Servus an alle
Endlich nach 3 Jahren ist die Mugo wieder fit und ich kann mit der Gestaltung fortfahren.
Nachtragen muss ich noch dass die Mugo im Sommer 2012 wieder zu schwächeln anfing und der Neuaustrieb an einem Ast sehr schnell gelb, dann braun wurde.
Hier ein Foto davon.

- 8. Juli 2012
Der Ast ist in der Folge abgestorben und ich wollte ihn als Jin verwenden.
Den Baum habe ich im Herbst 2012 zur Ursachenforschung zu Othmar Auer mitgenommen. Dabei haben wir im abgestorbenen Holz Fraßgänge entdeckt. Das war aber wirklich nur mit einer Lupe sichtbar.
Daraufhin habe ich vorsichtshalber den gejinten Ast zur Gänze entfernt.
2013 und 2014 habe ich das Baby wieder so richtig verwöhnt und aufgepäppelt. Jetzt ist sie wieder fit.
Hier ein aktuelles Knospenbild.

- Knospen 6.4.15
Eine Schale von Erik habe ich immer noch nicht. Da es eine Spezialanfertigung sein muss, wollte ich aufgrund der Schwäche der Mugo noch nichts riskieren. Aber ich habe die Mugo jetzt auf eine Steinplatte gesetzt.
Insgesamt war das ein ganzer Tag Arbeit. 6 Stunden Totholz, 2 Stunden zum bohren der Löcher in die Steinplatte und zur Bearbeitung der Steinplatte. 3 Bohrer sind mir dabei trotz Kühlung draufgegangen und dann noch das umtopfen und fixieren des Baumes.
Hier ein paar Bilder
Die Steinplatte ist ca 90 cm lang und 50 cm breit. Dadurch auch sehr schwer.

- Steinplatte
Bearbeitung der Ränder mit einem Meißel damit unregelmäßige Ränder entstehen. Dabei habe ich ständig befürchtet dass mir die Platte springen könnte.

- Bearbeitung der Ränder
Steine draufgeklebt damit das Substrat Halt findet.
Probeliegen.
Keto mit Sphaghnummoos und Bims gemischt und einen Rand geformt.
Baum und Platte wurden dann im Feien zusammengeführt, weil ich damit nicht mehr durch die Tür der Werkstatt komme.
Da war es dann schon finster.
Heute habe ich sie gemeinsam mit einem Freund wieder über die Stiege in den Garten geschleppt und den Ketorand mit Moos etc. bepflanzt.
Zum fotografieren bin ich heute jedoch nicht mehr gekommen.
lg
Herbert