Im Frühjahr hatte ich diese Hainbuche ausgraben können. Wie man sieht ist sie gut über das Jahr gekommen. Interessant ist der "verzwirbelte" Stammansatz und der nach oben ragende tote Ast (im Foto leider etwas verdeckt). Ich stelle mir vor, dass dieser Ast eine sich davor und tiefer befindende Krone überragen wird.
Ich konnte den Baum praktisch ohne alte Erde gleich in ordentliches Substrat setzen, so dass ich ihn wohl im kommenden Jahr nicht umtopfen werde, in der Hoffnung, dass er noch weiter ordentlich Wurzeln macht. Ich werde dann beginnen, den vorderen, lebendigen Stamm in der Höhe zurückzunehmen, in der Hoffnung auf neuen Austrieb, der es mir ermöglichen wird, eine kompakte Krone zu entwickeln. Ebenso die seitliche Äste links und rechts sollen zurückgenommen werden um dichter am Stamm neuen Austrieb anzuregen. Die überall vorhandenen Totholzästchen sollen möglichst erhalten bleiben.
das könnte ein ganz netter Baum werden wenn du diese langen Stangen möglichst weit unten weg schneidest, so fast nur noch der verzwirbelte Stammansatz übrig bleibt mit ein paar Stumpen dran.
Die beste Zeit für sowas ist im Frühsommer, wenn der erste Austrieb schon fertig ist und dem Baum einige Zeit Energie liefern konnte. Dann schneidest du den Baum radikal runter, eine Hainbuche treibt dann aus allen Löchern.
Danke Andreas, dass mit den Frühsommer ist ein guter Tipp. Ich hätte wohl gleich mit April losgelegt
Die lange Stange finde hinten ich interessant. Die vordere soll wie Du es sagst runter und eine neue Krone formen. Ich will es auf jedenfalls erst einmal mit der hinteren versuchen. So wie ein einzelstehender Baum im Gebirge, dem die alte Spitze abgebrochen ist und bei dem dann unten eine neue Krone entstanden ist. Ich stelle es mir interessant vor, wenn aus der Krone so eine lange Totholzstange herausragt. Mal sehen - sind ja auch noch ein paar Jahre bis dahin und ab kann sie später immer noch, wenn es dann doof aussieht.
Hallo Axel!
Im allgemeinen ist es nicht üblich solche Todholzstangen in eine Laubbaumgestaltung zu integrieren. Gerade bei der Hainbuche kann ich mir das nicht gut vorstellen. Wäre es eine Eiche, da schon.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Mitglied im BCD