Erstes Material: Hainbuche

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Maustädter
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Erstes Material: Hainbuche

Beitrag von Maustädter »

Hallo zusammen,

mein erstes Bonsai Buch habe ich seit gestern und irgendwie.... musste jetzt eben auch ein Baum her.....
Also ab zum Gartencenter und mal kucken was da so rumsteht. FeldAhorn leider nicht aber: Hainbuchen, jede Menge Hainbuchen. :)
Ich hab mich dann für die mittlere Größe entschieden, da die Mini Pflänzchen mir mal einfach zu klein waren.
So nun habe ich mir dieses Bäumchen geholt: (Das Schaschlikstäbchen im Substrat soll zur Orientierung dienen.
Bild
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Schwachstellen sind sicherlich ein fehlendes Nebari (deshalb davon keine Bilder) und die fehlende Stammverjüngung.

Da der Stamm im unteren Bereich zumindest minimale Kurven macht und auch Triebe an der Richtigen Stelle entwickelt hat entschied ich mich trotzdem für diesen.
So das mit dem Nebari kann ich beim Umtopfen ins Substrat auf den Weg bringen... aber jetzt zu meinen ersten Überlegungen:
Bild

Würdet Ihr gleich zur Schere greifen, oder soll der Baum dieses Jahr einfach nochmal wachsen dürfen????

Die Foto´s habe ich erstmal nicht besser hinbekommen. Auf Wunsch kann ich noch mehr Foto´s einstellen.
Bin über jede Anregung und Tipps dankbar.

Grüße
Jochen
Grüße Jochen
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abardo
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Re: Erstes Material: Hainbuche

Beitrag von abardo »

Hi,

ich würd ihn dieses Jahr bei dir eingewöhnen lassen und gar nichts schneiden und dann im Herbst sich mit dem Gedanken anfreunden oberhalb von deinem oberen "Grünen" zu kappen (um diesen dann als zukünftige Spitze zu verwenden) und alles darunter auch zu verwenden sowie den Reststamm im Herbst mit Draht noch ein wenig Bewegung zu verpassen.

Die obersten "roten" kann man jetzt auch noch (für ein paar Wochen) mit Draht in eine bessere Ansatzposition bringen.
Zuletzt geändert von abardo am 02.04.2016, 08:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
Maustädter
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Re: Erstes Material: Hainbuche

Beitrag von Maustädter »

abardo hat geschrieben:Hi,

ich würd ihn dieses Jahr bei dir eingewöhnen lassen und gar nichts zu schneiden und dann im Herbst sich mit dem Gedanken anfreunden oberhalb von deinem oberen "Grünen" zu kappen (um diesen dann als zukünftige Spitze zu verwenden) und ....

Hallo Frank,

erstmal Danke für Deine Meinung. O.K. das ganze mal weiter wachsen lassen hatte ich ja gedanklich auch schon auf den Zettel, und das oben viel weg muss war auch klar.
Aber.... wenn man das Ding eh kappt, und jetzt eh keine "Schnittmaßnahmen" einleitet, dann spiele ich mit dem Gedanken den oberen Teil abzumoosen. Mit etwas Glück hab ich dann ein "zweit-Bäumchen".
das Abmoosen könnte ja noch ne ganze Ecke weiter oben passieren, und dürfte doch so keine zu große Rolle spielen - oder?

Grüße Jochen
Grüße Jochen
Oskar
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Re: Erstes Material: Hainbuche

Beitrag von Oskar »

Hallo, ich würde die Hainbuche da, sie für mich noch eine Jungplfanze ist, ersteinmal zurückschneiden und anschließend wachsen lassen damit sie an Stammdicke zulegt. Danach 1x im Jahr zurück schneiden und grob umstechen. Wenn du keinen Garten hast, benutzte einen Teichtopf.
Maustädter
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Re: Erstes Material: Hainbuche

Beitrag von Maustädter »

So,
ich bin die Tage immer wieder vor meinem Bäumchen gesessen und habe vor mich hinüberlegt. Anregungen was man machen kann oder sollte wurde hier ja gegeben.
Da fielen mir die Worte von Frank wieder ein, der mir da schrieb:

abardo hat geschrieben:Hi,

... und dann im Herbst sich mit dem Gedanken anfreunden oberhalb von deinem oberen "Grünen" zu kappen (um diesen dann als zukünftige Spitze zu verwenden) und alles darunter auch zu verwenden sowie den Reststamm im Herbst mit Draht noch ein wenig Bewegung zu verpassen.

Die obersten "roten" kann man jetzt auch noch (für ein paar Wochen) mit Draht in eine bessere Ansatzposition bringen.
was genau meinst Du mit Herbst Frank???

Nachdem ich (sofern meine Recherchen richtig sind) die Hainbuche keinen expliziten Johannistrieb bringt, dachte ich an einen Rückschnitt Ende Juni/Anfang Juli um dem Bäumchen noch Zeit zu geben um sich für den Winter zu rüsten.
Ich beabsichtige da einen starken Rückschnitt und die Kappung des Leittriebes. Diesen würde ich etwas länger lassen falls da ein Stück austrocknet.
An die Wurzeln geht´s dann wohl besser erst im Frühjahr.

Falls ich mit dieser "denke" auf dem Falschen Gleis stehe - nehme ich gern Anregungen bzw. Verbesserungsvorschläge an.
Grüße Jochen
Roman SW
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Re: Erstes Material: Hainbuche

Beitrag von Roman SW »

abardo hat geschrieben:Hi,

ich würd ihn dieses Jahr bei dir eingewöhnen lassen und gar nichts schneiden und dann im Herbst......
;-)
Maustädter
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Re: Erstes Material: Hainbuche

Beitrag von Maustädter »

Roman SW hat geschrieben:
abardo hat geschrieben:Hi,

ich würd ihn dieses Jahr bei dir eingewöhnen lassen und gar nichts schneiden und dann im Herbst......
;-)
Hallo Roman SW,

Danke für den Wink mit dem Zaunpfahl. Vor lauter grübeln, kucken und Lesen, den entscheidenden Hinweis so nicht gelesen. :oops:

Bleibt die Frage: Wann ist für Frank Herbst, mir geht´s hauptsächlich darum nicht zu spät zu schneiden.
Grüße Jochen
Roman SW
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Re: Erstes Material: Hainbuche

Beitrag von Roman SW »

Herbst ist die Zeit wenn alle Blätter ab sind. Dann siehst du, nach einer hoffentlich wachstumsreichen Saison, wo genau ein erster Schnitt angesetzt werden sollte. Ob du dann sofort, im tiefsten Winter oder erst im Frühjahr schneidest ist egal.
Maustädter
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Re: Erstes Material: Hainbuche

Beitrag von Maustädter »

Hallo Roman SW,

Danke für die Antwort. Bin mir da wohl selbst im Weg gestanden.
Dann lass ich mich mal überraschen was das Bäumchen dieses Jahr über so (aus-)treibt.
Alles andere ergiebt sich dann "ab Herbst." :)
Grüße Jochen
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