Acer Monspessulanum

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Arkadius
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Arkadius »

Hallo Norbert,

den Ahorn hast du sehr gut im Griff. Da bin ich auf jedes weitere Update gespannt.

Gruß
Arkadius
グルッス

アルカディウス
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Norbert_S
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Norbert_S »

Vielen Dank für die lieben Kommentare.

Danke, Stephan für das Angebot.
Wenn ich mir im Frühjahr die unterirdische Entwicklung in Ruhe betrachtet habe, komme ich vielleicht auf dein Angebot zurück.

Klaus, eine schlanke Gestaltung habe ich bisher noch nicht ins Auge gefasst. Der Baum ist noch so in den Anfängen und ich lass mich da gerne vom Baum leiten.
Ich habe da noch gar nichts konkretes im Kopf. Die Schnittstelle habe ich etwas mit dem Dremel bearbeitet, nachdem sich jetzt durch den schönen Zuwachs der letzen beiden Jahre guter Kallus gezeigt hat und die Rücktrocknungen gut zu erkennen waren. Da wird im Herbst noch einmal nachgearbeitet und dann darf die Natur wirken.
Um im Spitzenbereich noch weiter Vedickung zu erzielen, werde ich noch ein gutes Stück absetzen, wieder wachsen lassen.... Du kennst das Spiel.
Norbert

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Frank Abbing
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Frank Abbing »

Hallo Norbert,

dein Baum gefällt mir sehr gut, einen ähnlichen Rohling besitze ich selber, wenn der auch noch nicht so weit ist wie dein Brummer. :-)
Totholzbearbeitung im Spitzenbereich steht noch aus.
Ich denke, die hast du inzwischen durchgeführt. Mich würde ein Bild davon interessieren, die Wunde war ja doch schon sehr groß. Da bin ich gespannt, wie sich die Heilung entwickelt hat.
Liebe Grüße
Frank *up*
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Norbert_S
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Norbert_S »

Frank,
ich habe da gar nicht viel gemacht. Wenn die Blätter gefallen sind mach ich en Foto.
Norbert

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Frank Abbing
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Frank Abbing »

Prima, danke! :)
Liebe Grüße
Frank *up*
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Norbert_S
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Norbert_S »

Hallo

Die letzte Septemberwoche bin ich die Mosel rauf bis Saarburg gefahren und habe die Gelegenheit genutzt beim wandern durch die Weinberge (wer dort leben darf, ist schon ein Glückspilz, fehlt halt der Geruch der Meere aber sonst top) den Felsenahorn in seinem natürlichen Habitat anzuschauen.

Richtig alte borkige Bäume sind nicht häufig, aber die wenigen, die ich gesehen habe, waren wunderschön.
Breit ausladend, nie schwer wirkend und trotzdem zeigen sie einen festen, stabilen Ausdruck. Das sind dann schon echte Hingucker.

Diesen Ausdruck mit meinem Baum zu erzielen wird schwerlich möglich sein. Selbst bei großzügigster Kronengestaltung wird der Stamm immer massiv wirken.
Warten wir also die weitere Entwicklung ab, der gestalterische Ausruck, den der Ahorn einmal ausstrahlen soll, ist mir jetzt zumindest sehr klar geworden.

Der Kerl ignoriert als einziger Laubbaum in meiner Sammmlung den Kalender und steht noch voll im Grün, noch kein Blatt zeigt Schwäche.
Norbert

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Sullivan, 1924
olli.w.
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von olli.w. »

.
Mosel-Riesling !
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Norbert_S
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Norbert_S »

Ist ja schon ein paar Monate her, Zeit fürein Update.

Der Felsenahorn ist nach wie vor sehr vital und macht mir viel Freude.
Die filigrane, weit ausladende Krone der frei wachsenden Exemplare werde ich bei diesem Stamm nicht erziehlen können. Das würde jedes Bonsaimaß sprengen.
Ein vernünftiger Kompromis dürfte aber möglich sein zwischen dem wilden Original und einer zu artigen Gestaltung.

Kleiner ist er geworden, weil ich den in der Spitze etablierten Opferast jetzt nach 4 Jahren gut entfernen konnte.
Etwas höher wird er wieder werden, mit ausladender Krone und unterschiedlich weit ausragenden Ästen.
Im Frühjahr ist er in eine Klika-Schale gekommen - nicht ganz unpassend, wie ich finde.

Es ist sicherlich zu merken, dass ich mit der Entwicklung nicht ganz unzufrieden bin.
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Die nächsten aufwändigen Arbeiten werden dann über die Jahre am Nebari erfolgen.
Wie nicht anders zu erwarten war, hat das einschlitzen des Stammes, einstreichen mit Wurzel-Fix und abdecken mit Fahrradschlauch bei diesem alten Recken keinerlei Wirkung erzielt.
Auch die vorhandenen Wurzeln haben auf das teilweise anschneiden der Rinde um zusätzliche Wurzelbildung zu provozieren nicht reagiert.

Hier werde ich wohl mit Ablaktionen im Wurzelbereich arbeiten müssen - Zukunftsmusik - und der dauerhaften Arbeit zur Verbesserung des Baumes geschuldet - wird freudvoll erledigt bzw. versucht werden.
Norbert

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Ferry
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Ferry »

Dein Acer monspessulanum hat schon sichtbare Fortschritte gemacht. Ich wünsche Dir Erfolg beim Ablaktieren zur Verbesserung des Nebari.

Es bliebe noch Abmoosen; das wäre allerdings eine kleine Dummheit bei der vorhandenen guten Verjüngung des Stammes und einiger immerhin brauchbarer Wurzeln.
LG,
F.
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Norbert_S
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Norbert_S »

Ferry,
ich habe schon viele Bäume abgemoost, auch große und alte dicke Exemplare waren dabei, aber bei diesem Baum scheint es mir kein geeignetes Mittel zu sein.
Die Gefahr eines Totalverlustes wäre mir einfach zu groß.

Wer mit Yamadori arbeitet, der muss auch mit den Nachteilen klarkommen.
Mir war von vornherein klar, dass eine Entwicklung dieses Baumes mehr als ein Jahrzehnt dauern würde.
Ergebnis offen.
Norbert

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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von olli.w. »

Eine so dicken Felsenahorn abzumoosen ist meiner Meinung nach unmöglich.
Ich habe das mal am Standort mit zwei Pfl. versucht, trotz guter Pflege und giesen inkl.Wasser schleppen......ToT.

Gruß Olli
Mosel-Riesling !
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Norbert_S
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Norbert_S »

Der Dicke steht nach Frühjahrsschnitt kurz vor dem Austrieb und strotzt vor Kraft.
P1040243.JPG
P1040244.JPG
P1040245.JPG
P1040246.JPG
Norbert

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Heike_vG
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Heike_vG »

Es ist schön, diesen Baum in so vitalem Zustand zu sehen, Norbert. :-D
Mir erscheinen die Äste und Zweige jedoch bei mehrmaligem Hinschauen etwas wirr in alle Richtungen zu stehen. Zwar würde ich den Baum auch nicht zu sehr regulieren wollen, aber ein wenig ordnend eingreifen würde ich vielleicht doch...!?

Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Dirk K. aus L.
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Hallo!
Heike_vG hat geschrieben: Mir erscheinen die Äste und Zweige jedoch bei mehrmaligem Hinschauen etwas wirr in alle Richtungen zu stehen. Zwar würde ich den Baum auch nicht zu sehr regulieren wollen, aber ein wenig ordnend eingreifen würde ich vielleicht doch...!?
Ich habe ebenfalls seit einigen Jahren einen recht mächtigen Felsenahorn in meiner Sammlung.

Der Astaufbau ist insofern recht anspruchsvoll, als die Äste ausgesprochen staksig wachsen -- wenn man sie lässt. Ich habe bei meinem Yamadori mittlerweile fast alle "wilden" Äste weggeschnitten und baue neu auf; die jungen Astansätze werden noch im ersten Lebensjahr per Draht in Form gebracht . Das dauert zwar, aber der ästhetische Gewinn ist enorm.

Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass bei Bonsai vor allem Folgendes zählt: Fleiß, Fleiß und außerdem Fleiß.


Grüße

Dirk
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
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Norbert_S
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Re: Acer Monspessulanum

Beitrag von Norbert_S »

Dirk,
verstehe ich dich richtig, dass es anspruchsvoll ist, einen Ast mit Draht in eine gewollte Form zu bringen und wenn man das macht, ist man fleißig?
Und wenn ich das nicht mache, weil ich diesen Baum durch Schnitt erziehen will und deshalb einen anderen Zeit- und Ästetikansatz habe, arbeite ich anspruchslos und bin faul?
Norbert

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