junge Hainbuche

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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n-taucher
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junge Hainbuche

Beitrag von n-taucher »

Hallo zusammen,

ich möchte euch gern mein eigenes Ostergeschenk aus Enger zeigen.

Die dreijährige Hainbuche ist meiner Meinung nach schon sehr schön gewachsen.

Noch ist die Hainbuche ca. 25 cm hoch. Der erste Ast entspringt in ca. 8 cm Höhe.
Die Zielhöhe soll ca. 40 cm betragen.

Um die Verjüngung weiter zu stärken, möchte ich die Spitze zurückschneiden.
Mir schweben zwei Stellen vor: rot --> konservativer und blau --> radikaler.

Bei der blauen Variante bleiben vier Äste, zu jeder Seite einer.
Bei der roten ein Ast mehr, zum Füllen eines Zwischenraums (von oben gesehen).

Welche Variante findet ihr besser? :?:

Ich freue mich auf eure Anregungen. 8)

Beste Grüße,
Nils
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Hainbuche Seite A
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zwei Schnittvarianten
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Veronika
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von Veronika »

Hallo Nils,

Eigene Ostergeschenke sind etwas Tolles ;-)

Wenn du nur zwischen den Varianten rot und blau entscheiden willst, ist es defintiv blau, allerdings wäre ich noch ein bisschen radikaler und würde ein oder sogar zwei (sic!) Äste tiefer abschneiden. Der gesamte Stamm sieht nämlich absolut gleich dick aus, fast 0 Verjüngung. Aber das ist nur so, wie ich es spontan machen würde, nicht unbedingt so, wie es perfekt ist. Ich mache Bonsai auch erst seit 5 Jahren, daher würde ich noch eine Expertenmeinung abwarten :-)

Übrigens: Zielhöhe von 40 Zentimetern ist in meinen Augen sehr unrealisitisch. Im Vergleich zum Stamm brauchst du wohl noch Jahrzehnte, dass es eine überzeugende 40cm hohe Hainbuche darstellt. Bei Bonsai sollte man lieber klein denken.

Liebe Grüße,
Veronika
Kanna
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von Kanna »

Hi

Der zweite Ast auf der linken Seite im ersten Bild bietet sich doch förmlich als neue Spitze an.

Bei gutem Futter und wenig Rückschnitt wirst Du sehen das Du im kommenden Jahr das Ganze wiederholen darfst :). Im Spitzenbereich können Hainbuchen unheimlich an dicke zulegen.
Aus einer Knospe wurde innerhalb eines Jahres bei einer Hainbuche von mir ein 1 m langer Ast (sogar etwas länger) der an der Basis knapp 15 mm Durchmesser hat.

Ich würde die Hainbuche aber evtl. noch weiter durchtreiben lassen damit der Stamm dicker wird.

Grüße
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camaju +
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von camaju + »

n-taucher hat geschrieben: Die Zielhöhe soll ca. 40 cm betragen.
Dann solltest du das Bäumchen erst mal ordentlich im Freiland oder TPK (grobes Substrat) durchtreiben lassen und dabei ordentlich düngen.
Gruß Jürgen *wink*

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n-taucher
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von n-taucher »

Hallo zusammen.

ich habe die Tipps berücksichtigt und die junge Hainbuche mit Wurzelschnitt ohne Rückschnitt in einen großen TPK mit durchlässigem Substrat gepflanzt. Sie stand seitdem auf einem Ostbalkon.

Leider schwächelt die Hainbuche seit einiger Zeit: Zuerst wurden nur einige Äste trocken. Jetzt sind einige Äste, bzw. der ganze Baum betroffen (siehe Bilder).

Ist das ein Trockenschaden oder etwas, wovor ich die anderen Bäume schützen müsste?
Was habe ich falsch gemacht und ist der Baum noch zu retten? :?:

Da ich gern dazulernen und gleiche Fehler in Zukunft vermeiden möchte, freue ich mich auf eure Rückmeldungen.

Mit besten Grüßen,
Nils
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Frank Abbing
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von Frank Abbing »

Sieht aus wie ein Trockenschaden. Woraus besteht dein Substrat denn? Wie oft gießt du? Sieht sehr trocken aus.
Liebe Grüße
Frank *up*
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Andreas M.
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von Andreas M. »

Kurze Frage am Rande zusätzlich zu den obrig gestellten Fragen .
Du hast die Buche ohne Rückschnitt aber mit wurzelschnitt in den teichpott gepflanzt ?
Wenn der Baum bereits vorher in der recht Flachen Schale stand , wie viel hast du denn für den tpk wegnehmen müssen?
Wo steht der Baum jetzt bzw wo stand der nach dem Umtopfen.
Würde gedüngt? Und wenn ja : wie stark und welche Dosierung.
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n-taucher
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von n-taucher »

Das Substrat besteht 40% Fibotherm, 40% Lava und 20% Boncoco sowie etwas Hornspäne und Mykorrhiza.

Gegossen habe ich nach Bedarf, wenn es unter der Oberfläche nicht mehr richtig nass/feucht war.

Die Hainbuche stand vorher in einem Container und ich habe sie ohne Rück-/Formschnitt mit starkem Wurzelschnitt in den TPK gesetzt.

Der Baum stand und steht immer auf einem Ostbalkon.
Zurzeit mit einer Plastikfolie abgedeckt.

Gedüngt habe ich ihn nich nicht, außer der Hornspäne (siehe oben).

Ich hoffe die Angaben helfen bei der Fehleranalyse weiter! :cry:
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camaju +
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von camaju + »

n-taucher hat geschrieben:r und ich habe sie ohne Rück-/Formschnitt mit starkem Wurzelschnitt in den TPK gesetzt.
Kann schon sein, dass das Wurzelwerk den oberen Teil nicht genügend versorgen konnte
Gruß Jürgen *wink*

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Frank Abbing
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von Frank Abbing »

Ja, fürchte ich auch. :o
Liebe Grüße
Frank *up*
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n-taucher
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von n-taucher »

Wat meint ihr?

Wird der wieder? :?:
Kanna
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von Kanna »

Abwarten und Tee trinken ist hier angesagt.

In den Schatten stellen und evtl. eine Plastiktüte darüber kann nicht schaden.

Grüße
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camaju +
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Re: junge Hainbuche

Beitrag von camaju + »

Aber vorher die "kaputten" Blätter abmachen und die Blattstiele stehen lassen. Die fallen dann so oder so ab.
Kanna hat geschrieben: und evtl. eine Plastiktüte darüber kann nicht schaden.
Dazu guck mal hier

http://bonsai-fachforum.de/viewtopic.php?f=8&t=31101
Gruß Jürgen *wink*

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