Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
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Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
Servus an alle
Nachdem ich ein paar Jahre mit Baumarktbonsai etwas Erfahrung gesammelt habe wollte ich mir selber einen Baum ausgraben. Eine Rotbuche sollte es sein, da Rotuchen in unserer Gegend ein sehr häufig anzutreffender Baum ist. Schon immer hat mich an den Rotbuchen im Wald der gewaltige Wuchs und die schöne Rinde fasziniert.
Ein befreundeter Jäger zeigte mir einen Platz an dem sich gerne Rehe und Hirsche aufhielten. Die Buchen dort waren nicht so hochgeschossen gewachsen wie es sonst junge Rotbuchen tun. Sie waren stark verbissen, geschätzt so um die 20 Jahre alt und maximal 1 Meter hoch. Ja, da werde ich mir meine erste Buche ausgraben.
Hier zwei Jahre später. Aus heutiger Sicht nix besonderes, aber damals war ich mächtig stolz so einen großen Baum gefunden zu haben.
Der Baum durfte mangels Plan, wie ich ihn denn gestalten soll, ein paar Jahre wachsen und wurde mehr oder weniger nach Bauchgefühl zurückgeschnitten.
8 Jahre nach dem ausgraben hat er schon ein bissl zugelegt. Rotbuchen sind etwas eigensinnig wenn es um die Feinverzweigung geht. Also lief ich immer in Gefahr dass der Baum breiter als hoch wurde. 2004 begann ich dann das Nebari zu verbessern. Auf der linken und der rechten Seite setzen die alten Wurzeln auf verschiedenen Ebenen an. Also versuchte ich durch Bohrablaktion von eigenen Wurzeln durch den Stamm und durch die zu dicken und zu langen alten Wurzeln diese näher an den Stamm zu bringen. Heute würde ich da eine bessere Methode anwenden.
Aber es funktionierte auch diese Methode. Also habe ich 2006 das ganze dann mehrmals versucht.
Nachdem ich ein paar Jahre mit Baumarktbonsai etwas Erfahrung gesammelt habe wollte ich mir selber einen Baum ausgraben. Eine Rotbuche sollte es sein, da Rotuchen in unserer Gegend ein sehr häufig anzutreffender Baum ist. Schon immer hat mich an den Rotbuchen im Wald der gewaltige Wuchs und die schöne Rinde fasziniert.
Ein befreundeter Jäger zeigte mir einen Platz an dem sich gerne Rehe und Hirsche aufhielten. Die Buchen dort waren nicht so hochgeschossen gewachsen wie es sonst junge Rotbuchen tun. Sie waren stark verbissen, geschätzt so um die 20 Jahre alt und maximal 1 Meter hoch. Ja, da werde ich mir meine erste Buche ausgraben.
Hier zwei Jahre später. Aus heutiger Sicht nix besonderes, aber damals war ich mächtig stolz so einen großen Baum gefunden zu haben.
Der Baum durfte mangels Plan, wie ich ihn denn gestalten soll, ein paar Jahre wachsen und wurde mehr oder weniger nach Bauchgefühl zurückgeschnitten.
8 Jahre nach dem ausgraben hat er schon ein bissl zugelegt. Rotbuchen sind etwas eigensinnig wenn es um die Feinverzweigung geht. Also lief ich immer in Gefahr dass der Baum breiter als hoch wurde. 2004 begann ich dann das Nebari zu verbessern. Auf der linken und der rechten Seite setzen die alten Wurzeln auf verschiedenen Ebenen an. Also versuchte ich durch Bohrablaktion von eigenen Wurzeln durch den Stamm und durch die zu dicken und zu langen alten Wurzeln diese näher an den Stamm zu bringen. Heute würde ich da eine bessere Methode anwenden.
Aber es funktionierte auch diese Methode. Also habe ich 2006 das ganze dann mehrmals versucht.
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.
Info: www.bonsaisalzburg.net
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- Herbert A
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Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
2007 - und der Baum gefällt mir immer noch nicht so richtig. Es ist ein Allerweltsbaum ohne Dynamik und Ausstrahlung.
Am liebsten hätte ich ihn radikal zurückgeschnitten, aber dazu hatte ich nach 11 Jahren auch keinen richtigen Bock mehr.
Na gut wenn uns oben nichts einfällt arbeiten wir eben am Nebari weiter.
Diesmal eine dicke Wurzel etwas geschält und einen Draht verdrillt. Geht gut.
2011 hatte ich dem Baum soweit dass er in eine ganz flache Schale passte. Dabei musste ich ziemlich viel Wurzelmasse entfernen. Die führte dazu dass die Rotbuche letztes Jahr ganz kleine Blätter hatte. Das sah wahnsinnig gut aus.
Rotbuche 50 cm, Schale wahrscheinlich Petra Hahn
Der Baum belohnte mich auch mit einer prächtigen Herbstfärbung.
ciao
Herbert Aigner
Am liebsten hätte ich ihn radikal zurückgeschnitten, aber dazu hatte ich nach 11 Jahren auch keinen richtigen Bock mehr.
Na gut wenn uns oben nichts einfällt arbeiten wir eben am Nebari weiter.
Diesmal eine dicke Wurzel etwas geschält und einen Draht verdrillt. Geht gut.
2011 hatte ich dem Baum soweit dass er in eine ganz flache Schale passte. Dabei musste ich ziemlich viel Wurzelmasse entfernen. Die führte dazu dass die Rotbuche letztes Jahr ganz kleine Blätter hatte. Das sah wahnsinnig gut aus.
Rotbuche 50 cm, Schale wahrscheinlich Petra Hahn
Der Baum belohnte mich auch mit einer prächtigen Herbstfärbung.
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Herbert Aigner
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- Karl-Heinz G.
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Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
Hallo Herbert,
ich lese deine Beiträge in den letzten Tagen mit echter Begeisterung. Zeigen sie doch, dass man aus "einfachem" Material in einigen Jahren tolle Bäumchen gestalten kann. Auch diese Buche ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür. Und professionell aufgenommen noch dazu. Klasse.
ich lese deine Beiträge in den letzten Tagen mit echter Begeisterung. Zeigen sie doch, dass man aus "einfachem" Material in einigen Jahren tolle Bäumchen gestalten kann. Auch diese Buche ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür. Und professionell aufgenommen noch dazu. Klasse.
Viele Grüße
Karl-Heinz
Karl-Heinz
Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
Hallo Herbert
Wiedermal ein ganz tolle Doku die du uns hier zeigst
Ich finde die rotbuche schön und mit den extrem kleinen blättern für ne Fagus umsomehr
Danke das du uns immerwieder an deinen bonsaijahren teilnehmen lässt
Gruß manuu
Wiedermal ein ganz tolle Doku die du uns hier zeigst
Ich finde die rotbuche schön und mit den extrem kleinen blättern für ne Fagus umsomehr
Danke das du uns immerwieder an deinen bonsaijahren teilnehmen lässt
Gruß manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
- Günter Maier
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Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
Hallo Herbert,
mich würde interessieren, ob an der dicken Wurzel wo der Draht verdrillt wurde, später Wurzeln gewachsen sind und konntest du die dicke Wurzel somit einkürzen ?
Ich hatte mal mit mit dem stellenweise ablösen der Rinde unterhalb einer dicken Wurzel, nur mäßigen Erfolg und ich würde deine Methode gerne nächstes Jahr auch mal probieren.
mich würde interessieren, ob an der dicken Wurzel wo der Draht verdrillt wurde, später Wurzeln gewachsen sind und konntest du die dicke Wurzel somit einkürzen ?
Ich hatte mal mit mit dem stellenweise ablösen der Rinde unterhalb einer dicken Wurzel, nur mäßigen Erfolg und ich würde deine Methode gerne nächstes Jahr auch mal probieren.
liebe Grüße
Günter
Günter
Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
Hallo Herbert,
hast Du ein aktuelles Bild, ohne Blätter? Rotbuche dürfte ja noch nicht ausgetrieben sein, oder?
Gruß, Julian
hast Du ein aktuelles Bild, ohne Blätter? Rotbuche dürfte ja noch nicht ausgetrieben sein, oder?
Gruß, Julian
- Herbert A
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Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
@ Günter
die Wurzeln die vom Draht Richtung Stamm wachsen, sind erst nach dem anlegen des Drahtes entstanden.
auf dem Bild siehst du jetzt die Wurzel. Hier habe ich auch die alte Wurzel abgeschnitten.
partielles ablösen der Rinde führt nur selten bzw. zufällig zu einer Wurzelbildung.
@ Julian
die Rotbuchen sind Bäume die erst Anfang Mai austreiben. Hier aktuelle Bilder ciao
Herbert Aigner
die Wurzeln die vom Draht Richtung Stamm wachsen, sind erst nach dem anlegen des Drahtes entstanden.
auf dem Bild siehst du jetzt die Wurzel. Hier habe ich auch die alte Wurzel abgeschnitten.
Günter Maier hat geschrieben:Ich hatte mal mit mit dem stellenweise ablösen der Rinde unterhalb einer dicken Wurzel, nur mäßigen Erfolg
partielles ablösen der Rinde führt nur selten bzw. zufällig zu einer Wurzelbildung.
@ Julian
die Rotbuchen sind Bäume die erst Anfang Mai austreiben. Hier aktuelle Bilder ciao
Herbert Aigner
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- Günter Maier
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Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
Hallo Herbert,
vielen Dank für deine promte Beantwortung meiner Fragen !
vielen Dank für deine promte Beantwortung meiner Fragen !
liebe Grüße
Günter
Günter
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Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
Servus an alle
nach 3 Jahren wieder mal ein update der Rotbuche.
hier der Baum im Oktober 2012
Die Krone bekommt schön langsam die Feinverzweigung die ich mir vorstelle. Aber mit dem Nebari bin ich immer noch nicht zufrieden. Auf der linken Seite ist immer noch die zu lange und dicke Wurzel die ich markiert habe. Diese Baustelle muss ich endlich beim nächsten umtopfen angehen.
Im April 2013 war es dann so weit. Die Knospen waren gerade beim aufgehen. Das ist der Zeitpunkt an dem man bei der Rotbuche gut am Nebari arbeiten kann. Allerdings mögen sie einen sehr starken Wurzelschnitt nicht besonders gerne.
Also Baum raus aus der Schale, Wurzeln auswaschen und das Vorgehen planen. Rechts die dicke Wurzel wird eingekürzt. Gleichzeitig wird auch der linke Nebaribereich noch verbessert. Wenn schon denn schon.
Jetzt wird leider ein bissl technisch, aber es muss ja nicht jeder lesen :-)
In Stammnähe haben sich bereits Wurzeln gebildet und an der dicken Wurzel sind nicht allzuviele Feinwurzeln die dem Baum fehlen würden. Also Säge ansetzen und ab damit.
oben abgeschrägt damit die Wurzeln auch unten wachsen.
nach 3 Jahren wieder mal ein update der Rotbuche.
hier der Baum im Oktober 2012
Die Krone bekommt schön langsam die Feinverzweigung die ich mir vorstelle. Aber mit dem Nebari bin ich immer noch nicht zufrieden. Auf der linken Seite ist immer noch die zu lange und dicke Wurzel die ich markiert habe. Diese Baustelle muss ich endlich beim nächsten umtopfen angehen.
Im April 2013 war es dann so weit. Die Knospen waren gerade beim aufgehen. Das ist der Zeitpunkt an dem man bei der Rotbuche gut am Nebari arbeiten kann. Allerdings mögen sie einen sehr starken Wurzelschnitt nicht besonders gerne.
Also Baum raus aus der Schale, Wurzeln auswaschen und das Vorgehen planen. Rechts die dicke Wurzel wird eingekürzt. Gleichzeitig wird auch der linke Nebaribereich noch verbessert. Wenn schon denn schon.
Jetzt wird leider ein bissl technisch, aber es muss ja nicht jeder lesen :-)
In Stammnähe haben sich bereits Wurzeln gebildet und an der dicken Wurzel sind nicht allzuviele Feinwurzeln die dem Baum fehlen würden. Also Säge ansetzen und ab damit.
oben abgeschrägt damit die Wurzeln auch unten wachsen.
Zuletzt geändert von Herbert A am 04.03.2015, 23:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
jetzt ist der linke Bereich an der Reihe.
Da probiere ich jetzt mal eine andere Technik. Ich ablaktiere unter die dicke eine neue Wurzel und reduziere die alte Wurzel dann auf das Niveau der neuen Wurzel sobald diese gut angewachsen ist.
Dazu mache ich unten an der Wurzel einen Längsschnitt in Wuchsrichtung der Wurzel. Möglichst lange und nur so dick dass eine Wurzel genau reingelegt werden kann. Durch die Bildung des Kambiums und der Verdickung der neuen Wurzel wird das verwachsen.
Die neue Wurzel soll kräftig sein. Mit einer zu dünnen Wurzel funktioniert das nicht so gut. Die braucht dann ewig bis sie verwächst und dicker wird.
Sie passt genau in den Schnitt. Da soll nicht viel Luft sein, damit die Wurzel möglichst schnell verwächst.
Am besten geeignet für die Fixierung ist ein normaler Nagel, der ins Holz der Wurzel eingeschlagen und einfach umgebogen wird.
Der Baum wurde dann in eine etwas tiefere Schale gesetzt und auf die Substratoberfläche oberhalb der Ablaktionsstellen kommt eine Teichfolie. Die erfüllt den gleichen Zweck wie Heikes Fahrradschlauch. Unter der Teichfolie bleibt das Substrat immer schön feucht, auch wenn es rundherum bei Hitze schon abgetrocknet ist. Dieses feuchtwarme Klima regt den Baum zur Wurzelbildung an.
Da probiere ich jetzt mal eine andere Technik. Ich ablaktiere unter die dicke eine neue Wurzel und reduziere die alte Wurzel dann auf das Niveau der neuen Wurzel sobald diese gut angewachsen ist.
Dazu mache ich unten an der Wurzel einen Längsschnitt in Wuchsrichtung der Wurzel. Möglichst lange und nur so dick dass eine Wurzel genau reingelegt werden kann. Durch die Bildung des Kambiums und der Verdickung der neuen Wurzel wird das verwachsen.
Die neue Wurzel soll kräftig sein. Mit einer zu dünnen Wurzel funktioniert das nicht so gut. Die braucht dann ewig bis sie verwächst und dicker wird.
Sie passt genau in den Schnitt. Da soll nicht viel Luft sein, damit die Wurzel möglichst schnell verwächst.
Am besten geeignet für die Fixierung ist ein normaler Nagel, der ins Holz der Wurzel eingeschlagen und einfach umgebogen wird.
Der Baum wurde dann in eine etwas tiefere Schale gesetzt und auf die Substratoberfläche oberhalb der Ablaktionsstellen kommt eine Teichfolie. Die erfüllt den gleichen Zweck wie Heikes Fahrradschlauch. Unter der Teichfolie bleibt das Substrat immer schön feucht, auch wenn es rundherum bei Hitze schon abgetrocknet ist. Dieses feuchtwarme Klima regt den Baum zur Wurzelbildung an.
Zuletzt geändert von Herbert A am 04.03.2015, 23:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
Ein Jahr später. Frühjahr 2014.
Zeit die Ablaktion zu kontrollieren.
Schaut ganz gut aus. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob ich die Wurzel schon abtrennen kann. Im Gegensatz zum Dreispitzahorn dauert es bei der Rotbuche wesentlich länger bis eine Wurzel richtig fest verwachsen ist und man die Wurzel auch abtrennen kann.
Dann schauen wir uns mal an wie sich der Schnitt der dicken linken Wurzel entwickelt hat. Jede Menge Kallus rund um die Schnittstelle. Ich denke dass sich aus dem Kallus auch noch neue Wurzeln bilden. Falls nicht, kann man ja gleich eine Alternative machen.
Links die Wurzel passt so wie sie ansetzt. Um das Nebari weiterhin zu verbessern ablaktiere ich da als Alternative auf der Unterseite des Schnittes auch gleich eine neue Wurzel, weil sich diese dann auf dem selben Niveau wie die Seitenwurzel befindet.
Bei näherer Betrachtung schadet es auch nicht die dünnere Seitenwurzel auch gleich noch abzumoosen, damit sich näher am Stamm Seitenwurzeln bilden.
Kennt ihr ja schon, Ring schneiden und Draht verdrillen. Mach ich immer so und funktioniert sehr gut.
Der Baum kam danach in eine noch tiefere Schale als letztes Jahr. Je tiefer die Abmoos- und die Ablaktionsstelle im Substrat sind umso besser wachsen neue Wurzeln.
Zeit die Ablaktion zu kontrollieren.
Schaut ganz gut aus. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob ich die Wurzel schon abtrennen kann. Im Gegensatz zum Dreispitzahorn dauert es bei der Rotbuche wesentlich länger bis eine Wurzel richtig fest verwachsen ist und man die Wurzel auch abtrennen kann.
Dann schauen wir uns mal an wie sich der Schnitt der dicken linken Wurzel entwickelt hat. Jede Menge Kallus rund um die Schnittstelle. Ich denke dass sich aus dem Kallus auch noch neue Wurzeln bilden. Falls nicht, kann man ja gleich eine Alternative machen.
Links die Wurzel passt so wie sie ansetzt. Um das Nebari weiterhin zu verbessern ablaktiere ich da als Alternative auf der Unterseite des Schnittes auch gleich eine neue Wurzel, weil sich diese dann auf dem selben Niveau wie die Seitenwurzel befindet.
Bei näherer Betrachtung schadet es auch nicht die dünnere Seitenwurzel auch gleich noch abzumoosen, damit sich näher am Stamm Seitenwurzeln bilden.
Kennt ihr ja schon, Ring schneiden und Draht verdrillen. Mach ich immer so und funktioniert sehr gut.
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Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
Der Baum hat alles gut überstanden. Im Herbst hat er eine wunderschöne Herbstfärbung gezeigt.
Da bei uns bis Weihnachten keine allzu tiefen Frosttemperaturen waren, stand der Baum gut geschützt durch Schnee im Freien. Erst nach Neujahr hat er ins Winterquartier bezogen.
Gestern beim Clubabend erfolgte der Frühjahrsschnitt. Demnächst wird er wieder seinen Platz auf dem Bonsairegal beziehen. Vorher schauen wir uns aber an wie sich die Abmoosung und die Ablaktion entwickelt haben.
Sorry, da war jetzt sehr viel Technik dabei. Vielleicht kann das ja einmal jemand brauchen.
ciao
Herbert Aigner
Da bei uns bis Weihnachten keine allzu tiefen Frosttemperaturen waren, stand der Baum gut geschützt durch Schnee im Freien. Erst nach Neujahr hat er ins Winterquartier bezogen.
Gestern beim Clubabend erfolgte der Frühjahrsschnitt. Demnächst wird er wieder seinen Platz auf dem Bonsairegal beziehen. Vorher schauen wir uns aber an wie sich die Abmoosung und die Ablaktion entwickelt haben.
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Herbert Aigner
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Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
Hallo Herbert,
ich kann`s sehr gut gebrauchen
Vielen Dank für die Infos!
ich kann`s sehr gut gebrauchen
Vielen Dank für die Infos!
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
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Alfred Krupp
Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
Sehr schöner und lehrreicher Beitrag. Deine Dokus über die Nebari-Arbeiten sind echt hilfreich. Du kannst darüber wahrscheinlich schon ein eigenes Buch schreiben. Ein Leitfaden zur Nebari-Verbesserung
...
Das es eine Möglichkeit gibt die Blätter der Rotbuche doch wesentlich kleiner zu bekommen hätte ich nicht gedacht. Es ist zwar keine richtige Erziehungsmaßnahme, aber würdest Du so etwas evtl. vor einer Ausstellung machen?
Grüße
Das es eine Möglichkeit gibt die Blätter der Rotbuche doch wesentlich kleiner zu bekommen hätte ich nicht gedacht. Es ist zwar keine richtige Erziehungsmaßnahme, aber würdest Du so etwas evtl. vor einer Ausstellung machen?
Grüße
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Re: Rotbuche - mein erster Yamdori 1996
@ Kanna
ganz klar nein Kanna.
Die Blätter sind nach einem zu starken Wurzelschnitt nur deshalb so klein weil der Baum nicht die Kraft für einen normalen Austrieb hat.
Das ist vor allem auch an Yamadoribäumen mit zu wenig Feinwurzeln zu sehen. Sie treiben zwar an und schieben ganz kleine Blätter. Der Austrieb bleibt aber stecken und die Rotbuche wird mir hoher Wahrscheinlichkeit eingehen.
Was man allerdings machen kann wenn man eine Rotbuche im Sommer ausstellen will ist ein Teilblattschnitt.
lg
Herbert
ganz klar nein Kanna.
Die Blätter sind nach einem zu starken Wurzelschnitt nur deshalb so klein weil der Baum nicht die Kraft für einen normalen Austrieb hat.
Das ist vor allem auch an Yamadoribäumen mit zu wenig Feinwurzeln zu sehen. Sie treiben zwar an und schieben ganz kleine Blätter. Der Austrieb bleibt aber stecken und die Rotbuche wird mir hoher Wahrscheinlichkeit eingehen.
Was man allerdings machen kann wenn man eine Rotbuche im Sommer ausstellen will ist ein Teilblattschnitt.
lg
Herbert
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