Nachschlag aus Neidelsbach...

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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Michael
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Nachschlag aus Neidelsbach...

Beitrag von Michael »

Und da war da noch die Eibe, die sich mein Kumpel bei W.K. ausgesucht hat... nicht schlecht oder?
Und an die wird im Frühjahr dann Michael Wilhelm ein bißchen Hand anlegen!
Irgendwann wird dann schon mal wieder ein Bild von ihr auftauchen!

Gruß
Michael
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Wolfgang
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Re: Nachschlag aus Neidelsbach...

Beitrag von Wolfgang »

Michael hat geschrieben:... nicht schlecht oder?
Die Geschmäcker sind zum Glück verschieden ........ :roll:

:wink:
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Norbert
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Beitrag von Norbert »

Hallo,

vor 10 Jahren hätte sich kein Bonsaianer nach so einer Eibe umgedreht, aber seitdem der Hardcore-Maschinenpark in der Bonsaiszene Einzug gehalten hat, ist halt kein Strauch und keine Hecke vor den Yamadori-Huntern sicher. Läuft halt dann irgendwie immer aufs gleiche hinaus, Stamm wird irgendwie zu einer künstlichen Verjüngung gefräst und aus dem restlichen Grün entsteht ein kleines Dreieck... :shock:

Bei Nadelbäumen wie Eibe, Kiefer oder Wacholder kann man das in einem gewissen Maße akzeptieren, aber auch bei diesen Arten sollte der Baum für eine solche Gestaltung eine gewisse Eignung schon mitbringen. Leider greift diese Vorgehensweise auch immer mehr auf Laubbäume über (auch eigentlich ungeeignete Heckenbüsche ohne jegliche Stammverjüngung sollen halt verkauft werden), was ich aber in den meisten Fällen ablehne.

Gruß Norbert *undwech* *undwech* *undwech*
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Na,

als erstes wird der Michael Wilhelm das Ding kastrieren, hoffe ich... :roll:

Ansonsten frag ich mich, wie da, von wem auch immer, eine glaubhafte Verjüngung reingebracht werden soll. Bin gespannt.

Erwin
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Norbert hat geschrieben:Hallo,

vor 10 Jahren hätte sich kein Bonsaianer nach so einer Eibe umgedreht, aber seitdem der Hardcore-Maschinenpark in der Bonsaiszene Einzug gehalten hat, ist halt kein Strauch und keine Hecke vor den Yamadori-Huntern sicher. Läuft halt dann irgendwie immer aufs gleiche hinaus, Stamm wird irgendwie zu einer künstlichen Verjüngung gefräst und aus dem restlichen Grün entsteht ein kleines Dreieck... :shock:

Bei Nadelbäumen wie Eibe, Kiefer oder Wacholder kann man das in einem gewissen Maße akzeptieren, aber auch bei diesen Arten sollte der Baum für eine solche Gestaltung eine gewisse Eignung schon mitbringen. Leider greift diese Vorgehensweise auch immer mehr auf Laubbäume über (auch eigentlich ungeeignete Heckenbüsche ohne jegliche Stammverjüngung sollen halt verkauft werden), was ich aber in den meisten Fällen ablehne.

Gruß Norbert *undwech* *undwech* *undwech*
Norbert,
DEM kann ich nur beipflichten.
Wolfgang *undwech*
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Michael
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Beitrag von Michael »

Nach diesen Kommentaren bin ich noch gespannter...

Ich geb da natürlich Norbert recht, dass sich da ohne Fräsarbeiten und/oder sonstigen "Eingriffen" nicht viel machen lassen würde. Aber ein klein bißchen tragen doch diese Bilder von den Riesenkloben (ich denk da an die "Vor"gestaltung vom Noelander) dazu bei, dass auch der kleine Bonsaianer (so für den Hausgebrauch und nicht mal nur für "unter der Woche") denkt, das wäre was für ihn...

Versteh ich das dann richtig, dass das "Endprodukt" für euch nicht allein entscheidend ist?
Was haltet ihr dann von solchen Maßnahmen wie Äste biegen bis zum Geht-nicht-mehr (oder gar bewußt brechen) oder vollkommene Umgestaltung der ursprünglichen Form eines Baumes?

Michael
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Norbert
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Beitrag von Norbert »

Das ist eine interessante Frage, das sollten wir aber morgen diskutieren, da bin ich im Büro und habe mehr Zeit :) , muß jetzt zu meiner Frau, bis denn... *lieb*

Gruß Norbert
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Michael
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Beitrag von Michael »

O.k. Norbert,
lass dir was einfallen :lol:

Mit deiner Frau und als Antwort... *fecht*

Ich hab ein paar Tage frei und bin bereit! Bis dann...

Michael
Silvia Wiedl
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Beitrag von Silvia Wiedl »

Also aus solch einen Eibenstumpf ist es schon möglich eine brauchbare Gestaltung zu machen, wenn man ein Auge und vor allem dass nötige Können hat. :wink: Es gibt da einige Beispiele, zB von Kevin Willson bekannter Eibe oder ein Beispiel eines Schülers von Kevin, Keinz auch aus England.
Karl T.
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vorläufiges Ergebnis aus dem Stumpf.
vorläufiges Ergebnis aus dem Stumpf.
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Holzbearbeitung der Keinz-Eibe
Holzbearbeitung der Keinz-Eibe
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Eibenstumpf von Keinz
Eibenstumpf von Keinz
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Kevin Willson Eibe
Kevin Willson Eibe
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Liebe Grüße aus Wien
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo an die Fräser
Sicher kann man kurzfristig aus jedem grösseren
Baum, durch massive Stammreduktion, einen
monumental wirkenden Baum machen.
Auch die Bildhauerarbeiten an diesen Stämmen
sind teilweise bestechend.
Meine Gedanken gehen aber dahin das diese
gewaltigen Kreationen keine grosse Lebenserwartung
haben. Wie viele "Demo-Bäume" sind nach 10 Jahren
noch am leben. Schaut euch die Bäume mal
genau an. Der Saftrückzug nach solchen, und durchaus
auch kleineren, Gestaltungen zerstört den Baum.
Klopft doch mal die Rinde unter einem entfernten
Ast ab. Wie oft hört es sich hohl an ?
Die Rinde ist abgestorben, hat sich gelöst, der ideale
Eintrittsort für Pilz und Insekt.
Wieviele Lärchen sind Opfer des Weisspustel-Pilzes
geworden, der sich unter der Rinde entwickelt hat
und den Baum nach Jahren zerstört hat.
mfG Dieter
Werner
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Beitrag von Werner »

Zum Glück ist Eibenhoz recht hartzig und damit ziemlich beständig. Aber ich glaube, dass bei richtiger Pflege ein nicht zu sehr gefräster Bonsai eine genausolange Lebenserwartung besitzt wie ein Normaler, vielleicht auch ohne Jinmittel.
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Norbert
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Beitrag von Norbert »

Michael hat geschrieben:Nach diesen Kommentaren bin ich noch gespannter...

Ich geb da natürlich Norbert recht, dass sich da ohne Fräsarbeiten und/oder sonstigen "Eingriffen" nicht viel machen lassen würde. Aber ein klein bißchen tragen doch diese Bilder von den Riesenkloben (ich denk da an die "Vor"gestaltung vom Noelander) dazu bei, dass auch der kleine Bonsaianer (so für den Hausgebrauch und nicht mal nur für "unter der Woche") denkt, das wäre was für ihn...Michael
natürlich ist sowas möglich und auch legitim, aber wie ich oben geschrieben habe, sollte man sich auf bestimmte Nadelhölzer beschränken, die auch eine realistische Überlebenchance haben...
Michael hat geschrieben: Versteh ich das dann richtig, dass das "Endprodukt" für euch nicht allein entscheidend ist?Michael
doch schon, es sollte halt noch natürlich aussehen und nicht mit aller Gewalt hingekünstelt...
Michael hat geschrieben: Was haltet ihr dann von solchen Maßnahmen wie Äste biegen bis zum Geht-nicht-mehr (oder gar bewußt brechen) oder vollkommene Umgestaltung der ursprünglichen Form eines Baumes?

Michael
Das sind jetzt zwei verschiedene Dinge. Es gibt streng aufrechte Nadelbäume, bei denen ist die gesamte Krone aus ein oder zwei Ästen hingebastelt, das sieht aus 5 Meter Entfernung und auf Fotos gut aus, wenn man aber näher in die Krone schaut, sieht man nur ein Astgewirr. Das finde ich nicht so toll...

Bewußtes Brechen eines Astes kann ein gutes Gestaltungselement sein, wenn man es als solches auch darstellt... (ich denke da an die Gestaltung einer zu langen Lärche durch P. Notter)

Dies ist aber nur meine bescheidene Meinung und zum Glück kann im Hobby-Bereich ja eigentlich jeder nach seiner Facon (?) glücklich werden...

Gruß Norbert
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