilen zu können. Keine Angst, der Baum ist kerngesund und wirds überleben.
Fazit: 1. Der Ficus sieht im blattlosen Zustand deutlich besser aus. 2. Er stellt aber nicht gerade das beste Ausgangsmaterial dar, um einen vernünftigen Baum gestalten zu können (wenn überhaupt, dann erst in vielen Jahren). Er weist viele unansehnliche Details auf. Der Stamm ist noch viel zu dünn, die Aststellung/ -verteilung gefällt mir nicht, vom Nebari mal ganz zu schweigen. Nichts desto trotz, da es auch mein erstes Experiment war, möchte ich ihn weiter bearbeiten. Was meint ihr? Ich bin um jeden Rat, jede (konstruktive) Meinung dankbar.
Beste Grüße,
Jens
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Zuletzt geändert von Jens F. am 10.01.2015, 18:41, insgesamt 1-mal geändert.
Natur redet eine wunderbare Sprache.
K. F.
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chris-git@rre
Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina
Hallo Jens,
ich finde Deinen Dreifachstamm spitze!!!
Und ein Super Ausgangsmaterial!
ich finde Deinen Dreifachstamm spitze!!!
Und ein Super Ausgangsmaterial!
Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina
Hi,
Also ich finde den auch hübsch und denke du kannst da was cooles draus machen. Vlt. ist er im Gesamten etwas zu hoch.. Aber dad kann man ja mit leichter Vrrbreiterung regulieren.
Viel Spaß mit dem Baum und Grüße aus dem Friedrichshain,
Sebastian
Also ich finde den auch hübsch und denke du kannst da was cooles draus machen. Vlt. ist er im Gesamten etwas zu hoch.. Aber dad kann man ja mit leichter Vrrbreiterung regulieren.
Viel Spaß mit dem Baum und Grüße aus dem Friedrichshain,
Sebastian
Bonsai ? Banzai !
- Thorsten1504
- Beiträge: 2080
- Registriert: 12.02.2014, 21:20
- Wohnort: Münster /NRW
Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina
Hallo,
ich finde den auch nicht schlecht.
Kann man bestimmt was draus machen!
Allerdings gefällt mir die Rückseite vom Stammverlauf mit dem "Schwung" besser.
Wie hoch ist der denn jetzt???
Gruß
Thorsten
ich finde den auch nicht schlecht.
Kann man bestimmt was draus machen!
Allerdings gefällt mir die Rückseite vom Stammverlauf mit dem "Schwung" besser.
Wie hoch ist der denn jetzt???
Gruß
Thorsten
Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina
Der Baum ist mittlerweile 53 cm hoch (ab Oberkante Topfrand). Ich hatte auch schon des öfteren den Gedanken, ihn einzukürzen. Doch erstmal sollen die Stämme an Umfang zulegen und zudem sitzen die untersten Äste jetzt schon sehr weit oben. Ein Einkürzen würde den Effekt des sehr kahlen unteren Stammbereichs noch verstärken. Nachdem ich im Laufe der Zeit auch die unteren Äste hoffentlich verdicken kann, würde ich diese dann in Richtung Boden biegen, sodass sie sich auf ca. 1/3 der Baumhöhe befinden. Bis hier aber die gewünschte Astdicke erreicht ist, dauert es noch ein wenig.
Gruß, Jens.
Gruß, Jens.
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K. F.
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Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina
Hallo Jens,
bei mir steht auch so einer rum, ist zwar nicht als Bonsai gestaltet aber erhält die gleiche pflege wie alle anderen auch.
Wenn du versuchst, deinen Ficus im Höhenwachstum zu bremsen, dann wird er unten herum aus dem alten Holz austreiben.
Er braucht, wie alle Ficusarten, sehr viel Licht und hat es auch gerne warm, wenn du ihn dann auch noch gut fütterst, sollte er "recht schnell" an Umfang und Verzweigung zulegen.
Durch den Blattschnitt hast du ihn höchstwahrscheinlich schon dazu angeregt verstärkt auszutreiben, bei meinen ist das auf jeden Fall so.
Sorge auch für ein gutes Substrat, damit Wasser gut abfließt und der Erfolg sollte sich bald zeigen.
Eine Mischung aus Akadama und Lavagranulat hat sich bei meinen bewert.
bei mir steht auch so einer rum, ist zwar nicht als Bonsai gestaltet aber erhält die gleiche pflege wie alle anderen auch.
Wenn du versuchst, deinen Ficus im Höhenwachstum zu bremsen, dann wird er unten herum aus dem alten Holz austreiben.
Er braucht, wie alle Ficusarten, sehr viel Licht und hat es auch gerne warm, wenn du ihn dann auch noch gut fütterst, sollte er "recht schnell" an Umfang und Verzweigung zulegen.
Durch den Blattschnitt hast du ihn höchstwahrscheinlich schon dazu angeregt verstärkt auszutreiben, bei meinen ist das auf jeden Fall so.
Sorge auch für ein gutes Substrat, damit Wasser gut abfließt und der Erfolg sollte sich bald zeigen.
Eine Mischung aus Akadama und Lavagranulat hat sich bei meinen bewert.
Zuletzt geändert von michael_k am 05.05.2014, 22:05, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Michael
Michael
Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina
Hallo Micha,
ein schön dicht belaubtes Exemplar hast du da. Wie groß ist der? So kann ich die Blattgröße besser einschätzen.
Um genügend Licht mache ich mir keine Sorgen. Er steht an einem Südwestfenster. Sobald die Temperaturen es zulassen, stelle ich ihn nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ans Freie, auch in die pralle Sonne. Der Ficus dankt es mit kleineren Blättern und vor allem kürzeren Blattabständen.
Beim Thema Substrat muss ich deutlich nacharbeiten. Bisher steht er in "normaler" Blumenerde. Beim nächsten Umtopfen stelle ich ihn in geeigneteres Substrat.
Vielleicht sollte ich ih doch mal etwas stutzen, allerdings möchte ich den Neuaustrieb nach dem Blattschnitt abwarten. Nicht zu viel auf einmal.
Danke für deine Anregungen.
ein schön dicht belaubtes Exemplar hast du da. Wie groß ist der? So kann ich die Blattgröße besser einschätzen.
Um genügend Licht mache ich mir keine Sorgen. Er steht an einem Südwestfenster. Sobald die Temperaturen es zulassen, stelle ich ihn nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ans Freie, auch in die pralle Sonne. Der Ficus dankt es mit kleineren Blättern und vor allem kürzeren Blattabständen.
Beim Thema Substrat muss ich deutlich nacharbeiten. Bisher steht er in "normaler" Blumenerde. Beim nächsten Umtopfen stelle ich ihn in geeigneteres Substrat.
Vielleicht sollte ich ih doch mal etwas stutzen, allerdings möchte ich den Neuaustrieb nach dem Blattschnitt abwarten. Nicht zu viel auf einmal.
Danke für deine Anregungen.
Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina
Hallo Micha,
danke für die Info. Dann hat deiner im Vergleich zu meinem schon "relativ" kleine Blätter. Wie alt ist deiner ungefähr? Für wie alt würdest du meinen ungefähr schätzen?
danke für die Info. Dann hat deiner im Vergleich zu meinem schon "relativ" kleine Blätter. Wie alt ist deiner ungefähr? Für wie alt würdest du meinen ungefähr schätzen?
Natur redet eine wunderbare Sprache.
K. F.
K. F.
Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina
So Jens,
ich hab mal versucht, das Alter des Ficus herauszubekommen.
War nicht ganz einfach, da er mehrmals den Besitzer gewechselt hat.
Müsste so um die 13 Jahre sein.
Meine Tante hat den wohl mal als Geschenk bekommen, da war es noch ein Zwerg, eben so ein Baumarktficus.
Ich kümmere mich nun seit ca.5 Jahren um die Pflanze.
Was das Alter deiner Pflanze angeht,??????
da kann ich dir leider nicht weiterhelfen, es kommt immer darauf an, wie er gefüttert wurde, wo er aufgestellt war und so weiter. Je nach dem wachsen die dann halt schneller oder auch nicht.
ich hab mal versucht, das Alter des Ficus herauszubekommen.
War nicht ganz einfach, da er mehrmals den Besitzer gewechselt hat.
Müsste so um die 13 Jahre sein.
Meine Tante hat den wohl mal als Geschenk bekommen, da war es noch ein Zwerg, eben so ein Baumarktficus.
Ich kümmere mich nun seit ca.5 Jahren um die Pflanze.
Was das Alter deiner Pflanze angeht,??????
da kann ich dir leider nicht weiterhelfen, es kommt immer darauf an, wie er gefüttert wurde, wo er aufgestellt war und so weiter. Je nach dem wachsen die dann halt schneller oder auch nicht.
Gruß
Michael
Michael
Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina
Hallöchen,
hier mal einen kleinen Zwischenstand des Ficus. Nachdem er den Blattschnitt (Mai 2014) sehr gut vertragen hat und munter ausgetrieben ist, habe ich ihn noch den Rest des Jahres weiter wachsen lassen.
Doch leider sind die unteren Äste wieder zu kurz gekommen, sodass ich mich zur Jahreswende dazu entschlossen habe, ihn zu köpfen, um die unteren Äste zu verstärken.
Nun kann er sich bis zum Frühjahr erholen. Dann wird er mit Wurzelschnitt in geeignetes Substrat gesetzt. Akadama habe ich schon besorgt. Habt ihr Erfahrung mit einer Mischung aus Akadama und Humus (vom Schwiegervater aus dem Garten)?
Beste Grüße.
hier mal einen kleinen Zwischenstand des Ficus. Nachdem er den Blattschnitt (Mai 2014) sehr gut vertragen hat und munter ausgetrieben ist, habe ich ihn noch den Rest des Jahres weiter wachsen lassen.
Doch leider sind die unteren Äste wieder zu kurz gekommen, sodass ich mich zur Jahreswende dazu entschlossen habe, ihn zu köpfen, um die unteren Äste zu verstärken.
Nun kann er sich bis zum Frühjahr erholen. Dann wird er mit Wurzelschnitt in geeignetes Substrat gesetzt. Akadama habe ich schon besorgt. Habt ihr Erfahrung mit einer Mischung aus Akadama und Humus (vom Schwiegervater aus dem Garten)?
Beste Grüße.
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Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina
hallo jens,
als ich deine eingangs bilder sah, ... dachte ich, was ein schöner ficus.
leider wird in deinem thread auch nur von " ficus" geredet und geschrieben, chris hat als einziger der ganzen gestaltung einen namen gegeben...
mir gefällt es z.b garnicht, dass zwei deiner stämme gleich hoch sind. mit unterschiedlichen höhen sieht das direkt viel besser aus.
..und, wieso wird der mittlere stamm quasie der gruppe entrissen? nee jens, gefällt mir nicht.
schöne grüße
christian
als ich deine eingangs bilder sah, ... dachte ich, was ein schöner ficus.
leider wird in deinem thread auch nur von " ficus" geredet und geschrieben, chris hat als einziger der ganzen gestaltung einen namen gegeben...
... deine dreiergruppe hatte eine natürliche ausstrahlung und eine höhen differenzierung die sehr ansprechend war. jetzt nach deinem schneiden kann es nur noch konstruiert aussehen, die natürlichkeit ist leider weg - schade!chris-gitarre hat geschrieben:ich finde Deinen Dreifachstamm spitze!
mir gefällt es z.b garnicht, dass zwei deiner stämme gleich hoch sind. mit unterschiedlichen höhen sieht das direkt viel besser aus.
..und, wieso wird der mittlere stamm quasie der gruppe entrissen? nee jens, gefällt mir nicht.
... jens, das ist eine eigenart von ficus, dass sie sehr apikaldominat sind. er schlägt erst nach einem starken rückschnitt im alten holz wieder aus. nun ist es für deinen ficus-drilling noch nicht zu spät etwas feines daraus zu machen, ganz im gegenteil... mein tipp: vielleicht schaust du dir ein paar bonsaifotos von div. dreiergruppen an und überdenkst deine gestaltung nocheinmal kritisch.Jens F. hat geschrieben:Doch leider sind die unteren Äste wieder zu kurz gekommen,
schöne grüße
christian
Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina Dreifachstamm
Hallo Christian,
dein Hinweis zur Namensgebung habe ich sofort übernommen. Ist in der Vergangenheit definitiv untergegangen.
Die Gründe der radikalen Vorgehensweise waren zum einen die verkümmerten unteren Äste und die für meinen Geschmack zu große Kopflastigkeit. Bei einer Gesamthöhe von guten 60 cm wirkte der Dreifachstamm einfach zu lang gezogen, nicht zuletzt auch durch die relativ dünnen Stämme. Das hat mir dann irgendwann überhaupt nich mehr gefallen. Die unterschiedlichen Höhen der Einzelstämme möchte ich nach wie vor beibehalten. Das kann ich aber in einer späteren Phase z.B. mit der Feinverzweigung erreichen. Betrachte den jetzigen Stand eher als notwendiges Übel. Denn bis das mal ein richtiger Bonsai wird, vergehen noch viele Monde. Ich möchte jetzt die Grundstruktur, Aststellung usw. aufbauen. Alles andere kommt mit der Zeit. Ich werde mal einige Beispiele aufzeigen, wo die Reise hingehen soll.
dein Hinweis zur Namensgebung habe ich sofort übernommen. Ist in der Vergangenheit definitiv untergegangen.
Die Gründe der radikalen Vorgehensweise waren zum einen die verkümmerten unteren Äste und die für meinen Geschmack zu große Kopflastigkeit. Bei einer Gesamthöhe von guten 60 cm wirkte der Dreifachstamm einfach zu lang gezogen, nicht zuletzt auch durch die relativ dünnen Stämme. Das hat mir dann irgendwann überhaupt nich mehr gefallen. Die unterschiedlichen Höhen der Einzelstämme möchte ich nach wie vor beibehalten. Das kann ich aber in einer späteren Phase z.B. mit der Feinverzweigung erreichen. Betrachte den jetzigen Stand eher als notwendiges Übel. Denn bis das mal ein richtiger Bonsai wird, vergehen noch viele Monde. Ich möchte jetzt die Grundstruktur, Aststellung usw. aufbauen. Alles andere kommt mit der Zeit. Ich werde mal einige Beispiele aufzeigen, wo die Reise hingehen soll.
Natur redet eine wunderbare Sprache.
K. F.
K. F.
-
chris-git@rre
Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina Dreifachstamm
Hallo Jens,
ich hätte bis auf den letzten Ast runter geschnitten (im Frühjahr).
Damit er weiter unten austreibt.
Mir würde das so nicht gefallen.
Aber da hast Du vielleicht eine andere Vorstellung!?
Ich verstehe nicht ganz warum Du den mittleren Ast so gebogen hast?
Der verdeckt ja jetzt den Blick auf den linken Stamm.
Ich habe im letzten Sommer für einen Freund etwas ähnliches aus einer Ficus Benjamini Zimmerpflanze gemacht:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... lit=+ficus
ich hätte bis auf den letzten Ast runter geschnitten (im Frühjahr).
Damit er weiter unten austreibt.
Mir würde das so nicht gefallen.
Aber da hast Du vielleicht eine andere Vorstellung!?
Ich verstehe nicht ganz warum Du den mittleren Ast so gebogen hast?
Der verdeckt ja jetzt den Blick auf den linken Stamm.
Ich habe im letzten Sommer für einen Freund etwas ähnliches aus einer Ficus Benjamini Zimmerpflanze gemacht:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... lit=+ficus
Re: Langzeit-Experiment Ficus Benjamina Dreifachstamm
Hi Jens,
naja, Chris' Beispiel wirbt wohl nicht wirklich für dieses Vorgehen... die Zielsetzung dabei war wohl, sich "günstigeren" Proportionen, sprich, Stammdicke/-höhe anzunähern. Das ist im Prinzip zwar logisch (bis z.B. dein Ficus mal "bonsaitypische" Proportionen erreicht, müsste er mehrere Meter hoch bzw. in die Breite wachsen), aber ich finde, man muss nicht alle Gestaltungen über diesen Kamm scheren.
Dein Dreifachstamm (es sieht mir übrigens eher nicht so aus, als ob es wirklich einer wäre?) hat (oder "hatte") den Charakter einer Gruppe sich elegant bewegender "Jugendlicher", im Gegensatz zur "ewigen Familie mit festen Rollen", wie man sie häufig bei alten Mehrfachstämmen sieht. Diesen jugendlichen Charakter würde ich erhalten bzw. wieder anstreben. Ficus ist unter einigermaßen zusagenden Bedingungen so schnellwüchsig, dass du dir sicher noch keine Wege verbaut hast.
Ob man die drastischen Richtungsänderung beim mittleren Stamm gut finden soll... ist vielleicht auch nach dem Foto schwer zu sagen. Zur Idee von "Leichtigkeit" trägt sie eher nicht bei, ich fand die Formen davor auch harmonischer (bes. auf dem Bild "Blattschnitt Rückseite").
Gruß,
Stefan
naja, Chris' Beispiel wirbt wohl nicht wirklich für dieses Vorgehen... die Zielsetzung dabei war wohl, sich "günstigeren" Proportionen, sprich, Stammdicke/-höhe anzunähern. Das ist im Prinzip zwar logisch (bis z.B. dein Ficus mal "bonsaitypische" Proportionen erreicht, müsste er mehrere Meter hoch bzw. in die Breite wachsen), aber ich finde, man muss nicht alle Gestaltungen über diesen Kamm scheren.
Dein Dreifachstamm (es sieht mir übrigens eher nicht so aus, als ob es wirklich einer wäre?) hat (oder "hatte") den Charakter einer Gruppe sich elegant bewegender "Jugendlicher", im Gegensatz zur "ewigen Familie mit festen Rollen", wie man sie häufig bei alten Mehrfachstämmen sieht. Diesen jugendlichen Charakter würde ich erhalten bzw. wieder anstreben. Ficus ist unter einigermaßen zusagenden Bedingungen so schnellwüchsig, dass du dir sicher noch keine Wege verbaut hast.
Ob man die drastischen Richtungsänderung beim mittleren Stamm gut finden soll... ist vielleicht auch nach dem Foto schwer zu sagen. Zur Idee von "Leichtigkeit" trägt sie eher nicht bei, ich fand die Formen davor auch harmonischer (bes. auf dem Bild "Blattschnitt Rückseite").
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
