Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
Danach habe ich laaaange gesucht und viiiiiel Geduld bewiesen
Wollte immer schon eine haben und auch die, wurde mir Ende des letzten Jahres aus Japan mitgebracht, was mich sehr glücklich macht.
Man findet sie wohl auch in Japan nicht so oft, ähnlich wie die Sicheltanne. Und dann auch noch "in Shohin"....
Hinoki Zypresse, winziges Laub, tolle Verzweigung. Höhe so 18cm.
Eine chice Schale habe ich auch für dieses Teil und freue mich da schon aufs Umtopfen.
..wow...
so eine hat letztes Jahr die schweizerische Bonsaiaustellung gewonnen.. wunderbarer Laub..
deine hat auch keine sichtbaren Schnittstellen... super!!!
Schickes Teil Martin!
Es dürfte sich übrigens um eine in Europa noch recht unbekannte Chamaecyparis obtusa 'Chirimen' handeln, eine Sorte die nochmal um einiges langsamer und gedrungener wächst als die häufige 'Nana Gracilis'. Bin gespannt auf Deine zukünftigen Erfahrungswerte, insbesondere was das Thema Verkahlen, bzw. Rückknospung betrifft.
Danke für die Hinweise, Tom. Gut möglich, dass du da recht hast. Müsste ich mal fragen, um welche Sorte es sich da handelt. Auch zum verkahlen, oder Rückknospung kann ich leider nichts beisteuern. Ich lasse mich da selber mal überraschen.
Heike, die Schale kann ich gerne mal Solo ablichten. Sie ist von Erwin und ist eher gerade gehalten, schlicht und einfach. Aber so beim ersten dranhalten gefiel mir die Kombination ganz gut.
Heike_vG hat geschrieben:Was die Sorte betrifft, hätte ich jetzt auf "Sekka" getippt.
Ich schätze da reden wir von der gleichen Sorte. Googelt man Chamaecyparis o. 'Chirimen' kommen ausschließlich Ergebnisse aus der konventionellen Baumschulbranche, bei C. o. 'Sekka' hingegen ausschließlich bonsaiverwandte Ergebnisse, sowie Hinweise wie „in Japan this cultivar is called Sekka“. In beiden Fällen handelt es sich um eine unverkennbar miniaturlaubige Obtusa. Ich kenne noch einige andere Pflanzenbeispiele bei denen ursprünglich in Japan gezüchtete Pflanzensorten nach ihrer Einführung in Europa eine europäische Nomenklatur erhielten, in Japan jedoch anders benannt würden. Ich denke die Sprachbarriere ist vorwiegend Schuld daran. Die gefülltblühende alte Blauregensorte Wisteria floribunda 'Violacea Plena', die neuerdings aus Marketinggründen auch gerne als W. f. 'Black Dragon' gehandelt wird (oder stellenweise noch eindrucksvoller als 'Double Black Dragon'), wäre ein solches Beispiel. Jeder botanisch betuchte Baumschulgärtner in Europa wüsste, dass es sich um eine violette (Violacea) und gefüllte (Plena) Sorte handeln muss, während in Japan der lateinische Name wahrscheinlich nur für Zungenfrakturen sorgen würde. Bei sehr charakteristischen Sorten wie den hier thematisierten lässt sich der korrekte botanische Name meist noch gut rekonstruieren, bei Raritäten von Fächerahornen, Rhododendren und co. treibt die Namensrecherche so manchen Raritätenbaumschuler jedoch in die Verzweiflung. Oft bleibt dann nichts anderes übrig als in der offiziellen botanischen Nomenklatur zwei Sorten trotz identischer Merkmale getrennt aufzulisten und weiter zu vermehren mit dem Hinweis auf eventuelle Übereinstimmung mit der anderen Sorte. Das manche Sorten dann auch noch im Laufe der Zeit gerne mal ihre Merkmale aufgrund genetischer Instabilität leicht verändern macht die Bestimmung historischer Sorten dann oft zum Irrgarten ohne Ausweg. Die deutsche Efeugesellschaft könnte davon z.B. ein Liedchen singen mit ihren über 1000 benannten Hedera helix Sorten von denen ein guter Teil nicht eindeutig zuzuordnen ist...
Tom, das kann sehr gut sein. Wobei "Chirimen" allerdings auch ein japanisches Wort ist, das sogar eher schwieriger ist als "Sekka". Aber was weiß ich schon, was die Baumschulmarketingleute sich da so einfallen lassen...
LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Ich seh die immer bei Japanern... und das die sich erst recht gut auch als Mame macht.
Zu Japanischen Pflanzennamen: da kann auch die Deutsch-Japanisch Seite Wadoku hilfreich sein. Da findet man öfter den botanischen Namen zu den japanischen. http://wadoku.de/
Was auch geht: 学名 (がくめい - gakumei - wissenschaftlicher Name) und den Namen der Pflanze (reicht auch in Katakana/Hiragana, lateinische Buchstaben gehen sogar auch) in die Suchmaschine werfen.
Tomsai 92 hat geschrieben:Schickes Teil Martin!
Es dürfte sich übrigens um eine in Europa noch recht unbekannte Chamaecyparis obtusa 'Chirimen' handeln, eine Sorte die nochmal um einiges langsamer und gedrungener wächst als die häufige 'Nana Gracilis'. Bin gespannt auf Deine zukünftigen Erfahrungswerte, insbesondere was das Thema Verkahlen, bzw. Rückknospung betrifft.
Schöne Grüße
Tom
Hi,
erstmal schönes Stückchen Martin! Tom, also Chirimen kenne ich gut aus der Baumschule wächst aber eher aufrecht. Bei den Chamacyparis gibt`s aber 1000 Sorten.
MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Schön, dass man wieder loslegen kann und auch wenn die Temperaturen am linken Niederrhein noch nicht so richtig in Fahrt kommen wollen, kann mich jetzt auch nix mehr zurückhalten. Ergo: wann immer es die knappe Zeit erlaubt, wird was "getan"
Von der Hinoki hier ein Update nach dem Umtopfen.
Die Schale ist jetzt nicht sonderlich edel, weiß mir aber aktuell zu gefallen
Hallo Martin,
hast Du von deiner Hinoki vielleicht mal ein Update?
Gibt es beim Umtopfen von der Hinoki Sekka was spezielles zu beachten? So wie ich es sehe hast Du sie in ein Akadama Gemisch gepflanzt. Ist da Kiryu dabei das etwas hellere Material?
Vielleicht kannst Du, da Du sie ja jetzt schon gut 1 1/2 Jahre hast mir was zur Pflege verraten. Würde mich freuen.