Acer Palmatum

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
.Marc.
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Acer Palmatum

Beitrag von .Marc. »

Hallo Leute

Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Fächerahorn zugelegt und überlege seitdem wie ich ihn gestalten soll.

Nun wollte ich mir mal ein paar Meinungen und Ideen einholen.

Ich weiss dass ich den Schnitt eigentlich ziemlich tief setzen muss aber habe irgendwie bammel ZU tief zu schneiden. :?

Über Hilfe wäre ich also sehr dankbar. :)
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20150411_121845.jpg
Hier würde ich theoretisch die unterweite der späteren Krone ansetzen. Demnach würde ich auch ungefähr in dem Bereich kappen.
Hier würde ich theoretisch die unterweite der späteren Krone ansetzen. Demnach würde ich auch ungefähr in dem Bereich kappen.
.Marc.
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von .Marc. »

Hm ...

Niemand der mir helfen könnte oder Ideen hätte ... ? :?
bonsaile
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von bonsaile »

Hallo Marc,
also es wäre nicht schlecht, wenn du noch Bilder von der Rückseite und links, rechts von der jetzigen Ansichtsseite machen könntest
da man die Astverteilung so schlecht sehen bzw. beurteilen kann um eine Aussage über Schnittmaßnahmen zu machen.
Aber vorab kann man schon mal sagen, dass man dein Bäumchen so wie du ja schon geschrieben hast ziemlich weit zurückschneiden und kompl. neu aufbauen sollte, will man es richtig und vor allem mit schönen und kurzen Blattabständen und natürlichem Kronenaufbau machen, dass du dich später mal nicht ärgerst schon frühzeitig weit genug zurück geschnitten zu haben.
Vor allem aber nicht so wie von dir eingezeichnet alles auf gleiche Höhe sondern etwas differenzierter und mit erkennbarer Verjüngung.
Genauer geht es aber nur mit mehr und besseren Bildern, allen so wie bisher von dir gezeigt wird das leider nicht schön werden :o(
mfG.

Bonsaile


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achim73
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von achim73 »

Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Fächerahorn zugelegt und überlege seitdem wie ich ihn gestalten soll.
weisst du, das ist eben das problem.

die bewertung, was man sinnvollerweise aus einer ausgangspflanze machen kann, muss VOR dem kauf erfolgen.

das material aus den gartencentern ist zwar günstig, aber von der anlage wenig geeignet für die weitergestaltung als bonsai.

hier werden reihenweise solche pflanzen gezeigt und ratlos gefragt "und wie mache ich jetzt aus sowas einen schönen bonsai?"

hier kann niemand zaubern.

die konkreten probleme sind (wie fast immer in diesen fällen):
- schlechter wurzelballen bzw. wurzelansatz. das problem lässt sich noch am ehesten durch abmoosung lösen.
- von den vorhandenen ästen ist im prinzip NICHTS nutzbar. die entspringen alle in steilem, v-förmigen winkel (wie ein palmatum das nun mal macht, wenn man ihn einfach wachsen lässt) , haben keine brauchbare verjüngung und zu lange internodien für eine realistische endgrösse.

d.h. , selbst wenn du wie engezeichnet schneidest, behältst du auf jeden fall die schlechten astansätze.
um die zu spannen oder zu drahten, sind sie bereits zu dick.
ich persönlich würde in ein solches projekt keine zeit und arbeit investieren. das ergebnis wird nie wirklich befriedigend sein.
Gruss, Achim
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.Marc.
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von .Marc. »

Also hier mal noch ein paar Bilder zur Rundumansicht.
Ich hoffe dass man genug erkennen kann ... :?

Natürlich hätte ich ihn nicht in einer höhe durchweg gekappt, das war ehrlich gesagt ein bisschen dämlich von mir eingezeichnet. :)



Zu Achim :

Ich hab mir vorher Gedanken gemacht und war der Meinung, dass dieser Baum potenzial hat und ich da raus was machen kann. Ich wollte hier nur um Rat fragen, weil ich unsicher bin.

Ausserdem handelt es sich hier nicht um eine Gartencenterpflanze sondern um eine Baumschulpflanze.

Zum Thema Wurzelballen kannst du meiner Meinung gar nichts sagen, weil er nicht zu sehen ist aber gut.
Und die V-förmige Astform empfinde ich keinesfalls als Problem. Ich habe schon viele tolle Ahorne mit dieser Astform gesehen.
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Die momentan geplante Vorderansicht.
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Berndbonsai
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von Berndbonsai »

Hallo Marc
Dann ist ja alles gut. Wenn Du eine Idee hast, dann setze die um. Denn zuerst war ich versucht Achim recht zu geben. Ob Baumschule oder Gartencenter ist in diesem Fall kein Unterschied, wenn Du weißt dass der Wurzelansatz gut ist und Du ein Bild im Kopf hast dann solltest Du das verfolgen, denn niemand kennt den Gestaltungsweg den Du gehen möchtest.
viel Erfolg mit Deinem Ahorn
Gruß Bernd
"Da es hilfreich für die Gesundheit sein soll habe ich beschlossen glücklich zu sein" T. Fontane
chris-git@rre

Re: Acer Palmatum

Beitrag von chris-git@rre »

.Marc. hat geschrieben: Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Fächerahorn zugelegt und überlege seitdem wie ich ihn gestalten soll.

Nun wollte ich mir mal ein paar Meinungen und Ideen einholen.
Hallo Marc,
ich denke da musst Du erst einmal radikal schneiden.
Aber vorsichtig, ich kann auf den Fotos nicht genau sehen wo die Nodien sitzen.
Ahorn .Marc..jpg
Das würde ich aber nur machen wenn er fit ist.

Hast Du dieses Jahr mit Wurzelschnitt umgetopft?

Wenn ja wäre ich vorsichtig mit so radikalen schnitten, dann besser nächstes Jahr.
Wenn nicht würde ich im Juni schneiden, vorausgesetzt das er bis dahin kräftig austreibt.

Ob der Rückseiten Ast ganz weg kommt kann ich anhand der Fotos nicht beurteilen.
Ich habe ihn jetzt halt wegretuschiert.


Ich finde ihn übrigens gar nicht so schlecht *daumen_new* , ist halt ne Riesen Baustelle. :wink:
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Kyrilla
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von Kyrilla »

Meinst Du nicht das der Schnitt jetzt zu radikal wäre?
Würde der Baum nicht "verbluten"?
Meine nur...wegen der Jahreszeit.....
Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.
bonsaile
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von bonsaile »

Hallo Marc,
also wenn es meiner wäre, würde ich ihn erst mal sehr gut gedüngt dieses Jahr durchtreiben und wachsen lassen und ab ca. mitte Mai direkt unterhalb des ersten dickeren Nebenastes abmoosen um einen glaubhaften Doppelstamm( drängt sich doch geradezu auf) wo du gleichzeitig einen schönen Wurzelansatz von Anfang an mit gestalten kannst(wobei ich nicht behaubte der jetzige sei schlecht, man sieht ihn ja nicht).
Ich würde nur die Abmoosstelle im jetzigen Topf vorbereiten und dabei mit einem Netzgitter drumherum seitlich vom Stamm und zum Erdboden hin eine Kunstoffplatte, den Abmoosbereich vom Rest des Erdballens isolieren.
Die Kunstoffplatte, um ein Hineinwachsen der neugebildeten Wurzeln in den alten Wurzelballen und damit später beim abtrennen vom Mutterbaum es leichter zu haben ohne rumgefummel und Verletzungen der neuen Wurzeln.
Danach mit Shpagnummoos(aber kleingeschnippelt) gemischt mit Akadama auffüllen(oder ein anderes Substr.) Hauptsache es bleibt feucht und lässt auch Luft an die neuen Wurzeln.
So kannst du ihn "ohne" rumgepuhle nach erfolgter Wurzelbildung(ca.Ende Aug. Anf.Sept.)sicher befestigt in eine großzügige nicht zu tiefe, am besten eine selbstgemachte maßgeschneiderte Holzanzuchtkiste setzen!
So,dass war meine bescheidene Meinung und es wäre wie gesagt meine pers. Vorgehensweise aber du kannst natürlich auch einen ganz anderen Weg gehen aber bitte nicht die Schnittorgie die Chris dir aufgezeigt hat.
Wenn ich sehr stark zurück schneiden muss, mach ich es immer so das der letzte vorhandene Stammnächste noch begrünte Ast(wegen Aufrechterhaltung des Saftflusses)beschnitten wird, so habe dann später eine neue größere Auswahl an Stammnäheren Knospen und schneide diese soweit zurück, dass ich eine schöne Stamm - Astverjüngung habe, so wie es für mich und dem Baum am besten passen sollte und gestalte ihn von da an ganz neu (wie man es braucht oder möchte).
Auch ist es meiner Meinung nach besser größere,dickere Äste(zumindest beim Ahorn)nach der vollständigen Aushärtung bzw.in der größten Wachstumsaktivität zu schneiden, denn die großen Schnittstellen verheilen in dieser Zeit meiner Erfahrung nach am allerbesten sowie auch schneller als zu anderen Zeiten!
Auch ich finde Achim hat dahingehend recht das du den Baum, willst du einen schön aufgebauten, vollkommen neu d.h.von Grund auf neu und wohlüberlegt wo setze ich die Zange(Schere)an und leite und forme später dann den Neuaustrieb von Anfang an hin wo sie einfach passen und im besseren Winkel (außer der jetzige kleine Seitenast - Doppelstamm) wie bisher. Dauert aber in vielleicht in 5 Jahren schon(bei guter Fütterung), bist du froh, so entschieden zu haben.
Lass Dir Zeit und überlege es Dir genau was du an deinem Baum machen willst, danach kannst du uns hier ja berichten was und wie du alles hinbekommen hast :-)
Viel Spaß und nicht entmutigen lassen.
mfG.

Bonsaile


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.Marc.
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von .Marc. »

Zunächst erstmal danke für die Ideen.

Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher und werde deshalb wohl noch ein paar Stündchen vor dem Bäumchen sitzen und ein bisschen über die weitere Vorgehensweise nachdenken.

Jetzt lasse ich ihn erstmal in Ruhe, da ich als ich ihn umgetopft habe auch einen leichten Wurzelschnitt verpasst habe.
Evtl. werde ich Ende Mai oder Anfang Juni die weiteren Gestalterischen Massnahmen durchführen. Insofern sie nicht allzu Rabiat ausfallen. Momentan treibt er ganz gut aus und von daher denke ich der leichte Wurzelschnitt hat ihm nicht allzu sehr zugesetzt.

Falls ich mich entschliesse das volle Programm zu fahren (mit Abmoosung und dergleichen) werde ich das erst im nächsten Jahr machen.

Ich werde natürlich weiter berichten wie es weiter geht und wie ich mich entschieden habe wenn es so weit ist.
bonsaile
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von bonsaile »

Marc,
für einen Neuling wie Dir, doch eine sehr Vernünftige und gut überlegte Entscheidung, die ich so gut nachvollziehen kann (Geduld und Ausdauer,nachdenken und erst dann entscheiden)auch auf den Gesundheitszustand der Pflanze sollte genau mit einbezogen werden und sollte des Gestalter´s Grundprinzipien werden und in Fleisch und Blut übergehen und Du bist auf einem guten Weg dorthin :-)
mfG.

Bonsaile


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Logizip
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von Logizip »

Servus,

für so radikale Einkürzungen ist es jetzt schon ein wenig spät,
wenn du den Baum so "abhackst", wie auf dem Bild gezeigt, dann
kann es sein das dir der Baum flöten geht.

Nachdem du die Wurzeln beschnitten hast ihn umgesetzt hast und ihn
wahrscheinlich an einen neuen Standort gestellt hast, da er ja gerade
erst gekauft wurde(?), würde ich mit so einer radikalen Aktion warten,
wenn nicht sogar ganz drauf verzichten!

Leider ist das beraten anhand eines solchen Bildes immer recht schwer.
Hast du denn selber eine Vorstellung wohin es gehen soll? Besenform?
Mach dir erstmal gedanken zu deinem Ziel, wobei der Weg dort hin ja
das eignetliche Ziel ist, denn "fertig" ist ein Bonsai nie!

Im übrigen möchte ich auch kurz ein Wort in die Runde werfen. Immer
sehe ich hier die "Empfehlungen" eine junge Pflanze direkt abzuschneiden
zu schauen was dann passiert, dass ist meiner Meinung nach grob Fahrlässig
und sorgt nur dafür das gar nicht mehr nachgedacht wird und einfach
abgeschnitten wird. Ist aber nur meine Meinung.

Was ich nun an deiner Stelle machen würde: Wenn du nen bissel schneiden
willst, dann kürz oben ein wenig ein, und schau ob du deinem "ziel" näher kommst.
Ansonsten lass den guten Baum einfach mal wachsen, soll auch mal ganz gut sein. ;-)
Tu ihm was gutes, warte 2 Wochen nach dem Wurzelschnitt und dünge ihn
und überleg dir was du überhaupt willst.

Lg
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Anja M.
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von Anja M. »

Logizip hat geschrieben: Im übrigen möchte ich auch kurz ein Wort in die Runde werfen. Immer
sehe ich hier die "Empfehlungen" eine junge Pflanze direkt abzuschneiden
zu schauen was dann passiert, dass ist meiner Meinung nach grob Fahrlässig
und sorgt nur dafür das gar nicht mehr nachgedacht wird und einfach
abgeschnitten wird. Ist aber nur meine Meinung.
Das ist ein nicht uninteressanter Punkt. Meine Erfahrung sagt mir: Pflanz den Baum für eine Saison in den Garten. Warum? Keiner weiß wie lang der Baum im Container stand und in welchem Zustand er ist. Das Beet ist die sicherste Methode auch geschwächte Bäume und/oder unerfahrene Pfleger zueinander zu bringen. Zudem ist nach meinem Eindruck nach dem Jahr der Wurzelballen leichter zu entwirren. - In diesem Fall schon Vergangenheit.

Leider werden die Bäume aber mit dem Wunsch gekauft, sofort richtig zu gestalten und zu machen und zu tun ohne sich die Zeit zu nehmen ein Fachgeschäft aufzusuchen. Dazu noch ein scharfer Blick aufs Pormonaie, da keiner gern Geld in den Sand setzt für ein Hobby, das er noch gar nicht und vielleicht auch niemals richtig anfängt. Das führt zu blutjungen Ahornen, die auf jeden Fall noch für ein paar Jahre vor sich hin wachsen sollten. - Dies ist einer der älteren Exemplare, ein paar mehr Jahre und Stammdurchmesser stehen ihm aber sicher auch.

Wir sind bereits mehrmals für die Antwort gescholten worden. die Pflanze für ein paar Jahre in den Garten zu pflanzen. Was kann man sonst tun? Einmal im Jahr schauen, ob ein gegenständiger Ast vielleicht weg kann? Nichts für gestaltungswütige Anfänger. Was macht der in sich ruhende Bonsaianer mit 15 Jahren Forumserfahrung? Wenn er nicht gerade so richtig Bock auf Schreiberei hat, läßt er weniger erfahrene Leute vom Umtopfen im vollen Blattkleid, Drahten und Schnippeln erzählen, wohl wissend, daß das so passend nicht ist, anderes aber selten gehört werden will. - Da hab ich jetzt mehr ein paar andere Beiträge im Kopf.

Also schnippelt und topft um und sammelt die Erfahrung selbst. Wer darnn bleibt, stolpert dann mit der Zeit über die richtigen Angaben, die zugegebener Maßen bei der Fülle an Information im Netz und in der Literatur auch leicht überlesen werden können. - Auch das mit in Bezug auf andere Beiträge zu sehen.

Wobei wir beim Einkürzen wären: Mai und Juni hat so ein Baum das kräftigste Wachstum. Nichts spricht dagegen dann auch größere Schnitte durchzuführen. Aber wo, das frag mich in diesem Fall nicht unbedingt, da die Bilder mir hier so keinen Ansatz geben.
73 Anja
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Logizip
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Re: Acer Palmatum

Beitrag von Logizip »

Ich halte die Anregung von Anja für vollkommen sinnvoll! Wenn du dir deinen Baum erstmal "anschauen" magst und die Geduld hast erstmal nichts zu tun, dann pflanz ihn ins Freiland....das wird dir mehr bringen als mehrere Jahre Arbeit. (In Sachen Dickenwachstum z.b.) Solltest du das nicht wollen/können, dann pflanz den Baum in einen Teichkorb, da haste mit dem richtigen Substrat die Mgöichkeit, den Baum ohne Probleme im Garten zu überwintern, wenn du ihn in den Boden gesetzt hast und abgedeckt hast. Dazu brauchst du aber auch eine gute Erde, wo wir wieder zu einem Thema kommen, wo wahrscheinlich jeder seine Erfahrungen hat.

Ich kann dir eigentlich erstmal das Buch von Werner Busch ans Herz legen. Alle Bonsaifreunde haben dort sicherlich etwas gelernt. (Titel des Buchs: "Bonsai - Gestalten mit heimischen Gehölzen" von Werner Busch und Achim Strecker) Das Buch ist ein richtiger Segen für die sonst so unübersichtliche und mäßige deutsche Fachliteratur! Das Buch kostet zwar was, aber das Wissen dort drin, wird niemals alt und wird auch in 100 Jahren noch aktuell sein.

Ich weiß leider nicht woher du kommst, aber auch den Weg zu einem AK (Arbeitskreis) könnte hilfreich sein um in Vereins-Atmosphäre das Thema Bonsai weiter voran zu treiben. Oder besuche einen Kurs. Die Heike in Enger macht das echt super, von anderen kann ich leider nichts sagen, da ich bis jetzt nur dort war.

Bonsai steht immer in Verbindung mit Geduld, aber auch Mut und Kreativität. Wir arbeiten mit einem lebenden "Stoff", welches wir hegen und pflegen müssen.

Lg Logizip
chris-git@rre

Re: Acer Palmatum

Beitrag von chris-git@rre »

Logizip hat geschrieben: für so radikale Einkürzungen ist es jetzt schon ein wenig spät,
wenn du den Baum so "abhackst", wie auf dem Bild gezeigt, dann
kann es sein das dir der Baum flöten geht.
Dann les doch mal was ich geschrieben habe!
Wer spricht denn von jetzt?
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