Acer Palmatum mit Potential (!?)
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Nebari2012
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Acer Palmatum mit Potential (!?)
Hallo zusammen,
immer wieder bin ich fasziniert von den genialen Bäumen die hier vorgestellt werden. Natürlich möchte jeder der sich mit Bonsai beschäftigt, auch möglichst vorzeigbare Exemplare entwickeln und präsentieren.
Der Kandidat, den ich euch in diesem Threat zeigen und dokumentieren möchte soll ein solches Exemplar werden.
Ich habe wenige Bäume und möchte mich aber dafür umso mehr um die wenigen kümmern.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mich bei der Gestaltung unterstützen würdet.
Leider beherrsche ich die Bildbearbeitung überhaupt nicht, sodass ich kein Virtual erstellen kann.
Ich habe die folgende Vorstellung:
Der linke, schwächere Stamm soll bis auf den ersten Trieb gekürzt werden, dort soll dann der linke Teil der Gesamtkrone entstehen. Der rechte Stamm soll den grünen Fronttrieb und die linke Stammspitze verlieren. Um den Hauptstamm sollen je nach Möglichkeit neue Äste angeordnet werden die im Sinne der frei aufrechten Form ein stimmiges Gesamtbild erzeugen sollen.
Ich bin auf eure Ideen sehr gespannt.
Viele Grüße,
Sebastian
immer wieder bin ich fasziniert von den genialen Bäumen die hier vorgestellt werden. Natürlich möchte jeder der sich mit Bonsai beschäftigt, auch möglichst vorzeigbare Exemplare entwickeln und präsentieren.
Der Kandidat, den ich euch in diesem Threat zeigen und dokumentieren möchte soll ein solches Exemplar werden.
Ich habe wenige Bäume und möchte mich aber dafür umso mehr um die wenigen kümmern.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mich bei der Gestaltung unterstützen würdet.
Leider beherrsche ich die Bildbearbeitung überhaupt nicht, sodass ich kein Virtual erstellen kann.
Ich habe die folgende Vorstellung:
Der linke, schwächere Stamm soll bis auf den ersten Trieb gekürzt werden, dort soll dann der linke Teil der Gesamtkrone entstehen. Der rechte Stamm soll den grünen Fronttrieb und die linke Stammspitze verlieren. Um den Hauptstamm sollen je nach Möglichkeit neue Äste angeordnet werden die im Sinne der frei aufrechten Form ein stimmiges Gesamtbild erzeugen sollen.
Ich bin auf eure Ideen sehr gespannt.
Viele Grüße,
Sebastian
Zuletzt geändert von Nebari2012 am 18.04.2016, 19:41, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
Hallo Sebastian,
Du hast es uns mit Deinen schattigen Fotos natürlich nicht gerade leicht gemacht, Ideen zu Deinem Baum zu entwickeln.
Generell kann man aber schon sagen, dass es viel Zeit braucht, um aus diesem Rohling einen schönen Bonsai zu machen.
Er hat einen dicken Stamm, was gut ist, der mit der Y-Form noch nicht sehr ansprechend aussieht. Da besteht Handlungsbedarf!
Am besten vielleicht den dünneren Substamm bis auf die Höhe der Schnittstelle des dickeren kappen?
Außerdem sind die dicken, unverjüngten, starr nach oben gerichteten Äste unbrauchbar. Von denen wirst Du Dich verabschieden müssen und neue Äste aus noch jungen, formbaren Ästchen aufbauen.
Das Nebari ist nicht wirklich sichtbar, aber da dieser Baum vermutlich im Feld herangezogen wurde, wird daran wahrscheinlich auch einiges zu tun sein über die Jahre.
Die Schnittstellen am Stamm solltest Du unbedingt mit Wundverschluss versorgen, weil Fächerahorne anfällig für eindringende Pilzkrankheiten sind und z.B. mit der japanischen Wundknete oder Alutape das Zuwachsen deutlich beschleunigt wird.
Vielleicht kann mein einer Fächerahorn in diesem Thread ein paar Anregungen geben: http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =9&t=23342
An ihn hat mich Dein Baum in mancher Hinsicht erinnert.
LG, Heike
Du hast es uns mit Deinen schattigen Fotos natürlich nicht gerade leicht gemacht, Ideen zu Deinem Baum zu entwickeln.
Generell kann man aber schon sagen, dass es viel Zeit braucht, um aus diesem Rohling einen schönen Bonsai zu machen.
Er hat einen dicken Stamm, was gut ist, der mit der Y-Form noch nicht sehr ansprechend aussieht. Da besteht Handlungsbedarf!
Am besten vielleicht den dünneren Substamm bis auf die Höhe der Schnittstelle des dickeren kappen?
Außerdem sind die dicken, unverjüngten, starr nach oben gerichteten Äste unbrauchbar. Von denen wirst Du Dich verabschieden müssen und neue Äste aus noch jungen, formbaren Ästchen aufbauen.
Das Nebari ist nicht wirklich sichtbar, aber da dieser Baum vermutlich im Feld herangezogen wurde, wird daran wahrscheinlich auch einiges zu tun sein über die Jahre.
Die Schnittstellen am Stamm solltest Du unbedingt mit Wundverschluss versorgen, weil Fächerahorne anfällig für eindringende Pilzkrankheiten sind und z.B. mit der japanischen Wundknete oder Alutape das Zuwachsen deutlich beschleunigt wird.
Vielleicht kann mein einer Fächerahorn in diesem Thread ein paar Anregungen geben: http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =9&t=23342
An ihn hat mich Dein Baum in mancher Hinsicht erinnert.
LG, Heike
- kressevadder
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Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
Also an Katzen auf Bonsaibildern hat man sich ja gewöhnt, aber das ist schon mal ne Abwechslung

Aber zurück zum Thema...
Aber zurück zum Thema...
Ich fordere einen BioGreenHealthGenderPoliticalCorrectness freien Tag pro Woche - Erholung muß sein!
Mein Bonsaitagebuch
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Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
wäre es mein baum, würde ich durch abmoosen einen mehrfachstamm daraus machen. der winkel ist dafür gerade noch ok...
die rot eingezeichneten behalten, den rest abschneiden.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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Nebari2012
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Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Beiträge!
@kressevadder: Anspielung verstanden, drüber nachgedacht, geschämt, geändert.
@achim: Danke für die Idee, das ich radikal vorgehen sollte denke ich mir, diese Variante ist mir im Moment aber noch zuuuu krass, aber mal sehen was noch für Ideen kommen.
@Heike: Liebe Heike, genau dein Baum und Threat haben mich inspiriert, meinen Baum zu kaufen. Nachdem ich die Bilde rnun getauscht habe, kannst Du die Details glaube ich etwas besser erkennen, Bilder des Wurzelballens habe ich auch beigefügt. Den Substamm werde ich auf jeden Fall stark einkürzen, wie Du sagst, bis auf die Wunde des Hauptstamms. Mal sehen wo die Knospe für die Stammfortführung sprießt.
Wundverschlussmittel habe ich leider nicht zur Hand, meinst Du mit Alutape, das Aluklebeband welches man für alukaschierte Dämmung verwendet? Dazu hätte ich Zugang
Zeit habe ich im Übrigen, ich bin schließlich erst 32 Jahre alt, da erhoffe ich mir noch ein paar Jahre Bonsaispaß...
Viele Grüße,
Sebastian
vielen Dank für eure Beiträge!
@kressevadder: Anspielung verstanden, drüber nachgedacht, geschämt, geändert.
@achim: Danke für die Idee, das ich radikal vorgehen sollte denke ich mir, diese Variante ist mir im Moment aber noch zuuuu krass, aber mal sehen was noch für Ideen kommen.
@Heike: Liebe Heike, genau dein Baum und Threat haben mich inspiriert, meinen Baum zu kaufen. Nachdem ich die Bilde rnun getauscht habe, kannst Du die Details glaube ich etwas besser erkennen, Bilder des Wurzelballens habe ich auch beigefügt. Den Substamm werde ich auf jeden Fall stark einkürzen, wie Du sagst, bis auf die Wunde des Hauptstamms. Mal sehen wo die Knospe für die Stammfortführung sprießt.
Wundverschlussmittel habe ich leider nicht zur Hand, meinst Du mit Alutape, das Aluklebeband welches man für alukaschierte Dämmung verwendet? Dazu hätte ich Zugang
Zeit habe ich im Übrigen, ich bin schließlich erst 32 Jahre alt, da erhoffe ich mir noch ein paar Jahre Bonsaispaß...
Viele Grüße,
Sebastian
Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
das mit dem abmoosen funktioniert beim normalen a.p. sehr zuverlässig. hatte auch erst etwas bammel, aber bei 2 versuchen hat es bei mir ohne probleme funktioniert. vorteil ist, dass du innerhalb kurzer zeit einen optimalen wurzelansatz bekommst.
die frage ist doch, wie man aus solchem material das optimum rausholt.
denn viel arbeit bedeutet es in jedem fall. und wenn hinterher was unbefriedigendes dabei rauskommt, ärgert man sich...
wenn deine endvision aber bei der anderen gestaltung besser ist, dann mach es so.
die frage ist doch, wie man aus solchem material das optimum rausholt.
denn viel arbeit bedeutet es in jedem fall. und wenn hinterher was unbefriedigendes dabei rauskommt, ärgert man sich...
wenn deine endvision aber bei der anderen gestaltung besser ist, dann mach es so.
Gruss, Achim
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chinesische Weisheit
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Nebari2012
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Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
Ok, das mit dem Abmoosen behalte ich mal im Hinterkopf, quasi Plan-B. 
Findest Du den Wurzelansatz denn so schlecht? Ich dachte gerade der sei bei dem Exemplar echt brauchbar.
Grüße,
Sebastian
Findest Du den Wurzelansatz denn so schlecht? Ich dachte gerade der sei bei dem Exemplar echt brauchbar.
Grüße,
Sebastian
Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
ja, das war mehr allgemein 
Gruss, Achim
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Nebari2012
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Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
Alles klar Achim, dann kenne ich ja nun Deine Meinung.
Hat noch jemand eine andere kreative Idee?
Grüße,
Sebastian
Hat noch jemand eine andere kreative Idee?
Grüße,
Sebastian
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chris-git@rre
Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
Hallo,
ich finde den Wurzelansatz gut.
War der so oder hast Du schon daran gearbeitet?
ich finde den Wurzelansatz gut.
War der so oder hast Du schon daran gearbeitet?
Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
Hallo Sebastian,
die neuen Fotos sind viel besser. Auf dem letzten Bild sieht auch das Nebari recht gut und ausbaufähig aus, auf dem vorletzten ist eine hässliche dicke Wurzel zu sehen, die unbedingt entfernt werden sollte.
(threat = Drohung, thread = Faden, Thema)
Eigentlich kann man meinen großen Ahorn fast eher als abschreckendes Beispiel sehen, weil es so viel Zeit, Mühe und Techniken braucht, um daraus was brauchbares zu machen.
Generell sollte man sich, wenn man Bonsai macht, aber am besten auch die japanische Wundknete in den runden Plastikdosen zulegen.
Liebe Grüße und viel Erfolg,
Heike
die neuen Fotos sind viel besser. Auf dem letzten Bild sieht auch das Nebari recht gut und ausbaufähig aus, auf dem vorletzten ist eine hässliche dicke Wurzel zu sehen, die unbedingt entfernt werden sollte.
Ich drohe doch niemandem...Nebari2012 hat geschrieben:@Heike: Liebe Heike, genau dein Baum und Threat haben mich inspiriert, meinen Baum zu kaufen.)
Eigentlich kann man meinen großen Ahorn fast eher als abschreckendes Beispiel sehen, weil es so viel Zeit, Mühe und Techniken braucht, um daraus was brauchbares zu machen.
Das zeigt der Baum dann. Da kommt ggf. was aus dem Holz, was noch nicht zu sehen ist.Nebari2012 hat geschrieben:Den Substamm werde ich auf jeden Fall stark einkürzen, wie Du sagst, bis auf die Wunde des Hauptstamms. Mal sehen wo die Knospe für die Stammfortführung sprießt.)
Für Ahorne und ein paar andere schnell wachsende Laubbaumarten ist genau das Alutape sehr gut als Wundverschluss geeignet!Nebari2012 hat geschrieben:Wundverschlussmittel habe ich leider nicht zur Hand, meinst Du mit Alutape, das Aluklebeband welches man für alukaschierte Dämmung verwendet? Dazu hätte ich Zugang
Generell sollte man sich, wenn man Bonsai macht, aber am besten auch die japanische Wundknete in den runden Plastikdosen zulegen.
Liebe Grüße und viel Erfolg,
Heike
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Nebari2012
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Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
Hallo,
Chris, danke, der Wurzelansantz wurde bisher von mir nur aufgeräumt und stark reduziert. Die Pflanze stammt aus einer Baumschule und war in einen 20-Liter-Container gepflanzt. Der Ballen war insgesamt also um ein vielfaches größer und es wurde wohl vorher nie etwas daran getan.
Heike, die dicke, aufgeplatzte Wurzel meinst Du? Die werde ich dann wohl am besten im nächsten Frühjahr in Angriff nehmen, was? Ich habe sowieso schon die Befürchtung, dass meine Wurzelreduktionen den Baum arg schwächen. Zur Zeit stagniert der Austrieb stark, kann aber auch an den Temperaturen liegen, tagsüber max. 12°C.
Threat / Thread....bitte, Du weist ja was ich meine. Bin nicht so Forenroutiniert. Sorry, ich lege grundsätzlich jedoch viel Wert auf eine einwandfreie Rechtschreibung. Kommt nicht wieder vor...
Das AluTape werde ich mal draufpappen. Muss die Wunde quasi luftdicht verschlossen werden, also am besten einmal um den Stamm wickeln?
Danke Deine Hilfe.
Grüße,
Sebastian
Chris, danke, der Wurzelansantz wurde bisher von mir nur aufgeräumt und stark reduziert. Die Pflanze stammt aus einer Baumschule und war in einen 20-Liter-Container gepflanzt. Der Ballen war insgesamt also um ein vielfaches größer und es wurde wohl vorher nie etwas daran getan.
Heike, die dicke, aufgeplatzte Wurzel meinst Du? Die werde ich dann wohl am besten im nächsten Frühjahr in Angriff nehmen, was? Ich habe sowieso schon die Befürchtung, dass meine Wurzelreduktionen den Baum arg schwächen. Zur Zeit stagniert der Austrieb stark, kann aber auch an den Temperaturen liegen, tagsüber max. 12°C.
Threat / Thread....bitte, Du weist ja was ich meine. Bin nicht so Forenroutiniert. Sorry, ich lege grundsätzlich jedoch viel Wert auf eine einwandfreie Rechtschreibung. Kommt nicht wieder vor...
Das AluTape werde ich mal draufpappen. Muss die Wunde quasi luftdicht verschlossen werden, also am besten einmal um den Stamm wickeln?
Danke Deine Hilfe.
Grüße,
Sebastian
Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
Hallo Sebastian,
genau, die dicke Wurzel kannst Du beim nächsten Umtopfen eliminieren.
Du brauchst Dir keine Gedanken zu machen, dass Dein Wurzelschnitt den Baum großartig belastet, das steckt der Fächerahorn locker weg.
Dass der Austrieb langsam erfolgt wird wirklich mehr an den Temperaturen liegen, bei meinen nicht dieses Jahr umgetopften Bäumen geht es auch nicht schneller voran.
Das Alutape klebt richtig kräftig und Du brauchst es nur auf die Schnittstelle und ca. 5 mm über den Rand hinüber kleben. Nicht um den Stamm wickeln.
Die Wunde vorher noch einmal mit der Konkav- oder Knospenzange gut nachschneiden, die steht noch einiges über, und mit einem scharfen Messer schön glätten, damit sie gut zuwachsen kann.
LG, Heike
(In Sachen threat habe ich nur ein bisschen vor mich hingegrinst, wie ein geänderter Buchstabe die Bedeutung verändern kann. Sorry, wollte Dir nicht zu nahe treten.)
genau, die dicke Wurzel kannst Du beim nächsten Umtopfen eliminieren.
Du brauchst Dir keine Gedanken zu machen, dass Dein Wurzelschnitt den Baum großartig belastet, das steckt der Fächerahorn locker weg.
Dass der Austrieb langsam erfolgt wird wirklich mehr an den Temperaturen liegen, bei meinen nicht dieses Jahr umgetopften Bäumen geht es auch nicht schneller voran.
Das Alutape klebt richtig kräftig und Du brauchst es nur auf die Schnittstelle und ca. 5 mm über den Rand hinüber kleben. Nicht um den Stamm wickeln.
Die Wunde vorher noch einmal mit der Konkav- oder Knospenzange gut nachschneiden, die steht noch einiges über, und mit einem scharfen Messer schön glätten, damit sie gut zuwachsen kann.
LG, Heike
(In Sachen threat habe ich nur ein bisschen vor mich hingegrinst, wie ein geänderter Buchstabe die Bedeutung verändern kann. Sorry, wollte Dir nicht zu nahe treten.)
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Nebari2012
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Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
Hallo zusammen,
jetzt geht es bald wieder los und ich möchte an meinem Ahorn weitere Schritte für die nächste Vegetationsperiode mit auf den Weg geben.
So wie es aussieht, hat er meine letztjährigen Maßnahmen gut überstanden, sodass ich dieses Jahr gerne die letzten unbrauchbaren Steiltriebe und die zu fette Wurzel entfernen möchte.
Was meint ihr, sollte die Wurzel direkt am Stamm bündig entfernt werden oder sollte ich einen Stummel von ca. 3cm stehen lassen und ab da feinere Wurzeln ausbilden lassen?
Viele Grüße,
Sebastian
jetzt geht es bald wieder los und ich möchte an meinem Ahorn weitere Schritte für die nächste Vegetationsperiode mit auf den Weg geben.
So wie es aussieht, hat er meine letztjährigen Maßnahmen gut überstanden, sodass ich dieses Jahr gerne die letzten unbrauchbaren Steiltriebe und die zu fette Wurzel entfernen möchte.
Was meint ihr, sollte die Wurzel direkt am Stamm bündig entfernt werden oder sollte ich einen Stummel von ca. 3cm stehen lassen und ab da feinere Wurzeln ausbilden lassen?
Viele Grüße,
Sebastian
Re: Acer Palmatum mit Potential (!?)
Welche Wurzel meinst Du denn da genau?Nebari2012 hat geschrieben:Was meint ihr, sollte die Wurzel direkt am Stamm bündig entfernt werden oder sollte ich einen Stummel von ca. 3cm stehen lassen und ab da feinere Wurzeln ausbilden lassen?
Allgemein ist die Vorgehensweise, dass man die nach unten wachsenden Wurzeln möglichst kurz schneidet, bei den seitlichen Wurzeln die dickeren stärker zurücknimmt und die dünneren weniger. Man versucht die dicken Wurzeln möglichst jeweils auf dünnere abzusetzen. Wenn keine dünneren in Stammnähe abzweigen und man die Wurzel auf einen Stumpf zurückschneiden muss, ist beim Fächerahorn die Chance ganz gut, dass dort junge Wurzeln austreiben. Am besten deckt man die gekappte Wurzel mit Fahrradschlauchgummi ab, damit dort nichts austrocknet.
Bündig am Stamm abschneiden sollte man nur Wurzeln, die viel zu dick sind, zu hoch ansetzen, am Ansatz gleich quer verlaufen oder viel zu dicht neben ihren Nachbarn, während an allen anderen Stellen die Wurzeln passende Abstände haben.
Ich hoffe, das ist schon mal hilfreich.
LG, Heike
