Vielen Dank für Deine Worte.
"Dickerchen" steht ja erst kurze Zeit bei mir. Einige der von Dir hier festgestellten Eigenheiten der Wurzelechten scheinen sich zu bestätigen: Verzweigung entsteht, wo "er" es für richtig hält und einige, kleine Zweiglein, die gut im Licht stehen und ich für die weitere Gestaltung für wichtig erachte, lässt er einfach "unbegründet und kommentarlos" zurück trocknen. So ein Shishi hat wirklich seinen ganz "eigenen Kopf". Den will/muss ich ihm auch belassen und werde das bei meiner weiteren Gestaltung berücksichtigen.
Der Löwenkopfahorn von W. Putz finde ich auch ein wunderschönes, gelungenes Vorbild für diese Sorte (auch wenn es mich immer in den Fingern juckt, das oberste "Top" zu entfernen).
Mein Shishi kommt aus Japan, ich bewundere diese Arbeit sehr. Die letzten ca. 4 Jahre wurde er aber offensichtlicht nur noch auf "Silhoutte" zurückgeschnitten. Ein Eingriff wurde deshalb nötig.
Die Hälfte waren "Kamine", die ich "ausgeholzt" hatte. Die andere Hälfte waren horizontale, viel zu lange, unverzweigte Aeste, die ich auf eine Verzweigung zurückgeschnitten habe. Das alles habe ich in Etappen gemacht, seit ich ihn habe.
Bei "seiner" Reaktion sind wir uns zum Glück einig: Der erwähnte, etwas kümmerliche Austrieb an besagtem Ast hat jetzt mächtig aufgeholt und steht den Anderen in nichts nach
Bin gespannt wie's weiter geht und werde berichten.
Gruss, Fips
