Trockene Äste eines Wacholders
Trockene Äste eines Wacholders
Hallo Forum,
ich hätte eine Frage bzgl. eines kleinen Wacholders (wohl ein Communis Nana) den ich letzten Oktober vor dem wegwerfen gerettet habe. Ich muß dazu sagen, dass ich bisher eigentlich nur mit Laubbäumen Erfahrung habe.
Viele Nadeln sind aktuell ziemlich trocken bzw. vielleicht sogar vertrocknet. Jetzt wäre meine Frage wie es sich mit den Ästen verhält, die nur trockene Nadeln haben. Besteht hier die Gefahr, diese total zu verlieren oder kann ich mir hier noch Hoffnung auf einen erneuten Austrieb machen.
Vielen Dank für Tips.
Gruß
Alexis
ich hätte eine Frage bzgl. eines kleinen Wacholders (wohl ein Communis Nana) den ich letzten Oktober vor dem wegwerfen gerettet habe. Ich muß dazu sagen, dass ich bisher eigentlich nur mit Laubbäumen Erfahrung habe.
Viele Nadeln sind aktuell ziemlich trocken bzw. vielleicht sogar vertrocknet. Jetzt wäre meine Frage wie es sich mit den Ästen verhält, die nur trockene Nadeln haben. Besteht hier die Gefahr, diese total zu verlieren oder kann ich mir hier noch Hoffnung auf einen erneuten Austrieb machen.
Vielen Dank für Tips.
Gruß
Alexis
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Mein Eindruck ist eher Chamaecyparis pisifera 'Boulevard'.
Die trocknen Teile gefallen mir nicht wirklich. Im Moment ist es mir aber zu kalt um das Vergleichobjekt in Augenschein zu nehmen. Besprühen, abwarten und Tee trinken.
Die trocknen Teile gefallen mir nicht wirklich. Im Moment ist es mir aber zu kalt um das Vergleichobjekt in Augenschein zu nehmen. Besprühen, abwarten und Tee trinken.
73 Anja
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Hallo Anja,
das mit dem Übersprühen war natürlich auch meine erste Aktion. Mache das bereits 3 Wochen. Ist vom Schadbild eher von einer Frosttrocknis oder doch evtl. von eine Pilzerkrankung auszugehen.
GLG Alexis
P.S. Es ist definitiv ein Juniperus
das mit dem Übersprühen war natürlich auch meine erste Aktion. Mache das bereits 3 Wochen. Ist vom Schadbild eher von einer Frosttrocknis oder doch evtl. von eine Pilzerkrankung auszugehen.
GLG Alexis
P.S. Es ist definitiv ein Juniperus
- Bonsai-Bene
- Freundeskreis
- Beiträge: 1982
- Registriert: 02.12.2007, 20:00
- Wohnort: Fränkisches Seenland
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Hi
Ich denke dein Juniperus ist in dem großen Gefäß ersoffen. Sieht man in Bumschulen häufig, wenn die Azubi's denken die frisch getopften Koniferen brauchen Unmengen Wasser.
Ich denke dein Juniperus ist in dem großen Gefäß ersoffen. Sieht man in Bumschulen häufig, wenn die Azubi's denken die frisch getopften Koniferen brauchen Unmengen Wasser.
MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Hallo Benedict,
sorry jetzt musste ich mal kurz schmunzeln bei deiner Antwort. Danke erstmal für die Reaktion. "Abgesoffen" ist der kleine sicher nicht. Das Substrat (Akadama/Blähschiefer/Kokoserde im Verhältnis 2/2/1) habe ich vor jedem giessen immer erst antrocknen lassen. Kann man bei Akadama ja ganz gut einschätzen. Auch das mit der relativ großen Anzuchtschale war ja eigentlich bewusst so gewählt. Hier im Forum wird ja immer wieder darauf hingewiesen nicht zu früh in die Schalen zu topfen. Der Kleine muss ja sicher auch noch zulegen. Aber wie man es macht ist es halt verkehrt.
Gruß Alexis
sorry jetzt musste ich mal kurz schmunzeln bei deiner Antwort. Danke erstmal für die Reaktion. "Abgesoffen" ist der kleine sicher nicht. Das Substrat (Akadama/Blähschiefer/Kokoserde im Verhältnis 2/2/1) habe ich vor jedem giessen immer erst antrocknen lassen. Kann man bei Akadama ja ganz gut einschätzen. Auch das mit der relativ großen Anzuchtschale war ja eigentlich bewusst so gewählt. Hier im Forum wird ja immer wieder darauf hingewiesen nicht zu früh in die Schalen zu topfen. Der Kleine muss ja sicher auch noch zulegen. Aber wie man es macht ist es halt verkehrt.
Gruß Alexis
- Bonsai-Bene
- Freundeskreis
- Beiträge: 1982
- Registriert: 02.12.2007, 20:00
- Wohnort: Fränkisches Seenland
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Anstatt über meine Antwort zu schmunzeln solltest du mal gucken was ich beruflich mache. Ich hätte aber ehrlicher Weise schreiben sollen: Der hat was mit den Wurzeln. Die Symptome kann auch ein Pilz auslösen, dieser befällt jedoch bevorzugt Pflanzen mit schwachen Wurzeln. In deiner Mischung befinden sich 20% Kokos laut deiner Aussage. Wirklich? abgemessen? oder geschätzt? Ich halte 20% Kokos schon für viel, weil es Wasser sehr stark speichert, auch der Blähschiefer und das Akadama speichern Wasser noch recht gut.
Dann die TPK-Größe, klar soll man nicht zu früh in eine Schale Topfen aber auch nicht in nen rießigen Pott.
Ja klar muss der Kleine zulegen, ich kann allerdings gut zwischen einer kleinen Jungpflanze und einer die gerade am sterben ist unterscheiden, deine gehört zur letzteren...
Ne wie man es macht ist nicht verkehrt. Verkehrt ist es wenn man eine Antwort bekommt, und in der Rückantwort sich über den jenigen lustig macht. Ich will nicht behaupten, dass ich mit meinen Antworten immer richtig liege. Dies geht aufgrund der Ferndiagnose auch sehr schwer.
Dann die TPK-Größe, klar soll man nicht zu früh in eine Schale Topfen aber auch nicht in nen rießigen Pott.
Ja klar muss der Kleine zulegen, ich kann allerdings gut zwischen einer kleinen Jungpflanze und einer die gerade am sterben ist unterscheiden, deine gehört zur letzteren...
Ne wie man es macht ist nicht verkehrt. Verkehrt ist es wenn man eine Antwort bekommt, und in der Rückantwort sich über den jenigen lustig macht. Ich will nicht behaupten, dass ich mit meinen Antworten immer richtig liege. Dies geht aufgrund der Ferndiagnose auch sehr schwer.
MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Hallo Benedict,
wieso so eine scharfe Reaktion ?! Ich mache mich generell nicht über Fachleute hier im Forum lustig. Fand bloß den Azubi Vergleich amüsant. Der Baum sah schon als ich ihn bekam nicht sehr fit aus. Mir ging es auch eher um eine Beurteilung der aktuellen Situation des Baumes und der Frage ob ich etwas spezielles unternehmen sollte. Aber wenn ich dich richtig verstehe gehst du davon aus dass da nicht mehr viel zu machen ist.
Gruß Alexis
wieso so eine scharfe Reaktion ?! Ich mache mich generell nicht über Fachleute hier im Forum lustig. Fand bloß den Azubi Vergleich amüsant. Der Baum sah schon als ich ihn bekam nicht sehr fit aus. Mir ging es auch eher um eine Beurteilung der aktuellen Situation des Baumes und der Frage ob ich etwas spezielles unternehmen sollte. Aber wenn ich dich richtig verstehe gehst du davon aus dass da nicht mehr viel zu machen ist.
Gruß Alexis
- Bonsai-Bene
- Freundeskreis
- Beiträge: 1982
- Registriert: 02.12.2007, 20:00
- Wohnort: Fränkisches Seenland
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Nun meine Reaktion sollte in keinem Fall als "scharf" rüberkommen. Im BFF ist es seit einer Weile so, dass "Neulinge" etwas fragen, ihnen die Antwort nicht schmeckt und dann doch irgendwann die Antwort kommt: Ihr hattet doch Recht.
An deiner Antwort sehe ich jedoch das es dir Ernst ist und du wirklich bemüht bist deinen Juniperus zu retten. Grundsätzlich sehe ich es wirklich skeptisch. Ich bin es jedoch gewohnt (von berufswegen) solche Pfanzen aus wirtschaftlichkeit direkt zu entsorgen. Dein Juniperus hat schon eine reale Chance. Wie gesagt auf die Wurzeln achten, ab März (organisch) düngen und was du noch versuchen könntest wäre SIAPTON ein Aminosäurepräparat 0,5%ig zu Spritzen. (Bezugsquelle gerne per PN)
An deiner Antwort sehe ich jedoch das es dir Ernst ist und du wirklich bemüht bist deinen Juniperus zu retten. Grundsätzlich sehe ich es wirklich skeptisch. Ich bin es jedoch gewohnt (von berufswegen) solche Pfanzen aus wirtschaftlichkeit direkt zu entsorgen. Dein Juniperus hat schon eine reale Chance. Wie gesagt auf die Wurzeln achten, ab März (organisch) düngen und was du noch versuchen könntest wäre SIAPTON ein Aminosäurepräparat 0,5%ig zu Spritzen. (Bezugsquelle gerne per PN)
MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Vielen Dank Benedict für deine Infos. Ich bin wirklich daran interessiert den Kleinen zu retten. Ich kenne mich mit dem Verhalten meiner Laubbäume ganz gut aus, aber Koniferen sind eben doch etwas anderes und spezieller. Werde mal schauen ob ich das von dir empfohlene Mittel bekommen kann, wenn nicht melde ich mich nochmal bei dir. Was hältst du von Waldleben, müsste von der Wirkbasis doch auf einer ähnlichen Zusammensetzung basieren. Da hat ein Freund aus unserem Mini AK glaube ich noch ein Flasche.
Gruß
Alexis
Gruß
Alexis
- Bonsai-Bene
- Freundeskreis
- Beiträge: 1982
- Registriert: 02.12.2007, 20:00
- Wohnort: Fränkisches Seenland
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Ich persönlich hatte mit Waldleben null Erfolg. Aminopräparate insb. da oben genannte verwende ich seit etwa 3-4Jahren und bin sehr zufrieden. Klar Tote sind tot und werden nicht mehr lebendig. Aber so schwächelnde Pflanzen wie deine oder frisch ausgegrabene reagieren sehr positiv darauf.
MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Ich findes es schon irgendwie faszinierend und welchen Namen mittlerweile Aminosol verkauft wirdBonsai-Bene hat geschrieben: was du noch versuchen könntest wäre SIAPTON ein Aminosäurepräparat 0,5%ig zu Spritzen. (Bezugsquelle gerne per PN)
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
- Bonsai-Bene
- Freundeskreis
- Beiträge: 1982
- Registriert: 02.12.2007, 20:00
- Wohnort: Fränkisches Seenland
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Jürgen keine Ahnung ob es das gleiche ist. Unser Ansprechpartner vom Versuchs und Bertungsring meint auch Siapton wäre von der Wirkung recht gut. Noch dazu kann man es als Netzmittel verwenden.
Wenn ich mich richtig erinnere ist Aminosol aber recht dünnflüssig und stinkt.
Wenn ich mich richtig erinnere ist Aminosol aber recht dünnflüssig und stinkt.
MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Hi Benedict,
ich hab einfach mal die "Datenblätter" verglichen
Hier im Forum schwirren 3 oder 4 verschiedene Bezeichnungen rum. Von Neudorff gibt es auch irgend ein Balsam. Mein Aminosol ist ehr dickflüssig, Sirupartig. Beim Raiffeisen ca. 12€ der Liter. Ich nehm es z.B. zum angießen nach dem umtopfen, zum besprühen und zwischendurch auch mal zum gießen.
Und ja, nach einem Tag in der Sprühflasche fängt es an zu stinken. Ist halt alles organisch
ich hab einfach mal die "Datenblätter" verglichen
Und ja, nach einem Tag in der Sprühflasche fängt es an zu stinken. Ist halt alles organisch
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
- Bonsai-Bene
- Freundeskreis
- Beiträge: 1982
- Registriert: 02.12.2007, 20:00
- Wohnort: Fränkisches Seenland
Re: Trockene Äste eines Wacholders
Also Jürgen hört sich doch irgendwie so an als wäre das Rezept recht ähnlich 
MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
