Servus an alle
Heute muss ich Euch einmal etwas beichten.
Die Mugo ist mir in der Entwicklung einfach entglitten. Ich habe die Kerzen nicht pinziert und den Zuwachs einfach unterschätzt. Darüber hinaus musste ich mich regelrecht zwingen den Baum hin und wieder zu drahten. An den vielen kleinen und feinen Ästen Draht anzulegen ist echt eine Geduldsarbeit.
Diese Zeit muss man jedoch investieren sonst wächst ein Baum sehr schnell wieder aus der Form.
Den Höhepunkt hatte der Baum auf dem Bild vom März 2012. Da hat er mir sehr gut gefallen.

- März 2012
Dann begann der Schlendrian.
So schaut ein Baum aus wenn man ihn ab einem gewissen Reifegrad ein Jahr nicht pinziert. Bei so kleinen Bäumen ist das noch viel gravierender als bei großen Bäumen. Zusätzlich ist die tote Borke mit den Jahren unansehnlich geworden und ich musste sie entfernen.

- 16.10.2014
2015 habe ich ihn die Mugo dann halbherzig bearbeitet. Es gelang mir jedoch nicht die Ausstrahlung von 2013 wieder herzustellen.

- 17.10.2015
Ich kann euch sagen, das hat mich sowas von geärgert aber es war mir auch eine gute Lehre. Jedenfalls musste mit dem Baum etwas passieren. Das Grün ist viel zu schwer geworden. Und wenn wir schon dabei sind, muss doch da noch mehr aus dem Baum herauszuholen sein. Als erstes habe ich den Hauptast, der in meinen Augen schon zu lang war entfernt.

- 17.10.2015 Ast ab

- 17.10.2015
Den Winter über hat der Baum wieder ein Schattendasein geführt. Ich war sehr stark im Zweifel ob ich bei dem Baum nicht die Vorderseite wechseln sollte. Hier sieht man nur sehr plakativ das Totholz. Die lebende Saftbahn verläuft zum Großteil auf der Rückseite.
Mehrere Besprechungen mit sehr guten Gestaltern brachten eigentlich auch kein Ergebnis. Die Meinungen zum Wechsel der Vorderseite gingen sehr weit auseinander. Von unbedingt bis bloß nicht.
Hier die bisherige Rückseite des Baumes.

- Rückseite