heute möchte ich beginnen, Euch meinen zweiten Feldahorn vorzustellen.
Er fällt sicherlich etwas aus der Reihe, manche werden ihn gerade deshalb mögen, für andere wird es wohl nie ein besonderer Bonsai werden.
Für mich ist der Baum spektakulär und ich hoffe, dass ich es schaffe, ihn über die Jahre zu einem richtigen "Exoten" aufzubauen...
Auf jeden Fall ein Baum, der im Gedächtnis hängen bleibt und zum Nachdenken anregt
Genug der Vorrede, bzw. der Vorschusslorbeeren.
Die Geschichte beginnt wieder in einer Kleingartenkolonie. Dort werden Hecken aus Feldahörnern gepflegt. Gepflegt heißt soviel wie ein- bis zweimal im Jahr radikal mit der Heckenscheere auf die gewünschte Höhe zurück schneiden - Jahr für Jahr, konsequent und kompromisslos.
Das führt zu den urigsten Bäumen, mit allerlei Verwachsungen , Mehrfachstämmen und viel Totholz. Ich beschreibe das so ausführlich, weil ich auch andere dafür sensibilisieren will, was dort an Potenzial schlummert! Oft sind die Bäume mehrere Jahrzehnte alt und das bei Höhen von teilweise deutlich unter einem Meter!
Für mich das reinste Yamadorimekka und so habe ich in diesem Winter schon 2 neue Kandidaten aufgespürt...
Aber zurück zum Baum in diesem Thread:
Teil 1 zeigt die Ausgangssituation vor ca. 1,5 Jahren und die Reduzierung auf das Wesentliche.
Teil 2 wird die Entwicklung in 2015 dokumentieren und in Teil 3 sind wir schon in diesem Frühjahr angekommen.
Viel Spaß mit dem Baum und gerne lese ich Eure Rückmeldungen, Gedanken und Vorschläge!!
LG,
marco
