Hallo Forum,
gibt es hier jemanden, der Erfahrungen mit klumpenden Katzenstreu (z.B. Catsan ultra plus), welches ja für gewöhnlich aus Bentonit (einem hoch hydrophilem Tonmineral) besteht, gesammelt hat. Mich interessieren die Anwendungsmöglichkeit, das Für und Wider und die Dosierung speziell im Bezug auf Indoors.
Danke im Voraus,
Euer lange verschollener Ulf
in den englischen Foren wird viel über Katzenstreu als Substratanteil gesprochen.
Ich hab deine Marke nicht, aber wenn die Körner formstabil sind, könnte das mal versucht werden. Andererseits kenne ich Betonitprodukte, die bei Gebäuden zum Schutz vor Wasser im Keller eingesetzt werden. Das bildet dann eine Wasserundurchlässige Schicht. Was sich so verdichtet gehört eigentlich nicht in die Bonsaischale.
Das reine Bentonit verklumpt zu einer schmierigen Tonmasse, wenn es befeuchtet wird. Als Katzenstreu liegt dieses Bentonit aber als sehr feines Granulat vor und kann gut unter das Substrat gemischt werden, ohne dass es später zu Aggregationen kommt.
Ich halte einen gewissen Tonanteil im Substrat speziell bei Indoors für ausgesprochen nützlich, da es sehr gut Wasser speichert. Im Indoorbereich kann und will ich nicht so ausgiebig und häufig wässern, wie man es von der Hydrokultur-ähnlichen Kulturmethode eines Walter Palls bei Outdoors kennt.
Neben Bentonit probiere ich als weitere Bestandteile meiner Indoor-Substratmischung gerade Kokohum und Lava-Mulch im Verhältnis 2:1.
Ich benutze Katzenstreu zu ca. 25-30 Prozent in meinem Substrat, allerdings das nicht klumpende. Aus den von dir zu Tonanteilen genannten Gründen und ich kann es bestätigen.