Bohrpropfen beim Ficus, Ulf hat Ahnung!!!

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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Na, Du hast ja eine Performance, Heike!
Wirst Du dafür bezahlt??? :lol: Danke für Deine rasche Antwort!

Grundsätzlich ist Dein Gedanke bzgl. des Substrates richtig, ich wollte auf jeden Fall Staunässe vermeiden. Habe schon früher einmal ausschließlich das Substrat aus Münster verwendet, bin da aber mit dem Wasserhaushalt nicht ganz klar gekommen. Vielleicht sollte ich den Mittelweg versuchen zu gehen. Jedoch möchte ich in einem Punkt widersprechen und zwar bzgl. der Nährstoffe im Humus oder Torf. Ich denke, daß diese Zusätze nur aufgrund ihres Vermögens Feuchtigkeit zu binden beigemischt werden und nicht, um den Nährstoffhaushalt zu verbessern.
Ich stimme Dir voll zu, daß ich mit Sicherheit insgesamt zu wenig Nährstoffe gebe und das das wahrscheinlich auch der Grund für das verzögerte Wachstum meiner Ficus ist. Das werde ich, jetzt im Winter in Maßen, im kommenden Frühjahr deutlich ändern.

Die Ficus-Nastasia-Bäumchen, die ich als Hydro-Pflanzen gekauft habe, hatten alle einen sehr beschränkten Wurzelballen, den ich auch nicht reduzierte. Da, wie ich weiß, die Nastasia-Varietät eine reine Zuchtform ist, ist diese wahrscheinlich nicht so robust, wie die Retusa-Bäumchen, die Du verwendest. Vielleicht ist das die Erklärung, warum der Wechsel bei mir bis dato nicht so richtig funktionierte!? Du hast es ja selber auch schon angesprochen.

Auf jeden Fall versuche ich jetzt nochmals, das Nastasia-Wäldchen aufzubauen und einige Hochstämmchen in neue Formen zu bringen. Wenn ich einen Retusa finde, der eine entsprechende Form hat, werde ich diesen auf jeden Fall mitnehmen. Aber wie gesagt, wirklich verwertbare Exemplare habe ich hier noch nicht gesehen. Ich habe auch schon Versuche mit der panaschierten Zuchtform „Starlight“ gemacht, die hier leider immer zu dreien zusammengebunden angeboten wird (Ficus-Forever aus NL ÜBERALL). Als ich diese dann separierte, kam das böse Erwachen bzgl. der Form der einzelnen Bäumchen... Selbst für eine Waldpflanzung taugten die i.d.R. nicht mehr.

Für die Aufzucht von Stecklingen fehlt mir z.Z. ehrlich gesagt die Geduld....

Nochmals danke für Deine detailierten Stellungnahmen, Heike! Ich hoffe, ich darf nochmals auf Dich zukommen, wenn bei mir wieder etwas nicht so will, wie es soll.

Grüße + schönes WE, Chris.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Chris,

von wegen, bezahlt...
Aber das Forum macht mir Spaß und da an den Bäumen zurzeit nicht so viel zu tun ist, gucke ich halt öfter mal rein. :wink:

Gut, wieviele Nährstoffe die Hausmischung aus Münster beinhaltet, weiß ich wirklich nicht. Was ich aber genau weiß ist, dass die Pflanzenerde, die ich im Gemisch mit Akadama verwende, tüchtig vorgedüngt ist. Meinen Ficus schmeckt's prima!

Ficus b. "Starlight" hatte ich früher auch schon, der war aber empfindlich, weil er NOCH mehr Licht braucht als die anderen. Im Winter hatte er dann Schwierigkeiten. Klar, geringere grüne Blattfläche für die Photosynthese.
Witzigerweise habe ich vor längerer Zeit bei der Neueröffnung eines Möbelhauses je ein Töpfchen mit normalem grünem Ficus benjamina und eines mit F.b. "Starlight" geschenkt bekommen. Ganz junge, kleine Dinger, beide gleich groß. Witzigerweise hat sich von den beiden, die nebeneinander auf der Wohnzimmerfensterbank über der Heizung (!!) stehen, wider Erwarten der "Starlight" viel schneller und kräftiger entwickelt.
Wahrscheinlich die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Aber der Winter hat auch noch nicht begonnen...

Im OBI-Baumarkt bei uns in der Nähe habe ich in den letzten Monaten öfter mal Ficus retusa gesehen, die ganz passabel aussahen, vom Stamm her.
Augen offen halten lohnt sich!
Den winzigen Ficus retusa Steckling, den ich vor 5 Jahren aufgenötigt bekam, wollte ich ja erst auch nicht und habe ihn mehr oder minder nur höflichkeitshalber angenommen. Ich dachte, ich hätte auch keine Geduld für sowas. Aber wie der winzige Steckling (wie ein Streichholz mit drei Blättchen dran) losgelegt hat, war atemberaubend.
Ich mache mal ein Foto, wie das Ding nach 5 Jahren aussieht! Noch kein Sahnestück, aber doch besser als mancher Baumarktbaum. Höhe mit Schale 50 cm, Stammansatz Durchmesser 3 cm. Vielleicht kriegst Du dann doch Lust, es mit Stecklingen zu probieren. Im übrigen sollen bei Ficus auch dickere Stecklinge wurzeln.

Viele Grüße,

Heike

P.S. Bin jederzeit gerne wieder für Dich und Deine Ficus da!
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Ficus retusa Steckling 5 Jahre alt
Ficus retusa Steckling 5 Jahre alt
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chimairon
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Beitrag von chimairon »

So, jetzt geb ich mal meine Senf dazu:

Noch ein Tip zum Thema Ficus und Wässern. Ich verwende bei meinen immer Bubikopf als Unterpflanzung. Sieht gut aus und hat einen tollen Nebeneffekt. Wenn der Bubikopf "schlapp" macht, wässern! Scheint mir als Gießanzeiger optimal und die Bäume gedeihen bei mir seitdem auch viel problemloser. Könnte auch daran liegen das der Bubikopf den Wasserhaushalt im Substrat "ausgleicht", d.h. es bleiben dort wo der Ficus noch nicht wurzelt keine toten Stellen. Probierts mal aus *up*
Gruß
Kay
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Heike,

T'schuldigung, aber da ich ziemlich viel arbeite, kann ich einfach nicht so schnell wie Du antworten. Ich hoffe, Du interpretierst das nicht als Interessenlosigkeit, was es auf keinen Fall ist!

Es ging mir nicht um die Erde aus Münster, da weiß ich auch nicht, inwiefern das Floraton vorbehandelt ist. Das Deine Pflanzerde vorgedüngt ist, wußte ich ja nicht. Dann sieht das natürlich anders aus und Du hast recht mit Deiner Aussage. In der Literatur habe ich bis dato gelesen, daß i.d.R. ungedüngte Pflanzerde (Torf oder Humus) verwendet wird, um mehr Kontrolle über die eigenen Düngergaben zu bekommen. Aber ich denke, daß Deine Methode die Einfachere ist! Wenn's Deinen Bäumen darüber hinaus noch gefällt - was will man mehr!? Benutzt Du diese Pflanzerde auch für Deine Outdoors?

Ist ja n'en irres Kaufhaus, hoffentlich machen die noch mehr Neueröffnungen in naher Zukunft :lol:

Also Dein Steckling ist auf jeden Fall besser - ich würde sogar sagen, als die meisten Ficus aus dem Baumarkt! Wenn ich das so sehe, glaube ich fast, daß die Experimente mit der künstlichen Nastasia-Varietät verschwendete Zeit sind.... Vielleicht eignen die sich einfach nicht für den Stress, den wir ihnen bereiten.

Nochmal eine Frage zum Thema düngen. Wirst Du eigentlich das BioGold den gesamten Winter über benutzen, bzw. alle zwei Monate auswechseln, wie Du geschrieben hast und nur den Flüssigdünger reduzieren, auf z.B. alle vier Wochen?

Grüße aus dem (noch) sonnigen Berlin, Chris.
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Kay,

danke für Deinen Tip. Was verwendest Du denn für ein Substrat für Deine Ficus, auf welches Du den Bubikopf aufpflanzt? Das darf ja dann an der Oberfläche nicht allzu grobkörnig sein, oder arbeitest Du mit Schichten unterschiedlicher Körnung?

Wie regelmäßig gießt Du denn jetzt durch Deinen "Bubikopf-Indikator"?

Grüße, Chris.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Chris,

ja, diese vorgedüngte Planzenerde benutze ich auch für die Outdoors. Da allerdings meist als viel geringeren Anteil in der Erdmischung. Nadelbäume kriegen sehr wenig, Laubbäume etwas mehr und Rohpflanzen in Teichgitterkörben wieder bis zu 50%, der Rest ist dann Akadama, Bims und Lava.
Bei mir hat sich das bisher tadellos bewährt.

Meine Indoors stehen verhältnismäßig warm, wenn auch nicht über der Heizung, und mit 12 Stunden Pflanzenbeleuchtung. Daher wachsen sie fröhlich weiter und können auch weiterhin die volle Dosis Biogold vertragen. Das flüssige Düngen verringere ich nur ein bisschen, so auf alle zwei Wochen statt jede Woche.

Ich kann mich jetzt noch über die vielen Anfängerjahre ärgern, in denen ich (in gutem Glauben, durch dämliche Bücher) so geizig gedüngt habe, dass meine Pflanzen kaum voran gekommen sind. Der Unterschied heute ist wirklich immens.

Viele Grüße aus der regnerischen Heide,

Heike
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Jetzt bin ich auch mal schneller,

hier läuft eine Datensicherung und ich kann nichts anderes machen, als daneben sitzen *augenverdreh*

Danke nochmals für Deine Infos! Das scheint ja bei Dir zu laufen, wie in einem Zuchtbetrieb!
Ja, mit dem Düngen hast Du wohl wirklich recht. Es ist manchmal schon erstaunlich, was die "renomierten Autoren" schreiben. Man bekommt zu einem Thema i.d.R. soviele unterschiedliche Antworten, wie man Bücher für einen Vergleich herangezogen hat.

Mit 12 Std. Pflanzenbeleuchtung kann ich leider nicht dienen, aber dafür habe ich zwei sehr große Süd-/Westfenster zur Verfügung. Mal sehen, wie's läuft.

Grüße aus dem nun wolkenverhangenen Berlin, Chris.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Chris,

"Zuchtbetrieb" würdest Du nicht denken, wenn Du meine Fensterbänke sehen würdest, das hat hier wirklich nichts professionelles!:lol:

Übrigens kommt Ficus retusa auch an einem hellen Fenster, über der Heizung und ohne zusätzliche Beleuchtung gut klar. Aus Platzmangel auf der beleuchteten Küchenfensterbank mussten schon öfter zwei F.r. ins Wohnzimmer weichen und haben das auch gut über den Winter geschafft.

Was mir übrigens die schädlingsfreie Überwinterung sehr erleichtert, sind Lizetan-Stäbchen. Die gibt es fast überall, wo es Pflanzenschutzmittel gibt. Ich hatte früher schon öfter mal im Winter Schild-, Blattäuse oder Spinnmilben, aber mit den Lizetanstäbchen nichts mehr.

Viele Grüße,

Heike
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Heike,

schön, daß Du nochmals durchgekommen bist.

Wenn Deine Retusa-Bäumchen das auch ohne Beleuchtung schaffen, bin ich mal auf meine Nastasia-Bäumchen gespannt. Einer zeigt im Moment so merkwürdige Verfärbungen an den Blättern, die sehen blaß-grün aus, hellen partiell auf, aber auch nicht alle!? Jerry Meislik sagt dazu, daß sich eine Mini-Fliege an den Blattspitzen zuschaffen macht, was ich aber auf keinen Fall nach vollziehen kann, der Baum ist sonst völlig frei von irgendwelchen Insekten ... ? Habe jetzt mal den Standort gewechselt.

Danke für den Tip mit den Lizetan-Stäbchen! Benuzt Du diese schon profilaktisch oder erst wenn's passiert ist?

Grüße aus dem sonnigen Berlin, Chris.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Chris,

inzwischen benutze ich die Lizetan-Stäbchen bei den Indoors über den Winter duchgehend prophylaktisch. Es hat vorher kaum einen Winter gegeben, wo keine Schildläuse oder sonstiges Getier aufgetreten ist. Und im Winter spritzen ist so blöde, an einem frostfreien Tag rausschleppen und hinterher wieder rein... außerdem habe ich ein Kleinkind, von dem ich allen Giftkram natürlich besonders sorgfältig fernhalten muss.
Bei den Outdoors nehme ich die Stäbchen nur im akuten Fall, bei schwerer bekämpfbaren Schädlingen wie Schildlaus, Wolllaus, Schmierlaus, Fichtenlaus und sowas, als zusätzliche Maßnahme zum Spritzen.
Schildläuse bin ich früher Ewigkeiten nicht losgeworden, mit Lizetanstäbchen ging es ziemlich gut.
Irgendwer hatte hier im BFF mal einen Thread, wo er mutmaßte, dass die Lizetan-Stäbchen seine Buchen umgebracht hätten, aber das muss nach meinen jahrelangen guten Erfahrungen doch eher an anderen Ursachen gelegen haben.

Viele Grüße,

Heike
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torfkopp
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Freut mich...

Beitrag von torfkopp »

Ich freue mich, diesen Tread angestossen zu haben... :)

Ficus for ever...

Frank
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Heike_vG hat geschrieben:... vorher kaum einen Winter gegeben, wo keine Schildläuse oder sonstiges Getier aufgetreten ist ...
Na, Du machst mir ja Mut! :(

Mal hoffen, daß das alles gut geht. Im letzten Winter hatte ich jedenfalls keine Probleme bei den Ficus-Bäumchen. Ich dachte, daß eher Arten, wie insbesondere chin. Ulme und Sagaretie, bei zu warmer Überwinterung sich ihre Schalen gerne mit "sonstigem Getier" teilen. Das dieses auch auf Ficus zutrifft, habe ich bis dato noch nicht gelesen. Wir werden sehen...

Nachdem der erste Schock vorbei ist, möchte ich Dir aber trotzdem nochmals für Deine Zeit und die Erklärungen zu den Lizetan-Stäbchen danken! Du mußt ja wirklich schon Einiges mit Deinen Bäumen durchgemacht haben, kannst ja fast zu allen Themen Deine Erfahrung einbringen *daumen_new* Ich denke auch, daß es sich bei dem "Buchensterben" wohl eher um einen Einzelfall handeln muß, sonst hätte sich ja schon bei Deiner regelmäßigen, provilaktischen Anwendung Ähnliches zeigen müssen, wenn es auch andere Baumarten sind.

Grüße, Chris.
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Alien66
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Re: Freut mich...

Beitrag von Alien66 »

torfkopp hat geschrieben:... Ficus for ever ...
Hör' mir bloß auf mit "Ficus Forever" :x , ich nehme an, Du kennst diese Bude? Oder hatte das keinen Hintergrund?

Ich habe jedenfalls meine ersten Ficus von diesem "Hersteller" und muß sagen, daß die Teile, einzeln betrachtet, für unsere Anwendungen denkbar ungeeignet sind. Teilw. sind die Stämme derartig eng zusammengebunden, daß sie schon zusammenwachsen, ganz abgesehen von den Wurzeln... Nichts für ungut Frank :wink: , wir hier in Berlin bekommen leider kaum etwas Anderes angeboten, ich kann's nicht mehr sehen.

Aber Du hast schon recht! Ich freue mich auch, daß ich durch Deinen Thread Heike kennengelernt und sie mit meinen Fragen nerven durfte :oops: . Kam für mich genau zum richtigen Zeitpunkt. Freue mich schon auf Deinen nächsten Thread :lol:

Grüße, Chris.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Chris und Frank,

als nicht-Berlinerin weiß ich jetzt nicht, was es mit "Ficus forever" auf sich hat!?

Ich freue mich sehr, wenn Ihr mit meinen Informationen und Erfahrungen etwas anfangen könnt!

Schädlingserfahrungen habe ich wirklich schon sehr reichhaltig gemacht, auch an den Outdoors. *fecht*
Bei denen bin ich nach einem katastrophalen Ungeziefersommer 2004 dann doch endlich dazu übergegangen, eine Winterspritzung (in meinem Fall mit Oliocin von Bayer) durchzuführen, was die Lage für diesen Sommer schon wesentlich verbessert hat. Allerdings werde ich in diesem Winter die Outdoors auch noch gegen Pilze spritzen, weil ich diesen Sommer, der ja recht feucht war, mit Mehltau Ärger hatte.

Die Ficus retusa hatten wenn, dann meist Schildläuse, die sich auf den Trieben sehr gut getarnt hatten. Der Ficus benjamina hatte Schildläuse und auch Spinnmilben. Die Spinnmilben haben in kurzer Zeit zu großen Blattverlusten geführt! Erste Anzeichen, selbst wenn man die Viecher nicht sofort findet, sind klebrig-glänzende Stellen auf manchen Blättern und auch unter dem Baum, auf der Fensterbank oder dem Schalenrand. Die Gespinste waren oft sehr klein und dezent in den Blattachseln versteckt.
Der Granatapfel bekam auch gerne Spinnmilben, die Olive Schildläuse (bei ihr sehr hartnäckig) und die Bougainvillea schien ihre eigene Sorte seltsamer grauer Läuse zu haben.
Dank Lizetan-Stäbchen alles Vergangenheit.:wink:

Viele Grüße,

Heike
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flu
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Beitrag von flu »

Ich frage mich die ganze Zeit, was ich nur richtig mache, dass ich mit Ungeziefer an Ficus noch nie Erfahrungen gemacht habe (abgesehen von der ein oder anderen Blattlaus).
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