bonsaiheiner hat geschrieben:Der Wurzelansatz muss komplett im Substrat verschwinden, wofür der Ballen evtl flacher modelliert gehört.
Hallo Heiner,
meinst du ich sollte den Baum nochmal auspflanzen um die nach unten verlaufenden Oberflächenwurzeln waagerechter zu positionieren? Das wäre m.E. aber eine eher belastende Aktion für das Teil, meinst du nicht? Vielleicht sollte ich den Schritt erst im nächsten Jahr starten und dann eben im Stammansatzbereich die Nebariwurzeln in Angriff nehmen.
Mich treibt ja nichts, das Teil wurzelt ein und sammelt Kraft für das "cut and build up"-Verfahren. Da würde ich mich sicherer fühlen ...
An ausgesuchten Stämmen kann ich durchaus schon cuts etablieren die ein wenig die Zeit des Aufbaus verkürzen ...
Du hast unheimlich viel Wurzeln behalten, Dietmar
Mit einem so komplexen Wurzelballen habe ich nie einen Ahorn umgepflanzt.
Dass, was jetzt aus der Erde schaut, ist doch ein verdammt gut aussehendes und vor allem ausbaufähiges Nebari.
Das wäre also für mich die Ausgangslage nur sehr wenig tiefer die Wurzeln zurückzunehmen.
Auf den Bildern sind so viele Mögichkeiten zu sehen, die Wurzeln noch entscheidend zu kürzen, weil sie gut auf dünnere absetzbar sind
Dazu musst du natürlich oben, jetzt wo sich tiefer überall Neuaustrieb zeigt, auf diesen absetzen.
Da ich deine Vorsicht beim Umgang mit deinen Bäumen kenne, ist die Umsetzung dieses Vorschlags wenig wahrscheinlich.
Alternativ könntest du in diesem Jahr den oberen Rückschnitt durchführen, tiefer als von Ferry eingezeichnet.
Maßgeblich sind die vorhandenen neuen Triebe.
So erhältst du Licht in den unteren dichten Stämmebereich und wirst weitere zukünftig nutzbare Triebe provozieren.
Das wird dem Ahorn nicht schaden.
Im nächsten Jahr oder dieses Jahr Mitte September schneidest du den Wurzelballen richtig zurück.
Vermutlich wird sich trotz weitgehender Abdeckung mit Substrat im oberen Bereich des Wurzewerks keine zusätzliche Feinverzweigung gebildet haben.
Das hat der Baum bei seinen vorhandenen Wurzeln einfach nicht nötig.
Heikes Fahrradschachmethode halte ich in diesem Fall für erfolgversprechender als eine weiteres anschütten mit Substrat.
Norbert
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Sullivan, 1924