Neuer Baum- Schale Putt

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peter krebs
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von peter krebs »

Hallo Chris,

sehr schöner Baum, doch wie Du feststellen kannst, wurden die unterschiedlichsten Schalen hier vorgeschlagen. Ich denke, genau in diesen Unterschieden liegt auch das Problem der Schalensuche.

Solange der Baum noch keine einigermaßen fertige Grundgestaltung bekommen hat, kann man kein „seriöses“ Virtual erstellen.

Norbert beschreibt es ja schon, es kommt darauf an wie Du jetzt mit dem Baum weiter vorgehen möchtest, viel Grün oder wenig Grün, viel Totholz oder wenig.

Herzliche Grüße
Peter
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Köhler Rudolf
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von Köhler Rudolf »

Hallo Peter,

vielen Dank für deine Ausführungen.

Für mich haben die meisten Sabinas einen eher wilden, kernigen Ausdruck. Meistens mit viel Totholz.

In so einem Fall sind aus meiner Sicht eher Schalen geeignet, die einfach und auch nicht so edel sind.
Ganz anders bei den meisten Itoigawas.

Viele der bisher gezeigten Schalen wären mit zu fein und edel. Stimmt dies?

Vielen Dank für deine Hilfe.

Viel Grüße

Rudi K.


PS: Toller Baum Chris :-D
Grüße
Rudi K.
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Heike_vG
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Rudi,

mir ist in der Vergangenheit manches Mal aufgefallen, dass es Sabina-Wacholder mit sehr unterschiedlich feinem oder grobem Laub gibt.
Manche haben wirklich sehr raues, blau-graues Laub, dazu passen natürlich keine feinen Schalen. Ich habe aber auch schon Sabinas gesehen, deren Laubqualität nicht weit vom Itoigawa entfernt waren.
Chris' Baum hier scheint mir vom Foto her nicht das grobe Laub zu haben und das Totholz finde ich sehr elegant und fein strukturiert und bewegt. Deswegen stelle ich mir diesen Baum nicht so rustikal vor, wenn er mal "fertig" ist.
Was sagst Du, Chris?

Liebe Grüße,

Heike
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Andreas R.
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von Andreas R. »

Ich möchte noch zu bedenken geben, dass die alte, kaputte Schale eine gewisse Höhe hat, vielleicht nicht ohne Grund.
Da muss man schon auch überlegen, was technisch möglich ist.
Das zweite Beispiel von Heike und die beiden von Norbert sind recht flache Schalen.
Ohne Weiteres wird der Baum sich vielleicht in sowas nicht hineinpflanzen lassen.
Wäre halt interessant wie es unter der Erde aussieht.
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peter krebs
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von peter krebs »

Hallo Rudi,

Totholz ist nicht per se auch rau und maskulin. Totholz kann auch sehr fein, filigran und feminin daherkommen.

Bei der Auswahl einer Schale sollte das unbedingt berücksichtigt werden.

Im Fall von Christians schönem Baum würde ich sagen 1/3 maskulin und 2/3 feminin. Wenn Christian jetzt das Holz noch mehr ausputzt, dann würde ich mich für eine feminine Form entscheiden, will sagen, eine feinere Schale, (nicht rustikal) verspielt oder ganz schlicht, je nach Geschmack.

Wenn Du Dich jetzt für eine kräftigere und maskuline Schale entscheiden würdest, wird das auch kein Beinbruch sein.

Herzliche Grüße
Peter
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chris.p
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von chris.p »

Klasse die Diskussion!
Peter hat aber Recht.
Versprochen, in 2 Wochen wenn der Baum komplett überarbeitet ist,führen wir sie weiter.
Zum Laub kann ich nur sagen rastera aus Gallizien, genau so oder ähnlich gut wie ITO.
Grüße
CP
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Köhler Rudolf
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von Köhler Rudolf »

Hallo,

ich habe selbst einige Sabina Wacholder. Beim Kauf sollte man immer auf die Qualität des Laubes achten.

Vielen Dank für die Ausführung in Bezug auf die Schalen, Peter.

Interessante Diskussion.
Macht Spaß.

Viele Grüße

Rudi K.
Grüße
Rudi K.
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zopf
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von zopf »

Hallo
Da der Stamm, mit seinem Totholz, wohl immer der dominierende Teil sein wird,
ergeben sich für mich schon 2 Linien der Schale.
mfG Dieter
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von chris.p »

Dieter, und was würde das für die Schale in der Praxis bedeuten?
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zopf
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von zopf »

Hallo Chris
Eine bauchige (konvexe) Schale die sich an der Rundung des Totholz orientiert,
mit einem weiteren Rand der den rechtsseitigen Auslauf betont.
Da der Baum eher weich ist und eher einen Vorderseitenbereich
als eine präzise Vorderseite besitzt, liegt man bei der Form im Kreis-Oval- Bereich.
mfG Dieter
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chris.p
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von chris.p »

So jetzt ist er erst einmal bearbeitet.
Anbei auch mal mein Diskussionsvorschlag für die Schale
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geht schon
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Chris,

das wäre sicher keine ganz verkehrte Wahl. Die Proportionen sollten gut hinkommen und Yamaki ist immer etwas Feines.
Jedoch finde ich die Farbe zu dem Baum ein wenig düster und die Schale etwas plump und dickrandig, ich würde mir zu dem Baum mit seinen feinen, schönen Details auch eine etwas feiner gestaltete Schale wünschen. Gerade nach der Bearbeitung ist alle sehr leicht und filigran, wozu die Schale schon einen recht massiven Gegenpol bilden würde.

Liebe Grüße,

Heike
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Norbert_S
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von Norbert_S »

An dieser Baum-Schale-Kombination hat sich eine der interessantesten Schalendiskussionen entwickelt - BFF 2012 - die ich je erlebt habe.
Zwei fundierte Meinungen trafen aufeinander und nach einer guten halben Stunde engagierter Diskussion behielten beide ihre Meinung und fanden die Auseinandersetzung erfrischend. Ich habe sie genossen.

Eine Schale mit dem unbedingten Treffergefühl habe ich nicht gefunden, aber die gezeigte ist für mich so unpassend nicht, obwohl der Ton sehr dunkel ist und ich zum Wachlder auch sehr gerne hellgraue ungasierte Schalen mag. Der hele Ton bringt den wacholder ungeahnt zu leuchten
Da ist die Auswahl aber noch ärmlicher.
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peter krebs
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von peter krebs »

Hallo lieber Norbert,

ja, ich kann mich noch sehr gut erinnern, da war die Welt versunken. *fecht*
Liebe Grüße
Peter
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Norbert_S
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Re: Neuer Baum- Schale Putt

Beitrag von Norbert_S »

Das war wirklich großes Kino, Peter.

Hier, bei Chris' Baum würde auch trefflich "gestritten" werden können.
Ich finde den Baum in letzter Konsequenz zum jetzigen Zeitpunkt auch wirklich nicht einfach.
Aber diese dünne weit ausragende Lippe, die Gesamtstruktur fein gearbeitet und trotzdem nicht verspielt war so reizvoll, dass ich - auch in Erinnerung des Sommerfestes 2012 - die Schale einmal hervorheben und zur Diskussion stellen wollte.
Norbert

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