Hallo,
wer weiss was meine Fächerahorne haben ?
Ich habe diese beiden noch nicht lange, den einen erst seit vorigem Jahr, den 2. seit diesem Frühling.
Sie schienen gut zu gedeihen - d.h. es starb nichts ab und alles sah gut aus.
Allerdings ging auch nichts weiter - die Bäume scheinen zu "stehen".
Es kamen kaum neue Blätter und jetzt seit 1-2 Monaten sterben immer Blätter an einem Ast ab und dann der ganze Ast !
Aber nicht überall - immer nur an einem der letzten Teile eines Astes der dann schwarz wird.
Alle anderen Äste, weiter innen befindliche Astteile und Blätter bleiben scheinbar davon unberührt, bis später der nächste Ast oder Astteil beginnt.
Fächerahorne verlieren Blätter und Äste
- HerbertR
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Fächerahorne verlieren Blätter und Äste
LG Herbert
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
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Re: Fächerahorne verlieren Blätter und Äste
Hi Herbert,
stehen beide im selben Substrat?
Ich würde mal (vorsichtig) auf einen Wurzelschaden durch verschlammtes Substrat tippen
stehen beide im selben Substrat?
Ich würde mal (vorsichtig) auf einen Wurzelschaden durch verschlammtes Substrat tippen
Re: Fächerahorne verlieren Blätter und Äste
Hallo Herbert,
bei Deiner Beschreibung könnte es auch eine Verticilium-Infektion sein.
Sollte es dieser Welkepilz sein, der die Leitungsbahnen im Gefäßsystem verstopft, dann hilft nur großzügig wegschneiden und das abgeschnittene Material verbrennen oder in den Hausmüll sowie das Werkzeug desinfizieren.
Meiner Erfahrung nach muss sehr weit ins gesunde Holz geschnitten werden um überhaupt eine Chance zu haben, das es hilft.
LG Peter
bei Deiner Beschreibung könnte es auch eine Verticilium-Infektion sein.
Sollte es dieser Welkepilz sein, der die Leitungsbahnen im Gefäßsystem verstopft, dann hilft nur großzügig wegschneiden und das abgeschnittene Material verbrennen oder in den Hausmüll sowie das Werkzeug desinfizieren.
Meiner Erfahrung nach muss sehr weit ins gesunde Holz geschnitten werden um überhaupt eine Chance zu haben, das es hilft.
LG Peter
Re: Fächerahorne verlieren Blätter und Äste
Hallo Herbert,
es wäre immer vorteilhaft, auch den ganzen Baum zu sehen, das Substrat, die Schale etc. wäre für die Beurteilung schon wichtig. Auch wäre es gut zu wissen, wann die Bäume genau umgetopft wurden.
Es gibt viele mögliche Ursachen, man kann so nur raten. Vielleicht hatten die Bäume nach dem Umtopfen noch nicht genug Zeit, ein leistungsfähiges Wurzelwerk auszubilden, um heißen Temperaturen widerstehen zu können. Ich meine mich zu erinnern gelesen zu haben, dass Du einige Bäume noch sehr spät umgetopft hast (ich weiß aber nicht mehr welche), das kann dann bei Hitze zum Problem führen.
Vielleicht sind sie einige Male einfach zu spät gegossen worden und haben schon einen Wurzelschaden bekommen, als sie ein paar Stunden trocken standen.
Vielleicht haben die Ahorne Düngerwasser auf trockenes Substrat bekommen. Oder sind nach dem Düngen mit Flüssigdünger trocken geworden.
Mitten im Hochsommer würde ich jetzt nicht unbedingt auf Nässeschäden tippen. Um diese Jahreszeit wird überschüssiges Wasser meist eher in übermäßiges Wachstum und lange Internodien umgesetzt, führt aber bei den hohen Temperaturen und Sonne nicht so leicht zu Wurzelschäden.
Verticillium erkennt man am besten daran, dass beim Schneiden der befallenen Äste an der Schnittstelle schwarze Verfärbungen im Holz zu sehen sind. Es ist nicht ausgeschlossen, aber m.E. auch nicht sicher, dass die V.-Welke hier vorliegt.
Die toten Stümpfe und Blätter solltest Du immer gewissenhaft entfernen, man sieht hier jetzt ja schon fiese Schimmelpilzkolonien auf toten Blättern.
Liebe Grüße,
Heike
es wäre immer vorteilhaft, auch den ganzen Baum zu sehen, das Substrat, die Schale etc. wäre für die Beurteilung schon wichtig. Auch wäre es gut zu wissen, wann die Bäume genau umgetopft wurden.
Es gibt viele mögliche Ursachen, man kann so nur raten. Vielleicht hatten die Bäume nach dem Umtopfen noch nicht genug Zeit, ein leistungsfähiges Wurzelwerk auszubilden, um heißen Temperaturen widerstehen zu können. Ich meine mich zu erinnern gelesen zu haben, dass Du einige Bäume noch sehr spät umgetopft hast (ich weiß aber nicht mehr welche), das kann dann bei Hitze zum Problem führen.
Vielleicht sind sie einige Male einfach zu spät gegossen worden und haben schon einen Wurzelschaden bekommen, als sie ein paar Stunden trocken standen.
Vielleicht haben die Ahorne Düngerwasser auf trockenes Substrat bekommen. Oder sind nach dem Düngen mit Flüssigdünger trocken geworden.
Mitten im Hochsommer würde ich jetzt nicht unbedingt auf Nässeschäden tippen. Um diese Jahreszeit wird überschüssiges Wasser meist eher in übermäßiges Wachstum und lange Internodien umgesetzt, führt aber bei den hohen Temperaturen und Sonne nicht so leicht zu Wurzelschäden.
Verticillium erkennt man am besten daran, dass beim Schneiden der befallenen Äste an der Schnittstelle schwarze Verfärbungen im Holz zu sehen sind. Es ist nicht ausgeschlossen, aber m.E. auch nicht sicher, dass die V.-Welke hier vorliegt.
Die toten Stümpfe und Blätter solltest Du immer gewissenhaft entfernen, man sieht hier jetzt ja schon fiese Schimmelpilzkolonien auf toten Blättern.
Liebe Grüße,
Heike
- Robert S.
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Re: Fächerahorne verlieren Blätter und Äste
...und für den Fall das es sich wirklich um V-Welke handelt, alles Werkzeug, mit dem an den Bäumen gearbeitet wurde, sterilisieren.
Servus,
Robert
Servus,
Robert
- HerbertR
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Re: Fächerahorne verlieren Blätter und Äste
Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten !
Ich fürchte fast auch, daß es dieser Pilz sein könnte, die Blätter werden richtig schwarz und bröseln dann ab wenn man sie angreift.
Danach sterben auch die leeren Zweige ab.
Verschlammtes Substrat kann es nicht sein, ich verwendete für die beiden statt Bonsaierde schon das neue Substrat von Karl Thier (seine "Hausmischung") das soviel ich weiss, sehr wenig Erde, Kies, Lavagranulat und Bimskies enthält, und diese 2 Bäume sind erst der eine seit letztem Jahr und der andere seit heuer im Frühjahr in diesem Substrat.
In diesem Substrat stehen 90 % meiner anderen Bäume auch.
An einen Trockenschaden glaube ich auch nicht, da hätten andere Bäume auch etwas abbekommen.
Wie sterilisiert man die Werkzeuge ? Soll man sie über einer Flamme desinfizieren oder genügt es sie mit Franzbranntwein abzuwaschen oder in kochendem Wasser desinfizieren ?
vielen Dank für Eure Antworten !
Ich fürchte fast auch, daß es dieser Pilz sein könnte, die Blätter werden richtig schwarz und bröseln dann ab wenn man sie angreift.
Danach sterben auch die leeren Zweige ab.
Verschlammtes Substrat kann es nicht sein, ich verwendete für die beiden statt Bonsaierde schon das neue Substrat von Karl Thier (seine "Hausmischung") das soviel ich weiss, sehr wenig Erde, Kies, Lavagranulat und Bimskies enthält, und diese 2 Bäume sind erst der eine seit letztem Jahr und der andere seit heuer im Frühjahr in diesem Substrat.
In diesem Substrat stehen 90 % meiner anderen Bäume auch.
An einen Trockenschaden glaube ich auch nicht, da hätten andere Bäume auch etwas abbekommen.
Wie sterilisiert man die Werkzeuge ? Soll man sie über einer Flamme desinfizieren oder genügt es sie mit Franzbranntwein abzuwaschen oder in kochendem Wasser desinfizieren ?
LG Herbert
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Re: Fächerahorne verlieren Blätter und Äste
Wenn man nur mit Alkohol desinfiziert müsste man die Werkzeuge über Stunden darin einlegen.ViennaBonsai hat geschrieben:Wie sterilisiert man die Werkzeuge ? Soll man sie über einer Flamme desinfizieren oder genügt es sie mit Franzbranntwein abzuwaschen oder in kochendem Wasser desinfizieren ?
Ich benutze eine Kombination; desinfiziere sie kurz in Alkohol (99%iger Isopropylalkohol) und flämme diesen danach ab.
Kochendes Wasser wäre mir zu aufwändig (Energie, Dauer, anschließender Pflegeauwand).
Jochen
- HerbertR
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Re: Fächerahorne verlieren Blätter und Äste
Hallo Jochen,
vielen Dank !
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LG Herbert
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- Pflanzbert
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Re: Fächerahorne verlieren Blätter und Äste
Noch kurz zum Thema desinfizieren: Viele Bakterien und andere Kleinlebewesen sterben auf blankem Stahl sehr rasch, meist in einigen Minuten bis Stunden, weil es an Nahrung und Wasser fehlt. D.h. sauberes Werzeug ist schon die halbe Miete.
Sporen halten leider ungemein viel aus, die zu killen ist schon recht schwer. Hunderprozentig sicher ist wohl nur der Dampfdruckkochtopf, der unter Druck etwas mehr als 100° bringt. Für normale Werzeugreinigung sollte Spiritus oder Waschbenzin reichen. Wenn der Baum sicher den Pilz hat, lieber den Dampfkochtopf. Das ist ja nicht die Regel, dass eine pilzkranke Pflanze bearbeitet wird, und für den Fall rechtfertigt sich vielleicht der Aufwand. Vielleicht bin ich paranoid, aber lieber einmal 20 Minuten extra als einen zweiten Ahorn verliren, den man Jahrelang gepflegt hat. 20 Minuten im Drucktopf müssten reichen - ausser eine Spore heisst Chuck Norris. Da hilft dann gar nichts
Sporen halten leider ungemein viel aus, die zu killen ist schon recht schwer. Hunderprozentig sicher ist wohl nur der Dampfdruckkochtopf, der unter Druck etwas mehr als 100° bringt. Für normale Werzeugreinigung sollte Spiritus oder Waschbenzin reichen. Wenn der Baum sicher den Pilz hat, lieber den Dampfkochtopf. Das ist ja nicht die Regel, dass eine pilzkranke Pflanze bearbeitet wird, und für den Fall rechtfertigt sich vielleicht der Aufwand. Vielleicht bin ich paranoid, aber lieber einmal 20 Minuten extra als einen zweiten Ahorn verliren, den man Jahrelang gepflegt hat. 20 Minuten im Drucktopf müssten reichen - ausser eine Spore heisst Chuck Norris. Da hilft dann gar nichts
Viele Grüße,
Hajo
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