Hallo,
Ich möchte hier eine abgemooste Zelkove mit durchgehendem Stamm vorstellen.
Ein seitlicher Ast wurde 2012 abgemoost. Recht typisch, dass an der Oberseite kaum Wurzeln gebildet wurden. Tipp: durch Auflegen von Moos sollte die Oberseite der Abmoosung mehr Feuchtigkeit behalten und mehr Wurzeln ausbilden.
Grüße
Rainer
kleine Zelkova serrata mit durchgehendem Stamm
kleine Zelkova serrata mit durchgehendem Stamm
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Zuletzt geändert von mydear am 11.02.2019, 00:20, insgesamt 3-mal geändert.
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Zelkova - durchgehender Stamm
weiter geht's...
Umgetopft mit Ausbreiten des Wurzelansatz im April 2014. Die Ulme hat lange gebraucht bis sie kräftig austrieb. Heute würde ich den Wurzelballen nach dem Abmoosen nicht mehr sofort auswaschen, sondern komplett eintopfen und erst im Folgejahr "auskämmen".
Erste Rückschnitte Ende 2013 mit störenden Narben und Knubbeln. Im Mai 2015 wurde nochmals nachgeschnitten. Jetzt sollte es passen.
Mai 2015 wurde auch mit Heike's Fahrradschlauchmethode am Nebari gearbeitet.
Oberhalb des Nebari stört noch der Knubbel mit inverser Verjüngung. Würdet ihr dort nacharbeiten? Wie?
Grüße
Rainer
Umgetopft mit Ausbreiten des Wurzelansatz im April 2014. Die Ulme hat lange gebraucht bis sie kräftig austrieb. Heute würde ich den Wurzelballen nach dem Abmoosen nicht mehr sofort auswaschen, sondern komplett eintopfen und erst im Folgejahr "auskämmen".
Erste Rückschnitte Ende 2013 mit störenden Narben und Knubbeln. Im Mai 2015 wurde nochmals nachgeschnitten. Jetzt sollte es passen.
Mai 2015 wurde auch mit Heike's Fahrradschlauchmethode am Nebari gearbeitet.
Oberhalb des Nebari stört noch der Knubbel mit inverser Verjüngung. Würdet ihr dort nacharbeiten? Wie?
Grüße
Rainer
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Zuletzt geändert von mydear am 05.01.2016, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Zelkova - durchgehender Stamm
und die letzten:
schön wie innerhalb von knapp 6 Wochen nach Kürzen des oberen Zugastes (06-2015) bis 08-2015 die Wunde komplett verschlossen war. Gut so, ich hatte keinen Bock auf einen weiteren Knubbel ...
Ab Mitte 2016 Einkürzen wie im letzten Bild gezeigt, vorausgesetzt die Wunden verwachsen einigermaßen.
Grüße, Rainer
schön wie innerhalb von knapp 6 Wochen nach Kürzen des oberen Zugastes (06-2015) bis 08-2015 die Wunde komplett verschlossen war. Gut so, ich hatte keinen Bock auf einen weiteren Knubbel ...
Ab Mitte 2016 Einkürzen wie im letzten Bild gezeigt, vorausgesetzt die Wunden verwachsen einigermaßen.
Grüße, Rainer
Zuletzt geändert von mydear am 21.02.2017, 23:32, insgesamt 1-mal geändert.
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Zelkova - durchgehender Stamm
09. Jan 2016



11. Juni 2016

07. Juli 2016: Vergleich der Wundheilung 2015 und 2016

Zusätzlich Gipfel am 07.07. abgemoost, am 11.09. geerntet: wenige aber ausreichend Wurzeln. Bei Palmatum und Ulmen funktioniert es so spät noch, doch sollten die Pflanzen im Halbschatten stehen. Diese stand fast vollsonnig, meine Erklärung für die recht spärliche Wurzelbildung.

Nachdem hier im Forum gute Erfahrungen mit Umtopfen von August - Anfang September berichtet wurde, habe ich am 24. September umgetopft. Es war längst überfällig.




Die damalige Abtrennung war an der Abtrennung schon ziemlich zugewachsen. Leider paßte die kleine Zelkove nicht ganz in die zugedachte Sperling-Schale
Normal für mich ein Fall für Schalentausch. Doch hier habe ich ausnahmsweise zugunsten der Optik den Kallus um 5 mm gekürzt



04.11.2016: die Zelkove kam ins geschützte Kalthaus, behielt bei sonnigem Herbstwetter die Blätter bis November. Ob von 24.09 - 11.11. noch Fotosynthese und damit Wurzelbildung stattfand kann ich nicht sagen. Zumindest blieben die Blätter noch grün am Baum.

11. November 2016: Rückschnitt und ins frostfreie Winterlager gebracht. Auf die Oberfläche kam als Verdunstungsschutz großzügig Spagnummoos. Das Substrat ist relativ grob, ich werde im Frühjahr 2017 noch feinere Körnung auflegen.
Entschuldigt bitte die schlechte Fotoqualität. Es war schon recht finster, die Fotos sind nachträglich aufgehellt.
Bedingt durch das damalige Entfernen von 2 dickeren Ästen hat sich oberhalb des Nebaris eine inverse Verdickung gebildet. Ich wollte dort bereits 2015 abmoosen. Allerdings gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass sich das Nebari über die nächsten Jahre noch so stark verbreitert, dass ein harmonischer Übergang entsteht. Also die Wurzeln die nächsten Jahre weiter sehr flach entwickeln und jedes Jahr umtopfen.
Was würdet ihr empfehlen? Wie diese Problemstelle weiterentwickeln?
Grüße, Rainer




“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Zelkova - durchgehender Stamm
die großen Wunden heilen unterschiedlich ab:
- oben wird sie 2018 zu sein
- unten tut sich fast nichts: es fehlt ein Zugast oberhalb. Ich hoffe in 2018 treibt die Zelkova zwischen den beiden Wunden direkt aus dem Stamm neue Triebe

Das Umpflanzen am 24. September 2016 hat die Zelkova gut überstanden. Sie trieb im kalten Frühjahr 2017 besser und kräftiger aus als Pflanzen die erst im Frühjahr umgetopft wurden.
Ich hatte bisher überwiegend geschnitten, fast nicht gedrahtet. Doch mir gefielen weder Kronen-Habitus, noch Aststellung. So sieht doch keine Zelkove am natürlichen Standort aus. Die Äste würden aus dem Stamm heraus immer direkt nach oben wachsen.
Heikes' s Bericht brachte die Gewissheit, dass Zelkoven-Äste einen vertikal aufrechten Wuchs zeigen sollten. Heike ich hoffe es ist ok dass ich dein Foto hier gegenüberstelle?
viewtopic.php?f=35&t=41088&p=501993&hil ... we#p501993
Beide unteren Äste waren noch biegsam, jetzt geht es endlich in die passende Richtung: aufwärts
Der Weg ist noch weit. Vielleicht wird noch an der Verdickung unten abgemoost. Denkbar wäre auch leichtes Drehen nach Links um den Knubbel zu verbergen.

Grüße
Rainer
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Re: Zelkova - durchgehender Stamm
Herbst 2017
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Zelkova - durchgehender Stamm
Juli 2018 wurde ein wenig gebastelt: der starke obere Austrieb wurde entblättert und zwei Bohrablaktionen in die Schnittstellen versucht. Ich erhoffe mir davon ein schnelleres Zuwachsen der unteren Schnittstelle. Oben wird dort ein neuer Ast gebraucht, der aus dem Narbengewebe niemals von selbst wachsen würde. Juli ist für solche Scherze bereits zu spät, die Knospen trieben nicht mehr aus.
Mal sehen ob die Ablaktionen in 2019 austreiben und anwachsen.
Grüße
Rainer
Mal sehen ob die Ablaktionen in 2019 austreiben und anwachsen.
Grüße
Rainer
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