Hallo
Die Kallusbildung ist die Vorstufe zur Wurzelbildung.
Bei wuchsschwachen Pflanzen (die meisten Ahorn-Kultursorten)
ist das der Beginn der Wurzelbildung. Im nächsten Frühjahr
den unteren Teil mit Alu-Draht umwickeln (mehrere Windung)
gut verdrillen in Spagnum einpacken und warten.
Die Verwendung von Wurzelhormonen ist eine zweischneidige Sache
Einerseits begünstigt es die Wurzel-Kallusbildung, andererseits begünstigt
es die Bildung krebsartiger Wucherungen, die leicht zur Angriffsstelle
von Pilzen werden können.
Ganz allgemein gesprochen ist deine Abmoosung im Plan, da der Kallus
(undifferenziertes Narbengewebe) bei Dunkelheit und Feuchtigkeit
von selbst Wurzeln treibt. Die einzige Gefahr liegt im Überwallen
der Wunde , und deswegen der Draht.
mfG Dieter
Abmoos-Versuch ...
- Wolfgang
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..... bzw. die Vorstufe zur Überwallung einer Wunde. - Zwangsläufig müssen aus dem Kallusgewebe keine Wurzeln wachsen, sonst würde ja ein jeder Abmoosversuch funktionieren.zopf hat geschrieben:Die Kallusbildung ist die Vorstufe zur Wurzelbildung.
Bei diesen Wucherungen können an sich keine Pilze eindringen, nur wenn diese Wucherungen z.B. verletzt wurden.zopf hat geschrieben:Die Verwendung von Wurzelhormonen ist eine zweischneidige Sache ........ andererseits begünstigt
es die Bildung krebsartiger Wucherungen, die leicht zur Angriffsstelle
von Pilzen werden können.
Das Holz unterhalb des Abmoosringes hingegen kann schon von holzzerstörenden Pilzen infiziert werden.
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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Hallo Wolfgang
Bei der Reagenz-Kultur werden Pflanzenzellen zur Bildung von
Kallusgewebe angeregt. Nach Zugabe von Hormonen folgt
die ausdifferenzierung in Blatt oder Wurzelgewebe.
Umgesetzt auf unsere Bäume würde das bedeuten
Nach Bildung des Kallus ist es nur die Frage ober man es schafft
den oberirdischen Teil im Frühjahr zum Austreiben zu bringen.
Wird gleichzeitig dafür Sorge getragen, das sich die Wunde
nicht schliesst (Drahtumwicklung) müssen sich Wurzeln bilden.
Die entsprechenden Hormone zur Wurzelbildung werden
bei beginnender Knospung gebildet.
Nachdenklich haben mich die Beiträge (Bonsai-Art) zur Abmoosung
von Kerbbuchen gemacht, die als optimalen Zeitpunkt den
Februar nannten. Theoretisch würde das die Schwierigkeiten
beim Abmoosen erklären. Wir moosen vielleicht zu spät im Jahr
ab. Ich werde nächstes Jahr mal Versuche machen.
Zu den Wurzelhormonen habe ich nur 2 negative Erfahrungen
gemacht und wollte deswegen warnen, da unter Umständen
(nur eine Vermutung) auch das Pilzwachstum von den Wurzel-
hormonen profitiert und die Eintrittsöffnung, durch die Wunde
ja schon gegeben ist. Ausserdem wirkt sich das forcierte Wachstum
der Wurzeln negativ auf Ihre Widerstandskraft aus, analog
zu Stickstoff-gepumpten Bäumen aus dem Feld.
mfG Dieter
Bei der Reagenz-Kultur werden Pflanzenzellen zur Bildung von
Kallusgewebe angeregt. Nach Zugabe von Hormonen folgt
die ausdifferenzierung in Blatt oder Wurzelgewebe.
Umgesetzt auf unsere Bäume würde das bedeuten
Nach Bildung des Kallus ist es nur die Frage ober man es schafft
den oberirdischen Teil im Frühjahr zum Austreiben zu bringen.
Wird gleichzeitig dafür Sorge getragen, das sich die Wunde
nicht schliesst (Drahtumwicklung) müssen sich Wurzeln bilden.
Die entsprechenden Hormone zur Wurzelbildung werden
bei beginnender Knospung gebildet.
Nachdenklich haben mich die Beiträge (Bonsai-Art) zur Abmoosung
von Kerbbuchen gemacht, die als optimalen Zeitpunkt den
Februar nannten. Theoretisch würde das die Schwierigkeiten
beim Abmoosen erklären. Wir moosen vielleicht zu spät im Jahr
ab. Ich werde nächstes Jahr mal Versuche machen.
Zu den Wurzelhormonen habe ich nur 2 negative Erfahrungen
gemacht und wollte deswegen warnen, da unter Umständen
(nur eine Vermutung) auch das Pilzwachstum von den Wurzel-
hormonen profitiert und die Eintrittsöffnung, durch die Wunde
ja schon gegeben ist. Ausserdem wirkt sich das forcierte Wachstum
der Wurzeln negativ auf Ihre Widerstandskraft aus, analog
zu Stickstoff-gepumpten Bäumen aus dem Feld.
mfG Dieter
