Wo kommt die Miniermotte an Kastanien her ?

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Wolfgang
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Wo kommt die Miniermotte an Kastanien her ?

Beitrag von Wolfgang »

Gruß Frank

P.S. Wo kommt die Miniermotte an Kastanien her ?
Das Landwirtschaftsministerium zieht in Betracht Kastanien bäume zu fällen und eine Miniermottenfreie Streifen um Deutschland zu ziehen, hat jemand davon schon mal was gehört ?
Ich bin nicht gerade stolz darauf, Frank, aber sie verbreitet sich - ausgehend von Steyr (Oberösterreich) - über ganz Europa. - Ein Wissenschafter aus der Stadt Steyr hat die Kastanienminiermotte (ich glaube in den 80er Jahren) erstmals wissenschaftlich beschrieben und urplötzlich bzw. *rein zufällig* hat sich dieser blöde Kleinschmetterling genau in dieser Zeit von Steyr aus epidemieartig quer durch ganz Europa verbreitet. ( :arrow: dieser Herr behauptet natürlich, dass dieses Tier durch Camper aus Griechenland eingeschleppt wurde ...)

Komplett wird man diesen Schädling wohl nie ausrotten können und leider finden sich auch keine Milben oder ähnliches Getier, die die Larven dieses Tieres parasitieren würden. - Leider.

Nicht nur die Rosskastanie, sondern auch alle anderen Kastanienarten werden befallen, seit einigen Jahren gibt´s auch hin und wieder einen Befall an Bergahorn-Bäumen.

Also WIE sollte das mit einem kastanienminiermottenfreien Streifen um Deutschland funktionieren :?: :?
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo Wolfgang

Bei uns waren durch den Obst Anbau, Fachleute die Pilze an Bäumen untersuchen letztes jahr zu Gast.
Sie haben Holzproben von Apfelbäumen genommen die mit einem seltenen Pilz befallen sind. Wir haben die Bäume gefällt und verbrannt nachdem durch die Labor untersuchung kein Befund zu erstellen war und die Bäume durch diese Krankheit eh sehr schnell sterben so im Bereich von 2-5 Jahren.

Jetzt zur Miniermotte :

Diese Fachleute haben gesagt, das man in erwägung ziehen würde Kastanienbäume zu fällen um gegen die Miniermotte vorzugehen da befürchtet wird das diese Motte auch andere Laubbäume befallen könnte und man kein Mittel zur effektiven Bekämpfung hätte.
Sie haben das so dargestellt das erstmal die Gebiete die stark befallen sind Kastanienfrei gemacht werden sollten und dann beobachtet würde
wie die Krankheit sich ausbreitet oder ob es Möglichkeiten gibt die Motte auf diese Art aufzuhalten. Mehr infos habe ich dazu leider auch nicht .

Gruß Frank
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Apfelbaum im Endstadium wahrscheinlich Pilzbefall.
Apfelbaum im Endstadium wahrscheinlich Pilzbefall.
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Gruß Frank

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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Die Kastanienminiermotte ist leider nicht mehr aufzuhalten ....... :?
Vor 2 Jahren "hüpfte" sie sogar nach Skandinavien über. :shock:
Also frage ich mich, wie man da was "freischlägern" will? :roll:

Zu deinem Apfelbaum-Bild:
Sieht schockierend aus! - Was werden wir uns in Europa da wieder "eingefangen" haben :?: :?
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Walter C
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Beitrag von Walter C »

hallo zusammen,
zur Miniermotte kann ich leider nichts schreiben,
aber es geht ja hier auch um Pilze,
deshalb möcht ich euch ein Bild von meiner "grossen" Mirabelle
mit Pilz zeigen,den hat Sie schon seit ca.5Jahren,
hab das Ding immer wiedermal abgeschnitten,
vielleicht kann mir jemand sagen wie die Zukunft von diesem Baum
wohl sein wird :?:
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Gruss Walter
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo

Dieser Pilz tritt häufig an Mirabellen und Zwetschgenbäumen auf.
Vorallem bei älteren Bäumen, er lebt als Schmarotzer am Baum und kommt jedes Jahr wieder. Unsere Bäume die befallen sind tragen immer noch, sehr gut Frucht und treiben auch gut durch, also kein Grund zur Besorgnis. Ich belasse ihn am Baum, da er mir sehr gefällt.

Den genauen Namen kann Dir vielleicht Ulf nennen, auch ist mir schon mal zu Ohren gekommen das man diese schönen Korallenähnlichen Pilze sogar Essen könnte, was ich aber noch nicht probiert habe und es auch nicht tue ! (kann für nichts garantieren)

Gruß Frank
Gruß Frank

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Walter C
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Beitrag von Walter C »

hallo Frank,
das beruhigt mich ja mal zunächst,
lecker und nett schaut das Teil eigentlich schon aus,
also lass ich das Pilzchen mal dran,
und wenn Ulf den Namen kennt und schreibt dass er
essbar ist lade ich Euch Beide zum essen ein *wink*
Gruss Walter
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Es gibt natürlich mehr ODER weniger aggressive Pilze.
Wenn am Holz außen bereits Fruchtkörper erscheinen, kann man davon ausgehen, dass bereits das gesamte Holz mit dem Pilzmyzel durchsetzt ist.
Nicht zu verwechseln mit den Pilzen, die um einen Baum aus dem Boden schießen: das sind zumeist die Fruchtkörper von Symbiosepilzen, welche nicht holzzerstörend sind, sondern den Baum "unterstützen".
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