ich habe das gleiche Problem!
2-3 Bäume haben geschwächelt (Ahorn, Rotbuche)' und da habe ich mir gedacht ; die Hitze machts
ABER NEIN!
Ich habe mod. Substrat verwendet mit 1 handvoll Hornspähne, keine Mykorhizza, aber etwas Holzkohle sonst genauso wie du...
Jetzt habe ich die Bäume rausgeholt (2 Rotbuchen verloren) und siehe da; das gleiche Bild wie bei dir!
Es lohnt sich nicht Fotos hochzuladen, denn die sind wirklich genau so!
Mein Fazit;
Im Garten ok (bis der Beutel leer ist),
ich habe dieses Jahr exakt die gleichen Erfahrungen gemacht wie ihr. Zwei, drei Jungpflanzen habe ich dadurch verloren. Durch eine Notumtopfung Anfang Mai konnte ich einige Bäumchen retten. Die sind glücklicherweise mittlerweile wieder richtig fit. Mit der Linde http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 1&start=30 bin ich noch am kämpfen.
Mein Fazit: Ich werde Hornspäne nie mehr im Substrat verwenden!!!
Es ist natürlich schade, dass ihr die gleichen Erfahrungen wie ich machen musstet, allerdings beruhigt es mich auch ein wenig.
So steht aus meiner Sicht zumindest die Ursache fest und weitere Pflegefehler können (hoffentlich) ausgeschlossen werden.
Auch für mich gilt: in Zukunft Finger weg von Hornspänen!
n-taucher hat geschrieben:
So steht aus meiner Sicht zumindest die Ursache fest
Das würd ich so nicht stehen lassen, ihr solltet es euch jetzt nicht sooooo einfach machen Bei andere funktioniert es ja. Ihr solltet ehr nach der Ursache suchen, warum es bei euch nicht klappt.
Gruß Jürgen
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Hornspäne streue ich im Herbst auf alle Koniferen im Garten, im Frühjahr sind die *weg* und die Pflanzen freut es.
Bei grossen Bonsaitöpfen geht das auch, da schimmelt nix, die verschwinden da auch, wenn auch bei sehr grobem Substrat eventuell langsamer.
Ich wäre nie auf die Idee gekommen grosse Brocken, egal was, auf kleine Schalen zu streuen, dafür gibt es einfach besseres, z.B. Saidung oder Mist oder Aminosol oder was auch immer.
Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, groben Dünger ins Substrat zu geben, der Dünger soll ja aufgelöst oder von Bakterien zersetzt werden und dann an allen Wurzeln regelmässig vorbeilaufen und nicht drunter liegen oder an den Wurzeln anliegen. Umgetopft wird im Spätherbst, Winter oder frühem Frühling, was soll da ein Laubbaum mit Stickstoff ?
Keine Gärtnerei packt Hornspäne ins Substrat, die nehmen da diese kleinen Kunstdüngerkugeln als Langzeitdünger.
Ansonsten kann man bei Koniferen vielleich im Winter mit in Wasser gelöstem Hornmehl giessen oder Horngries aufstreuen, aber warum, wenns besseres gibt ?
Manchmal sollte man einfach das machen, was auf der Packung steht oder wie es Gärtnereien vormachen.
Grüße, Frank
___________ Ich will nur noch hupen !
... den kann ich zustimmen, ich nutze auch Hornspäne ohne Probleme, aber streue sie auch auf das Substrat und arbeite sie ggfls. leicht unter die Oberfläche.
Wir hatten hier vor längerem schon mal einen Beitrag von jemandem, der Hornspäne in größerer Menge mit dem Substrat gemischt hatte und dann zu seinem Entsetzen feststellen musste, dass er damit eine Art tödlichen "Betonblock" geschaffen hatte. Hornspäne arbeiten halt (auch an der Oberfläche sieht man, wie über "Schimmel" die Zersetzung fortschreitet) und darauf muss man sich einstellen. Bei meiner Verfahrensweise hatte ich noch nie Probleme, egal wie groß der Bonsai ist - von meinen Balkonkästen mal ganz zu schweigen, wo die Fuchsien so schnell wachsen, dass man dabei zusehen kann...
Gruß
Holger
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)
Ich glaube, ich schrieb das schon mal: Bei allen meinen 100 Bäumen sind gut Hornspäne im Substrat. Ohne die beschriebenen Komplikationen.
Ich arbeitete drei Jahre in einer kleinen Gärtnerei, dort wurden beim Topfen immer Hornspäne verwendet.
n-taucher hat geschrieben:
So steht aus meiner Sicht zumindest die Ursache fest
Das würd ich so nicht stehen lassen, ihr solltet es euch jetzt nicht sooooo einfach machen Bei andere funktioniert es ja. Ihr solltet ehr nach der Ursache suchen, warum es bei euch nicht klappt.
Hallo Camaju,
ich kann nur für mich sprechen;
-ein "Beschläuniger" der Sache könnte sein, dass es vor ein paar Wochen bei uns (Bremen) richtig viel und richtig lange geregnet hat, die Substrate konnten nicht abtrocknen. Das begünstigt wohl auch Schimmelbildung!?
-Oder habe ich auch zu viel Organisches (Cocos, Torf) mit drinn gehabt?
espanna hat geschrieben:
-ein "Beschläuniger" der Sache könnte sein, dass es vor ein paar Wochen bei uns (Bremen) richtig viel und richtig lange geregnet hat, die Substrate konnten nicht abtrocknen. Das begünstigt wohl auch Schimmelbildung!?
-Oder habe ich auch zu viel Organisches (Cocos, Torf) mit drinn gehabt?
Gut möglich, das beides im zusammen die Ursache sein kann. Eine längere Regenpriode kann da schon alleine ursächlich sein.. Wievel organisches hast du denn drin ?
Gruß Jürgen
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Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
László, du musst eben mit der Zeit heraus finden wie es für deine Bäume und dich (z.B. Zeitaufwand zum gießen, Klimazone, Kleinklima usw.) am besten passt. Das kann am Ende fertig gemischtesSubstrat z.B. vom Sponsor sein, oder gemischtes was du dir selbst ansetzt. Ist halt ausprobieren angsagt.
Gruß Jürgen
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
ist halt ärgerlich wenn die Bäume wegen der eigenen Dummheit (unerfahrenheit) eingehen...
-ich werde noch peniebler alles dokumentieren; was, wieviel, warum, wie.....
Wie macht ihr das? Auf'm PC? Oder habt ihr einen Buch? Oder braucht man nach so vielen Jahren keine Gedechtnisstützen mehr?
... ich habe ein paar Sachen ausprobiert, die alle mehr oder weniger hilfreich waren und bin jetzt dabei hängen geblieben, dass ich mir unter Excel für jeden Baum ein Tabellenblatt angelegt habe, wo ich dann jedes Jahr das notiere, was gemacht wurde, die Grunddaten (Alter, Höhe, Stammdurchmesser etc.) in jährlichen Spalten fortschreiben und am Ende der Tabelle jährlich ein Foto ergänze. Das reicht mir aus, ist netter als mein Gekrakel und hat dann über die Daten und Bilder auch noch ein bisschen Entwicklungsgeschichte...
Gruß
Holger
P.S. Es gab mal eine Access-Datenbank, die jemand privat gebastelt hatte und ich habe mal eine eine App mir angesehen, die kostenpflichtig war, aber angetestet werden konnte, war beides nett, aber für meinen überschaubaren Bestand überdimensioniert...
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Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
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