Ich weiß, dass man Bonsai nach dem umtopfen eine Weile nicht düngen soll...
Meine Frage ist: Ist das nur zu beachten, wenn ein Wurzelrückschritt durchgeführt wurde? Oder generell?
Grund für die Frage ist folgender: Ich habe einen kleinen Feuerahorn in einer winzigen Schale bekommen... der Ahorn soll aber deutlich größer werden also dacht ich mir ich packe ihn in einen deutlich größeren Topf dafür würde ich aber die Wurzeln nicht zurückschneiden und normal düngen... deswegen die Frage
Peppo hat geschrieben:...ich packe ihn in einen deutlich größeren Topf
Hallo Peppo,
die Topfgröße sollte aber auch ungefähr zur Größe des Wurzelballens passen!
Für mich ist ein Topf "zu groß", wenn am Rand ein sehr breiter Bereich bleibt, in dem keine Wurzeln sind. In dieser Konstellation sehe ich die folgenden Gefahren, dass
dieser Randbereich ständig feucht(er) bleibt, weil ja keine Wurzeln da sind, die Wasser aufnehmen und
(abhängig vom Substrat und deinem Düngeverhalten) sich hier Düngesalze in zu hoher Konzentration ansammeln. Und sollten nach einer Zeit die Wurzeln doch hierhin wachsen, könnten die zarten Wurzeln oder sogar die ganze Pflanze Schaden nehmen.
Die Idee mit dem "Platz lassen" ist okay, aber ich würde lieber jedes Jahr einen nur etwas größeren Topf nehmen, als jetzt eine "Regentonne".
Danke für eure schnellen Antworten!
Das, was du in Bezug auf die topfgröße sagst leuchtet ein!
Ich verwende ein Substrat aus Lava, Bims, Blähton und ca. 20% Kokosfaser...
Gießen tue ich täglich, da sowieso alles durchläuft was zu viel ist... Demzufolge dachte ich das auch eine düngeranlagerung eher unwahrscheinlich ist, aufgrund des häufigen spülens:)
Düngen tue ich aufgrund des häufigen wässerns allerdings auch häufiger... Ca. 1 mal die Woche hätte ich gedacht in der empfohlenen Dosis
Nein, denkst Du nicht.
Bei einem derat durchlässigem Substrat kannst du ruhig täglich gießen.
Der Baum nimmt sich was er braucht, der Rest haut durch die Löcher ab.
Hallo,
ich bin gerade am zusammen suchen von Substraten für meine Bäume. Ich würde gerne das fibotherm und grober Torf zu 85/15'ner Mischverhältniss nutzen. Bei uns in der ZG haben sie aber das fibotherm nicht, dafür dass liapor von Sakret. Ginge das auch?
ich verwende grobkörnige Substrate auch in kleinen Schalen. Allerdings werden die im Sommer sehr schnell trocken. An heißen Sommertagen muss daher Mittags statt zum essen in die Kantine zu gehen, zum gießen nach Hause fahren .