Ich habe eine Frage an euch wie züchte ich einen Rosen-Bonsai ich weiß zwar wie mann Drahtet,Blattschneidett und Düngt.und drum bitte ich auch um Hilfe!!!!!!!!!
Rosen-Bonsai
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marc050699
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Rosen-Bonsai
Hallo
Ich habe eine Frage an euch wie züchte ich einen Rosen-Bonsai ich weiß zwar wie mann Drahtet,Blattschneidett und Düngt.und drum bitte ich auch um Hilfe!!!!!!!!!
Ich habe eine Frage an euch wie züchte ich einen Rosen-Bonsai ich weiß zwar wie mann Drahtet,Blattschneidett und Düngt.und drum bitte ich auch um Hilfe!!!!!!!!!
Re: Rosen-Bonsai
Hallo Marc,
im Prinzip funktioniert es mit Rosen als Bonsai genauso wie bei anderen verholzenden Pflanzenarten auch.
Am besten suchst Du erst einmal im Gartencenter (oder wenn Du darfst, vielleicht auch in den Rosenbeeten Deiner Verwandtschaft...
) nach einer Rose mit einem interessanten, knorrigen, baumartigen Stamm, am besten auch mit eher kleinen Blättern und Blüten.
Im nächsten Frühjahr kannst Du die Rose, wenn Du fündig und handelseinig geworden bist, in eine Schale pflanzen, wahrscheinlich zuerst in eine größere und tiefere Anzuchtschale, da das Wurzelwerk meist nicht sofort in eine flache Bonsaischale geht, ohne zuviel abzuschneiden.
Junge, flexible Zweige kannst Du drahten, wenn es sein muss. Den Blattschnitt wirst Du bei einer Rose nicht sinnvoll anwenden können und vor allem nicht bei einer erst im Aufbau befindlichen Pflanze.
Bringe viel Geduld auf und lass Deiner Rose Zeit, sich schön zu entwickeln. Als junger Anfänger neigt man dazu, viel zu viel auf einmal machen zu wollen, alle Gestaltungstechniken und -maßnahmen auszuprobieren, obwohl man doch alle Zeit der Welt hat.
Mit der Pflege, die einem vielleicht auch manchmal langweilig und lästig ist, wenn man gerade etwas anderes machen, mit den Freunden los oder ins Schwimmbad will und der Baum trocken da steht und Wasser braucht, muss man jeden Tag gleich sorgfältig sein.
Sonst braucht man es gar nicht anzufangen, weil man keine Freude haben wird. Schon innerhalb eines Sommertages kann eine Rose komplett vertrocknen.
Das ist mir sogar kürzlich im Rosenbeet passiert, wo eine selbst vermehrte "Schwarze Madonna", die ich über ein Jahr im Gewächshaus großgezogen habe, bei unerwarteter Hitze in kürzester Zeit abgestorben ist.
Viele Grüße,
Heike
im Prinzip funktioniert es mit Rosen als Bonsai genauso wie bei anderen verholzenden Pflanzenarten auch.
Am besten suchst Du erst einmal im Gartencenter (oder wenn Du darfst, vielleicht auch in den Rosenbeeten Deiner Verwandtschaft...
Im nächsten Frühjahr kannst Du die Rose, wenn Du fündig und handelseinig geworden bist, in eine Schale pflanzen, wahrscheinlich zuerst in eine größere und tiefere Anzuchtschale, da das Wurzelwerk meist nicht sofort in eine flache Bonsaischale geht, ohne zuviel abzuschneiden.
Junge, flexible Zweige kannst Du drahten, wenn es sein muss. Den Blattschnitt wirst Du bei einer Rose nicht sinnvoll anwenden können und vor allem nicht bei einer erst im Aufbau befindlichen Pflanze.
Bringe viel Geduld auf und lass Deiner Rose Zeit, sich schön zu entwickeln. Als junger Anfänger neigt man dazu, viel zu viel auf einmal machen zu wollen, alle Gestaltungstechniken und -maßnahmen auszuprobieren, obwohl man doch alle Zeit der Welt hat.
Mit der Pflege, die einem vielleicht auch manchmal langweilig und lästig ist, wenn man gerade etwas anderes machen, mit den Freunden los oder ins Schwimmbad will und der Baum trocken da steht und Wasser braucht, muss man jeden Tag gleich sorgfältig sein.
Sonst braucht man es gar nicht anzufangen, weil man keine Freude haben wird. Schon innerhalb eines Sommertages kann eine Rose komplett vertrocknen.
Das ist mir sogar kürzlich im Rosenbeet passiert, wo eine selbst vermehrte "Schwarze Madonna", die ich über ein Jahr im Gewächshaus großgezogen habe, bei unerwarteter Hitze in kürzester Zeit abgestorben ist.
Viele Grüße,
Heike
Re: Rosen-Bonsai
Hallo Marc,
schöne Beispiele findest Du auch, wenn Du mal "Rose" als Stichwort in die Suchfunktion eingibst.
Viel Erfolg
schöne Beispiele findest Du auch, wenn Du mal "Rose" als Stichwort in die Suchfunktion eingibst.
Viel Erfolg
Tschüüss, Michael
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
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-
MonaMour64
- Beiträge: 246
- Registriert: 13.06.2015, 23:20
- Wohnort: Nürnberg
Re: Rosen-Bonsai
Ich mach - nach vielem Suchen, Lesen, Links klicken, Weiterlesen (so schaffe ich pro Nacht manchmal nur ein Thema *g*) jetzt nicht den vielleicht 100. Thread zum Thema Rosenbonsai auf, sondern einfach mal hier weiter. 
Meine ersten Rosenstecklinge stecken, zwei "gerettete" Mini-Anwärter treiben aus, ein günstig erworbenes Hochstämmchen steht zum Abmoosen bereit, sobald es sich ausreichend akklimatisiert hat, und dann wär da noch was Knorriges aus dem Gartenmarkt, das etwas schwächelt - mein erster Fehlkauf im Rosenrausch, aber darauf komme ich gleich noch zurück.
Aktuelle Fotos kann ich leider erst einstellen wenn ich wieder eine funktionierende Kamera habe.
Vielleicht könnten wir hier einiges zusammenfassen und zur Bonsaigestaltung empfehlenswerte Arten bzw. Sorten zusammenstellen, mit denen der ein oder andere bereits Erfahrungen gesammelt hat ?
Ich denke dass dies für Einige, die sich bisher noch nicht eingehender mit Rosen beschäftigt haben, durchaus hilfreich sein könnte.
Links mit bereits vorhandenen Beispielen sind natürlich immer von Interesse.
Zunächst einmal gibt es weltweit unzählige wunderschöne WILDROSEN, die für unser Vorhaben geeignet und von denen viele Arten - Dank Internet - auch erhältlich sind. Baumschulen und Händler bieten sie an, oft kann man z.B. auch Stecklinge, Sämlinge oder Hagebutten zur Selbstaussaat (für die besonders Geduldigen, denn das kann bei Rosen SEHR lange dauern) von anderen Wildrosenbegeisterten erhalten. Doch zu den wilden Schönheiten komme ich später noch ausführlicher.
Rosen aus dem Gartencenter etc. sind bis auf wenige Ausnahmen (eben die Wildarten) Zuchtformen, d.h. Hybriden (Kreuzungen), und meist auf eine robustere oder wüchsigere Unterlage veredelt. Viele der kleineren Sorten, die uns als Bonsaianer interessieren, werden jedoch durch Stecklinge vermehrt und sind wurzelecht, sie haben keine - oft unförmige und wenig attraktive - Propfstelle.
Zuchtformen können z.B durch Stecklinge oder Absenker, NICHT aber sortenecht durch Aussaat vermehrt werden. Ausserdem ist ggf. der Markenschutz zu beachten.
Die Abgrenzungen zwischen den Handelskategorien "Zwergrose", "Bodendeckerrose", "Beetrose" und "Strauchrose" sind fließend, es gibt keine einheitliche Regelung. Viele Rosen passen in mindestens zwei Gruppen und werden vom Händler auch in beiden geführt.
In diesen Gruppen finden sich viele kleine Rosen, die für Bonsai geeignet sind.
Ich fange mal mit den Kleinsten an (soweit ich was dazu sagen kann).
ZWERGROSEN
Wie Heike bereits geschrieben hat, sind möglichst KLEINE Blätter und Blüten wünschenswert, und da klingt "Zwergrose" doch schon mal so als ob man nicht viel falsch machen könnte.
Jein. Vorsicht ! An einer Rose, die als "Zwergrose" verkauft wird, ist nicht zwangsläufig ALLES klein !
Blätter lassen sich bekanntlich verkleinern, Blüten und Früchte aber nicht, und da wären wir schon bei der ersten "Falle" (und meinem schon erwähnten Fehlkauf als Beispiel dafür wie man sich NICHT von seiner spontanen Begeisterung hinreissen lassen sollte ohne vorher nachzufragen):
Zwergrose "Lavender Ice" (wer die Sorte schon mal blühend gesehen hat wird jetzt wahrscheinlich schon breit grinsen).
Die Rose hatte einen knorrigen Stammansatz, der mir gefiel, und kostete dazu nur 1/3 des ursprünglichen Preises, weil abgeblüht. Äusserst verlockend. Auf dem Etikett war nichts als eine Blüte zu sehen - keinerlei Größenvergleich möglich. Sicher, die Pflanze selbst bleibt klein, doch nun stehe ich da mit einer Zwergrose, die eigentlich ein Shohin werden sollte, aber eine Blüte mit bis zu 10cm (!) Durchmesser bekommt...
BODENDECKER / KLEINSTRAUCHROSEN
In dieser Kategorie haben die meisten Sorten kleine bis sehr kleine Blüten - im Zweifelsfall lieber nachfragen, falls keine zu sehen sind. Die ich mir bisher angesehen habe waren überwiegend nicht veredelt.
Sie bleiben niedrig, sind i.A. schnellwüchsig und sehr robust, einen dicken, knorrigen Stammansatz wird man hier allerdings eher selten finden (bzw. sehr lange warten müssen, wenn nicht vergeblich). Für Shohin / Mame gibt es hier aber durchaus geeignetes Material.
Ideal wäre es wenn man einen Gartenbesitzer kennt, der schon ältere Bodendeckerrosen hat, die evtl. sowieso ausgelichtet werden müssten und der gern einen Stock abgibt wenn man ihm dabei hilft, weil "das Zeug eh so wuchert".
Ein Beispiel für eine "gewöhnliche" Bodendeckerrose mit SEHR kleinen Blüten und Blättern, Sorte leider unbekannt:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 21&t=41762
(Fortsetzung folgt )
Meine ersten Rosenstecklinge stecken, zwei "gerettete" Mini-Anwärter treiben aus, ein günstig erworbenes Hochstämmchen steht zum Abmoosen bereit, sobald es sich ausreichend akklimatisiert hat, und dann wär da noch was Knorriges aus dem Gartenmarkt, das etwas schwächelt - mein erster Fehlkauf im Rosenrausch, aber darauf komme ich gleich noch zurück.
Aktuelle Fotos kann ich leider erst einstellen wenn ich wieder eine funktionierende Kamera habe.
Vielleicht könnten wir hier einiges zusammenfassen und zur Bonsaigestaltung empfehlenswerte Arten bzw. Sorten zusammenstellen, mit denen der ein oder andere bereits Erfahrungen gesammelt hat ?
Ich denke dass dies für Einige, die sich bisher noch nicht eingehender mit Rosen beschäftigt haben, durchaus hilfreich sein könnte.
Links mit bereits vorhandenen Beispielen sind natürlich immer von Interesse.
Zunächst einmal gibt es weltweit unzählige wunderschöne WILDROSEN, die für unser Vorhaben geeignet und von denen viele Arten - Dank Internet - auch erhältlich sind. Baumschulen und Händler bieten sie an, oft kann man z.B. auch Stecklinge, Sämlinge oder Hagebutten zur Selbstaussaat (für die besonders Geduldigen, denn das kann bei Rosen SEHR lange dauern) von anderen Wildrosenbegeisterten erhalten. Doch zu den wilden Schönheiten komme ich später noch ausführlicher.
Rosen aus dem Gartencenter etc. sind bis auf wenige Ausnahmen (eben die Wildarten) Zuchtformen, d.h. Hybriden (Kreuzungen), und meist auf eine robustere oder wüchsigere Unterlage veredelt. Viele der kleineren Sorten, die uns als Bonsaianer interessieren, werden jedoch durch Stecklinge vermehrt und sind wurzelecht, sie haben keine - oft unförmige und wenig attraktive - Propfstelle.
Zuchtformen können z.B durch Stecklinge oder Absenker, NICHT aber sortenecht durch Aussaat vermehrt werden. Ausserdem ist ggf. der Markenschutz zu beachten.
Die Abgrenzungen zwischen den Handelskategorien "Zwergrose", "Bodendeckerrose", "Beetrose" und "Strauchrose" sind fließend, es gibt keine einheitliche Regelung. Viele Rosen passen in mindestens zwei Gruppen und werden vom Händler auch in beiden geführt.
In diesen Gruppen finden sich viele kleine Rosen, die für Bonsai geeignet sind.
Ich fange mal mit den Kleinsten an (soweit ich was dazu sagen kann).
ZWERGROSEN
Wie Heike bereits geschrieben hat, sind möglichst KLEINE Blätter und Blüten wünschenswert, und da klingt "Zwergrose" doch schon mal so als ob man nicht viel falsch machen könnte.
Jein. Vorsicht ! An einer Rose, die als "Zwergrose" verkauft wird, ist nicht zwangsläufig ALLES klein !
Blätter lassen sich bekanntlich verkleinern, Blüten und Früchte aber nicht, und da wären wir schon bei der ersten "Falle" (und meinem schon erwähnten Fehlkauf als Beispiel dafür wie man sich NICHT von seiner spontanen Begeisterung hinreissen lassen sollte ohne vorher nachzufragen):
Zwergrose "Lavender Ice" (wer die Sorte schon mal blühend gesehen hat wird jetzt wahrscheinlich schon breit grinsen).
Die Rose hatte einen knorrigen Stammansatz, der mir gefiel, und kostete dazu nur 1/3 des ursprünglichen Preises, weil abgeblüht. Äusserst verlockend. Auf dem Etikett war nichts als eine Blüte zu sehen - keinerlei Größenvergleich möglich. Sicher, die Pflanze selbst bleibt klein, doch nun stehe ich da mit einer Zwergrose, die eigentlich ein Shohin werden sollte, aber eine Blüte mit bis zu 10cm (!) Durchmesser bekommt...
BODENDECKER / KLEINSTRAUCHROSEN
In dieser Kategorie haben die meisten Sorten kleine bis sehr kleine Blüten - im Zweifelsfall lieber nachfragen, falls keine zu sehen sind. Die ich mir bisher angesehen habe waren überwiegend nicht veredelt.
Sie bleiben niedrig, sind i.A. schnellwüchsig und sehr robust, einen dicken, knorrigen Stammansatz wird man hier allerdings eher selten finden (bzw. sehr lange warten müssen, wenn nicht vergeblich). Für Shohin / Mame gibt es hier aber durchaus geeignetes Material.
Ideal wäre es wenn man einen Gartenbesitzer kennt, der schon ältere Bodendeckerrosen hat, die evtl. sowieso ausgelichtet werden müssten und der gern einen Stock abgibt wenn man ihm dabei hilft, weil "das Zeug eh so wuchert".
Ein Beispiel für eine "gewöhnliche" Bodendeckerrose mit SEHR kleinen Blüten und Blättern, Sorte leider unbekannt:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 21&t=41762
(Fortsetzung folgt )
Zuletzt geändert von MonaMour64 am 24.06.2015, 00:50, insgesamt 7-mal geändert.
LG, Sabine (aka Mona)
Follow your heart - but don't forget to take your brain with you.
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Re: Rosen-Bonsai
der text hätte definitiv seinen eigenen thread verdient !
da ich im moment, angeregt durch 2 bonsai art artikel, auch einen kleinen rosenrausch habe, freue ich mich sehr auf deine fortsetzung
gruss stefan
da ich im moment, angeregt durch 2 bonsai art artikel, auch einen kleinen rosenrausch habe, freue ich mich sehr auf deine fortsetzung
gruss stefan
Re: Rosen-Bonsai
Da steht doch (Fortsetzung folgt )Boehse hat geschrieben:der text hätte definitiv seinen eigenen thread verdient !
Von daher möchte ich die Gemeinde bitten, hier nix mehr rein zu schreiben, damit beim erstellen eines Fachbeitrages nicht soviel rausgelöscht werden muss. Der Mod der das dann macht wird euch Dankbar sein.
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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MonaMour64
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Re: Rosen-Bonsai
Das kommt jetzt etwas überraschend, ich wollte doch nur mal kurz ein bißchen zusammenfassen... öhm...
Danke für das Lob, es wäre mir eine Ehre als neues und doch recht unerfahrenes Mitglied einen solchen Beitrag verfassen zu dürfen.
Allerdings würde ich mir dann etwas mehr Zeit und Ruhe dafür nehmen, etwas mehr recherchieren, z.B. jeweils auch einige Beispielsorten anführen etc., und mir das nicht einfach mal so auf die Schnelle zwischen Katzenstreit schlichten und Brot backen aus dem Ärmel kloppen...

Ergo:
Wird fortgesetzt und ergänzt.
Danke für das Lob, es wäre mir eine Ehre als neues und doch recht unerfahrenes Mitglied einen solchen Beitrag verfassen zu dürfen.
Allerdings würde ich mir dann etwas mehr Zeit und Ruhe dafür nehmen, etwas mehr recherchieren, z.B. jeweils auch einige Beispielsorten anführen etc., und mir das nicht einfach mal so auf die Schnelle zwischen Katzenstreit schlichten und Brot backen aus dem Ärmel kloppen...
Ergo:
Wird fortgesetzt und ergänzt.
LG, Sabine (aka Mona)
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MonaMour64
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Re: Rosen-Bonsai
Nun denn... aber dann auch richtig. 
Dann fang ich am besten mal am Anfang an...
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EINTEILUNG DER ROSEN und FACHBEGRIFFE
I. EINLEITUNG
II. EINTEILUNG DER ROSEN NACH WUCHS / VERWENDUNG
III. FACHBEGRIFFE, ROSENGRUPPEN und -KLASSEN
IV. BLÜTENFORMEN und -GRÖSSE
V. LITERATUREMPFEHLUNGEN
I. EINLEITUNG
Wer sich schon einmal nach geeigneten Rosen zur Bonsaigestaltung umgesehen hat wird es bereits bemerkt haben:
Das Angebot ist schier unüberschaubar, die Einteilung erscheint oft willkürlich und verwirrend.
Die schlechte Nachricht: das ist sie auch.
Die gute: sie ist es nicht völlig.
Dieser Artikel soll dazu dienen sich im Dschungel von Rosensorten und -handel etwas besser zurechtzufinden.
Ganz grob kann man die Rosen in Wildrosen und die züchterisch selektierten Kulturrosen (Gartenrosen) einteilen, die Gartenrosen wiederum in Alte Rosen und Moderne Rosen, und weiter in verschiedene Gruppen nach ihrer Abstammung (Rosenklassen).
Darauf genauer einzugehen würde jedoch den Rahmen dieses Beitrages sprengen - mehr Info dazu findet ihr hier:
http://www.welt-der-rosen.de/zuechter/rosenklassen.htm
Dieses System ist völlig unabhängig von einer weiteren Möglichkeit der Einteilung: nach Wuchsform und Verwendung.
So werden z. B. Strauchrosen, Beetrosen und Kletterrosen unterschieden, diese Einteilung ist jedoch nur grob und nicht einheitlich festgelegt, die Übergänge sind fließend.
Da letztere Gruppierung wohl die für unsere Zwecke hilfreichste ist, stelle ich sie an den Anfang - gefolgt von einer kurzen Erklärung allgemeiner und spezieller Begriffe aus der Welt der Rosen, die uns beim Erwerb einer Rose begegnen und wichtig sein können.
Interessant sind für uns natürlich auch die zahlreichen Wildrosenarten - die wichtigsten werde ich in einem der folgenden Beiträge vorstellen.
II. EINTEILUNG DER ROSEN NACH WUCHS / VERWENDUNG
BEETROSEN - meist strauchig wachsende Rosen mit mittelgroßen bis großen Blüten, die in Büscheln oder Dolden stehen
BODENDECKER-ROSEN - flach niederliegende oder breit buschige bis bogig überhängende, sich flächig ausbreitende Rosen, teilweise auch als Kleinstrauchrosen bezeichnet - die Übergänge sind nicht ganz klar abzugrenzen. Meist robuste, klein- bis mittelgroßblütige Dauerblüher, die oft keine Früchte ansetzen.
BUSCHROSEN - mehrtriebig wachsende Rosen, sowohl Strauchrosen als auch Zwergrosen und Bodendecker
CLIMBER - mittel- bis großblumige, öfterblühende Kletterrosen mit festen, eher steifen Trieben, oft einfach als KLETTERROSEN bezeichnet. Das Gegenstück sind die RAMBLER.
KLEINSTRAUCHROSEN - strauchartig, d.h. mehrtriebig wachsende, sich verzweigende Rosen, i.d.R. für Rosen mit einer Höhe zwischen 50 und 80cm (nach anderen Angaben bis 100cm) üblich. Die Übergänge zu Bodendecker-Rosen, Zwergrosen und Strauchrosen sind fließend. Meist robuste, klein- bis mittelgroßblütige Dauerblüher, die oft keine Früchte ansetzen.
KLETTERROSEN - kann als Sammelbegriff für RAMBLER (lang- und weichtriebig, eher klein- bis mittelblütig) und CLIMBER (feste, steifere Triebe, eher großblütig) stehen, wird aber oft auch als Synonym für Climber (im Gegensatz zu den Ramblern) verwendet.
MINIATURROSEN - anderer Begriff für Zwergrosen
PARKROSEN - pflegeleichte Strauchrosen mit sehr hoher Frostbeständigkeit, ältere Sorten meist nur einmal blühend
RAMBLER - sehr weich- und langtriebige, überhängend wachsende, kletternde Rosen, büschelblütig und eher kleinblumig, selten öfterblühend
STAMMROSEN - Rosen-Hochstämme; Wildrosenstämme, auf die eine Kultursorte als "Krone" veredelt wird
STRAUCHROSEN - Rosen von natürlicher, gut verzweigter Wuchsform, nicht kletternd, bis zu ca. 200cm Höhe (Angaben schwanken von 150 bis 250cm). Wird einerseits unabhängig von der Größe als Sammelbegriff für alle strauchig / buschig wachsenden Rosen gebraucht, oft aber auch nur für die größeren Sorten, um sie von Kleinstrauchrosen und Zwergrosen abzugrenzen.
ZWERGROSEN - Rosen mit einer maximalen Höhe von 50 cm, darüber werden sie i.A. - je nach Wuchsform - als Kleinstrauchrosen oder Bodendecker-Rosen bezeichnet. Die Größe der Blüten ist dabei nicht entscheidend, eine sogenannte Zwergrose kann - je nach Sorte - durchaus auch große bis sehr große Blüten bilden.
III. FACHBEGRIFFE, ROSENGRUPPEN und -KLASSEN
A-QUALITÄT - mindestens 3 Triebe, es gibt aber auch Ausnahmen wie z.B. die Sorte „Lolita“, hier beginnt die A-Qualität bereits bei 2 Trieben
ADR - 'Anerkannte Deutsche Rose'. Prädikat der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung, die als härteste weltweit gilt. Diese Rosen zeichnen sich durch eine sehr gute Blattgesundheit, Robustheit, Frosthärte und reichen Blütenflor aus.
ALTE ROSEN - auch: HISTORISCHE ROSEN. Alle Rosen, die einer Gruppe angehören, die es bereits vor der Einführung der ersten Teehybriden (1867) gab - auch neuere Züchtungen, sofern sie einer dieser Gruppen angehören.
Alte europäische Rosen: Alba-Rosen, Gallica-Rosen, Damascena-Rosen, Zentifolien und Moosrosen
Alte Rosen mit Einfluss der China-Rosen: China-Rosen, Portland-Rosen, Bourbon-Rosen, Noisette-Rosen, Remontant-Rosen, Teerosen
AUGE - 1. ruhende Blatt- oder Triebknospe, 2. abweichend gefärbter mittlerer Bereich der Rosenblüte
AUSTIN ROSEN - siehe ENGLISCHE ROSEN
BLATTGESUNDHEIT - Widerstandsfähigkeit gegen rosentypische Krankheiten, v.a Pilzinfektionen, z.B. Mehltau und Sternrußtau
BLÜTENFORMEN siehe IV. BLÜTENFORMEN
CONTAINERROSEN - Rosen, die im Frühjahr in einen Topf (Container) gepflanzt und im Sommer blühend verkauft und ausgepflanzt werden.
EDELROSEN - großblumig, langstielig, kaum verzweigt und daher gute Schnittblumen. Zu dieser Gruppe zählen TEEROSEN, TEEHYBRIDEN und REMONTANTROSEN.
EINMALBLÜHEND - einmal jährliche Blütezeit (meist ca. 5-8 Wochen), dann erfolgt die Fruchtbildung
ENGLISCHE ROSEN - Züchtungen des Engländers David Austin (*1926), verschiedene Eigenschaften von ALTEN und MODERNEN ROSEN vereinend. Von den Alten Rosen stammen Blütenform und Duft, von den Modernen Rosen Farben, Öfterblühen und kompakter Wuchs.
FLORIBUNDAROSEN - entstanden aus den POLYANTHAROSEN durch Kreuzungen mit TEEHYBRIDEN um sowohl mittel- bis groß-, als auch vielblütige Rosen zu erhalten. Sie werden heute zu den BEETROSEN gezählt.
GARTENROSEN - siehe KULTURROSEN
HISTORISCHE ROSEN - anderer Begriff für ALTE ROSEN. Alle Rosen, die einer Gruppe angehören, die es bereits vor der Einführung der ersten TEEHYBRIDEN (1867) gab - auch neuere Züchtungen, sofern sie einer dieser Gruppen angehören.
HYBRIDEN - Ergebnis einer Kreuzung von SORTEN, Varietäten, Arten oder (selten) Gattungen.
KULTURROSEN - züchterisch bearbeitete Formen aus der Gattung Rosa, Gegensatz zu den WILDROSEN. Auch als Gartenrosen bezeichnet.
MODERNE ROSEN - jenen Rosenklassen angehörend, die seit Einführung der TEEHYBRIDEN ab 1867 entstanden sind. Dies umfasst:
Teehybriden, Polyantha-Rosen, Floribunda-Rosen, Moschus-Rosen / Moschata Hybriden, Kletterrosen / Climber, Rambler-Rosen, Kleinstrauchrosen, Zwergrosen / Miniaturrosen und Englische Rosen (keine offizielle Klasse)
NOSTALGISCHE ROSEN - Zusammenfassung nach dem äußeren Erscheinungsbild. Umfasst neben HISTORISCHEN und ENGLISCHEN ROSEN auch moderne Züchtungen, die an ALTE ROSEN erinnern
ÖFTERBLÜHEND - meist durchgehend Blüten bildend, vom Beginn der Blütezeit bis zum Herbst, dafür erfolgt oft keine Fruchtbildung
PETALEN - Blütenblätter
POLYANTHAROSEN - vielblütige Rosensorten, die sich auf die Wildform Rosa multiflora zurückführen lassen. Blühen öfter und in Büscheln oder Dolden, einfachere Blüten als die aus ihnen entstandenen FLORIBUNDAROSEN
POLYANTHA-HYBRIDEN - Kreuzung von POLYANTHAROSEN mit TEEHYBRIDEN, in Dolden blühend, aber edelrosenähnlich in der einzelnen Blüte
REMONTANTROSEN - Bindeglied zwischen den ALTEN und MODERNEN ROSEN, die ersten REMONTIERENDEN Rosen. An der Entstehung waren fast alle wichtigen Rosenklassen beteiligt
REMONTANZ / REMONTIEREN - Fähigkeit, nach der Hauptblütezeit noch einmal zu blühen, z.B. im Frühjahr und noch einmal im Herbst. Die 2. Blüte fällt für gewöhnlich schwächer aus.
ROSENKLASSEN - Die bis heute weltweit über 30.000 entstandenen Rosensorten werden gärtnerisch verschiedenen Rosenklassen zugeordnet, die in Gruppen zusammengefasst werden können (nicht zu verwechseln mit "Klasse" im Sinn der botanischen Systematik). Es gibt bisher keine international bindende Vorschrift über die Klassifizierung, demzufolge sind in verschiedenen Ländern unterschiedliche Einteilungen üblich. Darauf näher einzugehen würde jedoch den Rahmen dieses Artikels sprengen - mehr Info für Interessierte: http://www.welt-der-rosen.de/zuechter/rosenklassen.htm
SEPALEN - Kelchblätter; die grünen Blätter, die die geschlossene Knospe schützen
SORTE - Pflanze mit bestimmten Eigenschaften, die sich von denen der Ursprungsart unterscheiden. Kann durch gezielte Kreuzung verschiedener Arten entstehen (HYBRIDEN), aber auch durch Auswahlzucht oder natürliche Mutation. Sorten lassen sich nur vegetativ vermehren, nicht durch Samen, da die Gene der Eltern sich meist durchsetzen (wieder auskreuzen).
SPORT - eine spontan aufgetretene Mutation. Durch sie kann z. B. eine neue Blütenfarbe entstanden sein, oder kletternder Wuchs bei einer Strauchrose. Der Sport kann mit der entsprechenden Zusatzbezeichnung als eigene Sorte in den Handel kommen. Beispiel: 'Climbing Goldmarie' ist ein kletternder Sport von 'Goldmarie`.
STERNRUSSTAU - rosentypische Pilzkrankheit, Erreger ist der Schlauchpilz Marsonina rosae
TEEHYBRIDEN - Kreuzungen von TEEROSEN mit anderen Rosen. Heute wird der Begriff jedoch gleichbedeutend mit EDELROSE gebraucht.
TEEROSEN - alte chinesische KULTURROSEN, HYBRIDEN aus Rosa gigantea × Rosa chinensis. Erste Teerosen kamen bereits 1752 nach Europa, erwiesen sich aber als ungenügend winterhart und gerieten bald wieder in Vergessenheit. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts gelangten neue Teerosen nach England und man lernte sie entsprechend ihrer Herkunft zu kultivieren.
UNTERLAGE - zur VEREDELUNG verwendeter Teil eines Gehölzes, der aus dem Wurzelsystem und einem Teil des Stammes besteht, Unterlagen sollten gut wüchsig und robust sein, oft sind sie winterfester und/oder widerstandsfähiger gegen Krankheiten als die Edelsorte. Rosensorten werden meist auf Unterlagen der Wildrose Rosa canina, R. rubiginosa oder R. multiflora veredelt, die Vermehrung der Unterlagen erfolgt durch Stecklinge oder Aussaat.
VEREDELUNG - Ebenso wie bei z.B. im Obstbau ist auch bei KULTURROSEN eine Vermehrung von Sorten durch Veredelung üblich. Zweige (Edelreis) oder ruhende Knospen (Augen) der gewünschten SORTE werden nach verschiedenen Verfahren auf eine bewurzelte UNTERLAGE aufgebracht, mit der sie verwachsen. Voraussetzung ist die Verträglichkeit von Edelreis und Unterlage, diese ist umso wahrscheinlicher, je näher beide verwandt sind. Die Veredelung erhöht oft auch die Frostresistenz, Standfestigkeit und allgemeine Widerstandskraft der Rose.
Veredelung ist nur bei verholzenden Pflanzen möglich, die ein Kambium bilden.
WILDROSEN - Arten innerhalb der Gattung Rosa, die sich ohne Zutun des Menschen entwickelt haben. In Deutschland kommen ca. 20 Wildrosenarten vor, weltweit sind bisher ca. 200 bekannt. Sie sind genetisch meist sehr variabel und kreuzen sich auch untereinander, daher gibt es auch bei den Wildrosen zahlreiche natürliche HYBRIDEN, Unterarten, Varietäten und Formen.
WURZELECHT - nicht veredelt, meist durch Stecklinge vermehrt
WURZELNACKT - Rosen werden im Frühjahr und Herbst oft wurzelnackt, d.h. ohne Substrat gehandelt, im Unterschied zu getopften Pflanzen / Containerware und Pflanzen mit Wurzelballen.
ZÜCHTUNG / ZÜCHTEN - oft mißverstanden und mit Anbau / Vermehrung gleichgesetzt. Ein Züchter wählt gezielt Exemplare mit besonders ausgeprägten Eigenschaften zur Weitervermehrung aus und/oder kreuzt SORTEN und/oder Arten miteinander um gewünschte Eigenschaften der Elternteile zu vereinen.
IV. BLÜTENFORMEN und -GRÖSSE
FORM
- schalenförmig / flach: einfache oder halbgefüllte Blüten, die sich ganz öffnen und fast flach sind
- becherförmig: geöffnete, einfache bis gefüllte Blüten, deren Petalen leicht hochstehen und deren Rand sich etwas nach aussen biegt
- hochgebaut: halb- bis dichtgefüllte Blüten mit hoher, spitzer Mitte, die fest geschlossen ist
- rosettenförmig: dichtgefüllte Blüten mit vielen übereinanderliegenden Petalen, die von der Mitte nach aussen größer werden
- geviertelt / geviertelte Rosette: dichtgefüllte Blüten mit vielen übereinanderliegenden Petalen, die in Vierteln angeornet sind
- pomponförmig: kleine rundliche Blüten mit vielen kleinen Petalen, die offen abstehen
- kugelig / ballförmig: gefüllte bis dichtgefüllte Blüten, deren Petalen eine mehr oder weniger geschlossene Kugel bilden
Abbildungen findet ihr hier:
http://www.architekturbuch.de/out/pictu ... otanik.jpg
FÜLLUNG
- einfach / ungefüllt: 5 Petalen (Blütenblätter)
- halbgefüllt: 10-20 Petalen
- gefüllt: 20-40 Petalen
- dichtgefüllt / starkgefüllt: mehr als 40 Petalen
GRÖSSE
Auch die Größenbezeichnungen für Rosenblüten sind nicht einheitlich geregelt. Im Allgemeinen bedeutet
- klein / -blumig / -blütig: Blütendurchmesser kleiner als 5cm
- mittelgroß / -blumig / -blütig: Blütendurchmesser ca. 5-7cm
- groß / -blumig / -blütig: Blütendurchmesser größer als 7cm
V. LITERATUREMPFEHLUNGEN
Bücher über Rosen, die ich habe und auch jederzeit wiederkaufen würde.
Anmerkung: Verzeichnisse von RosenSORTEN in der Literatur können leider nie ganz aktuell sein, da jedes Jahr -zig neue auf den Markt kommen. Viele bewährte Sorten sind allerdings schon seit Jahrzehnten im Handel und nach wie vor angeboten wie gefragt.
ROSEN ENZYKLOPÄDIE
Die wichtigsten Wildrosen und über 4000 Gartenrosen
P. Beales, Dr. T. Cairns, W. Duncan, G. Fagan, W. Grant, K. Grapes, P. Harkness, K. Hughes, J. Mattock, D. RustonP. Sutherland, T. Williams
704 Seiten, Großformat gebunden, bei verschiedenen Verlagen erschienen
Inhalt:
Wie man dieses Buch benutzt - Einführung - Ursprünge der Rosenzucht - Wildrosen - Gartenrosen von A-Z (Hauptteil) - Alle Rosen im Überblick (tabellarisch) - Züchterportraits - Übersicht der Fachausdrücke - Literatur - Register
ROSEN ENZYKLOPÄDIE
Robert Markley
256 Seiten, Großformat gebunden, bei verschiedenen Verlagen erschienen
Inhalt:
Kultur und Geschichte: Die Rose in der Geschichte, Rosen in der Kunst, Die Rose als Symbol, Rosen heute
Die Botanik: Rosen - Mitglieder einer Großfamilie, Bestandteile der Rose
Rosige Vielfalt: Eigenschaften der Rose, Blühverhalten, Blütenformen, Wuchsformen
Gestalten mit Rosen: Der gestalterische Nutzen der Rose, Der ökologische Nutzen der Rose (Heimische Wildrosen), Rosige Kombinationen (im Garten), Die Rose für besondere Standorte
Rosen genießen: Rosen sehen, riechen, schmecken; Heilpflanze Rose; Rosen für die Körperpflege
Die Praxis: Der rosige Standort-ein Platz an der Sonne, Rosenkauf, Rund um das Pflanzen, Die Pflege der Rose, Vermehrung, Werkzeug-Einmaleins, Rosenzüchtung, Rosenmarkt
Der Rosenatlas: 250 Rosenarten und -sorten für jeden Garten
Rosenlexikon: Rosiges Know-How von A-Z
Anhang: Lieferquellen, Literatur, Rosenvereine, Weitere Rosenarten in Europa, Stichwortverzeichnis
WILDROSEN
500 Arten, Varietäten und Hybriden der ganzen Welt
Patrick Masure
256 Seiten, gebunden, Haupt Verlag 2014
Inhalt:
Vorwort - Einführung - Glossar - Zur Benutzung des Buchs - Abkürzungen, lateinische Begriffe - Wildrosen und ihre wichtigsten Hybriden (Hauptteil) - Autoren der wiss. Artbeschreibungen - Liste der in Mitteleuropa heimischen Wildrosen - Literatur - Register
(Da bin ich noch nicht durch, habs heute erst bekommen.
)
Dann fang ich am besten mal am Anfang an...
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EINTEILUNG DER ROSEN und FACHBEGRIFFE
I. EINLEITUNG
II. EINTEILUNG DER ROSEN NACH WUCHS / VERWENDUNG
III. FACHBEGRIFFE, ROSENGRUPPEN und -KLASSEN
IV. BLÜTENFORMEN und -GRÖSSE
V. LITERATUREMPFEHLUNGEN
I. EINLEITUNG
Wer sich schon einmal nach geeigneten Rosen zur Bonsaigestaltung umgesehen hat wird es bereits bemerkt haben:
Das Angebot ist schier unüberschaubar, die Einteilung erscheint oft willkürlich und verwirrend.
Die schlechte Nachricht: das ist sie auch.
Die gute: sie ist es nicht völlig.
Dieser Artikel soll dazu dienen sich im Dschungel von Rosensorten und -handel etwas besser zurechtzufinden.
Ganz grob kann man die Rosen in Wildrosen und die züchterisch selektierten Kulturrosen (Gartenrosen) einteilen, die Gartenrosen wiederum in Alte Rosen und Moderne Rosen, und weiter in verschiedene Gruppen nach ihrer Abstammung (Rosenklassen).
Darauf genauer einzugehen würde jedoch den Rahmen dieses Beitrages sprengen - mehr Info dazu findet ihr hier:
http://www.welt-der-rosen.de/zuechter/rosenklassen.htm
Dieses System ist völlig unabhängig von einer weiteren Möglichkeit der Einteilung: nach Wuchsform und Verwendung.
So werden z. B. Strauchrosen, Beetrosen und Kletterrosen unterschieden, diese Einteilung ist jedoch nur grob und nicht einheitlich festgelegt, die Übergänge sind fließend.
Da letztere Gruppierung wohl die für unsere Zwecke hilfreichste ist, stelle ich sie an den Anfang - gefolgt von einer kurzen Erklärung allgemeiner und spezieller Begriffe aus der Welt der Rosen, die uns beim Erwerb einer Rose begegnen und wichtig sein können.
Interessant sind für uns natürlich auch die zahlreichen Wildrosenarten - die wichtigsten werde ich in einem der folgenden Beiträge vorstellen.
II. EINTEILUNG DER ROSEN NACH WUCHS / VERWENDUNG
BEETROSEN - meist strauchig wachsende Rosen mit mittelgroßen bis großen Blüten, die in Büscheln oder Dolden stehen
BODENDECKER-ROSEN - flach niederliegende oder breit buschige bis bogig überhängende, sich flächig ausbreitende Rosen, teilweise auch als Kleinstrauchrosen bezeichnet - die Übergänge sind nicht ganz klar abzugrenzen. Meist robuste, klein- bis mittelgroßblütige Dauerblüher, die oft keine Früchte ansetzen.
BUSCHROSEN - mehrtriebig wachsende Rosen, sowohl Strauchrosen als auch Zwergrosen und Bodendecker
CLIMBER - mittel- bis großblumige, öfterblühende Kletterrosen mit festen, eher steifen Trieben, oft einfach als KLETTERROSEN bezeichnet. Das Gegenstück sind die RAMBLER.
KLEINSTRAUCHROSEN - strauchartig, d.h. mehrtriebig wachsende, sich verzweigende Rosen, i.d.R. für Rosen mit einer Höhe zwischen 50 und 80cm (nach anderen Angaben bis 100cm) üblich. Die Übergänge zu Bodendecker-Rosen, Zwergrosen und Strauchrosen sind fließend. Meist robuste, klein- bis mittelgroßblütige Dauerblüher, die oft keine Früchte ansetzen.
KLETTERROSEN - kann als Sammelbegriff für RAMBLER (lang- und weichtriebig, eher klein- bis mittelblütig) und CLIMBER (feste, steifere Triebe, eher großblütig) stehen, wird aber oft auch als Synonym für Climber (im Gegensatz zu den Ramblern) verwendet.
MINIATURROSEN - anderer Begriff für Zwergrosen
PARKROSEN - pflegeleichte Strauchrosen mit sehr hoher Frostbeständigkeit, ältere Sorten meist nur einmal blühend
RAMBLER - sehr weich- und langtriebige, überhängend wachsende, kletternde Rosen, büschelblütig und eher kleinblumig, selten öfterblühend
STAMMROSEN - Rosen-Hochstämme; Wildrosenstämme, auf die eine Kultursorte als "Krone" veredelt wird
STRAUCHROSEN - Rosen von natürlicher, gut verzweigter Wuchsform, nicht kletternd, bis zu ca. 200cm Höhe (Angaben schwanken von 150 bis 250cm). Wird einerseits unabhängig von der Größe als Sammelbegriff für alle strauchig / buschig wachsenden Rosen gebraucht, oft aber auch nur für die größeren Sorten, um sie von Kleinstrauchrosen und Zwergrosen abzugrenzen.
ZWERGROSEN - Rosen mit einer maximalen Höhe von 50 cm, darüber werden sie i.A. - je nach Wuchsform - als Kleinstrauchrosen oder Bodendecker-Rosen bezeichnet. Die Größe der Blüten ist dabei nicht entscheidend, eine sogenannte Zwergrose kann - je nach Sorte - durchaus auch große bis sehr große Blüten bilden.
III. FACHBEGRIFFE, ROSENGRUPPEN und -KLASSEN
A-QUALITÄT - mindestens 3 Triebe, es gibt aber auch Ausnahmen wie z.B. die Sorte „Lolita“, hier beginnt die A-Qualität bereits bei 2 Trieben
ADR - 'Anerkannte Deutsche Rose'. Prädikat der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung, die als härteste weltweit gilt. Diese Rosen zeichnen sich durch eine sehr gute Blattgesundheit, Robustheit, Frosthärte und reichen Blütenflor aus.
ALTE ROSEN - auch: HISTORISCHE ROSEN. Alle Rosen, die einer Gruppe angehören, die es bereits vor der Einführung der ersten Teehybriden (1867) gab - auch neuere Züchtungen, sofern sie einer dieser Gruppen angehören.
Alte europäische Rosen: Alba-Rosen, Gallica-Rosen, Damascena-Rosen, Zentifolien und Moosrosen
Alte Rosen mit Einfluss der China-Rosen: China-Rosen, Portland-Rosen, Bourbon-Rosen, Noisette-Rosen, Remontant-Rosen, Teerosen
AUGE - 1. ruhende Blatt- oder Triebknospe, 2. abweichend gefärbter mittlerer Bereich der Rosenblüte
AUSTIN ROSEN - siehe ENGLISCHE ROSEN
BLATTGESUNDHEIT - Widerstandsfähigkeit gegen rosentypische Krankheiten, v.a Pilzinfektionen, z.B. Mehltau und Sternrußtau
BLÜTENFORMEN siehe IV. BLÜTENFORMEN
CONTAINERROSEN - Rosen, die im Frühjahr in einen Topf (Container) gepflanzt und im Sommer blühend verkauft und ausgepflanzt werden.
EDELROSEN - großblumig, langstielig, kaum verzweigt und daher gute Schnittblumen. Zu dieser Gruppe zählen TEEROSEN, TEEHYBRIDEN und REMONTANTROSEN.
EINMALBLÜHEND - einmal jährliche Blütezeit (meist ca. 5-8 Wochen), dann erfolgt die Fruchtbildung
ENGLISCHE ROSEN - Züchtungen des Engländers David Austin (*1926), verschiedene Eigenschaften von ALTEN und MODERNEN ROSEN vereinend. Von den Alten Rosen stammen Blütenform und Duft, von den Modernen Rosen Farben, Öfterblühen und kompakter Wuchs.
FLORIBUNDAROSEN - entstanden aus den POLYANTHAROSEN durch Kreuzungen mit TEEHYBRIDEN um sowohl mittel- bis groß-, als auch vielblütige Rosen zu erhalten. Sie werden heute zu den BEETROSEN gezählt.
GARTENROSEN - siehe KULTURROSEN
HISTORISCHE ROSEN - anderer Begriff für ALTE ROSEN. Alle Rosen, die einer Gruppe angehören, die es bereits vor der Einführung der ersten TEEHYBRIDEN (1867) gab - auch neuere Züchtungen, sofern sie einer dieser Gruppen angehören.
HYBRIDEN - Ergebnis einer Kreuzung von SORTEN, Varietäten, Arten oder (selten) Gattungen.
KULTURROSEN - züchterisch bearbeitete Formen aus der Gattung Rosa, Gegensatz zu den WILDROSEN. Auch als Gartenrosen bezeichnet.
MODERNE ROSEN - jenen Rosenklassen angehörend, die seit Einführung der TEEHYBRIDEN ab 1867 entstanden sind. Dies umfasst:
Teehybriden, Polyantha-Rosen, Floribunda-Rosen, Moschus-Rosen / Moschata Hybriden, Kletterrosen / Climber, Rambler-Rosen, Kleinstrauchrosen, Zwergrosen / Miniaturrosen und Englische Rosen (keine offizielle Klasse)
NOSTALGISCHE ROSEN - Zusammenfassung nach dem äußeren Erscheinungsbild. Umfasst neben HISTORISCHEN und ENGLISCHEN ROSEN auch moderne Züchtungen, die an ALTE ROSEN erinnern
ÖFTERBLÜHEND - meist durchgehend Blüten bildend, vom Beginn der Blütezeit bis zum Herbst, dafür erfolgt oft keine Fruchtbildung
PETALEN - Blütenblätter
POLYANTHAROSEN - vielblütige Rosensorten, die sich auf die Wildform Rosa multiflora zurückführen lassen. Blühen öfter und in Büscheln oder Dolden, einfachere Blüten als die aus ihnen entstandenen FLORIBUNDAROSEN
POLYANTHA-HYBRIDEN - Kreuzung von POLYANTHAROSEN mit TEEHYBRIDEN, in Dolden blühend, aber edelrosenähnlich in der einzelnen Blüte
REMONTANTROSEN - Bindeglied zwischen den ALTEN und MODERNEN ROSEN, die ersten REMONTIERENDEN Rosen. An der Entstehung waren fast alle wichtigen Rosenklassen beteiligt
REMONTANZ / REMONTIEREN - Fähigkeit, nach der Hauptblütezeit noch einmal zu blühen, z.B. im Frühjahr und noch einmal im Herbst. Die 2. Blüte fällt für gewöhnlich schwächer aus.
ROSENKLASSEN - Die bis heute weltweit über 30.000 entstandenen Rosensorten werden gärtnerisch verschiedenen Rosenklassen zugeordnet, die in Gruppen zusammengefasst werden können (nicht zu verwechseln mit "Klasse" im Sinn der botanischen Systematik). Es gibt bisher keine international bindende Vorschrift über die Klassifizierung, demzufolge sind in verschiedenen Ländern unterschiedliche Einteilungen üblich. Darauf näher einzugehen würde jedoch den Rahmen dieses Artikels sprengen - mehr Info für Interessierte: http://www.welt-der-rosen.de/zuechter/rosenklassen.htm
SEPALEN - Kelchblätter; die grünen Blätter, die die geschlossene Knospe schützen
SORTE - Pflanze mit bestimmten Eigenschaften, die sich von denen der Ursprungsart unterscheiden. Kann durch gezielte Kreuzung verschiedener Arten entstehen (HYBRIDEN), aber auch durch Auswahlzucht oder natürliche Mutation. Sorten lassen sich nur vegetativ vermehren, nicht durch Samen, da die Gene der Eltern sich meist durchsetzen (wieder auskreuzen).
SPORT - eine spontan aufgetretene Mutation. Durch sie kann z. B. eine neue Blütenfarbe entstanden sein, oder kletternder Wuchs bei einer Strauchrose. Der Sport kann mit der entsprechenden Zusatzbezeichnung als eigene Sorte in den Handel kommen. Beispiel: 'Climbing Goldmarie' ist ein kletternder Sport von 'Goldmarie`.
STERNRUSSTAU - rosentypische Pilzkrankheit, Erreger ist der Schlauchpilz Marsonina rosae
TEEHYBRIDEN - Kreuzungen von TEEROSEN mit anderen Rosen. Heute wird der Begriff jedoch gleichbedeutend mit EDELROSE gebraucht.
TEEROSEN - alte chinesische KULTURROSEN, HYBRIDEN aus Rosa gigantea × Rosa chinensis. Erste Teerosen kamen bereits 1752 nach Europa, erwiesen sich aber als ungenügend winterhart und gerieten bald wieder in Vergessenheit. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts gelangten neue Teerosen nach England und man lernte sie entsprechend ihrer Herkunft zu kultivieren.
UNTERLAGE - zur VEREDELUNG verwendeter Teil eines Gehölzes, der aus dem Wurzelsystem und einem Teil des Stammes besteht, Unterlagen sollten gut wüchsig und robust sein, oft sind sie winterfester und/oder widerstandsfähiger gegen Krankheiten als die Edelsorte. Rosensorten werden meist auf Unterlagen der Wildrose Rosa canina, R. rubiginosa oder R. multiflora veredelt, die Vermehrung der Unterlagen erfolgt durch Stecklinge oder Aussaat.
VEREDELUNG - Ebenso wie bei z.B. im Obstbau ist auch bei KULTURROSEN eine Vermehrung von Sorten durch Veredelung üblich. Zweige (Edelreis) oder ruhende Knospen (Augen) der gewünschten SORTE werden nach verschiedenen Verfahren auf eine bewurzelte UNTERLAGE aufgebracht, mit der sie verwachsen. Voraussetzung ist die Verträglichkeit von Edelreis und Unterlage, diese ist umso wahrscheinlicher, je näher beide verwandt sind. Die Veredelung erhöht oft auch die Frostresistenz, Standfestigkeit und allgemeine Widerstandskraft der Rose.
Veredelung ist nur bei verholzenden Pflanzen möglich, die ein Kambium bilden.
WILDROSEN - Arten innerhalb der Gattung Rosa, die sich ohne Zutun des Menschen entwickelt haben. In Deutschland kommen ca. 20 Wildrosenarten vor, weltweit sind bisher ca. 200 bekannt. Sie sind genetisch meist sehr variabel und kreuzen sich auch untereinander, daher gibt es auch bei den Wildrosen zahlreiche natürliche HYBRIDEN, Unterarten, Varietäten und Formen.
WURZELECHT - nicht veredelt, meist durch Stecklinge vermehrt
WURZELNACKT - Rosen werden im Frühjahr und Herbst oft wurzelnackt, d.h. ohne Substrat gehandelt, im Unterschied zu getopften Pflanzen / Containerware und Pflanzen mit Wurzelballen.
ZÜCHTUNG / ZÜCHTEN - oft mißverstanden und mit Anbau / Vermehrung gleichgesetzt. Ein Züchter wählt gezielt Exemplare mit besonders ausgeprägten Eigenschaften zur Weitervermehrung aus und/oder kreuzt SORTEN und/oder Arten miteinander um gewünschte Eigenschaften der Elternteile zu vereinen.
IV. BLÜTENFORMEN und -GRÖSSE
FORM
- schalenförmig / flach: einfache oder halbgefüllte Blüten, die sich ganz öffnen und fast flach sind
- becherförmig: geöffnete, einfache bis gefüllte Blüten, deren Petalen leicht hochstehen und deren Rand sich etwas nach aussen biegt
- hochgebaut: halb- bis dichtgefüllte Blüten mit hoher, spitzer Mitte, die fest geschlossen ist
- rosettenförmig: dichtgefüllte Blüten mit vielen übereinanderliegenden Petalen, die von der Mitte nach aussen größer werden
- geviertelt / geviertelte Rosette: dichtgefüllte Blüten mit vielen übereinanderliegenden Petalen, die in Vierteln angeornet sind
- pomponförmig: kleine rundliche Blüten mit vielen kleinen Petalen, die offen abstehen
- kugelig / ballförmig: gefüllte bis dichtgefüllte Blüten, deren Petalen eine mehr oder weniger geschlossene Kugel bilden
Abbildungen findet ihr hier:
http://www.architekturbuch.de/out/pictu ... otanik.jpg
FÜLLUNG
- einfach / ungefüllt: 5 Petalen (Blütenblätter)
- halbgefüllt: 10-20 Petalen
- gefüllt: 20-40 Petalen
- dichtgefüllt / starkgefüllt: mehr als 40 Petalen
GRÖSSE
Auch die Größenbezeichnungen für Rosenblüten sind nicht einheitlich geregelt. Im Allgemeinen bedeutet
- klein / -blumig / -blütig: Blütendurchmesser kleiner als 5cm
- mittelgroß / -blumig / -blütig: Blütendurchmesser ca. 5-7cm
- groß / -blumig / -blütig: Blütendurchmesser größer als 7cm
V. LITERATUREMPFEHLUNGEN
Bücher über Rosen, die ich habe und auch jederzeit wiederkaufen würde.
Anmerkung: Verzeichnisse von RosenSORTEN in der Literatur können leider nie ganz aktuell sein, da jedes Jahr -zig neue auf den Markt kommen. Viele bewährte Sorten sind allerdings schon seit Jahrzehnten im Handel und nach wie vor angeboten wie gefragt.
ROSEN ENZYKLOPÄDIE
Die wichtigsten Wildrosen und über 4000 Gartenrosen
P. Beales, Dr. T. Cairns, W. Duncan, G. Fagan, W. Grant, K. Grapes, P. Harkness, K. Hughes, J. Mattock, D. RustonP. Sutherland, T. Williams
704 Seiten, Großformat gebunden, bei verschiedenen Verlagen erschienen
Inhalt:
Wie man dieses Buch benutzt - Einführung - Ursprünge der Rosenzucht - Wildrosen - Gartenrosen von A-Z (Hauptteil) - Alle Rosen im Überblick (tabellarisch) - Züchterportraits - Übersicht der Fachausdrücke - Literatur - Register
ROSEN ENZYKLOPÄDIE
Robert Markley
256 Seiten, Großformat gebunden, bei verschiedenen Verlagen erschienen
Inhalt:
Kultur und Geschichte: Die Rose in der Geschichte, Rosen in der Kunst, Die Rose als Symbol, Rosen heute
Die Botanik: Rosen - Mitglieder einer Großfamilie, Bestandteile der Rose
Rosige Vielfalt: Eigenschaften der Rose, Blühverhalten, Blütenformen, Wuchsformen
Gestalten mit Rosen: Der gestalterische Nutzen der Rose, Der ökologische Nutzen der Rose (Heimische Wildrosen), Rosige Kombinationen (im Garten), Die Rose für besondere Standorte
Rosen genießen: Rosen sehen, riechen, schmecken; Heilpflanze Rose; Rosen für die Körperpflege
Die Praxis: Der rosige Standort-ein Platz an der Sonne, Rosenkauf, Rund um das Pflanzen, Die Pflege der Rose, Vermehrung, Werkzeug-Einmaleins, Rosenzüchtung, Rosenmarkt
Der Rosenatlas: 250 Rosenarten und -sorten für jeden Garten
Rosenlexikon: Rosiges Know-How von A-Z
Anhang: Lieferquellen, Literatur, Rosenvereine, Weitere Rosenarten in Europa, Stichwortverzeichnis
WILDROSEN
500 Arten, Varietäten und Hybriden der ganzen Welt
Patrick Masure
256 Seiten, gebunden, Haupt Verlag 2014
Inhalt:
Vorwort - Einführung - Glossar - Zur Benutzung des Buchs - Abkürzungen, lateinische Begriffe - Wildrosen und ihre wichtigsten Hybriden (Hauptteil) - Autoren der wiss. Artbeschreibungen - Liste der in Mitteleuropa heimischen Wildrosen - Literatur - Register
(Da bin ich noch nicht durch, habs heute erst bekommen.
Zuletzt geändert von MonaMour64 am 01.07.2015, 00:20, insgesamt 4-mal geändert.
LG, Sabine (aka Mona)
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Re: Rosen-Bonsai
vielen dank für die mühe die du dir gemacht hast!
ich habe den beitrag sehr gern gelesen und er bekommt definitiv ein lesezeichen
gruss stefan
ich habe den beitrag sehr gern gelesen und er bekommt definitiv ein lesezeichen
gruss stefan
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MonaMour64
- Beiträge: 246
- Registriert: 13.06.2015, 23:20
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Re: Rosen-Bonsai
Danke.
Ja, so ein bißchen Text macht dann doch mehr Arbeit als man denkt, vor allem wenn sich Informationen widersprechen und man wegen jedem Sch*** erst recherchieren muss...
Aber es hat sich gelohnt, ich habe in den letzten Tagen (bzw. Nächten) sehr viel mehr über Rosen gelernt, als wenn ich nur ein oder zwei Bücher drüber gelesen hätte - manchmal fast mehr als mir lieb ist.
Wird fortgesetzt, die Fachbegriffe ständig ergänzt wenn mir einer über den Weg läuft.
Ja, so ein bißchen Text macht dann doch mehr Arbeit als man denkt, vor allem wenn sich Informationen widersprechen und man wegen jedem Sch*** erst recherchieren muss...
Aber es hat sich gelohnt, ich habe in den letzten Tagen (bzw. Nächten) sehr viel mehr über Rosen gelernt, als wenn ich nur ein oder zwei Bücher drüber gelesen hätte - manchmal fast mehr als mir lieb ist.
Wird fortgesetzt, die Fachbegriffe ständig ergänzt wenn mir einer über den Weg läuft.
Zuletzt geändert von MonaMour64 am 01.07.2015, 00:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rosen-Bonsai
Ich darf nochmal hier drauf verweisen.
http://bonsai-fachforum.de/viewtopic.ph ... ad#p449350
Wenn hier noch mehr gepostt wird, weiß ich wer das nicht auseinander klabustert. Ein klein wenig an die Spielregeln halten wär schon schön . Seid doch froh, wenn sich jemand in seiner Freizeit hinsetzt und einen Facheitrag schreibt, der dann von jemand bearbeitet werden muss, der das auch in seiner Freizeit macht
http://bonsai-fachforum.de/viewtopic.ph ... ad#p449350
Wenn hier noch mehr gepostt wird, weiß ich wer das nicht auseinander klabustert. Ein klein wenig an die Spielregeln halten wär schon schön . Seid doch froh, wenn sich jemand in seiner Freizeit hinsetzt und einen Facheitrag schreibt, der dann von jemand bearbeitet werden muss, der das auch in seiner Freizeit macht
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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