Mechwyn hat geschrieben:... Also Finger reinstecken und schauen obs noch feucht ist? ...
a) Holzstäbchenmethode (Zahnstocher bei Shohin, sonst Schaschlikspieß)
b) bei grünem Daumen "Gewichtsprobe" - nasses Substrat ist schwerer als trockenes.
c) es gibt auch "Gießanzeiger" für Zimmerpflanzen, z.B von SER*MIS, aber ob die mit jedem Substrat funktionieren...?
liebe Grüße Andreas Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos! besucht mich auf flickr
Wacholder brauchen im Winter auch Licht, können dafür stärkeren Frost ab. Deine anderen beiden Bäume, der Ginkgo und die japan. Stechpalme können zwar dunkler stehen, vertragen meiner Meinung nach aber nur leichte Fröste bis ca. -5°C.
holgerb hat geschrieben: Wie gesagt, auch die innere Uhr bestimmt den Austrieb und ich denke, dass die Tage einfach zu kurz sind, dass ein wirklicher Austrieb stattfinden könnte. Aber 100%ig sicher gehen kann man da nicht.
Was meiner laienhaften Meining nach der Winter 11/12 gezeigt hat. Auch da war es im Dez. / Jan. viel zu warm, die Tage auch noch relativ Kurz. Was, wie gesagt, laienhafte Meinung, die Bäume zum austreiben brachte, waren die Nachttemperaturen, die Vielerorts auch zweistelig waren.
Gruß Jürgen
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
interessantes Thema. Für den Zeitpunkt des Austriebs sind zwei Faktoren wichtig: Die Bäume zählen die die Anzahl der kalten Tage und sie warten ab, bis die Tage wieder eine bestimmte Länge erreicht haben.
Interessante Aussage. Die Ein- u. Ausschaltzeit meiner Pflanzenlampen brauche ich nicht umstellen - passt. Temperatur (2 bis 14°) stimmt
bei meinen Pre-Oliven auch.
Da muss ich auch gleich off Topic...
Also bei meinen Chinesischen Ulmen ist das auch nicht ganz so nachvollziehbar: Die Unterbringung ist nach dem ersten Nachtfrost im ungeheizten Keller bei etwa 11-15°. Vergleichsweise dunkel. Jedes Jahr (seit etwa 10 Jahren) treiben sie um Weihnachten aus, ganz so als wäre es Frühling. Der Austrieb ist allerdings eher bleich und trocknet gerne auch wieder ein. Einige bleiben auch bestehen. Insgesamt machten sie aber keinen glücklichen Eindruck. Und am Licht kanns nicht liegen... oder sind chinesische Ulmen anders?
... Chinesische Ulmen sind doch auch immergrüne Bäume. Das beschriebene Verhalten erscheint normal. Wenn das Bäumchen gequält wird (z.B. Frost, Trockenheit) verliert es schnell die Blätter, treibt daraufhin aber kurzfristig wieder aus - auch im Nov. oder Dez.. Habe ich schon mehrfach so erlebt bei meinen kleinen.
PS: vll. könnte ein freundlicher Moderator so nett sein, und das Thema "Zeitpunkt des Austriebes" in einen neuen Fred verschieben? Danke.
vG
Ulli
aktueller denn je:
"Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren."
Nach meiner Erfahrung überwintern Oliven wie auch chinesische Ulmen lieber im Kalthaus, nur knapp bzw. wenige Grade über 0. 11 - 15 Grad ist viel zu warm, wie man an der Reaktion der Bäume ja auch deutlich sieht, Mechwyn. Und zu dunkel dann natürlich auch.
Ich weiß gar nicht, wie oft ich hier im BFF schon geschrieben habe, dass Keller in aller Regel zu warm sind für die Überwinterung. Da gibt es praktisch immer das Problem, dass die Bäume verfrüht austreiben.
Als ich früher versucht habe, Oliven und chinesische Ulmen in kühlen Räumen im Haus zu überwintern, hat das damals auch bei meinen Bäumen große Probleme verursacht (verfrühter Austrieb, vergeilte Triebe, Schädlinge en masse) und die Bäume extrem geschwächt. Ich habe preiswerte Exemplare der chinesischen Ulme später sogar auch draußen überwintert, wo sie nur durch einen Dachüberstand vor zu viel Niederschlag geschützt waren. Das haben sie prima überstanden, wobei es auch keine extrem harten Winter waren.
Wenn man kein Kalthaus hat bzw. keins bauen / aufstellen kann, ist es m.E. besser, die Bäume draußen zu überwintern und nur bei Frost vorübergehend in einen möglichst kühlen Raum zu bringen.
Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Naja... ich bin heuer den umgekehrten Weg gegangen und hab sie unter einer Tageslichtlampe stehen. Optisch geht es ihnen besser. Die Austriebe heuer schauen weniger Wassertriebmäßig aus. Die Winterruhe ist halt von fünf auf einen Monat geschrumpft. Bin gespannt wie sie drauf reagieren. Laut... http://www.bonsaipflege.ch/107.html ...ist das ja auch eine Möglichkeit.
Tja, leider steht mir kein temperaturgeregeltes Kalthaus zur Verfügung... noch nicht.
Ich hab schon eines in Planung. Ein Anlehngewächshaus über einem offenen Kellerfenster das in den Heizungsraum führt. Muss aber erst ausgetestet werden welche Temperaturen da zustande kommen. (Ja, ich weiß... OMG! Das hat dann wieder diese und jene Nachteile und wie kann man nur... jaja.. )
Bis dahin muss ich mich halt so drüberretten... sollte klappen, da ich meine Ulmen ja schon seit 1996 so überwintere. Ohne Verluste.
Mechwyn hat geschrieben:Ich hab schon eines in Planung. Ein Anlehngewächshaus über einem offenen Kellerfenster das in den Heizungsraum führt. Muss aber erst ausgetestet werden welche Temperaturen da zustande kommen.
Das klingt doch sehr gut.
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Mechwyn hat geschrieben:Ein Anlehngewächshaus über einem offenen Kellerfenster das in den Heizungsraum führt. Muss aber erst ausgetestet werden welche Temperaturen da zustande kommen. (Ja, ich weiß... OMG! Das hat dann wieder diese und jene Nachteile und wie kann man nur... jaja.. )
Bis dahin muss ich mich halt so drüberretten... sollte klappen, da ich meine Ulmen ja schon seit 1996 so überwintere. Ohne Verluste.
geht schon los mit dem Gemecker:
Was meinst Du wohl, warum das Kellerfenster offen ist? Weil die Heizung Luft braucht. Wenn man das Loch jetzt quasi schließt, kriegt die Heizung (Brenner!) womöglich zuwenig Sauerstoff.....
Eine Zuluftöffnung von 150cm² für die Heizung reicht.
Aber wenn man ein Anlehngewächshaus mit der Abwärme aus dem Heizungskeller "beheizen" will, würde ich mir mal Gedanken um die Wärmedämmung der Heizungsanlage machen.
Gott schuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt...!
Lol... ich wusste es.
Aber zu eurer Beruhigung: Ich habe 2 Fenster mit Belüftungsöffnungen. Jeweils 25 x 55. Hat meine Baufirma so eingebaut mit dem Nebensatz... "Eigentlich brauchen sie nur eine Öffnung mit 25 x 25... macht eh nix oder? Sicher ist sicher." Ich hab also den Rest mit Folie abgeklebt. Die würde ich natürlich entfernen bei einem Umbau... ... ist also kein Problem.
Abwärme: Ich habe sehr viele offen verlegte Leitungsrohre. Alle isoliert. Trotzdem heizt sich der Raum auf etwa 18° auf. Das liegt auch an der Rauchfangzuleitung. Die wird recht warm. Laut meinem Heizungstechniker und Rauchfangkehrermeister ist das so in Ordnung und darf auch nicht isoliert werden wegen Brandgefahr.
Was liegt also näher als diesen Umstand auszunutzen?
Wie ich bereits gesagt habe weiß ich natürlich nicht wie sich 18° über eine Öffnung mit 25 x 55 cm auf ein Gewächshaus auswirkt. Vielleicht macht das gar keinen Unterschied. Oder es wird zu warm... ka.... muss ich austesten.