Pflege Waldkieferfindling

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
Kerry
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Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von Kerry »

Guten Morgen zusammen.

Ich bräuchte mal Eure Hilfe. Mein Nachbar hat gestern seine Wiese umgepflügt. Darauf standen einige Sylvestries, auf die ich schon ab und zu ein Auge geworfen hatte. Schön klein, kompakt, immer sauber vom Wild klein gehalten.
Jetzt musste ich gestern halt mit Erschrecken feststellen das alle umgepflügt und ramponiert auf dem Acker rum lagen.
Eine habe ich mitgenommen und in Akadama, Bims und Lava gesetzt. Einige kleine Würzelschen waren noch erhalten. (Leider nix tolles)
Habt Ihr vielleicht einen Tip für die Überwinterung? Ein Versuch wäre es ja wert.
Frostfreie Überwinterung im Gartenhaus am Fenster wäre möglich. Würde es vielleicht etwas bringen, eine Heizmatte unterzulegen, um eine Wurzelbildung voranzutreiben?

Vielen Dank schon mal und liebe Grüße,

Kerry
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Heike_vG
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Kerry,
die Überwinterung im Gartenhaus ist sicherlich nicht verkehrt, jedenfalls wenn es Frost und viel Niederschlag gibt.
Die Heizmatte würde ich frühestens ab Mitte-Ende Februar verwenden und dann gleichzeitig auch für hohe Luftfeuchtigkeit sorgen.

LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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achim73
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von achim73 »

ich weiss, dass profis mit nebelhäusern arbeiten. also extrem hohe luftfeuchtigkeit (der baum nimmt fast nur noch über die nadeln wasser auf). also möglichst dauernd übersprühen, das substrat aber gleichzeitig nicht zu nass werden lassen.
Gruss, Achim
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Kerry
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von Kerry »

Hallo Heike, hallo Achim,

vielen Dank für Eure Antworten. Dann werde ich bei Frost die Kiefer geschützt aufstellen. Und ab Februar werde ich sie mit der Heizmatte in einem kleinen Gewächshaus unterbringen. Da sollte das mit der Luftfeuchtigkeit ganz gut klappen. Ich werde berichten wie bzw. ob es funktioniert hat.

Danke nochmal und viele Grüße
Kerry
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migo
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von migo »

Heike_vG hat geschrieben:Hallo Kerry,
die Überwinterung im Gartenhaus ist sicherlich nicht verkehrt, jedenfalls wenn es Frost und viel Niederschlag gibt.
Ansonsten sollte die Kiefer jeden (frostfreien) Sonnenstrahl nutzen dürfen.
Habe vor Jahren auch mal eine schwer angeschlagene Kiefer so durch die kalte Jahreszeit gebracht. Die hatte nach schwerer Wurzelfäule nur ein paar kleine gesunde Wurzeln übrig. Im Gegensatz zu Laubbäumen bleibt so viel Grün wie möglich am Baum - in einem Teichpflanzenkorb mit lockerem Substrat (50% Akadama) hieß es dann sich viel darum zu kümmern. Bei Regen und Frost ins Kalthaus, bei Sonne raus. Dazu habe ich fast täglich gesprüht - dem Wasser hatte ich ORUS zugefügt.
Im ersten Jahr danach hat dann immerhin ein Miniaustrieb stattgefunden, im zweiten Jahr hatte der Baum keine Probleme mehr - ich habe ihn heute noch.
Tschüüss, Michael

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Dominik Hapunkt
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von Dominik Hapunkt »

Hallo,

ein gesundes 2016 erstmal an alle! Ich bin gerade auf diesen Thread und folgende Aussage gestoßen:
migo hat geschrieben:. Die hatte nach schwerer Wurzelfäule nur ein paar kleine gesunde Wurzeln übrig. Im Gegensatz zu Laubbäumen bleibt so viel Grün wie möglich am Baum
Ich würde gerne wissen warum die Kiefer in diesem Fall (gilt das für alle Koniferen?) anders behandelt wird als Laubbäume?
Viele Grüße
Dominik
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holgerb
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von holgerb »

Dominik Hapunkt hat geschrieben:
Ich würde gerne wissen warum die Kiefer in diesem Fall (gilt das für alle Koniferen?) anders behandelt wird als Laubbäume?
Das liegt zum einen daran, dass Koniferen pro Blatt weniger Spaltöffnungen (in der Summe aller Nadeln aber möglicherweise mehr als Laubbäume, aber pauschal kann man das gar nicht so sagen) und einen besseren Verdunstungsschutz an den Nadeln besitzen.
Ausserdem besitzen Koniferen weniger Anlagen für neue Knospen. Bei Laubbäumen sitzen neue Knospen in jeder Blattachsel. Vermutlich wäre es für eine Konifere energetisch nicht möglich für jede Nadel neu Anlagen vorzuhalten (und die Energiee dafür).
Wie immer lässt sich das nicht pauschal beantworten, da ja auch Bäume mit Schuppenblättern zu den Koniferen zählen. Hier sieht die Lage etwas anders aus, Thuja & Chamaecyparis kann man z.B. ziemlich bis an den Stamm einkürzen, wo sie freudig wieder austreiben. Bei Pinus, Picea & Abies wäre diese Vorgehensweise mit ziemlicher Sicherheit tödlich.
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holgerb
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von holgerb »

achim73 hat geschrieben:ich weiss, dass profis mit nebelhäusern arbeiten. also extrem hohe luftfeuchtigkeit (der baum nimmt fast nur noch über die nadeln wasser auf). also möglichst dauernd übersprühen, das substrat aber gleichzeitig nicht zu nass werden lassen.
Lieber Achim,

entschuldige die drastischen Worte, aber das ist so geschrieben, physikalisch und botanisch Blödsinn.

Ja, Profis arbeiten mit extrem hoher Luftfeuchtigkeit, das stimmt. Das hat aber sicherlich nicht den Grund, dass die Bäume Wasser fast nur noch über die Blätter aufnehmen.

Wäre das so, wie sollten Bäume dann Nährsalze aus dem Boden aufnehmen, wenn die Hauptwasserlast über die Blätter aufgenommen würde? Wie soll Sauerstoff (Abfallprodukt der Photosynthese) an die Atmosphäre abgegeben werden? Wie sollte der Wasserstrom im Baum von statten gehen?

Ein hinkender, polemischer, aber plakativer Vergleich: Wenn Mensch (oder Tier) sich Nahrung in den Hintern steckt, wird er (oder sie) davon auch nicht satt.

Sprich, Pflanzen sind ebenso Lebewesen wie Mensch und Tier, sie haben nur einen anderen Lebensstil entwickelt. Das heisst aber nicht, dass sie in willkürliche Prozessen leben können. Ganz im Gegenteil, die physiologischen Prozesse in Pflanzen sind höchst komplex, zumal Produktion und Verbrauch innerhalb eines Organismus stattfindet (Photosynthese und Atmung, gleichzeitig).

Weshalb aber dann die hohe Luftfeuchtigkeit?

Nun ja, Profis arbeiten an den Grenzen des Optimum (anders als die Natur). Optimale Nährstoffversorgung (inkl. Kohlendioxyd), optimale Belichtung. Jeder Handlungsschritt muss darauf abgestimmt sein, um das beste Ergebnis zu erreichen. Es ist im Prinzip, wie mit einem Formel 1 Auto, ist der Spoiler falsch eingestellt ist das Auto zu langsam oder nicht auf der Fahrbahn zu halten. Eine Gratwanderung.

Die Gefahr bei einer solchen Grenzversorgung ist, dass Wasser äusserst schnell ins Minimum laufen kann (vgl. biologisches Relativitätsgesetz). Um dies zu verhindern, wird die Luftfeuchtigkeit hoch gehalten, um nicht mit dem Wasserschlauch daneben stehen zu bleiben.
Bei normalsterblicher Pflege würde eine derart hohe Luftfeuchtigkeit die Photosyntheseleistung einschränken, da nun Nährsalze ins Minimum fallen.
Das verhindert der Profi durch genügend Dünger, Kohlendioxyd-Begasung verhindert ein Minimum des für die Photosynthese wichtigen Gases (Anm.: die für die Aufnahme wichtige RubisCo kann wesentlich mehr aufnehmen als in der Atmosphäre vorhanden). Die hohe Luftfeuchtigkeit sorgt für genügend Feuchtigkeit im Substrat und eine "Regelung" der Photosynthese bzw. des Wasserstroms.

Selbst bei 90% Luftfeuchtigkeit beträgt das Wasserpotenzial -15 MPa. Zur Veranschaulichung der Potenziale in der Pflanze und im Substrat, folgendes Bild:
Das Wasser fließt immer vom positiveren zum negativeren Potenzial
Das Wasser fließt immer vom positiveren zum negativeren Potenzial
Die hohe Luftfeuchtigkeit verhindert also, dass eine höhere Transpiration zu Trockenschäden führen kann.
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zopf
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von zopf »

Hallo Holger
Grau ist alle Theorie, grün (zum Glück) die Praxis.
Nadelbäume können einiges (da ist der Spielraum) an Wasser aus der Luft aufnehmen.
Das reicht sicher nicht als Grundversorgung für einen langen Zeitraum,
aber als Überbrückung durchaus.
Eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit z.B. schränkt die mögliche Verdunstungsrate massiv,
was bei der Stecklingsvermehrung (besonders bei Nadelbäumen) erst ein Überleben möglich macht.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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achim73
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von achim73 »

ich weiss nur, dass man damit offensichtlich die überlebensrate frisch ausgegrabener nadelbaum- findlinge wesentlich erhöhen kann. da gibts kein co2 und auch keinen großen dünger.
wie dieter schreibt, geht es nur um die überbrückung. sind sie über den berg, kommen sie ganz normal nach draussen auf ein regal.
Gruss, Achim
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holgerb
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von holgerb »

Ihr werdet wohl kaum die Sätze der Thermodynamik bestreiten, oder?

Das hat nichts mit grauer Theorie zu tun.

Dieter,

Achims Aussage implizierte aber eine nahezu ausschließliche Wasseraufnahme über die Blätter. Da die Stomata die einzigen Öffnungen an einem Blatt sind, kann auch nur hier ein Austausch stattfinden. In aller Regel ist das Wasserpotenzial in der Umgebung immer niedriger als in den Zellen, bzw. Interzellularen der Stomata. Da kann schon rein physikalisch nix von aussen nach innen strömen. Im Zweifel ist nämlich die Luft der Interzellulare auch Wasserdampf-gesättigt. (-> Wasserpotenzial)
zopf hat geschrieben: Eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit z.B. schränkt die mögliche Verdunstungsrate massiv,
was bei der Stecklingsvermehrung (besonders bei Nadelbäumen) erst ein Überleben möglich macht.
mfG Dieter
Das ist das, was ich geschrieben habe (ah... und jetzt verstehe ich, was du mit grauer Theorie meinst... so unverständlich?).

Die hohe Luftfeuchtigkeit vermindert die Verdunstung, so dass es zu keinem Wasserdefizit kommt.

Aber Wasseraufnahme über die Blätter ist totaler Quatsch. Jedenfalls bei den hier angesprochenen Landpflanzen.

Wasseraufnahme
zopf hat geschrieben:Nadelbäume können einiges (da ist der Spielraum) an Wasser aus der Luft aufnehmen.
Hättest Du da eine belegbare Quelle, oder ist das aber Glaube?
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achim73
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von achim73 »

ich hab keine ahnung, wie das genau funktioniert. aber das tut es, sonst würden sich gewisse mir bekannte leute sicherlich den aufwand sparen. war ja auch nur eine anregung in hinsicht auf die ursprüngliche frsage. die lautete ja, was man evtl. tun kann, um die überlebenschance des findlings zu erhöhen.
Gruss, Achim
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Kathrin
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von Kathrin »

Hallo zusammen

Was ist denn mit Blattdüngung? Wenn die Pflanze nichts über die Blätter einnimmt, würde sich diese doch als Humbug erweisen?
Gruss Kathrin
*kopfkratz*
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holgerb
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von holgerb »

Wer suchet, der findet (und lernt):

Wasser- bzw. Nährlösungsaufnahme über die Kutikula:

http://www.hortipendium.de/Blattd%C3%BCngung

Kurz: bei hoher Luftfeuchtigkeit kann die Kutikula so aufquellen, dass sie Wasser (und Nährlösung) aufnehmen kann. Das reicht aber keinesfalls für eine Wasserversorgung für die komplette Pflanze und nur das wollte ich klarstellen.

Achim, es funktioniert so, wie beschrieben, natürlich hilft eine recht hohe Luftfeuchtigkeit, aber sie ersetzt nicht die Wasserersorgung über die Wurzeln.




Ein kritischer Artikel zur Blattdüngung und seine Möglichkeiiten:

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/t ... enDocument


*back*

Überwinterung der geborgenen Kiefer:

Frostfrei aber unter 8°C,
hell,
keine Heizmatte,
ab Frühjahr, wenn Knospen schwellen (wenn sie denn schwellen): Luftfeuchtigkeit erhöhen (Folientunnel) um Verdunstung zu begrenzen, volle Sonne, Tomatenweg-Düngung
Beten!

Erfolgschancen? Schwierig zu sagen, aber eher gering.

Frage: Lohnt sich der Aufwand? Hat die Kiefer überhaupt Potenzial oder wäre es für Baum und Mensch eher eine Qual?
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Dominik Hapunkt
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Re: Pflege Waldkieferfindling

Beitrag von Dominik Hapunkt »

Hallo miteinander,

erstmal danke für deine Antwort Holger!

Resümierend könnte ich also folgendes sagen:

Wenn ein Baum durch das Ausgraben oder aus anderen Gründen ein Wurzelverlust verkraften muss, dann erhöhe ich die Überlebenschancen des Baumes durch hohe Luftfeuchtigkeit.
zopf hat geschrieben:Eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit z.B. schränkt die mögliche Verdunstungsrate massiv,
was bei der Stecklingsvermehrung (besonders bei Nadelbäumen) erst ein Überleben möglich macht.
holgerb hat geschrieben:Die hohe Luftfeuchtigkeit vermindert die Verdunstung, so dass es zu keinem Wasserdefizit kommt.
Bei einem Laubbaum kann / sollte? ich die Verdunstung auch durch Reduzierung der Grünmasse beeinflussen.
migo hat geschrieben:Die hatte nach schwerer Wurzelfäule nur ein paar kleine gesunde Wurzeln übrig. Im Gegensatz zu Laubbäumen bleibt so viel Grün wie möglich am Baum
Koniferen unterscheiden sich aber im Energiehaushalt und den Knospenanlagen. Mehr Grün bedeutet mehr Energie und durch einen Rückschnitt würde ich dem Baum ggf. die Möglichkeit auf etwaige, spätere Rückknospung nehmen.
holgerb hat geschrieben: Das liegt zum einen daran, dass Koniferen pro Blatt weniger Spaltöffnungen (in der Summe aller Nadeln aber möglicherweise mehr als Laubbäume, aber pauschal kann man das gar nicht so sagen) und einen besseren Verdunstungsschutz an den Nadeln besitzen.
Ausserdem besitzen Koniferen weniger Anlagen für neue Knospen. Bei Laubbäumen sitzen neue Knospen in jeder Blattachsel. Vermutlich wäre es für eine Konifere energetisch nicht möglich für jede Nadel neu Anlagen vorzuhalten (und die Energiee dafür).
Ist das soweit richtig?
Viele Grüße
Dominik
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