Nein nein, das ist ein Granatapfel
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Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Hallo Dirk
Ich verwende nie Draht. Die Äste positioniere ich durch Abspannen oder Aufspannen mit Raffia Schnur. Die grüne Kunststoffschnur, die man in jeder Gartenabteilung bekommt.
LG
Jürg
Ich verwende nie Draht. Die Äste positioniere ich durch Abspannen oder Aufspannen mit Raffia Schnur. Die grüne Kunststoffschnur, die man in jeder Gartenabteilung bekommt.
LG
Jürg
Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Lieber Jürg,Jürg Stäheli hat geschrieben: .........Gestalterisch würde ich nichts anderes machen. Bei einzelnen Ästen habe ich zu lange Internodien akzeptiert. Man vergibt damit die Möglichkeit der Knospenbildung und der Auswahl für die weitere Gestaltung.........
Jürg
ich lese jetzt schon zum dritten mal in 2 Tagen die Geschichte Deines Granatapfels durch. Erst hat mich seine Form irritiert, dann habe ich sie akzeptiert und jetzt liebe ich sie. Danke fürs Augen öffnen.
Du hast fast beiläufig oben angeführte Bemerkung gemacht. Ist diese Erkenntnis für Dich nur auf diese Spezies bezogen oder würdest Du dies generell für Laubbäume so sehen? Das hat ja für den langfristigen Aufbau deutliche Konsequenzen.
Vorab vielen Dank !
Es gibt hier einige Autoren, von denen ich immer was lerne und Du stehst ganz vorne dabei.
Liebe Grüße
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Hallo Rüdiger
Äste mit zu langen Internodien nicht akzeptieren, gilt für mich für alle Laubbäume. Um eine schöne Verjüngung und Verzweigung zu bekommen, muss man einfach immer wieder zurückschneiden und umsetzen auf feinere Zweige.
Liebe Grüsse
Jürg
Äste mit zu langen Internodien nicht akzeptieren, gilt für mich für alle Laubbäume. Um eine schöne Verjüngung und Verzweigung zu bekommen, muss man einfach immer wieder zurückschneiden und umsetzen auf feinere Zweige.
Liebe Grüsse
Jürg
Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Lieber Jürg,
dieser Baum ist wunderschön!
Beim Betrachten der Bilder wünsche ich mir nur noch einen Stuhl, eine Tasse Tee , etwas Vogelgezwitscher als Hintergrundmusik und gaaaaanz viel Zeit, um diesen Baum in aller Ruhe anzusehen.
Da gibt es so viele Details zu entdecken...
Und Deine Texte sind wie immer sehr interessant.
Wenn ich mir die Entwicklungsgeschichte ansehe, dann scheint der Baum zwischen 1988 und 1991 einen gewaltigen Wachstumsschub getan zu haben. Da hat er doch neue Äste am Stamm entwickelt oder täuscht das? Hast Du in dieser Zeit etwas an der Pflege geändert? Oder liegt das nur am größeren Topf?
Herzliche Grüße
Ilonka
dieser Baum ist wunderschön!
Beim Betrachten der Bilder wünsche ich mir nur noch einen Stuhl, eine Tasse Tee , etwas Vogelgezwitscher als Hintergrundmusik und gaaaaanz viel Zeit, um diesen Baum in aller Ruhe anzusehen.
Da gibt es so viele Details zu entdecken...
Und Deine Texte sind wie immer sehr interessant.
Wenn ich mir die Entwicklungsgeschichte ansehe, dann scheint der Baum zwischen 1988 und 1991 einen gewaltigen Wachstumsschub getan zu haben. Da hat er doch neue Äste am Stamm entwickelt oder täuscht das? Hast Du in dieser Zeit etwas an der Pflege geändert? Oder liegt das nur am größeren Topf?
Herzliche Grüße
Ilonka
Bäume kennen keine Hektik.
Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Hallo Jürg,Jürg Stäheli hat geschrieben:Hallo Rüdiger
Äste mit zu langen Internodien nicht akzeptieren, gilt für mich für alle Laubbäume. Um eine schöne Verjüngung und Verzweigung zu bekommen, muss man einfach immer wieder zurückschneiden und umsetzen auf feinere Zweige.
Liebe Grüsse
Jürg
das stand für mich garnicht in Zweifel; ich denke nur, es gibt ein paar Spezies, die auch bei langen Internodien zwischen diesen im alten Holz neue Knospen bilden.
Dennoch ergibt Deine Vorgehensweise zweifelsfrei einen besseren Verjüngungsverlauf der einzelnen Äste.
Konsequenz kostet vermeintlich halt Zeit, nicht aber im Ergebnis.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Hallo Rüdiger,Georg hat geschrieben:... ich denke nur, es gibt ein paar Spezies, die auch bei langen Internodien zwischen diesen im alten Holz neue Knospen bilden.
solltest Du, nach obiger Aussage, etwa ein paar bisher unbekannte Wunderpflanzen kennen welche die Gesetze der Botanik überlistet haben?
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
- Martin_S
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Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Sehr gelungen!
Wunderschönes Exemplar.
M
Wunderschönes Exemplar.
M
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
- Jürg Stäheli
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Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Hallo zusammen
Liebe Ilonka, du fragst warum die starke Veränderung ab 1988. In dieser Zeit habe ich einen Gestaltungsentschluss gefasst und konnte den Baum ganz gezielt wachsen lassen. In einer Planskizze habe ich meine Vorstellung festgehalten. Gezielt durften Äste durchtreiben und so ist das Gerüst für den Baum entstanden wie er heute dasteht.
Das hat zu einem Wachstumsschub geführt, der ganz willkommen war, aber schlussendlich auch Probleme brachte. Es gab auf diese Weise zu lange Internodien. Wie schon geschrieben, vergibt man so die Möglichkeit der Feinverzweigung. Der Granatapfel ist da jedoch sehr gutmütig, die wenigen Knospen die möglich sind, kommen dann auch irgendwann und man kann sie nutzen für die Gestaltung.
Andere Laubbaumarten bringen an altem Holz nur selten Knospen hervor und es ist aus diesem Grund von so einer Gerüstaufbaumetode abzuraten.
Liebe Grüsse
Jürg
Liebe Ilonka, du fragst warum die starke Veränderung ab 1988. In dieser Zeit habe ich einen Gestaltungsentschluss gefasst und konnte den Baum ganz gezielt wachsen lassen. In einer Planskizze habe ich meine Vorstellung festgehalten. Gezielt durften Äste durchtreiben und so ist das Gerüst für den Baum entstanden wie er heute dasteht.
Das hat zu einem Wachstumsschub geführt, der ganz willkommen war, aber schlussendlich auch Probleme brachte. Es gab auf diese Weise zu lange Internodien. Wie schon geschrieben, vergibt man so die Möglichkeit der Feinverzweigung. Der Granatapfel ist da jedoch sehr gutmütig, die wenigen Knospen die möglich sind, kommen dann auch irgendwann und man kann sie nutzen für die Gestaltung.
Andere Laubbaumarten bringen an altem Holz nur selten Knospen hervor und es ist aus diesem Grund von so einer Gerüstaufbaumetode abzuraten.
Liebe Grüsse
Jürg
Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Ich kenne das an alten Linden und Grauerlen oder auch Holzapfel.Gary hat geschrieben:Hallo Rüdiger,Georg hat geschrieben:... ich denke nur, es gibt ein paar Spezies, die auch bei langen Internodien zwischen diesen im alten Holz neue Knospen bilden.
solltest Du, nach obiger Aussage, etwa ein paar bisher unbekannte Wunderpflanzen kennen welche die Gesetze der Botanik überlistet haben?
Oder sollte ich da was falsch verstanden haben mit Knospenbildung an altem Holz?
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Hallo Rüdiger,Georg hat geschrieben:Oder sollte ich da was falsch verstanden haben mit Knospenbildung an altem Holz?
ich nehme nicht an das Du etwas falsch verstanden hast, eher habe ich Deine Worte missgedeutet oder wir reden einfach nur an einander vorbei.
Knospenbildung an "altem Holz" ist je nach Baumart ganz unterschiedlich stark ausgeprägt - bei manchen Arten sogar überhaupt nicht vorhanden. Allen gemein ist aber die Tatsache, dass sich Knospen nur an einem Nodium bilden können. Zwischen zwei Nodien, also am Internodium, kann keine Knospe entstehen. Deshalb auch Jürgens Bestreben nach kurzen Internodien.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
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Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Lieber Jürg,
vielen Dank für die Erläuterung und die Skizze.
Herzliche Grüße
Ilonka
vielen Dank für die Erläuterung und die Skizze.
Herzliche Grüße
Ilonka
Bäume kennen keine Hektik.
- Jürg Stäheli
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Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Hallo zusammen
Gerne zeige ich ein paar Herbstbilder von meinem Punica granatum. Dieses Jahr sind die Farben intensiver als vor einem Jahr.
Liebe Grüsse
Jürg
Gerne zeige ich ein paar Herbstbilder von meinem Punica granatum. Dieses Jahr sind die Farben intensiver als vor einem Jahr.
Liebe Grüsse
Jürg
Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Hallo Jürg, das ist ja ein atemberaubender Anblick!
Als wäre Dein Granatapfel aus purem Gold... da könnte man gleich ein Märchen zu erfinden.
Liebe Grüße,
Heike
Als wäre Dein Granatapfel aus purem Gold... da könnte man gleich ein Märchen zu erfinden.
Liebe Grüße,
Heike
Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Der Oberhammer
Herbst von seiner schönsten Seite.
Herbst von seiner schönsten Seite.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Re: Nein nein, das ist ein Granatapfel
Hallo Jürg,
ich kann nur sprachlos staunen beim Anblick dieses herrlichen Baumes.
Herzliche Grüße
Ilonka
ich kann nur sprachlos staunen beim Anblick dieses herrlichen Baumes.
Herzliche Grüße
Ilonka
Bäume kennen keine Hektik.
