...
Norbert_S hat geschrieben:Rechts unten mit den ersten Seitentrieben der Äste einen "Durchhänger" formen um die Krone dort optisch tiefer zu ziehen und somit aus der von Jürg angesprochenen Mitte zu entkommen.
... kann ich mir auch gut vorstellen.
bei machen bäumen ist das verhältnis 50:50 -stammlänge zur kronenhöhe- nicht besonders störend, es fällt vielleicht auf den dritten blick erst richtig auf. bei deiner buche liebe monika, liegt der focus beim betrachten genau auf dieser stammverdickung an dem die ersten äste entspringen und das unterstreicht die ungünstige zweiteilung im baum.
der jürg hat den finger in die "gestaltungswunde" deiner buche gelegt, da beisst die maus keinen faden ab.
monika, das deine buche gefallen findet, liegt nicht alleine an deiner exzellenten baumpflege, ein weiterer grund ist die jugendliche frische die man an deinem baum förmlich spührt - es kommt mir vor, als ob man auf die anfänge als kleiner buchensteckling zurückblicken könnte.
das ideale verhältnis (1/3 zu 2/3) trägt dein baum bereits in sich - aber da sind wir wieder bei heiner's gut gemeinten ratschlag. betrachte ich mir deine gewundene baumspitze, dann denke ich mir, da wurde die spitze eines buchenstecklings an einer kletterstange befestigt und verholzte so gewunden? eigentlich wollte dein baum höher wachsen - aber dann wurde er ausgegraben und verkauft. einen schlanken baum - ohne markante schnittstellen am stamm mit einer tollen verjüngung und einer eleganten ausstrahlung - das monika, wäre meine möglichkeit die ich in deinem jungen baum sehen würde.
bonsaiheiner hat geschrieben:die Möglichkeit der Unterbringung in eine kleine Gruppe mit Vergesellschaftung von zwei weiteren (unterschiedlich kleineren) Buchen.
... tja, möglichkeiten... eigentlich unendlich viele!
schöne grüße
christian