Juniperus sabina #7 - der schwierige
- Philipp R.
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Juniperus sabina #7 - der schwierige
Hallo,
dieser Wacholder hat mir tanzschön Kopfzerbrechen bereitet.....viele schöne details, die sich aber kaum in einer weise verneinen ließen. schöne Aststellung in der pflanzposition, langweilige stammführung, schönes totholz, falsche Seite, schöne stammführung, blöde wurzel und astellung..
ich hab mich dann gegen das relativ langweilige totholz entschieden und die fräse angesetzt
die unveränderteren dinge (stamm dicke äste etc)) haben bei einer Gestaltung viel zu bestimmen und somit wurde die schöne Bewegung einer guten ast und Spitzenstellung vorgezogen die zweite Herausforderung war der Astknoten, wo alle äste sehr nahe beieinander liegen. ich hab versucht das zu verstecken jetzt ergeben sich viele neue Möglichkeiten. man kann einen der beiden hauptäste entfernen und die spitze konkreter gestalten. zur zeit haben wir hier ja eine haut und eine nebenspitze
interessant wird dann dieses Jahr das umtopfen. die wurzeln sind jetzt total schräg.... was meint ihr, was für eine schale passt dazu?
dieser Wacholder hat mir tanzschön Kopfzerbrechen bereitet.....viele schöne details, die sich aber kaum in einer weise verneinen ließen. schöne Aststellung in der pflanzposition, langweilige stammführung, schönes totholz, falsche Seite, schöne stammführung, blöde wurzel und astellung..
ich hab mich dann gegen das relativ langweilige totholz entschieden und die fräse angesetzt
die unveränderteren dinge (stamm dicke äste etc)) haben bei einer Gestaltung viel zu bestimmen und somit wurde die schöne Bewegung einer guten ast und Spitzenstellung vorgezogen die zweite Herausforderung war der Astknoten, wo alle äste sehr nahe beieinander liegen. ich hab versucht das zu verstecken jetzt ergeben sich viele neue Möglichkeiten. man kann einen der beiden hauptäste entfernen und die spitze konkreter gestalten. zur zeit haben wir hier ja eine haut und eine nebenspitze
interessant wird dann dieses Jahr das umtopfen. die wurzeln sind jetzt total schräg.... was meint ihr, was für eine schale passt dazu?
Keine Bange, der gießt auch nur mit Wasser
Re: Juniperus sabina #7 - der schwierige
Hi Philipp,
oft braucht es nur 1 Sekunde und man hat ein Bild im Kopf, manchmal ist ein Volltreffer, manchmal einfach nur Wunschdenken.
Ich sehe das Bild 4220, allerdings ohne den linken, nach unten gezogenen Ast.
Den kappen und zum Jin umgestalten und dann das ganze in eine halbkugelige Natursteinschale ...
oft braucht es nur 1 Sekunde und man hat ein Bild im Kopf, manchmal ist ein Volltreffer, manchmal einfach nur Wunschdenken.
Ich sehe das Bild 4220, allerdings ohne den linken, nach unten gezogenen Ast.
Den kappen und zum Jin umgestalten und dann das ganze in eine halbkugelige Natursteinschale ...
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
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Thomas D.
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Re: Juniperus sabina #7 - der schwierige
Hallo Philipp,
Als ich deine Gestaltung gesehen habe habe ich auch sofort gedacht das der linke Ast das harmonische Gesamtbild stört. Ich würde den Ast auch entfernen.
Aber sonst
Als ich deine Gestaltung gesehen habe habe ich auch sofort gedacht das der linke Ast das harmonische Gesamtbild stört. Ich würde den Ast auch entfernen.
Aber sonst
Re: Juniperus sabina #7 - der schwierige
Hallo Phillip,
hier mein Vorschlag in Missachtung des Wurzballens,
weil kenn ich nicht.
hier mein Vorschlag in Missachtung des Wurzballens,
weil kenn ich nicht.
MfG André
Hummel Hummel, Mors Mors
Hummel Hummel, Mors Mors
Re: Juniperus sabina #7 - der schwierige
Hallo Philipp,
ich sehe für den Baum mehrere Probleme. Da du den Stamm so ausgefräst hast, wirkt er (auf Bild 4226 zu sehen) ganz schön dünn und zweidimensional. In Zukunft könnte das Probleme machen, das dir der Baum z.B. bei starkem Wind bricht. Ich glaube weniger fräsen wäre hier besser gewesen, zumal die Struktur nicht sehr natürlich wirkt. Bei dem ruhig geschwungenen Stamm, hätte ich das ruhiger wirkende und natürliche Totholz was schon da war bevorzugt. Als nächstes denke ich, dass der Baum schon auch extrem gestresst wurde, da du an dem ausgefrästen Stamm dann noch mit der Flamme rangegangen bist. So wie das Holz aussieht ist der Stamm sicher sehr warm geworden, dann noch alle Äste gebogen usw. Ich würde mir hier ernsthaft Sorgen machen, dass dir der Baum nicht eingeht...
Der linke Ast stört in der Tat sehr, aber ich würde ihn erstmal lassen, da dir sonst noch mehr Saftbahn abstirbt und es für die Gesundheit des Baumes erstmal besser ist, dass er dran bleibt. Was auch schwierig wird sind die Wurzeln. Du hast den Baum so gekippt, dass (zumindest sieht es auf den Bildern so aus) die Wurzeln, die deine Saftbahn versorgen oben liegen und so kaum in eine Schale zu bekommen sind. Um den Baum aufzurichten hätte man eher den Stamm über einige Zeit mit Spannern biegen können. So würde nach dem unteren Stammknick zusätzlich ein schöner Schwung folgen und weiter oben wird es dann immer wilder.
Das sind nur ein paar Gedanken, die mir beim Betrachten der Bilder gekommen sind. Bilder sind ja eh schwierig, wenn es darum geht Gestaltungen zu bewerten.
Ich drück dir die Daumen, dass das mal gut geht...
Grüße
Roy
ich sehe für den Baum mehrere Probleme. Da du den Stamm so ausgefräst hast, wirkt er (auf Bild 4226 zu sehen) ganz schön dünn und zweidimensional. In Zukunft könnte das Probleme machen, das dir der Baum z.B. bei starkem Wind bricht. Ich glaube weniger fräsen wäre hier besser gewesen, zumal die Struktur nicht sehr natürlich wirkt. Bei dem ruhig geschwungenen Stamm, hätte ich das ruhiger wirkende und natürliche Totholz was schon da war bevorzugt. Als nächstes denke ich, dass der Baum schon auch extrem gestresst wurde, da du an dem ausgefrästen Stamm dann noch mit der Flamme rangegangen bist. So wie das Holz aussieht ist der Stamm sicher sehr warm geworden, dann noch alle Äste gebogen usw. Ich würde mir hier ernsthaft Sorgen machen, dass dir der Baum nicht eingeht...
Der linke Ast stört in der Tat sehr, aber ich würde ihn erstmal lassen, da dir sonst noch mehr Saftbahn abstirbt und es für die Gesundheit des Baumes erstmal besser ist, dass er dran bleibt. Was auch schwierig wird sind die Wurzeln. Du hast den Baum so gekippt, dass (zumindest sieht es auf den Bildern so aus) die Wurzeln, die deine Saftbahn versorgen oben liegen und so kaum in eine Schale zu bekommen sind. Um den Baum aufzurichten hätte man eher den Stamm über einige Zeit mit Spannern biegen können. So würde nach dem unteren Stammknick zusätzlich ein schöner Schwung folgen und weiter oben wird es dann immer wilder.
Das sind nur ein paar Gedanken, die mir beim Betrachten der Bilder gekommen sind. Bilder sind ja eh schwierig, wenn es darum geht Gestaltungen zu bewerten.
Ich drück dir die Daumen, dass das mal gut geht...
Grüße
Roy
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Re: Juniperus sabina #7 - der schwierige
Das gefällt mir schon ganz gut, was hast du da links mit dem Ast gemacht?zwanziger hat geschrieben:Hallo Phillip,
hier mein Vorschlag in Missachtung des Wurzballens,
weil kenn ich nicht.
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Re: Juniperus sabina #7 - der schwierige
Ich habe Gott gespielt,
also simuliert, wie es ausschauen könnte,
wenn man einen der unteren Zweige der linken Krone durchtreiben lässt.
Den langen Ast hätte ich weg geschnitten oder als Jin gestaltet.
also simuliert, wie es ausschauen könnte,
wenn man einen der unteren Zweige der linken Krone durchtreiben lässt.
Den langen Ast hätte ich weg geschnitten oder als Jin gestaltet.
MfG André
Hummel Hummel, Mors Mors
Hummel Hummel, Mors Mors
Re: Juniperus sabina #7 - der schwierige
hallo phillip,
gefällt mir auch ganz gut...
behandelst du das holz noch oder lässt du es so?
wird das von allein hell?
grüsse Andreas
gefällt mir auch ganz gut...
behandelst du das holz noch oder lässt du es so?
wird das von allein hell?
grüsse Andreas
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Re: Juniperus sabina #7 - der schwierige
Kommt noch! Im Winter find ich funktioniert das mit dem jin Mittel nicht so tollSchlandi hat geschrieben:hallo phillip,
gefällt mir auch ganz gut...
behandelst du das holz noch oder lässt du es so?
wird das von allein hell?
grüsse Andreas
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Re: Juniperus sabina #7 - der schwierige
Ist halt eine chemische Reaktion. Je kälter, umso langsamer.Philipp R. hat geschrieben:Im Winter find ich funktioniert das mit dem jin Mittel nicht so toll
Re: Juniperus sabina #7 - der schwierige
ahh...danke, wusste ich nicht...
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Re: Juniperus sabina #7 - der schwierige
Totgesagte leben länger?RoyF. hat geschrieben:Hallo Philipp,
ich sehe für den Baum mehrere Probleme. Da du den Stamm so ausgefräst hast, wirkt er (auf Bild 4226 zu sehen) ganz schön dünn und zweidimensional. In Zukunft könnte das Probleme machen, das dir der Baum z.B. bei starkem Wind bricht. Ich glaube weniger fräsen wäre hier besser gewesen, zumal die Struktur nicht sehr natürlich wirkt. Bei dem ruhig geschwungenen Stamm, hätte ich das ruhiger wirkende und natürliche Totholz was schon da war bevorzugt. Als nächstes denke ich, dass der Baum schon auch extrem gestresst wurde, da du an dem ausgefrästen Stamm dann noch mit der Flamme rangegangen bist. So wie das Holz aussieht ist der Stamm sicher sehr warm geworden, dann noch alle Äste gebogen usw. Ich würde mir hier ernsthaft Sorgen machen, dass dir der Baum nicht eingeht...
Der linke Ast stört in der Tat sehr, aber ich würde ihn erstmal lassen, da dir sonst noch mehr Saftbahn abstirbt und es für die Gesundheit des Baumes erstmal besser ist, dass er dran bleibt. Was auch schwierig wird sind die Wurzeln. Du hast den Baum so gekippt, dass (zumindest sieht es auf den Bildern so aus) die Wurzeln, die deine Saftbahn versorgen oben liegen und so kaum in eine Schale zu bekommen sind. Um den Baum aufzurichten hätte man eher den Stamm über einige Zeit mit Spannern biegen können. So würde nach dem unteren Stammknick zusätzlich ein schöner Schwung folgen und weiter oben wird es dann immer wilder.
Das sind nur ein paar Gedanken, die mir beim Betrachten der Bilder gekommen sind. Bilder sind ja eh schwierig, wenn es darum geht Gestaltungen zu bewerten.
Ich drück dir die Daumen, dass das mal gut geht...
Grüße
Roy
Er macht einige gelbe Nadeln, was von Prinzip gut ist, denn er macht was! Braun wäre ein schlechtes Zeichen
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