habe schon die Suchfunktion bemüht, aber alle Aussagen zu dem Thema sind irgendenwie unbefriedigend.
Fakt ist, ich habe eine Fichte (Rohling) und bemühe mich seit Jahren um Feinverzweigung, bzw., Austrieb aus dem alten Holz.
Historie:
Vor drei Jahren riet mir jemand, die Neutriebe um ca. zwei Drittel zu kappen - auch dort, wo keine neuen Knospen angelegt waren - das hat mich einige Äste gekostet, denn es passierte dort außer wegtrocknen nichts mehr.
Letztes Jahr habe ich die Triebe durchwachsen lassen und erst in diesem Frühjahr die Triebe (mit vielen Knospen) auf zwei oder drei Knospen zurück genommen.
Das hat sehr gut geklappt, die Knospen haben sich sehr schön zu neuen Trieben entwickelt.
Allerdings ist am alten Holz nichts passiert - also nur die neuen Triebe haben sich entwickelt, sonst nichts.
Habe die Äste in diesem Frühjahr mal etwas auseinander gefächert, damit sie mehr Licht bekommen.
Meine Frage jetzt:
Wenn ich nun, im Entwicklungsstadium der Knospen, entsprechende Triebe auf ca. zwei Knospen zurückschneide und überflüssige Triebe ganz weg nehme, kann ich dann mit Austrieb aus dem alten Holz rechnen?
Für entsprechende Erfahrungswerte bin ich sehr dankbar.
