Feldahorn NR1
- hopplamoebel
- Beiträge: 1927
- Registriert: 18.05.2014, 22:08
- Kontaktdaten:
Re: Feldahorn NR1
Hallo Frank,
ein bisschen weiter geht es noch, aber ausstellungsreif ist er noch nicht ...
ein bisschen weiter geht es noch, aber ausstellungsreif ist er noch nicht ...
- Dateianhänge
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
-
chris-git@rre
Re: Feldahorn NR1
Hallo Marco,
Du hast ja echt coole Sachen.
Der Substamm links im Bild ist nicht mit dem Hauptbaum verwachsen. Ich habe ihn jedoch erst einmal gelassen - vielleicht entwickeln sich die beiden ja zusammen weiter
Ich denke ich würde ihn weg nehmen.
Wie sieht der Wurzelansatz aus?
Du hast ja echt coole Sachen.
Der Substamm links im Bild ist nicht mit dem Hauptbaum verwachsen. Ich habe ihn jedoch erst einmal gelassen - vielleicht entwickeln sich die beiden ja zusammen weiter
Ich denke ich würde ihn weg nehmen.
Wie sieht der Wurzelansatz aus?
Re: Feldahorn NR1
Da die letzten Fotos immer noch ohne Laub sind, kommt bestimmt noch eine Folge der Geschichte.
Und dann vielleicht auch ein Bild des ganzen Baumes in vernünftigem Winkel vor einem sinnvollen Hintergrund so als Abschluss der Story für dieses Jahr
Und dann, ja dann gucken wir mal gemeinsam wo die Gestaltungsreise hingeht ...
Und dann vielleicht auch ein Bild des ganzen Baumes in vernünftigem Winkel vor einem sinnvollen Hintergrund so als Abschluss der Story für dieses Jahr
Und dann, ja dann gucken wir mal gemeinsam wo die Gestaltungsreise hingeht ...
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
___________
Ich will nur noch hupen !
Re: Feldahorn NR1
Frank, liest du dein Geschreibsel gelegentlich oder hast du die letzte Tage schlechten Stoff geraucht?
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Re: Feldahorn NR1
Als "Bedingung" war das mit den Fotos jetzt nicht gemeint.
Bin bloss gespannt auf die Fotos im jetzigen Ist-Zustand ...
Bin bloss gespannt auf die Fotos im jetzigen Ist-Zustand ...
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
___________
Ich will nur noch hupen !
- hopplamoebel
- Beiträge: 1927
- Registriert: 18.05.2014, 22:08
- Kontaktdaten:
Re: Feldahorn NR1
So, nun gibt es den vorläufigen Endstand zu sehen.
Wie seht Ihr die weitere Kronengestaltung?
Im Winter sind Totholzarbeiten an dem fetten Knubbel unterhalb der "Höhle" geplant.
Die Rückseite (letztes Bild) hat eine merkwürdige Borkenstruktur. Vielleicht ist hier mal ein jüngerer Nachbar eingewachsen, ihr habt ja gesehen wie der Baum am Anfang aussah: Mehrere Äste waren miteinander verwachsen.
Was soll ich mit diesem Part machen? So lassen und warten, dass sich die Borke in den nächsten 10 Jahren angleicht oder ein Shari einfräsen?
Und was Euch sonst noch so zu dem Bäumchen einfällt!!
LG,
marco
Wie seht Ihr die weitere Kronengestaltung?
Im Winter sind Totholzarbeiten an dem fetten Knubbel unterhalb der "Höhle" geplant.
Die Rückseite (letztes Bild) hat eine merkwürdige Borkenstruktur. Vielleicht ist hier mal ein jüngerer Nachbar eingewachsen, ihr habt ja gesehen wie der Baum am Anfang aussah: Mehrere Äste waren miteinander verwachsen.
Was soll ich mit diesem Part machen? So lassen und warten, dass sich die Borke in den nächsten 10 Jahren angleicht oder ein Shari einfräsen?
Und was Euch sonst noch so zu dem Bäumchen einfällt!!
LG,
marco
- Dateianhänge
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Re: Feldahorn NR1
Das ist doch ein guter Rohling, Marco.
Der hat viele interessante Stellen.
Beim fräsen am oberen dicken Aststummel aufpassen, dass möglichst viel Borke zum alten Loch stehen bleibt. Dann kann diese alte Stelle weiter zuheilen. Anschneiden des Kallus beschleunigt den Prozess.
Feldahorne treiben immer wieder aus dem alten Holz aus. Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch um die Schnittstelle herum geschehen.
Feldahorn wallt gut und du kannst überlegen, ob in vielen Jahren die Schnittstelle geschlossen sein soll oder ob dieser knorrige Rohling nicht auch eine alte Kautzhöhle verträgt.
ann musst du tiefer fräsen.
Die von dir angesprochene Eigentümlichkeit der Borke im unteren Abschnitt kann verschiedene Ursachen haben. Für mich ist das ein zusätzliches interessantes Detail, das ich so lassen würde.
Den eigenen kleinen Nebenstamm bzw. kleinen Baum halte ich für keine Bereicherung. Der dicke kann gut für sich aleine stehen und wird it den Jahren im Ausdruck eigenständiger hne den zweiten Baum.
Arbeiten musst du auch am Nebari.
Die Wurzeln wirken zu stelzig. Die können gut eingekürzt werden, damit sie sich stammnäher verzweigen. Dafür wird es hilfreich sein, sie nach dem Rückschnitt wieder mit Erde zu bedecken.
Geh es ruhig aber bestimmt an.
Arbeiten mit Feldahornen macht Spaß, sie vertragen Rückschnitt gut und treiben immer wieder willig aus meist mit viel zu vielen Knospen.
Ein lohnendes Projekt für Jahre, die Freude bereiten werden.
Bitte immer mal wieder zeigen.
Der hat viele interessante Stellen.
Beim fräsen am oberen dicken Aststummel aufpassen, dass möglichst viel Borke zum alten Loch stehen bleibt. Dann kann diese alte Stelle weiter zuheilen. Anschneiden des Kallus beschleunigt den Prozess.
Feldahorne treiben immer wieder aus dem alten Holz aus. Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch um die Schnittstelle herum geschehen.
Feldahorn wallt gut und du kannst überlegen, ob in vielen Jahren die Schnittstelle geschlossen sein soll oder ob dieser knorrige Rohling nicht auch eine alte Kautzhöhle verträgt.
ann musst du tiefer fräsen.
Die von dir angesprochene Eigentümlichkeit der Borke im unteren Abschnitt kann verschiedene Ursachen haben. Für mich ist das ein zusätzliches interessantes Detail, das ich so lassen würde.
Den eigenen kleinen Nebenstamm bzw. kleinen Baum halte ich für keine Bereicherung. Der dicke kann gut für sich aleine stehen und wird it den Jahren im Ausdruck eigenständiger hne den zweiten Baum.
Arbeiten musst du auch am Nebari.
Die Wurzeln wirken zu stelzig. Die können gut eingekürzt werden, damit sie sich stammnäher verzweigen. Dafür wird es hilfreich sein, sie nach dem Rückschnitt wieder mit Erde zu bedecken.
Geh es ruhig aber bestimmt an.
Arbeiten mit Feldahornen macht Spaß, sie vertragen Rückschnitt gut und treiben immer wieder willig aus meist mit viel zu vielen Knospen.
Ein lohnendes Projekt für Jahre, die Freude bereiten werden.
Bitte immer mal wieder zeigen.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Re: Feldahorn NR1
Hi,
ich hab gehofft, dass das Material so interessant wird, wie es jetzt aussieht. Eine Herausforderung, die dir aber bestimmt noch viel Spass machen wird.
Ein paar Anmerkungen:
- ich würde gerne eine Gestaltung mit Vater und Sohn sehen, gerade weil sich der Vater mit dem oberen Knick so schön rüberbeugt
- als Vorderseite gefällt mir das erste Bild wirklich gut, dort stört mich aber leider die eine dicke, schräg wachsende Wurzel. Wäre schön, wenn man auf die irgendwann verzichten kann
- das Nebari gefällt mir auf dem zweiten Bild besser, aber auf der Seite hast du dann für eine Stammvorderseite recht viele Baustellen und der Shari ist auch nicht zu sehen
- bei dem oberen, sehr geraden Stumpf kann ich mir nicht vorstellen, wie der in die Gestaltung einfliessen könnte (Top-Jins bei Laubbäumen gefallen mir nicht, aber das ist natürlich Geschmacksache), den würde ich im Winter noch runterschneiden, damit die vorhanden Kronenäste diese Wunde schnell zuziehen können
- alles, was unten am Nebari und in der Kiste an "Kleinkram" aktuell wächst, wirst du noch sehr gut für Bohrpropfungen gebrauchen können, da kannst du dann beim Astaufbau aus dem Vollen schöpfen
- die Wurzeln würde ich vielleicht sogar diesen Winter noch punktieren oder horizontal anschneiden und dann mit Spackenmoos, Fahrradschlauch und Substrat abdecken, die sind noch zu unverzweigt
Das wird mal eine tolle Doku ! Und ein toller Baum.
Bitte regelmässig abdaten, an dem kannst du uns ganz viele Techniken und deren Resultate zeigen.
ich hab gehofft, dass das Material so interessant wird, wie es jetzt aussieht. Eine Herausforderung, die dir aber bestimmt noch viel Spass machen wird.
Ein paar Anmerkungen:
- ich würde gerne eine Gestaltung mit Vater und Sohn sehen, gerade weil sich der Vater mit dem oberen Knick so schön rüberbeugt
- als Vorderseite gefällt mir das erste Bild wirklich gut, dort stört mich aber leider die eine dicke, schräg wachsende Wurzel. Wäre schön, wenn man auf die irgendwann verzichten kann
- das Nebari gefällt mir auf dem zweiten Bild besser, aber auf der Seite hast du dann für eine Stammvorderseite recht viele Baustellen und der Shari ist auch nicht zu sehen
- bei dem oberen, sehr geraden Stumpf kann ich mir nicht vorstellen, wie der in die Gestaltung einfliessen könnte (Top-Jins bei Laubbäumen gefallen mir nicht, aber das ist natürlich Geschmacksache), den würde ich im Winter noch runterschneiden, damit die vorhanden Kronenäste diese Wunde schnell zuziehen können
- alles, was unten am Nebari und in der Kiste an "Kleinkram" aktuell wächst, wirst du noch sehr gut für Bohrpropfungen gebrauchen können, da kannst du dann beim Astaufbau aus dem Vollen schöpfen
- die Wurzeln würde ich vielleicht sogar diesen Winter noch punktieren oder horizontal anschneiden und dann mit Spackenmoos, Fahrradschlauch und Substrat abdecken, die sind noch zu unverzweigt
Das wird mal eine tolle Doku ! Und ein toller Baum.
Bitte regelmässig abdaten, an dem kannst du uns ganz viele Techniken und deren Resultate zeigen.
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
___________
Ich will nur noch hupen !
Re: Feldahorn NR1
Das sehe ich auch so. Der Nebenstamm ist sehr gerade, unverjüngt und hat eine sehr glatte, junge Rinde, im Gegensatz zu dem recht knorrigen Hauptbaum. Das ist keine schöne Kombination und wird sich auch auf Jahre nicht viel verbessern. Ich würde ihn entfernen.Norbert_S hat geschrieben:Den eigenen kleinen Nebenstamm bzw. kleinen Baum halte ich für keine Bereicherung. Der dicke kann gut für sich aleine stehen und wird it den Jahren im Ausdruck eigenständiger ohne den zweiten Baum.
Ganz wichtig ist auch aus meiner Sicht die intensive Arbeit am Nebari.
LG, Heike
- hopplamoebel
- Beiträge: 1927
- Registriert: 18.05.2014, 22:08
- Kontaktdaten:
Re: Feldahorn NR1
Hallo Ihr Lieben,
erst einmal Danke für eine Rückmeldungen und Einschätzungen - das hört sich nach viel Arbeit an
Ich versuche einmal eine Zusammenfassung der anstehenden Maßnahmen und Vorschläge hin zu bekommen:
1. Das Nebari muss verbessert werden! Einige der sichtbaren Wurzeln sind schon abgestorben, andere sind stelzig und unverzweigt. Hier werde ich wohl vor der Winterpause noch tätig werden - in welcher Form genau weiß ich aber noch nicht.
2. Der Spitzenstumpf soll verschwinden - allerdings sprechen wir hier von einem schon 4 cm dicken Aststumpf. Ich habe ein wenig Sorge, dass der Baum diese Wunde nicht verschließen kann bevor er von innen weggammelt!? In diesem Zusammenhang noch ein Problem, das ich gerade entdeckt habe: Beim Reinigen der Höhle habe ich festgestellt, dass sich im Inneren schon richtig viel Modder und weiches Material angesammelt hatte. Ich habe es weitmöglichst entfernt, kann aber nicht sehen, ob der Baum von innen schon verrottet oder ob sich die Stelle abgeschottet hat (sogar ein Regenwurm kam ans Tageslicht - für mich unverständlich wie er dort hingekommen ist...) Würdet Ihr diese Problemstelle einfach so lassen oder soll ich nach unten hin aufbohren damit das Wasser abfließen kann???
3. Der kleine Nebenbaum soll weichen - würdet Ihr das jetzt noch im Herbst angehen oder eher im Frühjahr?
4. Der Stumpf neben der Höhle soll zum Jin bzw. zu Totholz werden. Norbert leider habe ich nicht genau verstanden, was Deine Meinung dazu war?
So, ich denke, dass waren erst einmal die wesentlichen Punkte! Fragen gibt es ja auch noch genug und vor allem das Problem mit der Höhle brennt mir unter den Fingern!!
LG,
marco
erst einmal Danke für eine Rückmeldungen und Einschätzungen - das hört sich nach viel Arbeit an
Ich versuche einmal eine Zusammenfassung der anstehenden Maßnahmen und Vorschläge hin zu bekommen:
1. Das Nebari muss verbessert werden! Einige der sichtbaren Wurzeln sind schon abgestorben, andere sind stelzig und unverzweigt. Hier werde ich wohl vor der Winterpause noch tätig werden - in welcher Form genau weiß ich aber noch nicht.
2. Der Spitzenstumpf soll verschwinden - allerdings sprechen wir hier von einem schon 4 cm dicken Aststumpf. Ich habe ein wenig Sorge, dass der Baum diese Wunde nicht verschließen kann bevor er von innen weggammelt!? In diesem Zusammenhang noch ein Problem, das ich gerade entdeckt habe: Beim Reinigen der Höhle habe ich festgestellt, dass sich im Inneren schon richtig viel Modder und weiches Material angesammelt hatte. Ich habe es weitmöglichst entfernt, kann aber nicht sehen, ob der Baum von innen schon verrottet oder ob sich die Stelle abgeschottet hat (sogar ein Regenwurm kam ans Tageslicht - für mich unverständlich wie er dort hingekommen ist...) Würdet Ihr diese Problemstelle einfach so lassen oder soll ich nach unten hin aufbohren damit das Wasser abfließen kann???
3. Der kleine Nebenbaum soll weichen - würdet Ihr das jetzt noch im Herbst angehen oder eher im Frühjahr?
4. Der Stumpf neben der Höhle soll zum Jin bzw. zu Totholz werden. Norbert leider habe ich nicht genau verstanden, was Deine Meinung dazu war?
So, ich denke, dass waren erst einmal die wesentlichen Punkte! Fragen gibt es ja auch noch genug und vor allem das Problem mit der Höhle brennt mir unter den Fingern!!
LG,
marco
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Re: Feldahorn NR1
Hi,
Man kann die Höhle ja seitlich nach unten so vergrössern, dass ihr unteres Ende nach aussen abfällt und das Wasser dann über die Borke ablaufen kann. Hängt natürlich davon ab, wie tief die jetzt schon ist. Wenn die sehr tief ist, vielleicht lieber unterhalb der tiefsten Stelle eine kleine, neue Höhle von der Seite her einfräsen, die wiederum zur Borke hin abflacht und die beiden verbinden.
Alles auskratzen/ausfräsen und dann mehrmals mit Holzhärter behandeln.
Manche machen solche Höhlen auch sauber und füllen die dann mit Beton und kleben dann mit 2-Komponentenkleber Rinde aussen drüber, kenne ich mich aber nicht mit aus ...
Ja, stehendes Wasser im Stamm versuche ich auch immer zu vermeiden, alles muss abtrocknen können.hopplamoebel hat geschrieben:vor allem das Problem mit der Höhle brennt mir unter den Fingern!!
Man kann die Höhle ja seitlich nach unten so vergrössern, dass ihr unteres Ende nach aussen abfällt und das Wasser dann über die Borke ablaufen kann. Hängt natürlich davon ab, wie tief die jetzt schon ist. Wenn die sehr tief ist, vielleicht lieber unterhalb der tiefsten Stelle eine kleine, neue Höhle von der Seite her einfräsen, die wiederum zur Borke hin abflacht und die beiden verbinden.
Alles auskratzen/ausfräsen und dann mehrmals mit Holzhärter behandeln.
Manche machen solche Höhlen auch sauber und füllen die dann mit Beton und kleben dann mit 2-Komponentenkleber Rinde aussen drüber, kenne ich mich aber nicht mit aus ...
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
___________
Ich will nur noch hupen !
Re: Feldahorn NR1
Im Normalfall kannst du davon ausgehen, das sich der Baum da schon lange abgeschottt hat.hopplamoebel hat geschrieben:vor allem das Problem mit der Höhle brennt mir unter den Fingern!!
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
-
chris-git@rre
Re: Feldahorn NR1
Ich würde das so lassen, sieht doch interessant aus.hopplamoebel hat geschrieben: Die Rückseite (letztes Bild) hat eine merkwürdige Borkenstruktur. Vielleicht ist hier mal ein jüngerer Nachbar eingewachsen, ihr habt ja gesehen wie der Baum am Anfang aussah: Mehrere Äste waren miteinander verwachsen.
Was soll ich mit diesem Part machen? So lassen und warten, dass sich die Borke in den nächsten 10 Jahren angleicht oder ein Shari einfräsen?
Die Spitze würde ich einkürzen.
Hast Du schon eine ungefähre Vorstellung wo es hingehen soll?
Wenn ja kannst Du das Einzeichnen?
Zuletzt geändert von chris-git@rre am 19.09.2015, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Feldahorn NR1
Wenn ich Werner Busch von letzten Somerfest sinngemäß zitieren darf.
"Große offene Wunden beeinträchtigen in der Tat den Baum. Sie verkürzen in der Regel die Lebenszeit der Bäume. Sie werden dann statt 300 nur noch 150 Jahre alt."
Wenn du dich diesem Probem stellen kannst, Marco, dann musst du nichts machen.
Abgeschottet hat der Baum die Wunde eh schon und alte knorrige Bäume sind sehr häufig innen weitgehend hohl.
Also geh doch erst einmal die nächsten 50 Jahre entspannt an.
"Große offene Wunden beeinträchtigen in der Tat den Baum. Sie verkürzen in der Regel die Lebenszeit der Bäume. Sie werden dann statt 300 nur noch 150 Jahre alt."
Wenn du dich diesem Probem stellen kannst, Marco, dann musst du nichts machen.
Abgeschottet hat der Baum die Wunde eh schon und alte knorrige Bäume sind sehr häufig innen weitgehend hohl.
Also geh doch erst einmal die nächsten 50 Jahre entspannt an.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
- hopplamoebel
- Beiträge: 1927
- Registriert: 18.05.2014, 22:08
- Kontaktdaten:
Re: Feldahorn NR1
Hallo,
vielen Dank für die ganzen Antworten und die Virtuals - macht echt Spaß, nicht nur allein an seinen Bäumen herum zu werkeln
Vor allem bin ich froh, das Ihr die Höhle eher locker seht. Es scheint auch erst so ca. 3 cm in die Tiefe zu gehen, bevor man auf härteres Material trifft. Aber da dort permanent Wasser drin steht, wird der Baum auf lange Sicht wohl hohl werden.
Dazu finde ich Norberts Beitrag sehr hilfreich: Sollen sich doch meine Enkel Gedanken machen, was sie mit dem hohlen Baum nun machen sollen...
Aber im Ernst: Dieser Rohling ist so fett und knorrig, dass man ihn nur wie einen uralten, ehrwürdigen Baum gestalten kann - und da gehören Totholz, Jins, Höhlen oder sogar ein offener Stamm, der nur noch fragmentarisch da steht, zu den Merkmalen, die ihn erst richtig glaubwürdig werden lassen!!
Die Höhle bleibt ergo erst einmal so und darf weiter vor sich hin gammeln, der Spitzenstumpf kommt weg, der kleine Nachbar verschwindet und einer bestimmten Stilform muss sich der Gute auch nicht unterwerfen!
Ich denke so kann er dann in die Winterpause starten und im nächsten Jahr bin ich auf den neuen Austrieb gespannt!
Eine Frage noch zu den Wurzeln: Welche Methode würdet Ihr anwenden, um die Verzweigung bei den dicken Wurzeln anzuregen?
Grüße und Danke noch mal, das Ihr Euch mit dem Kameraden beschäftigt,
marco
vielen Dank für die ganzen Antworten und die Virtuals - macht echt Spaß, nicht nur allein an seinen Bäumen herum zu werkeln
Vor allem bin ich froh, das Ihr die Höhle eher locker seht. Es scheint auch erst so ca. 3 cm in die Tiefe zu gehen, bevor man auf härteres Material trifft. Aber da dort permanent Wasser drin steht, wird der Baum auf lange Sicht wohl hohl werden.
Dazu finde ich Norberts Beitrag sehr hilfreich: Sollen sich doch meine Enkel Gedanken machen, was sie mit dem hohlen Baum nun machen sollen...
Aber im Ernst: Dieser Rohling ist so fett und knorrig, dass man ihn nur wie einen uralten, ehrwürdigen Baum gestalten kann - und da gehören Totholz, Jins, Höhlen oder sogar ein offener Stamm, der nur noch fragmentarisch da steht, zu den Merkmalen, die ihn erst richtig glaubwürdig werden lassen!!
Die Höhle bleibt ergo erst einmal so und darf weiter vor sich hin gammeln, der Spitzenstumpf kommt weg, der kleine Nachbar verschwindet und einer bestimmten Stilform muss sich der Gute auch nicht unterwerfen!
Ich denke so kann er dann in die Winterpause starten und im nächsten Jahr bin ich auf den neuen Austrieb gespannt!
Eine Frage noch zu den Wurzeln: Welche Methode würdet Ihr anwenden, um die Verzweigung bei den dicken Wurzeln anzuregen?
Grüße und Danke noch mal, das Ihr Euch mit dem Kameraden beschäftigt,
marco
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
