Marco93 hat geschrieben:Weis nicht wieso ich das jetzt nicht mischen darf,
Das hat doch niemand gesagt
Bis jetzt sieht es doch gut aus. Wenn du das Substrat auch noch odentlich in die Wurzelzwischenräume gearbeitet hast, ist doch alles paletti. Wenn du gießen musst dann so, das es satt unten wieder rausläuft. Dann täglich mit einem Holzspieß / Zahnstocher kontrollieren (Holzstäbchenmethode) wann du wieder gießen musst. Aber zum gießen findest du hier auch einiges.
Gruß Jürgen
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Sauber danke ! Ja hab es so gut wie möglich bischen geschüttelt damit es verdichtet und keine wurzel einen hohlraum hat. Weis nicht obs reicht, aber bedacht hab ichs
Hab was vom link gelesen noch den du gepostet hast ! Sehr informativ danke !
Werde das so machen danke ! Hab die pflanze jetzt nur bischen oben befeuchtet, weil sie ja so lange im wasser gelegen hat zum erde uswaschen.
Ok dann nehm och die kanne
Bin positiv überrascht, und heute morgen hat er kedenfalls auch nicht schlechter ausgesehen mal am nachmittag schauen gehen
Ich wollte mich nochmals bedanken, es sieht so aus als erholt er sich jetzt mein baum )
Er hat viele neue triebe gebildet, die blätter davon haben einen roten rand, was ja auf die sonne zurückzuführen ist und nix schlechtes heisst.
Jedoch hat er an paar wenigen stellen braune flecken an den älteren blättern. Ist das nachträglich noch von der falschen pflege, oder erhält er jetzt zu wenig wasser? Schrumpelig sind die blätter auch ein bischen, habe gelesen das sich das eigentlich erholen sollte, geht das über einen längeren zeitraum?
Und was ganz anderes, wie sieht es mit Lärmeinwirkung allgemein oder musik aus, habt ihr da irgendwelche erfahrungen ob und wie sich die pflanzen verändern?
das mit den neuen Blättern zeigt, dass Du auf dem richtigen Weg bist. Dass mal das eine oder andere ältere Blatt noch fällt, kann mit den Problemen vorher zu tun haben, das dauert manchmal einige Zeit, bis es durchschlägt.
Gruß
Holger
P.S. Ich denke mal, dass optimale Bedingungen mit Licht, Luft, Wasser und Düngung wichtig sind, dass mit dem Lärm kannst Du ein wenig vernachlässigen - außer Du arbeitest gerne neben Deinem Jadebaum mit einem Presslufthammer (dann sind es wohl eher die Vibrationen...). Aber vielleicht gibt es ja mal eine Diskussion, ob Helene Fischer für Bonsai schädlicher ist als Deep Purple oder Metallica...
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)
Fischer-Diskau, «Am Brunnen vor dem Tore». Wasser, Erde, Lindenbaum – das spornt die Kleinen an.
Ne im Ernst – wenn ich mir so anhöre, wie die Meisen rumbrüllen, die Amseln Radau machen und die Elster zetert, kann ich mir kaum vorstellen, dass Musik einen Effekt auf Pflanzen haben kann.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
Also wenn akustische signale das wachstum des baumes beeinflussen denke ich das sie an den "allgemeinen naturgeräuschen" mehr freude haben als an helene fischer xD
Ich habe bei Mythbusters (serie aus den usa die mythen wie diesen testet) mal sowas gesehen.. jedenfalls sind die pflanzen die 24/7 dauer heavy metal ausgesetzt waren nach ende der testdauer tot, die die klassische musik hörten wuchsen am besten. Und die frage kommt weil der einzige standpunkt für das bäumlein für hinters fenster zum überwintern auf einer boxe ist...
Ganz so einfach war es nicht. Du denkst vielleicht an Stefano Mancuso und den Weinberg bei Florenz. Da beschallt ein Winzer einen Teil der Reben, andere nicht. Er ist überzeugt, der beschallte Teil habe grössere Blätter und bessere Trauben. Mancuso schreibt das einem Effekt bestimmter Frequenzen zu, der es der Pflanze erlaube, sich besser zu orientieren, etwa «gezielteres Wurzelwachstum» zu betreiben.
Da darf man aber eine Menge Fragen stellen, zum Beispiel die, warum es immer wieder Mozart ist (soll ja auch Babys klüger machen). Was für ein Zufall, dass ein Komponist, der einen Superstar-Status bei Menschen hat, dann auch für alle andern Wesen heilsam sein soll. Wieso ist es nicht einfach zum Beispiel ein tiefes C oder einfach ein Brummen? Ich fürchte, es muss Mozart sein, weil das dem Ganzen mehr Stil verleiht. Ist wohl so ähnlich wie bei den Rückführungen: Statistisch gesehen kommen dabei immer zu viele Pharaonen heraus, weil natürlich niemand bloss ein Bauer gewesen sein möchte... Dann gibt es ein paar versuchstechnische Fragen. Es ist zum Beispiel plausibel, dass es Pflanzen per se besser geht, wenn jemand herkommt und schon nur auf diese Idee mit der Musik kommt. Weil der wahrscheinlich auch besser giesst, jätet usw.
Mancuso ist dazu einer derer, die die Pfalnzenneurobiologie propagieren. Da kann es schon mal passieren, dass man Koinzidenzen zu echten Konsequenzen umdeutet, um etwas Wasser auf die eigene Mühle zu kriegen. Vor allem dann, wenn ein erheblicher Teil der Fachwelt das Konzept ablehnt, nicht bloss die Idee mit der Musik, sondern das Ganze. Dafür gibt es viele Gründe. Ein Vorwurf ist, es würden zu schnelle Schlüsse gezogen und falsche Begriffe verwendet. Beispiel: Man begegnet manchmal Formulierungen wie der, «Pflanzen können sehen», weil sie direktes Sonnenlicht von indirektem unterscheiden können. Können sie aber nicht. Das indirekte Licht ist gefiltert und darauf reagiert die Pflanze. Mit Bewusstsein hat das wohl wenig zu tun. Mir kommt es manchmal so vor, als klinge da noch ein Rest der christlichen Überzeugung mit, Ursache und Wirkung impliziere zwingend auch Absicht und Sinn.
Abert: Ich bestreite die Theorie nicht und ich neige ihr nicht zu. Ich weiss schlicht zu wenig, um da eine abschliessende Haltung zu haben. Immerhin bin ich in dem Punkt offenbar etwa gleich weit wie die Fachwelt, pro und contra. Angesichts der Darstellungen auf minoischen Wandbildern scheint mir Mozart auch nicht zwingend für die Herstellung von Wein. Ich bin dazu nicht ganz sicher, ob ich jetzt wirklich an jedem Südhang Mozart hören möchte den ganzen Tag.
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(Thoreau)
Interressanter text und interessante fragen ! Vom winzer hab ich jetzt noch nie was gehört, wie heisst die winzerei weiss das jemand? Mal n tröpfchen probieren
Wenn du das so sagst, find ich soll jeder selber wissen was und wie er es macht solange er davon überzeugt ist !
Und das mit der rückführung hab ich auch noch nie gehört..^^ kenne das aber weil ich selber schon an so was teilgenommen hab.
Ich bin immernoch für die kraft der gedanken, und die wahrheit des einzelnen.
Lieber Andreas, dein link ist mir einfach nur zu kompliziert xD soweit ich verstanden hab geht es aber um die frage wie gewichtig die erkenntniss in der wissenschaft tatsächlich ist oder hab ich das falsch interpretiert?
Wenn man aber davon ausgehen würde, dass die pflanzen die z.b. heavy metal hören nur bei denen menschen gut wachsen die daran glauben das sie eben unter diesem umstand besser wachsen und umgekehrt, dann würde es die welt ganz schön auf den kopf stellen.
Man siehe die quantenphysik die durch die alleinige anwesenheit der proffessoren bei tests und untersuchungen andere ergebnisse enthält. Fast so als würde es sich verändern weil jemand hinschaut-
Durch solche disskussionen sind sicher fragen entstanden wie: wenn niemand den wald hören kann ob oder dass er dann auch tatsächlich ein geräusch macht.
Manchmal steuert die Fragestellung die Antwort. Bei der Pflanzenneurobiologie scheint das stark der Fall. Das übergeordnete Prinzip heisst, dass es Dinge gibt die man weiss, solche, die man nicht weiss und solche, die man nur glauben kann (aber nicht wissen). Aber man sollte die nicht verwechseln – es hat wenig Sinn, etwas zu glauben, was man nun mal nicht weiss. Etwa so. Ist aber in diesem Rahmen tatsächlich nicht so wichtig.
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